<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Samtgemeinde_Wesendorf</id>
	<title>Samtgemeinde Wesendorf - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Samtgemeinde_Wesendorf"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Samtgemeinde_Wesendorf&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-31T23:01:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Samtgemeinde_Wesendorf&amp;diff=380083&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wolophone: /* Geschichte */ Grammatik korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Samtgemeinde_Wesendorf&amp;diff=380083&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-11T09:46:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Grammatik korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeindeverband in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art                     = Samtgemeinde&lt;br /&gt;
|Name                    = Wesendorf&lt;br /&gt;
|Gegründet               = 1974-03-01&lt;br /&gt;
|Wappen                  = Wappen Samtgemeinde Wesendorf.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad             = 52/35/36/N&lt;br /&gt;
|Längengrad              = 10/32/6/E&lt;br /&gt;
|Lageplan                = Samtgemeinde_Wesendorf_in_GF.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland              = Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis               = Gifhorn&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel       = 031515407&lt;br /&gt;
|Gliederung              = 6&lt;br /&gt;
|Adresse                 = Alte Heerstraße 20&amp;lt;br /&amp;gt;29392 [[Wesendorf]]&lt;br /&gt;
|Website                 = [https://www.wesendorf.de/ www.wesendorf.de]&lt;br /&gt;
|Organwalter             = Rolf-Dieter Schulze&lt;br /&gt;
|Organwaltertitel        = [[Samtgemeindebürgermeister|Samtgemeinde-&amp;lt;br /&amp;gt;bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei                  = parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Samtgemeinde]] Wesendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aus dem [[Niedersachsen|niedersächsischen]] [[Landkreis Gifhorn]] haben sich sechs Gemeinden zur Erledigung ihrer Verwaltungsgeschäfte zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Die Samtgemeinde Wesendorf liegt im [[Landkreis Gifhorn]] am Südrand der [[Lüneburger Heide]] und schließt sich nördlich an die Stadt [[Gifhorn]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Samtgemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Die 6 Mitgliedsgemeinden mit ihren zugehörigen Ortsteilen und Siedlungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde&lt;br /&gt;
! Einwohner&amp;lt;br /&amp;gt;(Hauptwohnsitz)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;({{EWD|DE-NI|031515407}})&amp;lt;ref&amp;gt;{{EWQ|DE-NI|031515407}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Fläche&amp;lt;br /&amp;gt;(in km²)&lt;br /&gt;
! Dichte&amp;lt;br /&amp;gt;(in Einw./km²)&lt;br /&gt;
! Ortsteile/Siedlungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Groß Oesingen|Gemeinde Groß Oesingen]] || {{EWZ|DE-NI|03151010}} || 57,44 || {{FormatBevölkerungsdichte|{{#expr: {{EWZ|DE-NI|03151010}} / 57.44 }} }} || Groß Oesingen, [[Klein Oesingen]], [[Mahrenholz (Groß Oesingen)|Mahrenholz]], [[Schmarloh]], [[Texas (Groß Oesingen)|Texas]], [[Wichelnförth]], [[Zahrenholz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schönewörde|Gemeinde Schönewörde]] || {{EWZ|DE-NI|03151026}} || 17,73 || {{FormatBevölkerungsdichte|{{#expr: {{EWZ|DE-NI|03151026}} / 17.73 }} }} || Schönewörde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ummern|Gemeinde Ummern]] || {{EWZ|DE-NI|03151033}} || 40,32 || {{FormatBevölkerungsdichte|{{#expr: {{EWZ|DE-NI|03151033}} / 40.32 }} }} || [[Pollhöfen]], Ummern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wagenhoff|Gemeinde Wagenhoff]] || {{EWZ|DE-NI|03151035}} || 4,32 || {{FormatBevölkerungsdichte|{{#expr: {{EWZ|DE-NI|03151035}} / 4.32 }} }} || Wagenhoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wahrenholz|Gemeinde Wahrenholz]] || {{EWZ|DE-NI|03151036}} || 57,99 || {{FormatBevölkerungsdichte|{{#expr: {{EWZ|DE-NI|03151036}} / 57.99 }} }} || [[Betzhorn]], [[Teichgut]], Wahrenholz, [[Weißenberge]], [[Weißes Moor (Wahrenholz)|Weißes Moor]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wesendorf|Gemeinde Wesendorf]] || {{EWZ|DE-NI|03151038}} || 31,23 || {{FormatBevölkerungsdichte|{{#expr: {{EWZ|DE-NI|03151038}} / 31.23 }} }} || Wesendorf, [[Westerholz (Wesendorf)|Westerholz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sitz der [[Verwaltung]] ist Wesendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zentrale Orte ===&lt;br /&gt;
