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	<title>Sammlung Tusculum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T11:02:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sammlung_Tusculum&amp;diff=1181417&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jossi2: /* Entwicklung und Profil */ sprachliche Details, Klammern aufgelöst</title>
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		<updated>2025-08-16T16:30:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Entwicklung und Profil: &lt;/span&gt; sprachliche Details, Klammern aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen||Dieser Artikel}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Sammlung Tusculum.jpg|mini|150px|Schutzumschlag eines Bandes der Sammlung (1959)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sammlung Tusculum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tuskulum-Bücher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, dann &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tusculum-Bücher(ei)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine renommierte Reihe zweisprachiger Ausgaben der griechischen und lateinischen Literatur mit deutschen Übersetzungen und Kommentaren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlage und Umfang == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sammlung erschien bis 1981 im [[Ernst-Heimeran-Verlag]], bis 2011 im [[Artemis Verlag|Artemis &amp;amp; Winkler Verlag]], bis 2013 im [[Akademie-Verlag]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.oldenbourg-verlag.de/akademie-verlag/sammlung-tusculum-ab-juli-2011-im-akademie-verlag |wayback=20110707113726 |text=Sammlung Tusculum ab Juli 2011 im Akademie Verlag}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und seither im [[Walter de Gruyter (Verlag)|Verlag Walter de Gruyter]]. Von 1923 bis 2013 erschienen [[Liste von Werken in der Sammlung Tusculum|mehr als 200 oft mehrbändige Titel.]]&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Saltzweder: &amp;#039;&amp;#039;Die Tusculum-Bücher. Bibliographie.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Hamburg 2013, [http://www.venturus.de/vframe.htm?vtusc.htm online], abgerufen am 30. Juli 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Ausstattung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sammlung wurde im Jahre 1923 von [[Ernst Heimeran]] begründet. Benannt ist sie nach der ehemaligen Stadt [[Tusculum]] in [[Latium]], wo unter anderem [[Marcus Tullius Cicero|Cicero]] eine Villa besaß, in der er in der ersten Phase eines Rückzugs aus der Politik die sogenannten [[Tusculanae disputationes|Tuskulanen]] schrieb, eine lateinische Einführung in die griechische Philosophie. Die Reihe entstand auf Anregung von Ernst Heimerans Geschichtslehrer [[Franz Burger (Philologe)|Franz Burger]]&amp;lt;ref&amp;gt;So Saltzwedel, S. 3; auf seine Aufstellung gehen auch die Angaben zu Penzoldt sowie alle statistischen Daten zurück.&amp;lt;/ref&amp;gt;, der auch die frühesten Titel im Anschluss an ältere Ausgaben und Übersetzungen betreute. Offenbar orientiert an der seit 1912 laufenden [[Loeb Classical Library]], richtete sie sich seit Beginn ihres Erscheinens an ein breites Publikum. Auf die Konstituierung eines eigenen Textes wird zumeist verzichtet, vielmehr auf eine gängige Textausgabe zurückgegriffen. Diesem Referenztext wird neben der Übersetzung ein knapper [[Textkritik|textkritischer]] Anhang beigegeben, in dem Abweichungen aufgeführt und teilweise begründet werden. Anfangs erschienen auch Pergamentband-Vorzugsausgaben in geringer Auflage.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die populäre Ausrichtung der Reihe wird auch deutlich durch eine attraktive Gestaltung der Umschläge, die der mit Heimeran befreundete [[Ernst Penzoldt]] besorgte. Die von antiken Inschriften inspirierte typische Tusculum-Schrifttype der Schutzumschläge und der Einbände wurde zu Beginn der 2000er Jahre durch [[Versalien]] in einer Standard-Schriftart ersetzt. Mit dem Herbstprogramm 2009 hat Artemis &amp;amp; Winkler die Reihe Tusculum äußerlich erneut verändert. Der ursprüngliche Entwurf der Schutzumschläge wurde modifiziert. Bei den mittlerweile im Verlag De Gruyter erscheinenden neuen Bänden der Reihe wurden diese Änderungen aber rückgängig gemacht und die Kontinuität im Erscheinungsbild der Reihe wiederhergestellt. Alle originalen Tusculum-Bände hatten einen Leinwandeinband mit eingeprägtem Rückenschild und waren fadengeheftet. Die Papierqualität variierte während des langen Erscheinungszeitraums der Bücher und war etwa in den 1980er-Jahren auch dem Preis und Anspruch der Sammlung Tusculum nicht entsprechend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung und Profil ==&lt;br /&gt;
