<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Samothraki</id>
	<title>Samothraki - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Samothraki"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Samothraki&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-27T07:06:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Samothraki&amp;diff=64476&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Marilyn.hanson: So, der paternalistische &amp; chauvinistische Passus fliegt jetzt mal hochkant raus. Geht&#039;s noch? Ökologie ist ein griechisches Wort, meine lieben deutschen (gar schwäbischen?) Weltgeneser*innen. Wer&#039;s wieder drin haben will, kann ja mal schön ordentlich hochwertige, nicht-esoterische Quellen bringen, die die &quot;Rückständigkeit griechischer Traditionen&quot; in Sachen Ökologie im Vergleich zur &quot;Fortschrittlichkeit schwäbischer Traditionen&quot; in der Auto- &amp; Industriestadt Stuttgart beweisen.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Samothraki&amp;diff=64476&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-15T02:42:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;So, der paternalistische &amp;amp; chauvinistische Passus fliegt jetzt mal hochkant raus. Geht&amp;#039;s noch? Ökologie ist ein griechisches Wort, meine lieben deutschen (gar schwäbischen?) Weltgeneser*innen. Wer&amp;#039;s wieder drin haben will, kann ja mal schön ordentlich hochwertige, nicht-esoterische Quellen bringen, die die &amp;quot;Rückständigkeit griechischer Traditionen&amp;quot; in Sachen Ökologie im Vergleich zur &amp;quot;Fortschrittlichkeit schwäbischer Traditionen&amp;quot; in der Auto- &amp;amp; Industriestadt Stuttgart beweisen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Kallikratis-Gemeinde Griechenland&lt;br /&gt;
|Name=Gemeinde Samothraki&lt;br /&gt;
|Name-el={{lang|el|Δήμος Σαμοθράκης}}&lt;br /&gt;
|Region=[[Ostmakedonien und Thrakien]]&lt;br /&gt;
|Regionalbezirk=[[Evros (Regionalbezirk)|Evros]]&lt;br /&gt;
|lat_deg=40 |lat_min=28 |lat_sec=40&lt;br /&gt;
|lon_deg=25 |lon_min=31 |lon_sec=19&lt;br /&gt;
|Fläche=180.509&lt;br /&gt;
|Einwohner=2859&lt;br /&gt;
|Einwohnerquelle=2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;VZ2011&amp;quot;&amp;gt;[http://www.statistics.gr/documents/20181/1210503/resident_population_census2011rev.xls Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ)] (Excel-Dokument, 2,6&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Sitz=Samothraki&lt;br /&gt;
|Gemeindebezirke=keine&lt;br /&gt;
|Ortschaften=keine&lt;br /&gt;
|LAU=0304&lt;br /&gt;
|Vorwahl=+30 2551&lt;br /&gt;
|PLZ=68002&lt;br /&gt;
|Website=www.samothraki.gr&lt;br /&gt;
|Region-Lagebild=Datei:2011 Dimos Samothrakis.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Samothraki - from NNE.jpg|mini|257px|Samothraki (von NNO)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Samothraki&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{IPA2|samɔˈθrakʲi}}; {{grcS|Σαμοθρᾴκη|Samothrákē}}, [[Ionisches Griechisch|ionisch]] {{lang|grc|Σαμοθρηΐκη|Samothrēíkē}}, {{elS|Σαμοθράκη|de=[[Samos|samisches]] [[Thrakien (Landschaft)|Thrakien]]|neu=ja}} {{F.Sg.}}, {{trS|Semadirek}}) ist eine gebirgige und wasserreiche [[Griechenland|griechische]] [[Insel]] in der nördlichen [[Ägäisches Meer|Ägäis]]. Geographisch und historisch zählt die etwa 180&amp;amp;nbsp;Quadratkilometer große Insel zur Region [[Thrakien (geographische Region Griechenlands)|Thrakien]], politisch gehört sie als Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;(dimos)&amp;#039;&amp;#039; zum Regionalbezirk [[Evros (Regionalbezirk)|Evros]] der Region [[Ostmakedonien und Thrakien]]. Nach der Volkszählung 2011 hat die Insel 2859 Einwohner. Der Hauptort ist [[Samothraki (Stadt)|Samothraki]], umgangssprachlich auch &amp;#039;&amp;#039;[[Chora (Zentralort)|Chora]]&amp;#039;&amp;#039;, der Fährhafen ist in [[Kamariotissa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit etwa 6000&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. ist Samothraki besiedelt. Von ca. 2600&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. bis 400&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr. war die Insel überregional bedeutend. Das „Heiligtum der Großen Götter“ widmete sich dem [[Kabiren]]-Kult. Von ihrer bedeutenden Rolle im Seehandel von byzantinischer bis in die osmanische Zeit zeugen die Überreste von Türmen und Festungen. Samothraki wurde 1912 Teil des modernen griechischen Staates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel ist bekannt als Fundort der [[Nike von Samothrake]], einer berühmten Skulptur der griechischen Siegesgöttin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Samothraki - Kamariotissa - 2007.JPG|mini|links|Samothraki – Blick auf das Fengari-Massiv, Juli 2007]]&lt;br /&gt;
