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	<title>Samson Wertheimer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T19:05:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Samson_Wertheimer&amp;diff=524511&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Goesseln am 16. Juni 2025 um 22:15 Uhr</title>
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		<updated>2025-06-16T22:15:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Samson Wertheimer portrait.jpg|mini|Samson Wertheimer]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Samson Wertheimer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Samson Wertheimber&amp;#039;&amp;#039;, (geboren am [[17.&amp;amp;nbsp;Januar]] [[1658]] in [[Worms]]; gestorben am [[6.&amp;amp;nbsp;August]] [[1724]] in [[Wien]]) war kaiserlicher [[Hoffaktor]], [[Großrabbiner|Oberrabbiner]] und Förderer des [[Judentum]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
===Wirken als Geschäftsmann===&lt;br /&gt;
Wertheimers Familie stammte ursprünglich aus Worms. Er zog 1684 nach Wien, wo er durch Vermittlung von [[Samuel Oppenheimer]] (1630–1703), dem damaligen Wiener Hofjuden und „Fugger seiner Zeit“ zu den Finanzgeschäften am Wiener Hof zugelassen wurde. Gemeinsam mit Oppenheimer unterstützte er Kaiser [[Leopold I. (HRR)|Leopold I.]] während des [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieges]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode Oppenheimers wurde Wertheimer der alleinige Kreditgeber der österreichischen Regierung und zum kaiserlichen Hoffaktor ernannt. Nach Abschluss der [[Zweite Wiener Türkenbelagerung|Zweiten Wiener Türkenbelagerung 1683]] begründete er in Wien eine der reichsten und angesehensten Familien des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Zerstörung der Stadt Worms im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg (1688–1697)]] durch Truppen König [[Ludwig XIV.]] gelang es Wertheimer, in Wien für die Stadt ein Schuldenmoratorium zu erwirken. Im Gegenzug dazu ließ er sich die dortige &amp;#039;&amp;#039;Roßmühle&amp;#039;&amp;#039; verkaufen, in der die Juden [[Frondienst]] leisten mussten und die für sie ein Symbol der Unterdrückung war. Wertheimer ließ sie einfach nicht mehr aufbauen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fritz Reuter (Historiker)|Fritz Reuter]]: &amp;#039;&amp;#039;Warmaisa: 1000 Jahre Juden in Worms&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. Eigenverlag, Worms 2009. ISBN 978-3-8391-0201-5, S. 136.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1708 zog sich Samson Wertheimer vom Geldgeschäft zurück und übergab diese an seinen Sohn [[Wolf Wertheimer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Lind: &amp;#039;&amp;#039;Juden in den habsburgischen Ländern 1670–1848.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Herwig Wolfram]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 15: Eveline Bruggert, Martha Keil, [[Albert Lichtblau]], Christoph Lind, Barbara Staudinger: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Juden in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Ueberreuter, Wien 2006, ISBN 3-8000-7159-2, S. 339–446, hier S. 344.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Großer Judenbrand|Großbrand]] in der [[Frankfurter Judengasse]] vom 14. Januar 1711 wollte Samson Wertheimer für seinen Stiefsohn [[Isaac Nathan Oppenheimer]] ein vierstöckiges, massives, steinernes Haus in Frankfurt erbauen. Fünf Jahre lang verweigerte der Rat der Stadt die Baugenehmigung. Erst 1717 konnte, auf mehrfachem Druck des Kaisers, mit dem Bau begonnen werden. 1887 wurde es abgerissen. Zwischen 1718 und 1719 entstand das nach Samson Wertheimer benannte [[Haus Wertheimer]] im fränkischen [[Marktbreit]]. Samson ließ das Haus durch den Baumeister [[Joseph Greissing]] für seinen Bruder Emanuel errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirken als Rabbiner===&lt;br /&gt;
Wertheimer verfügte über ein großes [[talmud]]isches Wissen und besaß den Titel eines ungarischen Landesrabbiners. Da aber seit 1670 eine jüdische Gemeinde in Wien nicht mehr zugelassen war (siehe [[Vertreibung der Wiener Juden 1670]]), übte er die rabbinischen Funktionen in [[Eisenstadt]] aus, das zu den [[Siebengemeinden (Burgenland)|sieben Gemeinden]] gehörte, in denen auf Einladung von [[Paul I. Fürst Esterházy]] jüdisches Leben willkommen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Schülern von Samson Wertheimer gehörte der Talmudist und Kabbalist [[Jonathan Eybeschütz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:V12p504001 Tombstone Samson Wertheimer.jpg|mini|Grabstein Wertheimers im [[Jüdischer Friedhof Roßau|Jüdischen Friedhof Roßau]]]]&lt;br /&gt;
* [[Wolf Wertheimer|Simon Wolf Wertheimer]]&lt;br /&gt;
* Löb oder Löw Wertheimer, (gest. 12. Februar 1763), später Ehemann von Sara oder Serchen Lehmann (gest. 10. Dezember 1763), Tochter von [[Issachar Berend Lehmann]]&amp;lt;ref&amp;gt;Berndt Strohbach: &amp;#039;&amp;#039;Der Hofjude Berend Lehmann (1661–1730).&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter GmbH &amp;amp; Co KG, 22. Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hohenemsgenealogie.at/en/genealogy/familygroup.php?familyID=F737&amp;amp;tree=Hohenems Familie: Jehuda Löb Wertheimer/Sarchen (Sara) Lehmann (F737)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Serchen, später Schwiegertochter von [[Leffmann Behrens]] aus Halberstadt&lt;br /&gt;
* Tolze, später Ehefrau von David Oppenheimer († 1739 in Hannover)&lt;br /&gt;
* Chava Rivka Eskeles (Rabbinerfamilie)&lt;br /&gt;
* Channa Miriam, später Ehefrau des Bankiers Seligmann Kohn († 1741 in Altona)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bestattung===&lt;br /&gt;
Wertheimer ist begraben im [[Jüdischer Friedhof Roßau|Jüdischen Friedhof Roßau]] in Wien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachwirken==&lt;br /&gt;
Eine Tochter Wertheimers lebte in [[Frankfurt am Main]] und war mit dem Bankier [[Moses Löb Isaak zur Kann]] aus der einflussreichen Frankfurter jüdischen Familie Kann verheiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins 19. Jahrhundert blieben die Wertheimers führend im Geldhandel. Die Bank [[E. &amp;amp; L. Wertheimer]] gehörte zu den wichtigsten Banken Frankfurts. Auch ist eine neugotische, großbürgerliche Villa Wertheimer in Frankfurter Zeppelinallee 69 bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wertheimers ehemaliges Haus in Eisenstadt beherbergt heute das [[Österreichisches Jüdisches Museum|Österreichische Jüdische Museum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Wertheimerhaus (Eisenstadt)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Wertheimer, Samson|55|130|131}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|44|487|490|Wertheimer, Samson|[[David Kaufmann]]|ADB:Wertheimer, Samson}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|27|859|860|Wertheimer, Samson|Mirjam Thulin|130548677}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Samson Wertheimer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130548677|LCCN=n/87/872223|VIAF=74962816}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wertheimer, Samson}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rabbiner (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Habsburgermonarchie vor 1804)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Eisenstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judentum in Eisenstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Habsburgermonarchie vor 1804)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person am Wiener Hof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Worms)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1658]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1724]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wertheimer, Samson&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wertheimber, Samson&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=kaiserlicher Hoffaktor, Oberrabbiner und Förderer des Judentums&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Januar 1658&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Worms]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. August 1724&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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