Trotz der angestrebten Popularität und trotz des Starts mit dem lyrischen Werk des [[Horaz]], den Tiberius-Büchern der &amp;#039;&amp;#039;[[Annales (Tacitus)|Annalen]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Tacitus]] (in 2 Bänden) und der &amp;#039;&amp;#039;[[Ars amatoria|Liebeskunst]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Ovid]] ging die Sammlung schon in ihren Anfängen über die bekannten Schulautoren hinaus. Bereits als fünftes Werk und erster griechischer Titel wurde im Jahr 1925 die Tragödie &amp;#039;&amp;#039;Die Perser&amp;#039;&amp;#039; des [[Aischylos]] veröffentlicht, gefolgt von kleinen Texten [[Plutarch]]s und [[Lukian von Samosata|Lukian]]s. Auch eine  neue Ausgabe und Übersetzung des [[Lukrez]], die [[Hermann Diels]] noch kurz vor seinem Tod hatte vollenden können, kam in Lizenz heraus. 1926 erschien eine Ausgabe des [[Heraklit]] von [[Bruno Snell]], die im Jahr 2007 ihre 14. Auflage erreicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reihe wurde gleich nach dem Krieg wieder aufgenommen&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Notiz Heimerans zum Neubeginn 1947 weist Saltzwedel zu 152.2 nach.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Spektrum hatte sich schon früher beträchtlich erweitert. Dies wurde konsequent fortgesetzt bis hin zur Gesamtausgabe des [[Titus Livius]] und der [[Naturalis historia]] des [[Plinius der Ältere|Plinius]] sowie, im griechischen Bereich, zu Ausgaben der frühen Lyrik, der [[Griechische Anthologie|Anthologia Graeca]] und des [[Prokopios von Caesarea]]. Davon haben etwa die Ausgaben der Lyrik von [[Max Treu (Philologe)|Max Treu]] und der Anthologia Graeca von [[Hermann Beckby]] eigenständigen wissenschaftlichen Rang erworben. Auch die [[Titus Petronius|Petronius]]-Ausgabe von [[Konrad Müller (Altphilologe)|Konrad Müller]] fand erst hier weitere Verbreitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diese wissenschaftlich ausgerichtete Tradition wurde erst kürzlich angeknüpft mit einer erneuten Publikation der Gedichte [[Sappho]]s (durch [[Andreas Bagordo]]) sowie der Herausgabe einer dreibändigen [[Vorsokratiker]]reihe (L. Gemelli). Dabei scheute man sich nicht, im Sinne einer besseren Handhabung der Bände von Reihentypischem abzuweichen. Um beispielsweise eine bessere Übersicht über die einzelnen Fragmente Sapphos bewahren zu können, wurde entschieden, die gegenüberliegende Anordnung von Originaltext und Übersetzung in diesem Band aufzugeben. Dem griechischen Text folgt so der deutsche sowie eine sachliche Erläuterung seitenläufig – unter Verzicht auf deutsche (frei fingierte) Ergänzungen des lückenhaften Textbestandes wie beispielsweise noch bei der Übersetzung durch Treu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auflagen und Sekundärmarkt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auflagen liegen in der Regel zwischen 2000 und 4000 Exemplaren, doch ist eine Vielzahl von Titeln mehrfach aufgelegt worden. Vergriffene Tusculum-Titel sind seit 2014 als Print-on-demand-Bücher in geringerer Binde-, Einband- und Druckqualität unter Verwendung des ursprünglichen Schutzumschlages als Einbandmotiv wieder lieferbar. Einzelne vergriffene Titel erzielen im Antiquariat inzwischen hohe Preise, so etwa die beiden [[Flavius Philostratos|Philostratos]]-Titel (Eikones und Apollonius), die sechsbändige Euripides-Gesamtausgabe, die [[Griechische Anthologie|Anthologia Graeca]] und insbesondere das Alexander-Werk des [[Arrian]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nebenausgaben == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Tusculum-Schriften&amp;#039;&amp;#039; erschien von 1924 bis 1935 eine Serie von 38 Titeln einführend-populärer Sekundärliteratur. 15 Titel mit wissenschaftlichem Anspruchs wurden 1967 bis 1978 veröffentlicht. Zum Umfeld der Sammlung Tusculum gehört das &amp;#039;&amp;#039;Tusculum-Lexikon der griechischen und lateinischen Literatur&amp;#039;&amp;#039;, ein Autorenlexikon, das ursprünglich von [[Eduard Stemplinger]] geschaffen wurde, aber erst in der Neubearbeitung von [[Wolfgang Buchwald]], [[Armin Hohlweg]] und [[Otto Prinz]] 1963&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Tusculum-Lexikon griechischer und lateinischer Autoren des Altertums und des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Völlig neu bearbeitete (2.) Aufl. von Wolfgang Buchwald, Armin Hohlweg und Otto Prinz. München 1963; Neudruck Reinbek bei Hamburg 1974.&amp;lt;/ref&amp;gt; und vor allem 1982 zu hohem Ansehen gelangte. Dieser Band ist inzwischen vergriffen. 2011 erschien bei De Gruyter unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Sammlung Tusculinum&amp;#039;&amp;#039; eine neue Reihe besonders beliebter antiker Texte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Werken in der Sammlung Tusculum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes Saltzwedel]]: [http://www.venturus.de/vframe.htm?vtusc.htm Bibliographie der Sammlung (PDF)]&lt;br /&gt;
* [http://www.degruyter.com/view/serial/235043 Sammlung Tusculum im Verlag Walter de Gruyter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchreihe zur antiken Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walter de Gruyter (Verlag)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jossi2</name></author>
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