Die 180,364&amp;amp;nbsp;Quadratkilometer&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg={{lang|el|Γενική Γραμματεία Εθνικής Στατιστικής Υπηρεσίας της Ελλάδος Γ.Γ.ΕΣΥΕ.}} [Generalsekretariat für statistische Dienste Griechenlands] |Titel=Concise Statistical Yearbook of Greece, 2009 |Ort=Piräus |Datum=2010 |ISSN=1106-059X |Seiten=51 |Sprache=el en |Online=http://www.viotiachamber.gr/viotiaimages/GRESYE_01_0003_00040_F16021.pdf |Format=PDF |KBytes=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; große Insel Samothraki liegt vor der [[Bucht von Saros]] im [[Thrakisches Meer|Thrakischen Meer]] in der nordöstlichen [[Ägäis]]. Die kürzeste Entfernung zum Festland südlich des [[Mariza|Evros]]-Deltas beträgt 36&amp;amp;nbsp;Kilometer nordöstlich sowie 45&amp;amp;nbsp;Kilometer östlich zum &amp;#039;&amp;#039;Kap Suvla&amp;#039;&amp;#039; auf der [[Halbinsel Gallipoli]] und zur Stadt [[Alexandroupoli]] etwa 43&amp;amp;nbsp;Kilometer nördlich. Nächstgelegene Inseln sind im Süden [[Gökçeada]] 25&amp;amp;nbsp;Kilometer und [[Limnos]] 54&amp;amp;nbsp;Kilometer entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Längsachse in West-Ost-Ausrichtung erreicht Samothraki ihre maximale Ausdehnung von über 22&amp;amp;nbsp;Kilometer. Die breiteste Stelle in der Inselmitte beträgt etwa 12&amp;amp;nbsp;Kilometer. Das Massiv des [[Fengari]] ({{lang|el|Φεγγάρι Όρος}}) im Inselzentrum prägt die Topographie. Der Hauptgrat ist von Nordnordwest nach Südsüdost ausgerichtet. Der höchste Gipfel &amp;#039;&amp;#039;Marmara&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|el|Μαρµαρά}}) erreicht 1611&amp;amp;nbsp;Meter. Nachbargipfel sind die &amp;#039;&amp;#039;Louloudi&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|el|Λουλούδι}}; 1475&amp;amp;nbsp;Meter) südöstlich und der &amp;#039;&amp;#039;Agios Georgios&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|el|Άγιος Γεώργιος}}; 1455&amp;amp;nbsp;Meter) nordwestlich. Auf dem nach Südwest ausgerichteten Nebengrat liegt der &amp;#039;&amp;#039;Ai-Lias&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|el|Αϊ-Λιας}}; 1403&amp;amp;nbsp;Meter). Im Osten liegt in 11&amp;amp;nbsp;km Entfernung die unbewohnte Insel [[Zourafa]], die einen Leuchtturm trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den steilen und zerklüfteten Bergen im Inselinnern ist der Küstenverlauf Samothrakis größtenteils flach. Lediglich die Südostküste beim &amp;#039;&amp;#039;Kap Kipos&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|el|Ακρωτήρι Κήπος}}), wo das &amp;#039;&amp;#039;Fengari-Massiv&amp;#039;&amp;#039; bis nahe ans Meer reicht, ist von steil aufragenden, schwer zugänglichen Klippen geprägt. Ansonsten besteht der Uferstreifen auf fast der gesamten Länge aus Kieselstränden und aus den Sandstränden &amp;#039;&amp;#039;Pachia Ammos&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|el|Παχιά Άμμος}}) und &amp;#039;&amp;#039;Vatos&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|el|Βάτος}}) an der Südküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Samothraki von Fähre.jpg|mini|Blick auf Mondberg und Kultstätte der Großen Götter]]&lt;br /&gt;
Vom Berg &amp;#039;&amp;#039;Fengari&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Φεγγάρι}} ‚Mond‘, auch [[Saos]] genannt) aus soll der griechische Meeresgott [[Poseidon]] laut [[Homer]] die [[Trojanischer Krieg|Schlacht um Troja]] beobachtet haben (vgl. &amp;#039;&amp;#039;[[Ilias]]&amp;#039;&amp;#039;); tatsächlich kann man vom Gipfel aus bei guter Sicht bis weit nach Kleinasien hinein sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Argonautensage|Argonauten]] kamen auf ihrem sagenhaften Zug zum [[Goldenes Vlies|Goldenen Vlies]] am Kaukasus an Samothrake vorbei.&lt;br /&gt;
{{Zitat|Als der Abendstern sich senkte, da landeten sie auf des Orestes Rat an [[Elektra (Tochter des Atlas)|Elektras]] Insel, der [[Atlas (Mythologie)|Atlastochter]],&amp;lt;br /&amp;gt;damit sie dort in milder Weihe geheime Gesetze erführen und dann rettungsgewiss die schaurige Meeresflut durchkreuzten.|[[Apollonios von Rhodos]], [[Argonautika]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühzeit ===&lt;br /&gt;
