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	<title>Sammenheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sammenheim&amp;diff=2640762&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm: /* Fußnoten */</title>
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		<updated>2025-10-30T16:21:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Fußnoten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Sammenheim&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Dittenheim&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/03/09/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/44/55/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 453&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 471&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 7.77&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 332&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2016&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vgn.de/nvp-landkreis-weissenburg-gunzenhausen/endbericht-2019-tabellen.pdf |titel=Nahverkehrspläne – Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen – Endbericht 2019 – Tabellen |werk=vgn.de |hrsg=Verkehrsverbund Großraum Nürnberg |seiten=10 |format=PDF; 1,62 MB |abruf=2024-11-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1978-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 91723&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 09833&lt;br /&gt;
| Bild                   = Sammenheim Luftaufnahme (2020).jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Sammenheim, Luftaufnahme (2020)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfplatz vor-um 1900.jpg|mini|Historische Ansicht mit Kirche, altem Schulhaus und „Leiternhaus“ der Feuerwehr (rechts im Bild) vor bzw. um 1900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sammenheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] der [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] [[Dittenheim]] im [[Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen]] ([[Mittelfranken]], [[Bayern]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=86886414533 |objekt=Gemeinde Dittenheim |abruf=2024-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Gemarkung]] Sammenheim hat eine Fläche von 7,769&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 673 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 11544,56&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/093631 |titel=Gemarkung Sammenheim (093631) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2024-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil [[Buckmühle]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/Wj6MM |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sammenheim 2012-05-11.JPG|mini|Sammenheim, im Hintergrund der [[Gelber Berg|Gelbe Berg]]]]&lt;br /&gt;
Das [[Pfarrdorf]] liegt in der [[Planungsregion Westmittelfranken|Region Westmittelfranken]] westlich des Gemeindesitzes in einer Mulde am Fuß des &amp;#039;&amp;#039;[[Gelber Berg|Gelben Berges]]&amp;#039;&amp;#039;, einer Erhebung des [[Hahnenkamm (Altmühltal)|Hahnenkamms]]. Durch den Ort führt in West-Ost-Richtung die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen#WUG 26|Kreisstraße WUG&amp;amp;nbsp;26]], in die von Norden kommend die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen#WUG 28|Kreisstraße WUG&amp;amp;nbsp;28]] einmündet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/m9ggc |titel=Topographische Karte 1:25.000 |titelerg= Darstellung mit [[Schummerung]] |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-19|kommentar=Entfernungsangaben entsprechen [[Luftlinie]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsnamendeutung ==&lt;br /&gt;
Nach dem Ortsnamenforscher [[Robert Schuh]] bedeutet der Ortsname „Zum Heim eines Sambo“.&amp;lt;ref&amp;gt;Schuh, S. 245&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundessieger-Gedenkstein.JPG|mini|Gedenkstein für den Bundessieg 1983 „Unser Dorf soll schöner werden“]]&lt;br /&gt;
