<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sammi_Fajarowicz</id>
	<title>Sammi Fajarowicz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sammi_Fajarowicz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sammi_Fajarowicz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T08:57:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sammi_Fajarowicz&amp;diff=693893&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Schachkarriere */ Tippfehler entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sammi_Fajarowicz&amp;diff=693893&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-07-13T14:12:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schachkarriere: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sammi Fajarowicz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Juni]] [[1908]] in [[Möckern (Leipzig)|Möckern]] (heute ein Stadtteil von Leipzig); † [[4. Juli]] [[1940]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher [[Schach]]spieler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fajarowicz’ Eltern stammten aus [[Galizien]] und [[Kiew]]. Sein Vater war Kaufmann für Lederwaren. Fajarowicz machte Mitte der 1920er Jahre sein [[Abitur]], doch blieb ihm infolge des wirtschaftlichen Niederganges seines Vaters ein Studium verwehrt. Er nahm stattdessen verschiedene Gelegenheitsarbeiten an. Nach der [[Machtergreifung]] der [[NSDAP]] wurde den Fajarowicz’ die [[deutsche Staatsbürgerschaft]] entzogen und sie erhielten einen Fremdenpass, weitere Repressalien folgten. Aus finanziellen Gründen war eine Emigration für die [[Judentum|jüdische]] Familie nicht möglich. 1938 fuhr Sammi Fajarowicz nach Frankreich, wurde dort wegen illegaler Arbeitsaufnahme ausgewiesen, verblieb zwischen Januar 1939 und März 1940 in einer [[Psychiatrische Klinik|psychiatrischen Klinik]] in Luxemburg und wurde nochmals nach Deutschland ausgewiesen. In Leipzig wieder angekommen, wurde er in das Leipziger Israelitische Krankenhaus eingeliefert und starb im Juli 1940 an [[Tuberkulose]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schachkarriere ==&lt;br /&gt;
Fajarowicz erlernte gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Edi schon in frühester Kindheit das [[Schach]]spiel. Als 20-Jähriger war Sammi Fajarowicz einer der stärksten Schachspieler Sachsens. 1928 wurde er bei der Leipziger Meisterschaft Dritter, 1929 Zweiter hinter [[Max Blümich]], 1930 beendete er die Siegergruppe des Meisterschaftsturniers punktgleich mit Blümich, verlor allerdings den nachfolgenden Stichkampf mit 1:3 bei 3 Remisen. Im gleichen Jahr nahm er am hervorragend besetzten 18. Kongress des Sächsischen Schachbundes in [[Zwickau]] teil, dessen Meisterturnier von [[Karl Helling]] vor [[Salo Flohr]], Max Blümich, [[Karl Gilg]], [[Jacques Mieses]] und [[Friedrich Palitzsch]] gewonnen wurde. 1931 und 1933 gewann er die Leipziger Meisterschaft. Nach der Machtergreifung der NSDAP wurde Fajarowicz wegen seiner „Rasse“ von der Teilnahme an deutschen Meisterschaftsturnieren ausgeschlossen. 1935 nahm Fajarowicz in [[Great Yarmouth]] an einem internationalen Turnier teil, das von [[Samuel Reshevsky]] gewonnen wurde, und wurde Vierter. Im Dezember 1935 belegte er bei der &amp;#039;&amp;#039;1. Jüdischen Meisterschaft Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;, die in Leipzig stattfand, den geteilten 1. bis 3. Platz, der Titel „Jüdischer Schachmeister“ wurde nicht vergeben. In [[Frankfurt am Main]] siegte er unangefochten und wurde „Jüdischer Schachmeister von Deutschland für 1937“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theoriebeitrag ==&lt;br /&gt;
Nach Fajarowicz ist das [[Fajarowicz-Gambit]] benannt, das Fajarowicz erstmals öffentlich in einer Partie bei einem Turnier 1928 in [[Wiesbaden]] gegen [[Herman Steiner]] anwandte. Fajarowicz verlor die Partie zwar, doch hatte er eine aussichtsreiche Stellung erreicht, die im Weiteren von verschiedenen Theoretikern untersucht worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alfred Diel]]: &amp;#039;&amp;#039;Fremdenpass Nr. 16. Das kurze Leben des Sächsischen Meisters Sammi Fajarowicz.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Kaissiber]] 16/Januar–März 2001, S. 20–39.&lt;br /&gt;
* Alfred Diel, [[Stefan Bücker]]: &amp;#039;&amp;#039;Spurenlese: Sammi Fajarowicz.&amp;#039;&amp;#039; In: Kaissiber 16/Januar–März 2001, S. 41–57.&lt;br /&gt;
* [[Peter Anderberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Sammi Fajarowicz 100 Jahre&amp;#039;&amp;#039;, in Kaissiber 32/Juli–September 2008, S. 62–74.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20150402131819/http://de.chessbase.com/post/blmich-gegen-fajarowicz Blümich gegen Fajarowicz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Fajarowicz, Sammi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fajarowicz, Sammi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fajarowicz, Samuel&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schachspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Juni 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig|Möckern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Juli 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>