Aufgrund ihrer Lage spielte die Insel eine bedeutende Rolle auf den Seewegen zwischen Europa und Asien sowie zwischen Thrakien und den Inseln der Ägäis.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michalis Triverios |Hrsg=Gocha R. Tsetskhladze |Titel=Greek Colonisation of the Northern Aegean |Sammelwerk=Mnemosyne. Supplementum, Greek Colonisation: An Account of Greek Colonies and Other Settlements Overseas |Band=193 |Verlag=BRILL |Ort=Leiden |Datum=2008 |ISBN=978-90-04-15576-3 |Seiten=111 |Online={{Google Buch|BuchID=z3C9b4FvpEwC|Seite=111}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die früheste Besiedelung Samothrakis datiert ins [[Spätneolithikum]]. Die erste Ansiedlung um 5.000&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. lag auf einem Hügel westlich einer damals existierenden Lagune. Die Siedlungsfläche der [[Toumba]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Mikro Vouni]]&amp;#039;&amp;#039; an der Südwestküste betrug etwa einen Hektar. Neun Siedlungsphasen konnten nachgewiesen werden. Nach &amp;#039;&amp;#039;Mikro Vouni III&amp;#039;&amp;#039; (SN) wird eine Lücke der Siedlungsaktivität vermutet, die in der [[Frühe Bronzezeit|Frühbronzezeit]] um 2800 bis 2500&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. mit &amp;#039;&amp;#039;Mikro Vouni&amp;amp;nbsp;IV&amp;#039;&amp;#039; wieder einsetzte und bis zur [[Mittlere Bronzezeit|Mittleren Bronzezeit]] fortdauerte. Die jüngste Siedlungsphase stellt gleichzeitig die Blütezeit dar. Bemerkenswert für die Nordägäis sind die Funde von Tonsiegeln die nach [[Minoische Kultur#Chronologie und Periodisierung|MM II]] einzuordnen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ourania Kouka |Titel=Siedlungsorganisation in der Nord- und Ostägäis während der Frühbronzezeit (3.&amp;amp;nbsp;Jahrtausend&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr.) |Sammelwerk=Internationale Archäologie |Band=58 |Verlag=Marie Leidorf Verlag |Ort=Rahden |Datum=2002 |ISBN=978-3-89646-330-2 |Seiten=4 |Kommentar=Dissertation:Universität Heidelberg, 1996}} {{Literatur |Hrsg=Eva Alram-Stern |Titel=Die Ägäische Frühzeit. 2. Serie. Forschungsbericht 1975–2002 |TitelErg=Die Frühbronzezeit in Griechenland mit Ausnahme von Kreta |Reihe=Veröffentlichungen der Mykenischen Kommission |BandReihe=16 |Verlag=Verlag der österreichischen Akademie der Wissenschaften |Ort=Wien |Datum=2004 |ISBN=3-7001-3268-9 |Seiten=846f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antike ===&lt;br /&gt;
Das antike &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Samothráke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt seit alters an einem für Nautik und Fernhandel bedeutenden Punkt: Da eine ständige Meeresströmung aus den [[Dardanellen]] in die [[Ägäis]] läuft, sammelten sich hier die Segelschiffe, um einen günstigen Wind für die Durchfahrt ins Schwarze Meer abzuwarten. Dadurch waren sie eine leichte Beute für Piraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samothrake gehörte zu Thrakien und soll nach [[Herodot]] von den sagenhaften [[Pelasger]]n, nach anderen Quellen durch [[Dardanos (Sohn des Zeus)|Dardanos]] mit [[Arkadien|Arkadiern]] und Troern kolonisiert worden sein. Beide Angaben sind legendarisch. Historisch gesichert ist eine Kolonisierung durch [[Aioler]] aus [[Lesbos]] um 700&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr., die auf Samothrake einen griechischen Stadtstaat ([[Polis]]) gründeten. Sie trafen dabei auf den [[Thraker|thrakischen]] Stamm der [[Kabiren|Kabeiroi]], der dort auch weiterhin siedelte und nur langsam gräzisiert wurde: Noch aus der Zeit des [[Hellenismus]] gibt es mehrere Hundert thrakische Inschriften von der Insel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schlacht bei Salamis]] (480&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr., [[Perserkriege|zweiter Perserkrieg]]) kämpften die Bewohner von Samothrake wie die meisten Thraker auf Seiten der [[Perser (Volk)|Perser]], danach wurden sie (tributpflichtige) Bundesgenossen der siegreichen [[Athen]]er, bis zu deren Niederlage im [[Peloponnesischer Krieg|Peloponnesischen Krieg]] gegen [[Sparta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung des Perserreiches durch [[Alexander der Große|Alexander den Großen]], im [[Hellenismus]], war Samothrake ein bedeutendes Heiligtum für die (die Seefahrt beschützenden) [[Dioskuren]], das von den (daran geostrategisch interessierten) [[Ägypten|ägyptischen]] Pharaonen aus dem Haus der [[Ptolemäer|Ptolemaier]] reich ausgestattet wurde; es