Der [[Regionalverband Großraum Braunschweig]] hat in seinem Regionalen [[Raumordnung]]sprogramm den Siedlungsbereich des Ortes Wesendorf als [[Grundzentrum]] ausgewiesen. Sein [[Einzugsbereich]] ist das Samtgemeindegebiet. Zusätzlich übernehmen die Siedlungsbereiche der Orte Wahrenholz und Groß Oesingen grundzentrale Teilfunktionen innerhalb der Samtgemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Landes-Raumordnungsprogramm Niedersachsen]] liegt die Samtgemeinde Wesendorf im Übergangsbereich der Einzugsgebiete der [[Mittelzentrum|Mittelzentren]] Gifhorn und Wittingen sowie der [[Oberzentrum|Oberzentren]] Celle und Wolfsburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Demografische Daten ===&lt;br /&gt;
Laut [[Statistische Landesämter|Niedersächsischem Landesamt für Statistik]] wohnten 2005 in der Samtgemeinde Wesendorf 14.528 Menschen in 4.061 Gebäuden mit insgesamt 5.325 Wohnungen bei einer durchschnittlichen Wohnfläche von 43,5&amp;amp;nbsp;m je Person. 24,60 % der Bevölkerung waren 2005 unter 18 Jahre alt, 9,30 % zwischen 18 und 25, 28,80 % zwischen 25 und 45, 23,10 % zwischen 45 und 64, und 14,30 % waren 65 Jahre alt oder älter. Die Arbeitslosenquote lag bei durchschnittlich 13,7 % (Männer: 10,8 %, Frauen: 16,4 %). 4.378 Menschen pendeln regelmäßig aus der Samtgemeinde heraus, 1.263 hinein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB_2006&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.braunschweig.ihk.de/standortpolitik/basisinformationen/regionalbericht/RB%202006.pdf |wayback=20070710002715 |text=IHK Braunschweig: Regionalbericht 2006 |archiv-bot=2019-05-11 22:52:41 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
* 1975 {{0}}8.792 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1985 {{0}}9.244 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1995 12.324 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2006 14.583 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2020 14.757 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2022 15.108 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Vorläufer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Samtgemeinde Wesendorf ist nicht nur ihrem offiziellen Gründungsjahr [[1974]] nach eine recht junge Erscheinung: Zum Zeitpunkt ihrer Gründung teilten nur zwei ihrer sechs Mitgliedsgemeinden – Wahrenholz und Wesendorf – eine durchgängige gemeinsame Verwaltungsgeschichte. Groß Oesingen hatte in dieser Hinsicht mehr mit den nördlichen, Schönewörde mit den östlichen, Ummern mit den westlichen und Wagenhoff mit den südlichen Nachbarn gemein. Die ihr zugewiesenen Aufgaben hat die Samtgemeinde Wesendorf demnach von einer Vielzahl an historischen Vorläufern geerbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Landgemeinden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf des 14. und 15. Jahrhunderts kamen alle Teilgebiete der heutigen Samtgemeinde Wesendorf zum [[Herzogtum Lüneburg]]. Vollständig in diesem Bereich lagen damals die zehn [[Landgemeinde (Kommunalverwaltung)|Landgemeinden]] Betzhorn, Groß Oesingen, Klein Oesingen, Mahrenholz, Pollhöfen, Schönewörde, Ummern, Wahrenholz, Westerholz und Zahrenholz. Im 16. Jahrhundert kam als elfte Landgemeinde Wesendorf hinzu. Anteilig im Bereich der heutigen Samtgemeinde lag auch die Gemeinde [[Langwedel (Dedelstorf)|Langwedel]], deren Gemarkung bis zur Samtgemeindegründung noch das nördliche Meesenmoor umfasste, wo der Nordteil der Siedlung Teichgut entstand. Ähnliches gilt für die Gemeinden [[Gamsen (Gifhorn)|Gamsen]] und [[Kästorf (Gifhorn)|Kästorf]], aus deren nördlichen Teilen am 18. Juni 1927 infolge der [[Melioration|Kultivierung]] und Besiedlung des südlichen [[Südheide#Südheidemoore und Gose-Ise-Sandebene|Hestenmoors]] als zwölfte Gemeinde noch Wagenhoff gegründet wurde. Durch die [[Eingemeindung]] Klein Oesingens nach Groß Oesingen reduzierte sich die Zahl der Vorgängergemeinden 1929 wieder auf elf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[kommunale Selbstverwaltung]] der Landgemeinden in diesem Bereich beschränkte sich anfangs vorwiegend auf [[Landwirtschaft]]ssachen und die Pflege und Nutzung der [[Allmende|gemeinen Mark]], wie etwa der gemeinsam genutzten [[Straßenerhaltung|Wege]], [[Gewässerunterhaltung|Gewässer]] und [[Körperschaftswald|Wälder]]. Auch das [[Wohnsitz (Deutschland)|Wohnrecht]] bezog sich seit jeher auf eine bestimmte Landgemeinde, wovon unter anderem abhing, wer für wen die [[Armenpflege (Deutschland)|Armenlast]] zu tragen hatte. Einer „[[Samtgemeinde#Historische Entwicklung|Sammtgemeinde]]“ im Sinne des 19. Jahrhunderts gehörte keine der Gemeinden an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschlussfassendes Organ war in allen Landgemeinden bis Ende des [[Deutsches Kaiserreich|Kaiserreichs]] die [[Gemeindeversammlung]], in der die Mehrheit der Einwohner noch nicht stimmberechtigt war. In der [[Weimarer Republik]] wählten die Einwohner aller bestehenden Landgemeinden in den [[Kommunalwahl]]en von 1919 stattdessen erstmals in freier, gleicher und geheimer Wahl Gemeindeausschüsse.