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	<title>Samtblatt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Samtblatt&amp;diff=1672616&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seysi am 2. März 2026 um 14:28 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-02T14:28:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Samtblatt&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Heliotropium arboreum&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Francisco Manuel Blanco|Blanco]]) [[David John Mabberley|Mabb.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Sonnenwenden&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Heliotropium&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Raublattgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Boraginaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Euasteriden I&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Asteriden&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Kerneudikotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Starr 050224-4435 Tournefortia argentea.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Samtblatt (&amp;#039;&amp;#039;Heliotropium arboreum&amp;#039;&amp;#039;) auf [[Oahu]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Starr 040711-0063 Tournefortia argentea.jpg|mini|Habitus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heliotropium foertherianum2.jpg|mini|Borke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Starr 061102-9565 Tournefortia argentea.jpg|mini|Blätter und Blütenstände]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Starr 010520-0072 Tournefortia argentea.jpg|mini|Blütenstände]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Samtblatt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Heliotropium arboreum&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Art aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Sonnenwenden]] (&amp;#039;&amp;#039;Heliotropium&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Raublattgewächse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Samtblatt ist ein [[Immergrüne Pflanze|immergrüner]] Strauch oder [[Baum]] der eine Höhe von bis über 6 Metern erreicht mit einem Stammdurchmesser von 30 bis 40 Zentimetern. Die Krone wird von kräftigen Ästen gebildet und kann einen Durchmesser von bis zu 12 Metern erreichen. Der Stamm ist kurz und von einer dicken, gefurchten, längliche Platten bildende [[Borke]] von hellbrauner bis grauer Farbe bedeckt. Die inneren Bereiche der Borke sind hellbraun und faserig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blatt (Pflanze)|Blätter]] sind wechselständig an den Zweigenden angeordnet und haben einen kräftigen bis etwa 1 Zentimeter langen Stiel oder sie sind sitzend. Die etwas sukkulente Blattspreite ist 7,5 bis 18 Zentimeter lang und 2,5 bis 6 Zentimeter breit. Die Ober- und Unterseite ist graugrün gefärbt und mit kurzen, anliegenden, seidigen Haaren bedeckt. Es werden nur wenige Seitennerven gebildet. Die Blattform ist schmal-elliptisch bis verkehrt-eiförmig, -eilanzettlich oder eiförmig mit spitzer bis keilförmiger Basis und gerundetem bis stumpfem oder spitzem bis bespitztem Apex. Der Blattrand ist ganzrandig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Samtblatt ist funktionell weiblich oder zwittrig, also [[Gynodiözie|gynodiözisch]]. Die zwittrigen Blüten sind größer mit größeren Antheren, die weiblichen besitzen reduzierte Antheren.&amp;lt;ref&amp;gt;Xiangping Wang et al.: &amp;#039;&amp;#039;Gynodioecy or leaky dioecy? The unusual sexual system of a coral dune-habitant Tournefortia argentea (Boraginaceae).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Plant Systematics and Evolution.&amp;#039;&amp;#039; 306, 2020, Art. 70, [[doi:10.1007/s00606-020-01698-0]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Es werden 15 bis 20 Zentimeter lange, mehr oder weniger fein behaarte und [[Schirmrispe|schirmrispige]] [[Blütenstand|Blütenstände]] mit [[Wickel (Blütenstand)|wickeligen]] Zymen aus zahlreichen dichtstehenden, meist weißen Einzel[[blüte]]n gebildet. Sie stehen terminal oder in den Achseln der oberen Blätter. Die duftenden, sitzenden, fünfzähligen Einzelblüten mit doppelter [[Blütenhülle]] werden etwa 6–7 Millimeter lang und ebenso breit. Sie bestehen aus einem kleinen, außen behaarten Kelch und einer außen behaarten Corolla mit kurzer Kronröhre und fünf kleinen, dachigen, abstehenden Zipfeln sowie fünf kurzen, fast sitzenden [[Staubblatt|Staubblättern]] am Schlund. Der oberständige [[Stempel (Botanik)|Stempel]] hat einen konischen [[Fruchtknoten]] und eine sitzenden, zweilappige [[Narbe (Botanik)|Narbe]] an einem fleischigen, stigmatischen „Ring“. Es ist ein [[Diskus (Botanik)|Diskus]] vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bräunlichen Früchte sind rundliche, mehrsamige und korkige, schwimmfähige [[Steinfrucht|Steinfrüchte]] mit einem Durchmesser von etwa 5–6 Millimeter, sie ähneln kleinen Erbsen. Sie enthalten zwei halbrunde, ein- bis zweisamige Steinkerne mit jeweils einer sterilen Kammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Standortansprüche ==&lt;br /&gt;