war also auch zugleich ein bedeutender Handelsplatz (vgl. [[Delos]]). Mit dem Ende der [[Diadochen]]-Reiche geriet die Insel unter römische Herrschaft. Im ersten vorchristlichen Jahrhundert, nach den [[Gaius Marius|marianischen]] Bürgerkriegen, wurde der an Weihgeschenken reiche Tempelbezirk von Seeräubern geplündert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Apostelgeschichte des Lukas|Apostelgeschichte]] (Apg 16,11) wird Samothraki namentlich erwähnt: „Wir fuhren von [[Troas]] auf dem kürzesten Weg zur Insel Samothrake, und am zweiten Tag erreichten wir [[Kavala|Neapolis]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Samothraki stand nach dem Untergang des [[Römisches Reich|Römischen Reiches]] unter [[Byzantinisches Reich|byzantinischer]], [[Republik Venedig|venezianischer]] und [[Republik Genua|genuesischer]] Herrschaft. Ab 1457 gehörte die Insel zum [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reich]] und bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts zum &amp;#039;&amp;#039;Wilajet Dschesair&amp;#039;&amp;#039;, der [[türkische Sprache|türkische]] Name der Insel ist &amp;#039;&amp;#039;Semadirek&amp;#039;&amp;#039;. Infolge der [[Balkankriege]] fiel Samothraki 1912 an [[Griechenland]], und stand 1941 bis 1945 unter bulgarischer Oberhoheit.&lt;br /&gt;
Gemäß dem [[Vertrag von Lausanne]] und dem [[Vertrag von Montreux]] ist die Insel demilitarisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suche nach Einkommen und eine bessere Zukunft führte ab den 1960er Jahren viele Menschen nach [[Stuttgart]], wo eine große Auslandsgemeinde existiert. Zum Verwandtenbesuch während der Sommermonate und zur Ausübung des Wahlrechts kehren sie oft auf die Insel zurück. Aufgrund der Migration sprechen viele Menschen deutsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Arsinoeion (großer Rundbau).jpg|mini|Arsinoeion (großer Rundbau) in der Kultstätte der Großen Götter]]&lt;br /&gt;
Berühmtheit erlangte Samothraki durch seinen [[Mysterienkult]] und das Mysterienheiligtum der Großen Götter, den [[Kabiren]] (&amp;#039;&amp;#039;Kabeiroi&amp;#039;&amp;#039;), welcher in die ältesten Zeiten zurückreicht und dem [[Eleusinische Mysterien|eleusinischen]] an Ansehen gleichstand. Verehrt wurden im &amp;#039;&amp;#039;Heiligtum der Großen Götter&amp;#039;&amp;#039; (Kabirenheiligtum) neben den Kabiren selbst auch die thrakische Muttergottheit [[Axieros]] als Herrin der Natur, die Unterweltgottheiten [[Axiersos]] und [[Axiersa]] sowie der Vegetationsgott [[Kadmilos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GR Samothraki Kabirion-3 Panorama asb 2001.jpg|mini|600px|ohne|Panoramablick auf das Hieron im Kabirenheiligtum in Samothraki, August 2001]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Stadt &amp;#039;&amp;#039;Samothrake&amp;#039;&amp;#039; lag an der Nordküste; landeinwärts davon nach Süden (in typischer Fluchtlage vor Seeräubern) lag der spätere Hauptort &amp;#039;&amp;#039;Kastro&amp;#039;&amp;#039;. Die österreichischen Ausgrabungen von [[Alexander Conze]] 1873 und 1875 haben in der alten Stadt namentlich die Reste eines dorischen Marmortempels und eines Rundbaues aus dem 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. sowie weitere Prachtbauten aufgedeckt. Der bedeutendste Fund war die 1863 durch Charles Champoiseau aufgefundene [[Skulptur]] der „[[Nike von Samothrake]]“ (um 190&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr.). Das Original ist heute im [[Louvre|Musée du Louvre]] in [[Paris]] ausgestellt, Abgüsse befinden sich im Lichthof des Hauptgebäudes der [[TU Berlin]] sowie im Lichthof des Hauptgebäudes der [[Universität Zürich]]. Architekturproben sind im [[Ephesos Museum]] in Wien zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Nike von Samothrake]], die Göttin des Sieges, war später oft das Vorbild für Nachbildungen der Nike und der römischen [[Victoria (Mythologie)|Victoria]] (zum Beispiel: Siegessäule und Brandenburger Tor in Berlin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tafel Kabiren.jpg|mini|Empfangsbereich für den Kult der Großen Götter.]]&lt;br /&gt;