&amp;lt;ref&amp;gt;Gesetz, betreffend vorläufige Regelung verschiedener Punkte des Gemeindeverfassungsrechts vom 18. Juli 1919, §&amp;amp;nbsp;12–15. Alle elf Gemeinden hatten mehr als 40 Einwohner.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ausführendes Organ einer jeden Landgemeinde war ursprünglich der [[Schuldheiß|Schulze]], der als Mitglied der Gemeinde zugleich unterster Vertreter des Herzogs war und bei Bedarf von [[Schöffe (historisch)|Schöffen]] unterstützt wurde. Daraus wurden im 19. Jahrhundert der [[Gemeindevorsteher]] und die [[Beigeordneter|Beigeordneten]], die nun überall von der Gemeindeversammlung und schließlich vom Gemeindeausschuss gewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 ersetzte der [[NS-Staat]] die kommunale Selbstverwaltung durch das [[Führerprinzip]]: Statt eines gewählten Gemeindevorstehers bekam jede Gemeinde einen [[Bürgermeister]], der auf Vorschlag des jeweiligen [[Kreisleiter]]s der [[NSDAP]] in Gifhorn bzw. Celle vom dortigen Landrat berufen wurde. Statt gewählter Vertreter gab es nun ebenfalls berufene „Gemeinderäte“. Erst unter [[Britische Besatzungszone|britischer Besatzung]] konnten die Gemeinden im heutigen Samtgemeindegebiet wieder an ihre Selbstverwaltungstradition anknüpfen. Insbesondere die Rolle des gewählten [[Gemeinderat (Deutschland)|Rates]] als [[Vertretungskörperschaft]] wurde gestärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Kirchen- und Schulgemeinden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Personenstandswesen|Personenstands-]], [[Bestattung]]s- und [[Schulwesen]] wurden bis ins 19. Jahrhundert hinein innerhalb eines jeden [[Kirchspiel]]s durch den [[Pastor]] und die [[Jurat]]en verwaltet. Neben der [[Kirchengemeinde]] waren diese auch dem jeweiligen [[Kirchenpatronat|Patron]] verpflichtet. [[Kirchenbuch|Kirchenbücher]], Friedhöfe und [[Küsterschule]]n befanden sich ursprünglich nur in den Kirchdörfern. Klein Oesingen, Mahrenholz und Zahrenholz waren nach Groß Oesingen eingepfarrt (Patron [[Marenholtz|v. Marenholz]]), Betzhorn, Wesendorf und Westerholz nach Wahrenholz, Schönewörde nach [[Knesebeck]], Ummern und Pollhöfen nach [[Hohne]], das nördliche Meesenmoor nach [[Hankensbüttel]] und das südliche Hestenmoor nach [[Gifhorn]] (Patron jeweils der Landesherr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende des 18. Jahrhunderts waren in allen damaligen Dörfern mit Ausnahme von Klein Oesingen, Mahrenholz und Zahrenholz [[Volksschule]]n gegründet worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Topographisch-historische Beschreibungen der Städte, Aemter und adelichen Gerichte im Fürstenthum Lüneburg |Autor=Urban Friedrich Christoph Manecke |Band=2 |Ort=Celle |Datum=1858 |Seiten=209, 238, 240–242, 341 |Online={{Google Buch |BuchID=u3QAAAAAcAAJ |Seite=209 |Linktext=Volltext}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Jede Schule wurde ab 1845 auf eine [[Schulgemeinde]] übertragen, die von einem [[Schulvorstand]] aus Pastor (später [[Schulinspektor|Lokalschulinspektor]]), Lehrer und gewählten oder vom Patron ernannten Schulvorstehern geleitet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover |Hrsg=Friedrich Wilhelm Harseim und Carl Schlüter |Ort=Hannover |Datum=1848 |Seiten=215, 219, 225 |Online={{Google Buch |BuchID=eOI-AAAAcAAJ |Seite=215 |Linktext=Volltext}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach übernahmen die Landgemeinden die [[Schulträger|Schullast]] der gebietsgleichen Schulgemeinden und damit das Schulpatronat, im Falle der Groß Oesinger Kirchspielgemeinden in Form eines kommunalen [[Schulverband]]s. Die späten Schulgründungen in Wagenhoff (1921 bzw. 1925/26), Teichgut (1934/35) und Zahrenholz (1936) waren von Beginn an kommunal.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Landeskundlich-statistische Gemeindebeschreibungen |Autor=Edeltraut Hundertmark |Sammelwerk=Der Landkreis Gifhorn: Gemeindebeschreibungen mit Statistischem Anhang |Ort=Gifhorn |Datum=1975 |Reihe=Die Landkreise in Niedersachsen |BandReihe=Band 26 II}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Personenstandswesen wurde 1874 per Gesetz von der Kirche auf die [[Standesamt|Standesämter]] übertragen. Im Gebiet der heutigen Samtgemeinde Wesendorf blieben die Standesamtsbezirke nahezu identisch mit den Kirchspielbezirken. Lediglich Ummern bekam ein eigenes, dem auch Pollhöfen zugeteilt war. Wagenhoff gehörte nach seiner Gründung weiterhin zum Standesamt Gamsen. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde noch die Gemeinde Wesendorf aus dem Wahrenholzer Standesamtsbezirk herausgelöst und mit einem eigenen Standesamt versehen. [[Standesbeamter]] war in Groß Oesingen anfangs noch der [[Gutsbesitzer]], an den übrigen Standesamtssitzen von Anfang an der dortige Gemeindevorsteher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt gelangte auch das Bestattungswesen mehrheitlich in kommunale Hand, als die wenigen alten kirchlichen [[Friedhof|Friedhöfe]] infolge des Bevölkerungswachstums im 19. und 20. Jahrhundert nicht mehr ausreichten. Alle neuen Friedhöfe außerhalb der Kirchdörfer waren von Beginn an in kommunaler Trägerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Vogteien und Gografschaften innerhalb der Ämter ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „[[Polizeibegriff in Deutschland|Polizei]]“, also das sehr umfassende Ordnungswesen, übte der lüneburgische Herzog als [[Landesherr]] und hauptsächlicher [[Grundherr]] durch seine [[Vogt|Vögte]] und [[Gograf]]en aus. Im 16. Jahrhundert wurden diese als örtliche [[Vollzugskraft|Vollzugskräfte]] den [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämtern]] unterstellt. Das Kirchspiel Wahrenholz bildete die gleichnamige Vogtei, das Kirchspiel Groß Oesingen gehörte zur Vogtei [[Steinhorst (Niedersachsen)|Steinhorst]], das nördliche Meesenmoor zur Gografschaft Hankensbüttel und das südliche Hestenmoor zur Vogtei Gifhorn. Sie unterstanden alle dem [[Amt Gifhorn]]. Schönewörde gehörte dagegen zur Vogtei Knesebeck im [[Amt Knesebeck|gleichnamigen Amt]] und Ummern und Pollhöfen zur Vogtei Hohne in der [[Liste der Ämter und Vogteien im Fürstentum Lüneburg|Amtsvogtei Beedenbostel]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Topographisch-historische Beschreibungen der Städte, Aemter und adelichen Gerichte im Fürstenthum Lüneburg |Autor=Urban Friedrich Christoph Manecke |Band=2 |Ort=Celle |Datum=1858 |Seiten=209, 234, 240f, 341 |Online={{Google Buch |BuchID=u3QAAAAAcAAJ |Seite=209 |Linktext=Volltext}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Landeskundlich-statistische Gemeindebeschreibungen |Autor=Edeltraut Hundertmark |Sammelwerk=Der Landkreis Gifhorn: Gemeindebeschreibungen mit Statistischem Anhang |Ort=Gifhorn |Datum=1975 |Reihe=Die Landkreise in Niedersachsen |BandReihe=Band 26 II}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1852 erweiterte die [[Königreich Hannover|königlich-hannoversche]] Regierung den Umfang des kommunalen Ordnungswesens, indem sie die Vogteien in Gifhorn, Hohne, Knesebeck, Steinhorst und Wahrenholz und die Gografschaft in Hankensbüttel auflöste und einen Teil von deren Kompetenzen – wie beispielsweise die Organisation des örtlichen [[Geschichte der Feuerwehr|Feuerschutzes]] – auf die Landgemeinden übertrug. Zudem entwickelten sich seitdem die übergeordneten Ämter, später [[Landkreis]]e, von rein [[obrigkeit]]lichen Verwaltungsbehörden ebenfalls zu [[Kommunalverwaltung|Kommunen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1798 waren die Vogtei Steinhorst und die [[Gografschaft]] Hankensbüttel zum [[Amt Isenhagen]] gekommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Verordnung, die Verlegung der Gohgräfschaft Hankensbüttel und Vogtey Steinhorst von dem Amte Giffhorn an das Amt Isenhagen betr., vom 27. März 1799 |Hrsg=Christian Hermann Ebhardt |Sammelwerk=Sammlung der Verordnungen für das Königreich Hannover aus der Zeit vor dem Jahre 1813 |Band=Erste Abtheilung: Rechts-Sachen |Ort=Hannover |Datum=1854 |Seiten=605ff |Online=https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10622972?page=614,615}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1852 folgte das Gebiet der ehemaligen Vogtei Wahrenholz,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Verordnung, die Bildung der Amtsgerichte und unteren Verwaltungsbehörden betreffend. Monbrillant, den 7ten August 1852 |Sammelwerk=Sammlung der Gesetze, Verordnungen und Ausschreibungen für das Königreich Hannover |Datum=1852 |Seiten=206, 212 |Online=https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10510360?page=240,241}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1859 das der ehemaligen Vogtei Knesebeck. Im selben Jahr gelangte das Gebiet der Vogtei Hohne zum [[Amt Celle]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Verordnung, die Bezirke der unteren Verwaltungsbehörden betreffend. Hannover, den 27sten März 1859 |Sammelwerk=Sammlung der Gesetze, Verordnungen und Ausschreibungen für das Königreich Hannover |Datum=1859 |Seiten=183f |Online=https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10510370?page=204,205}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die