Sammenheim geht wahrscheinlich auf bairische Siedler des frühen 9. Jahrhunderts zurück, die sich, aus dem Gebiet östlich von [[Weißenburg in Bayern|Weißenburg]]/Gunzenhausen kommend, im fruchtbaren Hahnenkamm-[[Schwarzer Jura|Liasgürtel]] niedergelassen hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Schuh, S. 246&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Forscher sehen in Sammenheim eine planmäßig angelegte Siedlung des fränkisch-[[Merowinger|merowingischen]] Königtums aus dem frühen 7. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Winter: &amp;#039;&amp;#039;Frühe Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, S. 103 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der früheste Beleg datiert auf das Jahr 1127, als der [[Bamberg]]er [[Kanoniker]] Volkmar der Bamberger Kirche, wohl dem Georgenchor des [[Bamberger Dom]]es, sein Gut „Sambenheim“ gab.&amp;lt;ref&amp;gt;Schuh, S. 243. Winter: &amp;#039;&amp;#039;Frühe Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, S. 116&amp;lt;/ref&amp;gt; Als 1154/55 Bischof [[Konrad I. von Morsbach|Konrad]] von [[Bistum Eichstätt|Eichstätt]] zwischen den Kanonikern (Weltgeistlichen) und den Benediktinermönchen des nahe gelegenen [[Kloster Heidenheim|Klosters Heidenheim]] im Zuge einer Klosterreform Frieden stiften musste, erhielt ein gewisser Eberhard einen Hof zu Sammenheim aus dem Klosterbesitz als Abfindung für [[Pfründe|Benefizien]] in [[Döckingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;1250 Jahre Heidenheim.&amp;#039;&amp;#039; Heidenheim 2002, S. 92, 103. Winter: &amp;#039;&amp;#039;Frühe Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, S. 116 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem 12. Jahrhundert erschien ein Ortsadel (1160: Engelbert von Sammenheim; 1222 Cunradus de Samenheim, Kanoniker des [[St. Gumbertus (Ansbach)|Stiftes St. Gumbert in Ansbach]]);&amp;lt;ref name=&amp;quot;Landkreis&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Landkreis Gunzenhausen&amp;#039;&amp;#039;, S. 237&amp;lt;/ref&amp;gt; er saß vermutlich auf einer Burg oberhalb der [[Buckmühle]] am Nordhang des Hahnenkamms zwischen der [[Gelbe Bürg|Gelben Bürg]] und dem Spielberg, von der noch Wälle und Gräben zu erkennen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Winter: &amp;#039;&amp;#039;Die Sammenheimer und Gunzenhausen.&amp;#039;&amp;#039; In: Alt-Gunzenhausen 36 (1976), S. 31&amp;lt;/ref&amp;gt; 1249 schenkte der Eichstätter Bischof [[Heinrich IV. von Württemberg|Heinrich]] die Einkünfte aus dem Patronatsrecht der Kirche von Sammenheim dem Kloster Heidenheim unter der Bedingung, dass das Kloster einen ständigen Vikar mit dem Titel „Pfarrer“ für Sammenheim stellte und für dessen standesgemäße Versorgung aufkam.&amp;lt;ref&amp;gt;Winter: &amp;#039;&amp;#039;Frühe Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, S. 112&amp;lt;/ref&amp;gt; 1250 hatte auch das [[Kloster Wülzburg]] Besitz im Dorf. 1282 ging ein Hof des Dorfes aus dem Besitz des Konrad von Muhr an das Kloster Heidenheim über; dieses erhielt im 14. Jahrhundert weiteren Besitz in Sammenheim. So gehörten 1400 13 Höfe (darunter der Meierhof) bzw. Hofstellen/Huben, 1 [[Lehnswesen|Lehen]] und der [[Wittum|Widemhof]] dem Kloster, dem auch der große [[Zehnt]] zustand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schuh-244&amp;quot;&amp;gt;Schuh, S. 244&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hatten Abgaben auch an das Vogtamt Sammenheim zu leisten, das die [[Oettingen (fränkisch-schwäbisches Adelsgeschlecht)|Grafen von Oettingen]] aus der Erbmasse mehrerer freiadeliger Geschlechter gebildet hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Winter: &amp;#039;&amp;#039;Frühe Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, S. 124&amp;lt;/ref&amp;gt; Frühe bäuerliche [[Freie|Königsfreienrechte]] wirkten sich noch Jahrhunderte in Sammenheim niedergerichtlich aus, nämlich im [[Ruggericht]] und in der Dorf-[[Ehehaft]]. Eigene Rechts- und Wirtschaftsangelegenheiten der „Gemain“ konnten somit autonom geregelt werden, wobei den Vorsitz das oettingsche