Im Umfeld des &amp;#039;&amp;#039;Kabirenheiligtums&amp;#039;&amp;#039; wurde das &amp;#039;&amp;#039;Anáktoron&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;Arsinóeion&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;Témenos&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Neue Tempel&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Halle der Weihgeschenke&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;[[Propylon]] des Ptolemäos&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;[[Stoa]]&amp;#039;&amp;#039; sowie das &amp;#039;&amp;#039;Theater&amp;#039;&amp;#039; und eine bedeutende &amp;#039;&amp;#039;[[Nekropole]]&amp;#039;&amp;#039; durch Archäologen freigelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funde vom Ausgrabungsgebiet sind im Museum von &amp;#039;&amp;#039;Palaiopolis&amp;#039;&amp;#039; in der Nähe des Heiligtums untergebracht; neben Vasen, Inschriften und Skulpturen findet sich dort auch eine Nachbildung der berühmten Nike.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Nachdem Samothraki infolge der [[Balkankriege]] Griechenland zugesprochen worden war, bildete die Insel ab 1913 gemeinsam mit den Inseln [[Lesbos]], [[Gökçeada|Imvros]], [[Limnos]] und [[Bozcaada|Tenedos]] die &amp;#039;&amp;#039;Präfektur Mytilini&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|el|Νομός Μυτιλήνης}}). Sie war in zwei Landgemeinden gegliedert, Samothraki ({{lang|el|Κοινότητα Σαμοθράκης|Kinotita Samothrakis}}) und Xiropotamos ({{lang|el|Κοινότητα Χηροποτάμου|Kinotita Xiropotamou}}). Mit dem Anschluss von Teilen [[Thrakien (geographische Region Griechenlands)|Thrakiens]] an Griechenland [[Vertrag von Lausanne|1923]] wurde Samothraki der &amp;#039;&amp;#039;Präfektur Evros&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|el|Νομός Έβρου}}) zugeschlagen und 1927 die beiden Landgemeinden zur &amp;#039;&amp;#039;Landgemeinde Samothraki&amp;#039;&amp;#039; zusammengeschlossen. 1986 erhielt die Insel Gemeindestatus ({{lang|el|Δήμος Σαμοθράκης|Dimos Samothrakis}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Einwohnerentwicklung von Samothraki&amp;lt;ref name=&amp;quot;VZ2011&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnerzahlen von Samothraki 1913–2011, [http://dlib.statistics.gr/portal/page/portal/ESYE/ Griechisches Statistisches Amt ELSTAT, Digitale Bibliothek] (griechisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die Bevölkerungszahl im Jahr 1951 einen Höchststand von über 4.200 Einwohnern erreicht hatte, führte eine Welle der Arbeitsmigration ab den 1960er Jahren zu einem ständigen Bevölkerungsrückgang.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! griechischer Name !! 1913 !! 1920 !! 1928 !! 1940 !! 1951 !! 1961 !!1971 !!1981 !!1991 !! 2001 !! 2011&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Samothraki&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| {{lang|el|Σαμοθράκη}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 1749&lt;br /&gt;
| 2055&lt;br /&gt;
| 1679&lt;br /&gt;
| 1795&lt;br /&gt;
| 1555&lt;br /&gt;
| 1214&lt;br /&gt;
| {{0}}941&lt;br /&gt;
| {{0}}719&lt;br /&gt;
| {{0}}677&lt;br /&gt;
| {{0}}653&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Alonia&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| {{lang|el|Αλώνια}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{0}}397&lt;br /&gt;
| {{0}}459&lt;br /&gt;
| {{0}}666&lt;br /&gt;
| {{0}}678&lt;br /&gt;
| {{0}}690&lt;br /&gt;
| {{0}}508&lt;br /&gt;
| {{0}}423&lt;br /&gt;
| {{0}}556&lt;br /&gt;
| {{0}}215&lt;br /&gt;
| {{0}}291&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Ano Karyotes&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| {{lang|el|Άνω Καρυώται}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{0|000}}2&lt;br /&gt;
| {{0|000}}2&lt;br /&gt;
| {{0|000}}3&lt;br /&gt;
| {{0|000}}8&lt;br /&gt;
| {{0|00}}15&lt;br /&gt;
| {{0|00}}22&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Ano Meria&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| {{lang|el|Άνω Μεριά}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{0}}100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{0|00}}58&lt;br /&gt;
| {{0|00}}57&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Dafnes&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| {{lang|el|Δάφνες}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{0|00}}47&lt;br /&gt;
| {{0|00}}15&lt;br /&gt;
| {{0|00}}13&lt;br /&gt;
| {{0|00}}11&lt;br /&gt;
| {{0|00}}16&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Therma (Samothraki)|Therma]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| {{lang|el|Θέρμα}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{0|00}}18&lt;br /&gt;
| {{0|00}}13&lt;br /&gt;
| {{0|00}}60&lt;br /&gt;
| {{0|00}}67&lt;br /&gt;
| {{0|00}}74&lt;br /&gt;