neue [[Königreich Preußen|königlich-preußische]] Regierung überführte die übernommene [[Provinz Hannover|hannoversche]] Ämtereinteilung 1885 in die Kreisverfassung. Ummern und Pollhöfen befanden sich nun im [[Landkreis Celle]], das südliche Hestenmoor im Kreis Gifhorn und der Großteil der heutigen Samtgemeinde Wesendorf im [[Kreis Isenhagen]]. Die letzten beiden wurden 1933 zu einem größeren Kreis Gifhorn vereinigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Verordnung über die Neugliederung von Landkreisen. Vom 1. August 1932 |Sammelwerk=Preußische Gesetzsammlung |Datum=1932 |Seiten=260 |Online=[https://jbc.bj.uj.edu.pl/dlibra/publication/531328/edition/505665/content Link]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung und Entwicklung der Samtgemeinde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 hatten die [[Nationalsozialist]]en beim damals noch recht kleinen Dorf Wesendorf einen [[Militärflugplatz|Fliegerhorst]] errichtet, aufgebaut durch [[Reichsarbeitsdienst]] und [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeiter]]. Der Standort wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erst von den [[Britische Streitkräfte in Deutschland|Britischen Streitkräften]] und dann von der [[Bundeswehr]] als [[Hammerstein-Kaserne]] übernommen. Resultierend aus dem fortgesetzten [[Militär]]betrieb vergrößerte sich Wesendorf deutlich und nahm für seine Nachbargemeinden eine immer [[Zentralität|zentralere]] Stellung ein. Daneben blieben auch die alten Kirchdörfer Groß Oesingen und Wahrenholz zentrale Orte. Alle elf Vorgängergemeinden der Samtgemeinde waren jedoch auch in der jungen Bundesrepublik noch eigenständige [[Gemeinde (Deutschland)#Kreisangehörige Gemeinde|kreisangehörige Gemeinden]] und kooperierten mit anderen Gemeinden lediglich über [[Zweckverband (Deutschland)|Zweckverbände]], [[Wasser- und Bodenverband|Wasser- und Bodenverbände]] und [[öffentlich-rechtliche Vereinbarung]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Samtgemeindegründung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den wachsenden Anforderungen an die örtliche Verwaltung begann in [[Niedersachsen]] in den 60er Jahren die Gründung größerer kommunaler Einheiten. So schlossen sich am 30. Juni 1966 die drei Gemeinden des Kirchspiels Groß Oesingen zur Samtgemeinde Groß Oesingen zusammen. Die Gemeinde Schönewörde schloss sich entsprechend ihrer Kirchspielorientierung am 19. Juni 1969 zunächst der vier Jahre zuvor gegründeten Samtgemeinde Knesebeck an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Landeskundlich-statistische Gemeindebeschreibungen |Autor=Edeltraut Hundertmark |Sammelwerk=Der Landkreis Gifhorn: Gemeindebeschreibungen mit Statistischem Anhang |Ort=Gifhorn |Datum=1975 |Seiten=303, 477, 660, 939 |Reihe=Die Landkreise in Niedersachsen |BandReihe=Band 26 II}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In wirtschaftlicher Hinsicht war Schönewörde jedoch bereits stärker Richtung Wahrenholz orientiert, auch schulisch gab es Ansätze der Zusammenarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der geplanten [[Gebietsreform in Niedersachsen]] versuchten die Gemeinden, das Heft in der Hand zu behalten. Im Mai 1971 beschlossen daher neun von ihnen, die Samtgemeinde Wesendorf zu gründen, in ihrer Vorstellung damals noch ohne die Gemeinden Ummern und Pollhöfen und unter Beibehaltung der Eigenständigkeit aller beteiligten Gemeinden. Die von den Gemeinden geplante Samtgemeinde erreichte jedoch nicht die von [[Niedersächsische Landesregierung|Landesregierung]] und [[Niedersächsischer Landtag|Landtag]] geforderte Einwohnerzahl. Auch einige der potenziellen Mitgliedsgemeinden erreichten nicht die geforderte Zahl von mindestens 400 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gifhorn-Gesetz gliederte daher mit Wirkung vom 1. März 1974 zusätzlich Mahrenholz und Zahrenholz in Groß Oesingen, Betzhorn und Teile von Langwedel (Nordteil von Teichgut) in Wahrenholz, Westerholz in Wesendorf und Pollhöfen in Ummern ein und gliederte Ummern in den Landkreis Gifhorn um. Die aus nunmehr sechs Gemeinden gebildete Samtgemeinde Wesendorf nahm am selben Tag ihre Arbeit auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Die komplizierte Geburt |Hrsg=Samtgemeinde Wesendorf |Sammelwerk=1974–2024: 50 Jahre Samtgemeinde Wesendorf |Datum=2024 |Seiten=6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=224,&amp;amp;nbsp;226}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Entwicklungsschwerpunkte ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrer Gründung übernahm die Samtgemeinde Wesendorf von den elf Vorgängergemeinden die Schulen, Friedhöfe, Feuerwehren, Abwasserbeseitigungsanlagen und [[Gemeindeverbindungsstraße]]n