Vogtamt Sammenheim hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Historischer Atlas&amp;#039;&amp;#039;, S. 67&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1400 stritten die Grafen von Oettingen mit den [[Burggrafschaft Nürnberg|Burggrafen von Nürnberg]] um das oettingsche [[Geleitrecht]] zu Sammenheim. Die Burggrafen (und damit die späteren [[Fürstentum Ansbach|Markgrafen von Ansbach]]) hatten bereits Besitz im Dorf; so bezog das burggräfliche Amt [[Hohentrüdingen]] in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts Abgaben von drei Hofstellen und einem Acker von „Sammenheym“. Um 1423 wehrte sich das [[Kloster Auhausen]] dagegen, dass die oettingsche Grafschaft die Rechte seiner Güter in Sammenheim an sich bringen wollte. 1458 und noch einmal 1480 wurde die Pfarrkirche dem heiligen [[Emmeram von Regensburg|Emmeram]] geweiht. Das [[Patronatsrecht|Präsentationsrecht]] stand dem Kloster Heidenheim zu.&amp;lt;ref&amp;gt;Schuh, S. 244. Winter: &amp;#039;&amp;#039;Frühe Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, S. 110&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 1528 wird berichtet, dass der Vikar des Klosters Heidenheim in Sammenheim gemäß markgräflichem Mandat „evangelisch predigt“; die [[Reformation]] hatte somit in Sammenheim früh Fuß gefasst.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Kugler: &amp;#039;&amp;#039;Wie wurde Sammenheim evangelisch?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;250 Jahre St. Emmeram Sammenheim 1761-2011&amp;#039;&amp;#039;, S. 10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1532 stellte sich die Besitzlage Sammenheims folgendermaßen dar: 31 Güter waren in Besitz der Oettinger Grafen, 4 Güter gehörten dem Kloster Auhausen, 12 dem Kloster Heidenheim, 4 dem [[Kastenamt Wassertrüdingen|Amt Wassertrüdingen]], 4 dem markgräflichen [[Kastenamt]] Heidenheim, 4 denen von [[Lentersheim (Adelsgeschlecht)|Lentersheim]] in [[Neuenmuhr]]; die [[Vogtei (HRR)|Vogtei]] übte die Herrschaft Oettingen, die hohe [[Fraiß (Recht)|Fraisch]] das markgräfliche [[Oberamt Gunzenhausen]] aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schuh-244&amp;quot; /&amp;gt; Im frühen 17. Jahrhundert gingen etliche Güter Sammenheims an den [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]] der Kommende [[Ellingen]] und an die [[Kommende Eschenbach]] über. Ebenfalls im 17. Jahrhundert ließen sich in Sammenheim [[Exulant]]en aus [[Oberösterreich]] nieder und bewirtschafteten die im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] zum Teil öd gewordenen Höfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben der evangelischen Linie Oettingen-Oettingen kaufte die katholische Linie [[Oettingen-Spielberg]] 1731 deren Amt Sammenheim,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Historischer Atlas&amp;#039;&amp;#039;, S. 66&amp;lt;/ref&amp;gt; wo ein Amtshaus und eine Amtsknechtswohnung für die nunmehr 36 oettingschen Güter in Sammenheim bestanden; ein 1774 geplanter Verkauf an die Markgrafen scheiterte an der Höhe der oettingschen Forderungen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Historischer Atlas&amp;#039;&amp;#039;, S. 49; Schuh, S. 245&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Patronatsrecht stand zwar nunmehr den katholischen Oettingern zu, aber die [[Kirchengericht|Konsistorialgerichtsbarkeit]], die Visitation und die Installation blieben bei den Ansbachern.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Historischer Atlas&amp;#039;&amp;#039;, S. 48&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit blieb Sammenheim ein evangelisches Pfarrdorf. 