| {{0}}106&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Isomata&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| {{lang|el|Ισώματα}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{0|00}}59&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{0|00}}15&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| [[Kamariotissa]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| {{lang|el|Καμαριώτισσα}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{0}}149&lt;br /&gt;
| {{0}}134&lt;br /&gt;
| {{0}}176&lt;br /&gt;
| {{0}}277&lt;br /&gt;
| {{0}}336&lt;br /&gt;
| {{0}}546&lt;br /&gt;
| {{0}}826&lt;br /&gt;
| {{0}}969&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Kastelli&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| {{lang|el|Καστέλλι}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{0}}153&lt;br /&gt;
| {{0|00}}80&lt;br /&gt;
| {{0|00}}69&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Katsambas&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| {{lang|el|Κατσαμπάς}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{0|00}}11&lt;br /&gt;
| {{0|00}}12&lt;br /&gt;
| {{0|00}}15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Kato Karyotes&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| {{lang|el|Κάτω Καρυώται}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{0|000}}6&lt;br /&gt;
| {{0|000}}3&lt;br /&gt;
| {{0|000}}8&lt;br /&gt;
| {{0|00}}38&lt;br /&gt;
| {{0|00}}37&lt;br /&gt;
| {{0|00}}41&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Lakkoma&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| {{lang|el|Λάκκωμα}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{0}}269&lt;br /&gt;
| {{0}}497&lt;br /&gt;
| {{0}}435&lt;br /&gt;
| {{0}}548&lt;br /&gt;
| {{0}}448&lt;br /&gt;
| {{0}}440&lt;br /&gt;
| {{0}}423&lt;br /&gt;
| {{0}}376&lt;br /&gt;
| {{0}}329&lt;br /&gt;
| {{0}}317&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Makrylies&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| {{lang|el|Μακρυλιές}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{0}}112&lt;br /&gt;
| {{0|00}}94&lt;br /&gt;
| {{0}}114&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{0|00}}18&lt;br /&gt;
| {{0|000}}9&lt;br /&gt;
| {{0|00}}12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Mnimoria&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| {{lang|el|Μνημόρια}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{0|00}}14&lt;br /&gt;
| {{0|00}}17&lt;br /&gt;
| {{0|00}}35&lt;br /&gt;
| {{0|00}}44&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Baxedes&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| {{lang|el|Μπαξέδες}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{0|000}}0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Xiropotamos&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| {{lang|el|Ξηροπόταμος}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{0}}298&lt;br /&gt;
| {{0}}331&lt;br /&gt;
| {{0}}337&lt;br /&gt;
| {{0}}452&lt;br /&gt;
| {{0}}358&lt;br /&gt;
| {{0}}178&lt;br /&gt;
| {{0}}118&lt;br /&gt;
| {{0|00}}76&lt;br /&gt;
| {{0|00}}39&lt;br /&gt;
| {{0|00}}29&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Paleopoli&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| {{lang|el|Παλαιόπολις}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{0|00}}27&lt;br /&gt;
| {{0|00}}97&lt;br /&gt;
| {{0}}106&lt;br /&gt;
| {{0|00}}94&lt;br /&gt;
| {{0|00}}13&lt;br /&gt;
| {{0|000}}2&lt;br /&gt;
| {{0|000}}5&lt;br /&gt;
| {{0|00}}21&lt;br /&gt;
| {{0|00}}25&lt;br /&gt;
| {{0|00}}36&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Potamia&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| {{lang|el|Ποταμιά}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{0|000}}3&lt;br /&gt;
| {{0|000}}6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Profitis Ilias*&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| {{lang|el|Προφήτης Ηλίας}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{0}}213&lt;br /&gt;
| {{0}}184&lt;br /&gt;
| {{0}}327&lt;br /&gt;
| {{0}}415&lt;br /&gt;
| {{0}}218&lt;br /&gt;
| {{0}}207&lt;br /&gt;
| {{0}}207&lt;br /&gt;
| {{0}}183&lt;br /&gt;
| {{0}}214&lt;br /&gt;
| {{0}}189&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Remboutsadakia&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| {{lang|el|Ρεμπουτσάδακια}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{0}}111&lt;br /&gt;
| {{0|00}}12&lt;br /&gt;
| {{0|00}}12&lt;br /&gt;
| {{0|00}}18&lt;br /&gt;
