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	<title>Samuel Alexander - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T18:42:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Samuel_Alexander&amp;diff=754498&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Luha: /* Einzelnachweise */ kat</title>
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		<updated>2025-08-21T10:48:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Philosophen, für den Computeringenieur siehe [[Samuel N. Alexander]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:SamuelAlexander.gif|rechts|200px|Samuel Alexander]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Samuel Alexander&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Januar]] [[1859]] in [[Sydney]]; † [[13. September]] [[1938]] in [[Manchester]]) war ein in [[Australien]] geborener britischer Philosoph.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Samuel Alexander wurde 1859 in der aufstrebenden australischen Metropole, Sydney, als drittes Kind des Sattlers Samuel Alexander und seiner Frau Eliza geb. Sloman geboren. Beide Eltern waren [[Judentum|jüdischer]] Abstammung. Sein Vater starb noch vor seiner Geburt. 1863/64 zog Eliza Alexander mit ihren Kindern nach [[Melbourne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1866 bis 1871 erhielt Samuel Alexander Privatunterricht, danach kam er an das [[Wesley College]]. Zwei Jahre später, 1873, schrieb er sich im Fach Kunst an der [[Universität Melbourne]] ein, er hörte aber auch Vorlesungen in Mathematik, Naturwissenschaften und [[Naturphilosophie]]. 1877 ging er nach England, um am [[Balliol College]] in [[Oxford]] [[Mathematik]] und [[Philosophie]] zu studieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine erste bedeutende Veröffentlichung &amp;#039;&amp;#039;Moral Order and Progress&amp;#039;&amp;#039; (1889) basiert auf seiner mit Preisen ausgezeichneten [[Dissertation]]. Sie ermöglichte ihm 1893 einen Ruf an die [[University of Manchester|Universität Manchester]] für einen Lehrstuhl in Philosophie. Dort lebte und arbeitete er bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1924. Weitere bedeutende Veröffentlichungen in dieser Zeit sind das Werk &amp;#039;&amp;#039;Space, Time and Deity &amp;#039;&amp;#039; (1920), das auf den von ihm gehaltenen [[Gifford Lectures]] (1916–1918) beruht, und eine Sammlung verschiedener Essays zur [[Ethik]] und [[Ästhetik]] mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Beauty and the Other Forms of Value&amp;#039;&amp;#039; (1933). Samuel Alexander starb 1938 in Manchester, der Stadt, in der er den größten Teil seines Lebens verbracht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 wurde er zum Mitglied ([[Fellow]]) der [[British Academy]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.thebritishacademy.ac.uk/fellows/deceased-fellows| titel=Deceased Fellows| hrsg=British Academy| zugriff=2020-04-29| sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Philosophie ==&lt;br /&gt;
Samuel Alexanders Philosophie basiert auf einem ausgeprägten [[Naturalismus (Philosophie)|naturalistischen]] Ansatz. Er war beeindruckt von den wissenschaftlichen – insbesondere den [[naturwissenschaft]]lichen – Erkenntnisgewinnen seiner Zeit. Diese wurden für Alexander zum Ausgangspunkt, um auch für andere Bereiche eine kohärente und umfassende wissenschaftliche Systematik zu erarbeiten. Weiterhin beschäftigte er sich mit einem breiten Spektrum menschlicher Erfahrung und philosophischer Themengebiete. Er hinterließ neben Essays über [[Metaphysik]] und [[Wissenschaftstheorie]] auch Werke über [[Religion]], [[Kunst]] und [[Ethik]]. Sein Hauptanliegen bestand dabei in der Entwicklung einer gemeinsamen Sprache und Methodik, um alle Bereiche menschlicher Erfahrung zu ordnen, in Beziehung zu setzen und so besser zu verstehen. Ziel der Philosophie ist für Alexander die Abbildung jedweder Erfahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig kommt dabei die Technik der [[Analogie (Philosophie)|Analogie]] zur Anwendung, mit deren Hilfe Alexander wissenschaftliche Erkenntnisse seiner Zeit aus den Bereichen der Physik und Biologie auch auf andere &amp;#039;&amp;#039;Ebenen der Existenz&amp;#039;&amp;#039; wie Moral und Kunst übertragen will.&amp;lt;ref&amp;gt;John W. McCarthy: &amp;#039;&amp;#039;The Naturalism of Samuel Alexander.&amp;#039;&amp;#039; [[Kessinger Publishing]], 2008, S. 3ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung und Evolution ===&lt;br /&gt;
Eine wesentliche Annahme in Alexanders Philosophie ist die beständige Fortentwicklung zu immer höheren emergenten &amp;quot;Ebenen der Existenz&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Timothy O’Connor: [http://plato.stanford.edu/entries/properties-emergent/#SamAle Emergent Properties], in: [[Stanford Encyclopedia of Philosophy]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die dem Menschen bekannten Schichten sind die Raum-Zeit, die physikalisch-chemische Materie, das Leben sowie der Geist. Jede Ebene enthält Eigenschaften (Qualitäten), die auf der jeweils tieferen Ebene nicht vorzufinden sind. Diese Theorie schließt auch mit ein, dass der Mensch mit seinem Geist und seinen Werten nicht der Endpunkt dieser Entwicklung ist. Die Welt darf deshalb nicht – wie in der Metaphysik seit [[Immanuel Kant|Kant]] – vom Geist aus gedacht und dadurch begrenzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;John W. McCarthy: &amp;#039;&amp;#039;The Naturalism of Samuel Alexander.&amp;#039;&amp;#039; Kessinger, 2008, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst wenn man eine [[Hierarchie]] für diese Wertigkeiten einführt, wird die Welt durch den Gedanken der materialistischen Evolution „entmystifiziert“. Aber auch wenn menschliche Werte letztlich mithilfe der Bewegungen der Atome erklärt werden könnten, so sind sie selbst keine „Bewegungen der Atome“. In dem Bestreben, alle Formen der Erfahrung in seiner Philosophie gleichwertig abzubilden, lehnt Samuel Alexander einen [[Reduktionismus]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;John W. McCarthy: &amp;#039;&amp;#039;The Naturalism of Samuel Alexander.&amp;#039;&amp;#039; Kessinger, 2008, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evolutionäre Emergenz ===&lt;br /&gt;