sowie speziell von der Gemeinde Wesendorf das Rathaus und den vom [[Deutsches Rotes Kreuz|DRK]] betriebenen Kindergarten. Für die [[Trinkwasserversorgung]] wurde sie Mitglied im Wasserverband Gifhorn. Bei ihr wurde nun der Großteil des gemeindlichen Ordnungswesens angesiedelt, einschließlich Einwohnermelde- und Standesamt. Außerdem erledigte sie fortan für sich und ihre Mitgliedsgemeinden die gesamte Finanz-, Personal- und Bauverwaltung, die von Beginn an durch Nutzung des Kommunalen Modell-[[Rechenzentrum]]s Lüneburg ansatzweise [[Digitalisierung|digitalisiert]] waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach Gründung der Samtgemeinde ereignete sich im Jahr 1975 die [[Brand in der Lüneburger Heide|Brandkatastrophe im Landkreis Gifhorn]], was in den ersten Jahren ihres Bestehens einen Schwerpunkt auf die [[Feuerwehrbedarfsplan]]ung und gezielte Investitionen in die Feuerwehren legte. Außerdem wurden fünf neue [[Trauerhalle|Friedhofskapellen]] gebaut. Mit dem Ausbau des Wasserwerks Schönewörde 1975 konnten nach und nach immer mehr Orte zentral mit Trinkwasser versorgt werden. 1980 begann auch der Ausbau der [[Abwasserbeseitigung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den späten 80er und 90er Jahren konzentrierte sich die Bautätigkeit auf [[Kindertagesstätte]]n in den übrigen fünf Mitgliedsgemeinden, was in jüngerer Zeit durch den Bau weiterer Kitas und [[Kinderkrippe|Krippen]] sowie [[Mensa|Mensen]] für den [[Ganztagsschule|Ganztagsschulbetrieb]] fortgesetzt wurde. Ein weiterer aktueller Schwerpunkt der Samtgemeindetätigkeit liegt auf der Koordinierung des Ausbaus [[Erneuerbare Energien|Erneuerbarer Energien]] in den Mitgliedsgemeinden sowie der [[Kommunale Wärmeplanung|Kommunalen Wärmeplanung]] für das gesamte Samtgemeindegebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=25 Jahre Samtgemeinde Wesendorf: Ein Bildband |Hrsg=Samtgemeinde Wesendorf |Ort=Horb am Neckar |Datum=1999}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Zeitstrahl |Hrsg=Samtgemeinde Wesendorf |Sammelwerk=1974–2024: 50 Jahre Samtgemeinde Wesendorf |Datum=2024 |Seiten=30f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Samtgemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Samtgemeinderat]] Wesendorf besteht aus 30 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Samtgemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 12.001 und 15.000 Einwohnern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mi.niedersachsen.de/download/61951/Niedersaechsisches_Kommunalverfassungsgesetz_NKomVG_.pdf |titel=Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG); §&amp;amp;nbsp;46 – Zahl der Abgeordneten|seiten=29–31|datum=2010-12-17|abruf=2024-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ratsmitglieder werden durch eine [[Kommunalwahl]] für jeweils fünf Jahre gewählt. Neben den 30 in der Samtgemeinderatswahl gewählten Mitgliedern ist außerdem der amtierende Bürgermeister im Rat stimmberechtigt. {{Wahldiagramm|LAND=DE|TITEL=Samtgemeindewahl 2021|TITEL2=&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 57,87 %&amp;lt;/small&amp;gt;|JAHRNEU=2021|PARTEI2=SPD|ERGEBNIS2=33.9|PARTEI3=AfD|ERGEBNIS3=8.5|PARTEI1=CDU|ERGEBNIS1=36.9|ERGEBNIS4=5|PARTEI4=MIT|FARBE4=8A2BE2|ANMERKUNG4=MITEINANDER in der Samtgemeinde|ERGEBNIS5=4.9|ERGEBNIS6=4.6|ERGEBNIS7=3.3|ERGEBNIS8=2.9|PARTEI5=Grüne|PARTEI6=UfSGW|PARTEI7=FDP|PARTEI8=GfW|FARBE8=ffa500|FARBE6=cccccc|ANMERKUNG6=Unabhängig für die Samtgemeinde Wesendorf|ANMERKUNG8=Gemeinsam für die Samtgemeinde Wesendorf}}Die jüngste [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Kommunalwahl 2021]] ergab die folgende Sitzverteilung:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20210912/031515407/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=222&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_3_id_226 Samtgemeinde Wesendorf Wahl des Samtgemeinderates 12.09.2021], auf votemanager.kdo.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|{{Sitzverteilung|SPD|Grüne|FDP|GfW|MIT|UfSGW|CDU|AfD|float=right|Überschrift=Samtgemeinderat 2021|CDU=11|SPD=10|Grüne=1|AfD=3|FDP=1|GfW=1|GfW Farbe=ffa500|MIT=2|MIT Farbe=8a2be2|UfSGW=1|UfSGW Farbe=cccccc}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die vorherigen Kommunalwahlen ergaben die folgenden Sitzverteilungen:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#eeeeee&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Wahljahr&lt;br /&gt;
!CDU&lt;br /&gt;
!SPD&lt;br /&gt;
!UfdSGW&lt;br /&gt;
!Grüne&lt;br /&gt;
!FDP&lt;br /&gt;