Das Samtblatt ist auf den tropischen Inseln und Küsten des Pazifiks und des Indischen Ozeans beheimatet. In Afrika findet man sie von Natur aus in Kenia, [[Tansania]], Madagaskar und [[Mosambik]]. In Asien in China, [[Taiwan (Insel)|Taiwan]], Japan, Indien, [[Sri Lanka]], [[Vietnam]], Indonesien, [[Malaysia]], [[Papua-Neuguinea]] und auf den Philippinen und darüber hinaus auf zahlreichen Inseln des Pazifik. In [[Hawaii]] wurde sie eingebürgert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art bevorzugt sandige Küsten und kommt besonders häufig auf [[Korallenriff|Koralleninseln]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Botanische Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Art wurde von [[Carl von Linné (Sohn)|Carl von Linné dem Jüngeren]] als &amp;#039;&amp;#039;Tournefortia argentea&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.f.}} erstbeschrieben und der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Tournefortia&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet. [[Ivan Murray Johnston]] ordnete das Samtblatt 1935 als &amp;#039;&amp;#039;Messerschmidia argentea&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.f.) I.M.Johnst.}} neu ein, [[Hermann Heino Heine]] stellte die Art 1976 als &amp;#039;&amp;#039;Argusia argentea&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.f.) Heine}} in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Argusia&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 2000 wurde wieder die Zuordnung von Carl Linné als die gültige eingeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |hrsg=USDA, ARS, National Genetic Resources Program |url={{GRIN|ID=412122|WissName=Tournefortia argentea|Linktext=nein}} |format= |sprache=en |titel=Tournefortia argentea |werk=Germplasm Resources Information Network |datum= |zugriff=2009-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach genetischen Untersuchungen der Heliotropiaceae erfolgte die Zuordnung in die Gattung der Sonnenwenden (&amp;#039;&amp;#039;Heliotropium&amp;#039;&amp;#039;), wobei der Name &amp;#039;&amp;#039;Heliotropium argenteum&amp;#039;&amp;#039; schon für eine andere Art vergeben war und 2003 ein neuer Artname &amp;#039;&amp;#039;Heliotropium foertherianum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Diane &amp;amp; Hilger}} und dann 2007 &amp;#039;&amp;#039;Heliotropium arboreum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Blanco) Mabb.}} von [[David John Mabberley]] 2017 in &amp;#039;&amp;#039;Mabberley&amp;#039;s plant-book: a portable dictionary of plants&amp;#039;&amp;#039; Seite 1101 vergeben wurde. &amp;#039;&amp;#039;Heliotropium arboreum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Blanco) Mabb.}} gründet sich auf &amp;#039;&amp;#039;Tournefortia arborea&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Blanco}}, ein Name, den [[Manuel María Blanco Ramos]] 1837 in &amp;#039;&amp;#039;Flora de Filipinas: Segun el sistema sexual de Linneo&amp;#039;&amp;#039; Seite 129 veröffentlicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Die Art hat keine wirtschaftliche Bedeutung. Sie wird manchmal als Ziergehölz verwendet, in Indien werden die Blätter roh verzehrt als Salat angerichtet oder als Gemüse zubereitet. Sie sollen nach Petersilie schmecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Schütt, Weisgerber, Schuck, Lang, Stimm, Roloff&lt;br /&gt;
   |Titel=Bäume der Tropen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Nikol&lt;br /&gt;
   |Ort=Hamburg&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-933203-79-1&lt;br /&gt;
   |Seiten=437–439}}&lt;br /&gt;
* M. D. Dassanayake, F. R. Fosberg: &amp;#039;&amp;#039;Flora of Ceylon.&amp;#039;&amp;#039; Volume VII, Balkema, 1991, ISBN 90-6191-551-1.&lt;br /&gt;
* Bernard Verdcourt: &amp;#039;&amp;#039;Flora of Tropical East Africa.&amp;#039;&amp;#039; Balkema, 1991, ISBN 90-6191-354-3, S. 46 ff.&lt;br /&gt;
* J. C. Autrey, Jean Bosser, I. K. Ferguson: &amp;#039;&amp;#039;Flore des Mascareignes.&amp;#039;&amp;#039; IRD, 2005, ISBN 2-7099-1563-4, S. 15, 19 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Heliotropium arboreum|Samtblatt (&amp;#039;&amp;#039;Heliotropium arboreum&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [http://tropical.theferns.info/viewtropical.php?id=Tournefortia+argentea als &amp;#039;&amp;#039;Tournefortia argentea&amp;#039;&amp;#039;] bei Useful Tropical Plants.&lt;br /&gt;
* [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&amp;amp;taxon_id=210002214 als &amp;#039;&amp;#039;Tournefortia argentea&amp;#039;&amp;#039;] in der Flora of China, Vol. 16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raublattgewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blattgemüse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seysi</name></author>
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