Alexander fasst alle Antriebe und Impulse, die zur Wissenschaft, zu Gott oder zur Kunst führen, als Drang zur Entwicklung zu einer höheren Stufe mit dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;nisus&amp;#039;&amp;#039; zusammen. Dieser Drang ist jedem Wesen inhärent und lässt sich auch beschreiben als die Anziehung der höheren Stufe. Nisus wird so zum vereinigenden Konzept in Alexanders Metaphysik. In diesem Konzept der [[Evolutionäre Emergenz|evolutionären Emergenz]] vereinigen sich somit Metaphysik und Ästhetik. So beruht nach Alexander auch das künstlerische Schaffen auf [[Instinkt]]en. Andererseits ist die [[Ästhetik]] die menschliche Form der verschwenderischen Kreativität des Universums.&amp;lt;ref&amp;gt;John W. McCarthy: &amp;#039;&amp;#039;The Naturalism of Samuel Alexander.&amp;#039;&amp;#039; Kessinger, 2008, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
; Einzelausgaben&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The basis of realism&amp;#039;&amp;#039;. 1914.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[John Locke|Locke]]&amp;#039;&amp;#039;. Thoemmes, Bristol 1993, ISBN 1-85506-181-3 (Nachdr. d. Ausg. London 1908).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Baruch Spinoza|Spinoza]] and Time&amp;#039;&amp;#039;. Allan &amp;amp; Unwin, London 1921 (Arthur Davis Memorial Lecture; 4) ([http://www.archive.org/details/spinozatime00alexuoft online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Werkausgabe&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The collected works&amp;#039;&amp;#039;. Thoemmes, Bristol 2000, ISBN 1-85506-853-2 (5 Bde.)&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Moral Order and Progress. An analysis of ethical conceptions&amp;#039;&amp;#039;. (Nachdr. d. Ausg. London 1889).&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Space, Time, and Deity, Band 1&amp;#039;&amp;#039;. (Nachdr. d. Ausg. London 1920).&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Space, Time and Deity, Band 2&amp;#039;&amp;#039;. (Nachdr. d. Ausg. London 1927).&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Beauty and other forms of value&amp;#039;&amp;#039;. (Nachdr. d. Ausg. London 1933).&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Philosophical and literary pieces&amp;#039;&amp;#039;. (Nachdr. d. Ausg. 1939).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Artikel&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The idea of value&amp;#039;&amp;#039;. Mind (N. S.) 1(1892), 31 – 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Milton R. Konvitz: &amp;#039;&amp;#039;On the nature of value. The philosophy of Samuel Alexander.&amp;#039;&amp;#039; New York Kings Crown Press 1946&lt;br /&gt;
* Alfred P. Stiernotte: &amp;#039;&amp;#039;God and Space-Time: Deity in the Philosophy of Samuel Alexander.&amp;#039;&amp;#039; Philosophical Library, New York 1954 ([http://www.questia.com/PM.qst?a=o&amp;amp;d=61692539 online])&lt;br /&gt;
* Bertram D. Brettschneider: &amp;#039;&amp;#039;The Philosophy of Samuel Alexander: Idealism in &amp;quot;Space, Time, and Deity&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039; Humanities Press 1964&lt;br /&gt;
* Michael A. Weinstein: &amp;#039;&amp;#039;Unity and Variety in the Philosophy of Samuel Alexander.&amp;#039;&amp;#039; Purdue University Press 1984&lt;br /&gt;
* John W. McCarthy: &amp;#039;&amp;#039;The Naturalism of Samuel Alexander.&amp;#039;&amp;#039; Kessinger 2008, ISBN 978-1-4367-1261-3.&lt;br /&gt;
* {{AustralDictBio|alexander-samuel-4994|Alexander, Samuel (1859–1938)|Band=7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Samuel Alexander: [http://www.hist-analytic.org/alexander_on_conational_psycholo.htm Foundations and Sketch-Plan of a Conational Psychology], The British Journal of Psychology 1911 Number Volume IV&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.giffordlectures.org/Author.asp?AuthorID=5 | wayback=20141025100427 | text=Gifford Lectures:Samuel Alexander}} Biographische Informationen (englisch, mit dem Text von &amp;#039;&amp;#039;Space, Time, and Deity&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [http://www.manchesterjewishstudies.org/samuel-alexander/ Samuel Alexander and Zionism]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118644645|LCCN=n/50/35148|VIAF=61646689}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Alexander, Samuel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdischer Philosoph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (University of Manchester)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der British Academy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Australier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1859]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Alexander, Samuel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=britischer Philosoph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Januar 1859&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sydney]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. September 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Manchester]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Luha</name></author>
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