| {{0|00}}54&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;sortbottom hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3683&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3190&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;¹&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3866&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3993&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;²&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4258&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3830&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;³&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3012&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2871&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3083&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2723&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2859&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;bis 1928 Kourmbeti ({{lang|el|Κουρμπέτι}})&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
¹ &amp;lt;small&amp;gt;einschließlich Agios Georgios 76&amp;amp;nbsp;Einwohner und Kontada 49&amp;amp;nbsp;Einwohner&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
² &amp;lt;small&amp;gt;einschließlich Achlambaria ({{lang|el|Αχλαμπάρια}}) 25&amp;amp;nbsp;Einwohner, Kitades&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
³ &amp;lt;small&amp;gt;einschließlich Moni Samothrakis 4&amp;amp;nbsp;Bewohner&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Goat in samothraki.jpg|mini|Ziege auf Samothraki]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Samothrake Flaumeiche.jpg|mini|[[Flaumeiche]]nwald im Norden (1982)]]&lt;br /&gt;
Durch die zentrale Lage und die Höhe des &amp;#039;&amp;#039;Fengari-Massivs&amp;#039;&amp;#039; haben sich auf den gegen Nordnordost und Südsüdwest gelegenen Seiten unterschiedliche Landschaftsbilder entwickelt. Während an der Nordseite Wälder mit alten Baumbeständen, Obstkulturen, dichtem Buschland und teilweise ganzjährig wasserführende Wildbäche dominieren, prägen die gegenüberliegende Seite [[Macchie]], Ackerland und Olivenhaine das Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Südostküste der Insel besteht aus bis zu 800&amp;amp;nbsp;m hohen Felswänden und ist nicht durch Straßen erschlossen. Im Norden sind ab 800&amp;amp;nbsp;m Höhe noch [[Flaumeiche]]n-Wälder vorhanden (&amp;#039;&amp;#039;Quercus pubescens&amp;#039;&amp;#039;, zum Teil primär), im Süden sind Bestände der Zerreiche (&amp;#039;&amp;#039;Quercus cerris&amp;#039;&amp;#039;) zu finden. An den im Norden der Insel ganzjährig fließenden Bächen wächst die [[Morgenländische Platane]] (&amp;#039;&amp;#039;Platanus orientalis&amp;#039;&amp;#039;). Manche Exemplare weisen durch eine jahrhundertelange [[Schneitelung]] sehr eigenartige Wuchsformen auf. Angeblich sind noch Bestände der Ur-Haus-Ziege in der südöstlichen Bergregion vorhanden ([[Bezoar-Ziege]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden sehr viele Ziegen halbwild gehalten, was vor allem wegen der [[Subvention]]en der [[Europäische Union|EU]] für die Ziegenzucht&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=WELT |Titel=Griechenland: EU-subventionierte Ziegen grasen Insel Samothraki kahl |Datum=2019-10-08 |Online=https://www.welt.de/vermischtes/article201550244/Griechenland-EU-subventionierte-Ziegen-grasen-Insel-Samothraki-kahl.html |Abruf=2019-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zu einer enormen Überpopulation geführt hat. Ende des 20. Jahrhunderts lebten ca. 75.000 Ziegen auf der Insel. Mittlerweile ist die Zahl der Ziegen auf unter 50.000 gesunken, auch weil nur noch wenige Flächen übrig sind, auf denen sie weiden können. Weil die Ziegen auf vielen Hängen keine Vegetation mehr übrig gelassen hatten und sich die Vegetation auch nicht erholen konnte, wurde die Bodenerosion verstärkt und es gibt nichts, was Schlammlawinen aufhalten könnte. Es kommt daher zu Erdrutschen, wie sie die Insel 2017 erlitt, als Schlammströme viele Straßen und das Rathaus zerstörten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spektrum.de/news/ziegen-ruinieren-eine-griechische-insel/1679806 |titel=Tierische Plagen: Ziegen ruinieren eine griechische Insel |abruf=2019-10-14 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schneeglöckchenart &amp;#039;&amp;#039;[[Galanthus samothracicus]]&amp;#039;&amp;#039; kommt nur auf Samothraki vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Kit Tan, Burkhard Biel, Sonja Siljak-Yakovlev: &amp;#039;&amp;#039;Galanthus samothracicus (Amaryllidaceae) from the island of Samothraki, northeastern Greece&amp;#039;&amp;#039;. Phytologia Balcanica 20 (1), 2014, S.