!Gesamt&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;Center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2016|2016]] || 12 || 10 || 2 || 1|| 1 || 26 Sitze&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;Center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2011|2011]]|| 14 || 10 || – || 2|| 0 || 26 Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Samtgemeindebürgermeister ===&lt;br /&gt;
Zum neuen [[Samtgemeindebürgermeister]] votierten die Stimmberechtigten mit 51,66 Prozent (von 3.509 Stimmen) für &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rolf-Dieter Schulze (parteilos)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aus Wahrenholz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20210912/031515407/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=223&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_3_id_226 Samtgemeinde Wesendorf Wahl des Samtgemeindebürgermeisters 12.09.2021], auf votemanager.kdo.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde bei der konstituierenden SG-Ratssitzung, am 2. November 2021, im DGH Schönewörde, durch Alterspräsident Siegfried Weiß vereidigt. Zu seinen beiden Stellvertretern sind &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Pieper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (CDU) und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siegfried Weiß&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (SPD) ernannt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ehemalige Samtgemeindebürgermeister ====&lt;br /&gt;
* 1974–2001 Horst Germer ([[Samtgemeindedirektor]]: Waldemar Butz)&lt;br /&gt;
* 2001–2014 Walter Penshorn&lt;br /&gt;
* 2014–2021 René Weber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städte- und Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wagenhoff Sannerville.jpg|mini|Gedenkstein an die Partnergemeinde Sannerville in Wagenhoff]]&lt;br /&gt;
Die Samtgemeinde Wesendorf ist seit 1987 mit den [[Frankreich|französischen]] Gemeinden [[Cuverville (Calvados)|Cuverville]], [[Démouville]] und [[Sannerville]] ([[Normandie]]) partnerschaftlich verbunden. Darüber hinaus bestehen besondere Gemeindepartnerschaften der Gemeinde Wesendorf mit der Gemeinde [[Páka]] in [[Ungarn]] (seit 1991) und der Gemeinde Wahrenholz mit dem [[Powiat Radziejowski|Landkreis Radziejów]] in [[Polen]] (seit 2002). Die Partnerschaften werden vom Partnerschaftskreis der Samtgemeinde Wesendorf mitbetreut, der zudem selbst seit 1993 freundschaftliche Beziehungen zum Europaclub des Senvages Gymnasium in [[Vilnius]], [[Litauen]], pflegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wesendorf.de/freizeit/partnerschaftskreis/ Eintrag über die Partnergemeinden auf der Homepage der Samtgemeinde Wesendorf] Abgerufen am 15. Mai 2022, 22:43&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1976 wurde auf Initiative des damaligen Samtgemeindedirektors Waldemar Butz der [[Kultur]]verein Samtgemeinde Wesendorf gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.waz-online.de/lokales/gifhorn-lk/wesendorf/kulturverein-verabschiedet-gruender-waldemar-butz-7O27KVPOSTITEXQ26BZTUZMNHM.html |titel=Nach 40 Jahren: Kulturverein verabschiedet Gründer Waldemar Butz |abruf=2026-02-23 |autor=Nina Feith |werk=Aller-Zeitung.de |datum=2019-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er präsentiert und organisiert Theater-, Musik- und Musicalaufführungen unter anderem im Kulturzentrum Wesendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei [[Bücherei]]en in Groß Oesingen, Wahrenholz und Wesendorf mit über 8.000 Büchern und Videos sind an die dortigen Grundschulen angegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutsam fürs örtliche [[Brauchtum]] sind besonders die [[Schützenverein]]e, die es in allen Mitgliedsgemeinden gibt. Ihre Musik- und [[Spielmannszug|Spielmannszüge]] kommen auch außerhalb der jährlichen [[Schützenfest]]e zum Einsatz. Gemeinsam mit dem [[Musikkorps|Feuerwehrmusikzug]], den kirchlichen [[Posaunenchor|Posaunenchören]], den [[Gesangverein]]en und [[Kirchenchor|Kirchenchören]] bilden sie die traditionsreichsten Formen gemeinsamen Musizierens in der Samtgemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
Die evangelisch-lutherischen Einwohner der Samtgemeinde gehören drei verschiedenen [[Kirchenkreis]]en der [[Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers|Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers]] an: Die Kirchengemeinden St. Johannis in [[Wesendorf]] (mit [[Wagenhoff]]) und [[St.-Nicolai-und-Catharinen-Kirche (Wahrenholz)|St. Nicolai und Catharinen]] in [[Wahrenholz]] sind Teil des [[Kirchenkreis Gifhorn|Kirchenkreises Gifhorn]]. Die Gemeinde der Friedenskirche in [[Groß Oesingen]] sowie das zur Kirchengemeinde St. Katharinen in [[Knesebeck]] gehörende [[Schönewörde]] sind Teil des [[Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen|Kirchenkreises Wolfsburg-Wittingen]]. [[Ummern]] gehört zur Gemeinde der [[Himmelfahrtskirche (Hohne)|Himmelfahrtskirche]] in [[Hohne]] im [[Kirchenkreis Celle]]. In Groß-Oesingen gibt es außerdem die Immanuelsgemeinde, die der [[Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche|Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche]] (SELK) angehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die römisch-katholischen Einwohner der Samtgemeinde gehören zur Pfarrgemeinde [[St. Marien (Wittingen)|St. Marien]] in [[Wittingen]], mit der Filialkirche [[Mariä Himmelfahrt (Wesendorf)|Mariä Himmelfahrt]] in Wesendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heiliger Hain.jpg|mini|Heiliger Hain bei Betzhorn]]&lt;br /&gt;