1796 wurden die oettigschen Güter in Sammenheim durch die ansbachischen Güter des Dorfes [[Lehmingen]] ausgetauscht. Somit ging Sammenheim ganz an die Markgrafschaft Ansbach über, Lehmingen an das Fürstenhaus Oettingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Heiliges Römisches Reich|Alten Reiches]] waren die circa achtzig Untertanen Sammenheims zehn verschiedenen markgräflichen und Deutsch-Ordens-Ämtern zugeordnet; zwei Halbhöfe und ein Haus waren Freieigentum; die Gemeinde besaß unter anderem die Schmiede, das Armenhaus, das Hirtenhaus und das Badhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Historischer Atlas&amp;#039;&amp;#039;, S. 157&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1806 kam infolge des [[Reichsdeputationshauptschluss]]es Sammenheim mit dem ehemaligen Fürstentum Ansbach, das 1791/92 an die Krone [[Preußen]]s gefallen war (die Oettinger Grafen verständigten sich mit Preußen hoheitsrechtlich durch den Vertrag von 1796), an das [[Königreich Bayern]] und bildete dort 1808 unter Einschluss der Buckmühle einen eigenen [[Steuerdistrikt]] im [[Landgericht Heidenheim]]. Die [[Gemeindeedikt]]e von 1810 und 1818 machten aus dem Steuerdistrikt eine [[Ruralgemeinde]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HistorischerAtlas&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Historischer Atlas&amp;#039;&amp;#039;, S. 239&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst die [[Gebietsreform in Bayern]] von 1972 brachte das Ende der Selbständigkeit der Gemeinde Sammenheim, die sich in die Gemeinde Dittenheim im neuen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen eingliederte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1832 bestand Sammenheim aus 82 Häusern, einer Pfarrkirche, einem Pfarrhof, einem Schulhaus (eine Schule in Sammenheim ist bereits für 1570 nachweisbar),&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur bayerischen Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 1925, 32; [https://books.google.de/books?id=XKYMAAAAIAAJ&amp;amp;q=Sammenheim&amp;amp;dq=Sammenheim&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=CYe2T9HOFMTN4QTFr4XWCQ&amp;amp;ved=0CF8Q6AEwCDgo S. 32]&amp;lt;/ref&amp;gt; zwei Brauhäusern, einem Wirtshaus und zwei Mühlen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Repertorium des topographischen Atlasbandes Dinkelsbühl.&amp;#039;&amp;#039; 1932, S. 25&amp;lt;/ref&amp;gt; 1864 zählte man 85 Häuser,&amp;lt;ref name=&amp;quot;HandAdreßbuch&amp;quot;&amp;gt;Eduard Vetter: &amp;#039;&amp;#039;Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. Brügel, 1864; {{archive.org |bub_gb_SpRBAAAAcAAJ |Blatt=}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1961 81 Wohngebäude.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AmtlichesOrtsverzeichnis&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961|SPALTE=787}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde zusammen mit ihrem Gemeindeteil [[Buckmühle]] in die Gemeinde Dittenheim eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 | Seiten = 731}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1983 wurde Sammenheim Bundessieger im Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Gedenkstein im Dorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerzahlen ==&lt;br /&gt;
* 1818: 413 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;HistorischerAtlas&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1824: 458 Einwohner, 84 Anwesen&amp;lt;ref name=&amp;quot;HistorischerAtlas&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1861: 458 „Seelen“, 85 Häuser, 113 Familien&amp;lt;ref name=&amp;quot;HandAdreßbuch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1950: 498 Einwohner, 85 Anwesen&amp;lt;ref name=&amp;quot;HistorischerAtlas&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1961: 375 Einwohner,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt; 81 Wohngebäude&amp;lt;ref name=&amp;quot;AmtlichesOrtsverzeichnis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1970: 363 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1970: 369 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;Schuh, S. 243&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987: 318 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1987|SEITE=350}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2011: 330 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nordbayern.de/region/gunzenhausen/wettbewerb-unser-dorf-hat-zukunft-1.1207940 Altmühl-Bote.] nordbayern.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sammenheim, Kirche und Gemeindehaus.JPG|mini|Sammenheim, Kirche und ehemaliges Schulhaus, jetzt Gemeindehaus, Werke von Johann David Steingruber]]&lt;br /&gt;