&amp;amp;nbsp;65–70. ([http://www.bio.bas.bg/~phytolbalcan/PDF/20_1/20_1_07_TanKit_&amp;amp;_al.pdf online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachhaltiger Tourismus ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 wurde Samothraki die Auszeichnung &amp;#039;&amp;#039;QualityCoast&amp;#039;&amp;#039; für besondere Anstrengungen in der nachhaltigen Entwicklung verliehen. Daher wurde Samothraki in den weltweiten Atlas für nachhaltigen Tourismus, &amp;#039;&amp;#039;[[DestiNet]]&amp;#039;&amp;#039;, aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sustainable Tourism Destination EUCC {{Webarchiv|url=http://www.qualitycoast.info/brochure/qc2012.pdf |wayback=20160918125549 |text=qualitycoast.info |archiv-bot=2024-05-03 05:03:21 InternetArchiveBot }} (PDF; 13&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Insel ist heute eine beliebte Urlaubsregion für Anhänger der modernen [[Hippie]]kultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Samothraki liegt auf der [[Eurasische Platte|Eurasischen Platte]] in der Nordägäis an der südlichen [[Plattentektonik|Plattengrenze]] zur [[Anatolische Platte|Anatolischen Platte]]. Die Oberfläche der Insel besteht im zentralen Bereich überwiegend aus [[Magmatisches Gestein|magmatischen Gesteinen]] ([[Granit]], [[Basalt]]), im Bereich der Küste aus Geröllen und jüngeren vulkanischen Gesteinen (Aschen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Archäologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Alexander Conze]] und andere&lt;br /&gt;
   |Titel=Archäologische Untersuchungen auf Samothrake&lt;br /&gt;
   |Verlag=Gerold&lt;br /&gt;
   |Ort=Wien&lt;br /&gt;
   |Datum=1875&lt;br /&gt;
   |Kommentar=zwei Bände}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Karl Lehmann (Archäologe)|Karl Lehmann]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Samothrace. A guide to the excavations and the museum&lt;br /&gt;
   |Verlag=Institute of fine arts&lt;br /&gt;
   |Ort=Thessaloniki&lt;br /&gt;
   |Datum=1998}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hartmuth Ehrhardt&lt;br /&gt;
   |Titel=Samothrake. Heiligtümer in ihrer Landschaft und Geschichte als Zeugen antiken Geisteslebens&lt;br /&gt;
   |Verlag=Urachhaus&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1985&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-87838-408-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Heiner Knell]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Nike von Samothrake. Typus, Form, Bedeutung und Wirkungsgeschichte eines rhodischen Sieges-Anathems im Kabirenheiligtum von Samothrake&lt;br /&gt;
   |Verlag=Theiss&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1997&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-8062-1320-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Institute of Graduate Studies and Research [Thessaloniki]&lt;br /&gt;
   |Titel=Geological map of Samothrake&lt;br /&gt;
   |Datum=1972&lt;br /&gt;
   |Kommentar=gefunden in der Staatsbibliothek Berlin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reiseführer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Antje Schwab, Günther Schwab&lt;br /&gt;
   |Titel=Thassos &amp;amp; Samothraki&lt;br /&gt;
   |Auflage=7.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Michael-Müller Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Erlangen&lt;br /&gt;
   |Datum=2017&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-95654-459-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.samothraki.gr/ Offizielle Website von Samothrake] (griechisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.uni-klu.ac.at/socec/downloads/Samothraki_artikel_final.pdf Uni Klagenfurt: Studie zu UNESCO-Biosphärenreservat] (PDF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Ostmakedonien und Thrakien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4076989-6|LCCN=sh/85/117044|VIAF=248087954}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Samothraki| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde in Ostmakedonien und Thrakien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Ägäisches Meer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Griechenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike griechische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thrakisches Meer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Marilyn.hanson</name></author>
	</entry>
</feed>