* [[Heiliger Hain (Landkreis Gifhorn)|Naturschutz- und Heidepark Heiliger Hain]] mit Hermann-Löns-Gedenkstein (Wahrenholz OT Betzhorn)&lt;br /&gt;
* historische Schafställe (Heiliger Hain u. südl. Groß Oesingen an der B4), historischer Gutshof mit Backhaus (Groß Oesingen)&lt;br /&gt;
* Herzogsbrunnen im Forst Ringelah (Ummern)&lt;br /&gt;
* 900 Jahre alte Eiche und mystische Orte, historische Wassermühle an der Ise (Wahrenholz)&lt;br /&gt;
* historische Ölförderpumpen (Wesendorf und OT Westerholz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Historische Ölföderpumpe.jpg|alternativtext=historische Ölförderpumpe Fa. DEA|mini|Historische Ölförderpumpe (~1950)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die landwirtschaftlich genutzte Fläche (112,5&amp;amp;nbsp;km²) entspricht mehr als der Hälfte der Samtgemeindefläche. An verkehrsgünstigen Standorten sind gewerbliche Ansiedlungsflächen ausgewiesen. Das neue Gewerbegebiet „Hammerstein Park“ (ehemalige Hammerstein-Kaserne) mit seinen Liegenschaften und seiner Infrastruktur wurde im Januar 2007 durch die zuständigen Bundesbehörden an private Investoren zur zivilen Umgestaltung veräußert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus und Erholung ===&lt;br /&gt;
Durch die geografische Lage mit einem großen Anteil an Wald-, Moor- und Heideflächen sowie Fließgewässern (Ise) und künstlichen sowie natürlichen Seen ergibt sich ein großer Freizeitwert und darauf aufbauend ein expandierendes Tourismusgewerbe mit:&lt;br /&gt;
* Heide- und Naturpark Heiliger Hain in Betzhorn,&lt;br /&gt;
* ausgedehntes Rad- und Wanderwegenetz, Waldlehrpfad,&lt;br /&gt;
* zwei Sport- und Erholungsparks mit natürlichen Badeseen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
* 15 Sportplätze, davon sechs mit Flutlichtanlagen, drei 400-Meter-Laufbahnen&lt;br /&gt;
* sechs Sporthallen&lt;br /&gt;
* ein Segelflugplatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
* Die Samtgemeinde liegt im Schnittpunkt der [[Bundesstraße 4]] mit den [[Landesstraße]]n 284 und 286.&lt;br /&gt;
* Regionalbahn Braunschweig-Uelzen mit Bahnstation in Wahrenholz und Haltepunkt in Schönewörde.&lt;br /&gt;
* Buslinien nach [[Gifhorn]], [[Bokel (Sprakensehl)|Bokel]], [[Hankensbüttel]], [[Wittingen]] und [[Westerbeck (Sassenburg)|Westerbeck]] sowie innerhalb der Samtgemeinde; zusätzlich [[Ridepooling|Flexobus]] innerhalb der Samtgemeinde und nach [[Steinhorst (Niedersachsen)|Steinhorst]].&lt;br /&gt;
* Der [[Elbe-Seitenkanal]] durchzieht die Samtgemeinde im östlichen Bereich mit [[Liegestelle]]n in der [[Gemarkung]] Wahrenholz, Ortsteil Weißes Moor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* drei [[Grundschule]]n in Groß Oesingen „Regenbogenschule“, Wahrenholz und Wesendorf am Lerchenberg mit insgesamt 809 Schülern&lt;br /&gt;
* Die Oberschule Wesendorf, welche sich als „[[Europaschule (Deutschland)|Europaschule]]“ bezeichnen darf. Sie ist seit dem 1. August 2004 eine [[Ganztagsschule]] und verfügt über eine [[Mensa]] in wirtschaftlicher Eigenverantwortung.&lt;br /&gt;
* Die Samtgemeindeverwaltung ist verantwortlicher Schulträger. Diverse Fördervereine unterstützen die Schulen finanziell und materiell.&lt;br /&gt;
* Drei Außenstellen der Kreisvolkshochschule (KVHS) Gifhorn in Wesendorf, Wahrenholz und Groß Oesingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Zahlen-Daten-Fakten 2007, Samtgemeinde Wesendorf, Stand 1. Januar 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.wesendorf.de/ Website der Samtgemeinde]&lt;br /&gt;
* https://psk-wesendorf.ichtys-media.de/bilder/projekte/2016.04.16_sg_wesendorf/20160502_workshop.wahrenholz.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Samtgemeinden im Landkreis Gifhorn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4618152-0|VIAF=249401685}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wesendorf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungseinheitsgründung 1974|Wesendorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wolophone</name></author>
	</entry>
</feed>