Zu den Baudenkmälern in Sammenheim gehören:&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Baudenkmäler, Dittenheim, Ortsteil Sammenheim&amp;#039;&amp;#039;. Stand 25. Februar 2012. Bayer. Landesamt für Denkmalpflege, S. 2 f.; auch [http://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_577122.pdf geodaten.bayern.de] (PDF; 0,3&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* die evangelisch-lutherische [[St. Emmeram (Sammenheim)|Pfarrkirche St. Emmeram]], eine [[Markgrafenstil|Markgrafenkirche]] vom Typ [[Langhauskirche]], unter Verwendung älterer Teile 1756 bis 1762 nach Plänen des Ansbacher Hofbaumeisters [[Johann David Steingruber]] errichtet; im Turm der Kirche hängen vier Glocken mit den Schlagtönen a&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, c&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, d&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;, f&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* das Pfarrhaus von 1815, zweigeschossig mit [[Walmdach|Halbwalmdach]],&lt;br /&gt;
* das ehemalige Schulhaus von 1788, zweigeschossig mit Walmdach&lt;br /&gt;
* diverse Bauernhäuser, (ehemalige) Wohnstallhäuser und [[Austragshaus|Austragshäuser]] aus dem 18. und 19. Jahrhundert (Haus-Nr. 1, 15, 19, 43, 70, 80, 83, 87, 94 und 96)&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Dittenheim#Sammenheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Im Jahre 1827 zog das kranke, predigende und prophezeiende Sammenheimer Bauernmädchen Maria Margaretha&amp;amp;nbsp;M. als „Wundermädchen von Sammenheim“ Tausende in seinen Bann.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Natürliche Erklärung des Wunders zu Sammenheim&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Freie Presse&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 11, 6. Februar 1828, S. 43; {{archive.org |bub_gb_2n5EAAAAcAAJ |Blatt=n46}}. &amp;#039;&amp;#039;Gunzenhausen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Bayerische Volksfreund&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 100, 21. August 1827, S. 487; {{archive.org |bub_gb_87NDAAAAcAAJ |Blatt=487}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Eine &amp;#039;&amp;#039;Statistik der deutschen Schulen in Mittelfranken&amp;#039;&amp;#039; von 1859 nennt als Einkünfte für den Lehrer von Sammenheim solche aus seiner Lehrtätigkeit, seiner Tätigkeit als Kirchendiener, als Organist und als Gemeindeschreiber; seine Wohnung hatte er in der Mansarde des 1787/1788 von der Gemeinde errichteten Schulhauses. Neben dem Boden und dem Keller stand ihm ein Stall „für 3&amp;amp;nbsp;Stück Vieh“, eine Scheune und ein kleiner Hofraum mit Brunnen zur Verfügung. Die Orgel in der nahen Kirche sei gut erhalten gewesen und habe 12 Register gehabt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;17. Sammenheim&amp;#039;&amp;#039;. In: Eduard Vetter: &amp;#039;&amp;#039;Statistik der deutschen Schulen in Mittelfranken im Königreich Bayern&amp;#039;&amp;#039;. Brügel, 1859, S. 127; {{archive.org |bub_gb_PpRBAAAAcAAJ |Blatt=n138}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Aus einem Inserat von 1868 geht hervor, dass die Dampf-Dreschgenossenschaft Sammenheim eine Dampf-[[Dreschmaschine]] der Blumenthalschen Maschinenfabrik [[Darmstadt]] besaß.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=2MFEAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA99&amp;amp;dq=Sammenheim&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=WZi2T-e7A-bl4QS1vdj7CQ&amp;amp;ved=0CGQQ6AEwCTi-AQ#v=onepage&amp;amp;q=Sammenheim&amp;amp;f=false Landwirtschaftl. Wochenblatt für Mittelfranken 2 (1868), Nr. 6, S. 21&amp;amp;nbsp;f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Von der Obstsorte Meißner langstielige Feigenbirne sind nur noch wenige Altbäume im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und ziemlich sicher auch in ganz Deutschland bekannt. In Sammenheim war die Sorte als „Mannsbirne“, in Markt Berolzheim als „Frankenbirne“ bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.obstarche.de/hauptsorte-birne.html Spielberg Nr. 106 Meißener Langstielige Feigenbirne.] Obstarche.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In Sammenheim gibt es etwa 220 Walnussbäume. Die Genossenschaft Manufaktur Gelbe Bürg eG betreibt ein Nusshaus, in dem die Ernte im Herbst gesammelt wird. Die Nüsse werden maschinell geknackt, manuell nachsortiert und zu Öl, Nussmus und weiteren Spezialitäten verarbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Sammenheim - Das Walnussdorf. [https://www.br.de/mediathek/video/sammenheim-das-walnuss-dorf-av:63780024eea92f0008b8d927 BR-Mediathek] Sendung vom 19. November 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jakob Friedrich Georgi]], Sohn des oetting’schen Amtsmanns Jakob Simon Georgi(i), Feldprediger unter Markgraf Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach und Autor, * am 4. Januar 1697 in Sammenheim; † 3. Oktober 1762 als Ansbachischer Rat in Ansbach&amp;lt;ref&amp;gt;Georgi: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der vom Jahr 1750 bis 1800 verstorbenen teutschen Schriftsteller&amp;#039;&amp;#039;. G. Fleischer der Jüngere, 1804, S. 100; {{archive.org |bub_gb_fVE2AAAAIAAJ |Blatt=100}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]] Sammenheim, gegründet 1891&lt;br /&gt;
* [[Schützenverein]] „Gelber Berg“ Sammenheim, gegründet 1951&lt;br /&gt;
* Land-/Hausfrauen Sammenheim, gegründet 1821&lt;br /&gt;
* Militär- und Reservistenkameradschaft Sammenheim&lt;br /&gt;
* [[Obst- und Gartenbauverein]] Sammenheim&lt;br /&gt;
* Evangelische Landjugend Sammenheim, gegründet 1966&lt;br /&gt;
* Posaunenchor Sammenheim&lt;br /&gt;
* Kulturverein Sammenheim&lt;br /&gt;
* ARGE Nuss Sammenheim&lt;br /&gt;
* WG – Sammenheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Wundermädchen in Sammenheim. Ein Beitrag zur empirischen Psychologie.&amp;#039;&amp;#039; Beck, Nördlingen 1827&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Notizen vom Pfarrdorfe Sammenheim, Landg. Heidenheim.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bayerische Annalen&amp;#039;&amp;#039;, 1834, 2, S. 1035&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken|Band=5 |Sp=33}}&lt;br /&gt;
* {{Gröber Bezirksamt Gunzenhausen|SEITE=264 |SEITE_BIS=265}}&lt;br /&gt;
* {{Hofmann Gunzenhausen-Weißenburg 1960}}&lt;br /&gt;
* {{Hönn Lexicon Topographicum|SEITE = 367}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|376969922X|Seiten=243–247}} &amp;lt;!--Schuh--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach 1761 |SEITE=691 |SEITE_BIS=694}}&lt;br /&gt;
* Martin Winter: &amp;#039;&amp;#039;Sammenheim.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Gunzenhausen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Behörden und Wirtschaft R. A. Hoeppner, München/Assling 1966, S. 237&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* Martin Winter: &amp;#039;&amp;#039;Zur frühen Geschichte von Sammenheim.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Alt-Gunzenhausen&amp;#039;&amp;#039;, 1993, 48, S. 91–125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{bavarikon Ort |ID=ODB_S00002511 |objekt= Sammenheim |abruf=2022-11-01}}&lt;br /&gt;
* {{Topographia Franconiae| Name=Sammenheim |Gemeinde=Dittenheim |Landkreis=Weißenburg-Gunzenhausen |Regierungsbezirk=Mittelfranken |Bundesland=Bayern|Abruf=2024-10-19}}&lt;br /&gt;
* {{GOV|objekt=Sammenheim |val=SAMEIM_W8821 |abruf=2024-10-19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Dittenheim}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1125472022|VIAF=3184148753688641320009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Dittenheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1127]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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