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	<title>Sambation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T00:24:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sambation&amp;diff=2465936&amp;oldid=prev</id>
		<title>178.3.212.170 am 19. August 2024 um 19:58 Uhr</title>
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		<updated>2024-08-19T19:58:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sambation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sambatyon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Sanbatyon&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sabbatyon&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|סמבטיון}}) bezeichnet nach [[rabbinisch]]er Tradition den legendären Fluss, hinter den die zehn [[Verlorene Stämme Israels|verlorenen Stämme Israels]] durch den [[Assyrer|assyrischen]] König [[Salmanassar V.]] vertrieben worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Sambation ist ein mythischer Fluss, der an sechs Tagen der Woche unüberquerbar ist, weil er in seiner reißenden Strömung mit voller Kraft Steine und Sand mit sich führt. Am [[Sabbat]] jedoch bleibt der Fluss stehen und ist nun wegen der Sabbatvorschriften für die exilierten Juden unpassierbar. Möglicherweise hat dieser Umstand etwas mit dem Namen zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der frühen Erwähnung des Flusses in rabbinischen Quellen wird er bereits auch bei [[Plinius der Ältere|Plinius dem Älteren]] in dessen [[Naturalis historia]] erwähnt. [[Josephus]] lokalisierte den Fluss zwischen Arka (im Norden Libanons) und [[Raphaneia]] (in Syrien). In der nachtalmudischen Zeit stieg die Legendenbildung um den Sambation an. Der jüdische Reisende [[Eldad ha-Dani]] (9. Jahrhundert) behauptete, der Fluss schließe nicht alle zehn Stämme ab, sondern nur die Nachkommen von Moses. Zudem führe der Fluss kein Wasser, sondern nur Steine und Sand mit sich.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Abraham Epstein: &amp;#039;&amp;#039;Eldad ha-Dani.&amp;#039;&amp;#039; Pressburg 1891.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Fluss fand auch Erwähnung in den [[Alexanderroman]]en und in den christlichen [[Antichrist]]legenden des Mittelalters. Im deutschen und [[jiddisch]]en Sprachraum war die Rede von den [[Rote Juden|„roten Juden“]] (bzw. jiddisch „rojte jidlech“), die sich hinter dem Fluss bereithielten, um beim letzten Gericht zusammen mit dem Antichrist sich an den Christen zu rächen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Andrew C. Gow: &amp;#039;&amp;#039;The Red Jews: Antisemitism in an Apocalyptic Age, 1200–1600.&amp;#039;&amp;#039; Brill 1994.&amp;lt;/ref&amp;gt; Analoge Vorstellungen gab es in den verschiedenen [[Messianische Bewegungen|messianischen Bewegungen]] auch auf jüdischer Seite.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Rebekka Voß]]: &amp;#039;&amp;#039;Umstrittene Erlöser. Politik, Ideologie und jüdisch-christlicher Messianismus in Deutschland, 1500–1600.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Eldad ha-Dani versuchten auch andere jüdische Reisende, den sagenumwobenen Fluss zu finden. So wird der Reisebericht des [[Petachja aus Regensburg]] damit eingeleitet, dass seine Reise ihn bis zum Sambation geführt habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Annelies Kuyt: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt aus sefardischer und ashkenazischer Sicht: Die mittelalterlichen hebräischen Reiseberichte des Benjamin von Tudela und des Petachja von Regensburg.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Xenja von Ertzdorff-Kupffer]] (Hg.): Erkundung und Beschreibung der Welt. Amsterdam 2003, S. 211–231&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls im 12. Jahrhundert machte sich der spanische Kabbalist [[Abraham Abulafia]] auf eine Reise in den Orient, mit der Absicht den Sambation zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Heinrich Graetz]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Juden&amp;#039;&amp;#039;,  Bd. 7, S. 192.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hillel Halkin: &amp;#039;&amp;#039;Across the sabbath river. In search of a lost tribe of Israel.&amp;#039;&amp;#039; Boston 2002, ISBN 978-0618029983.&lt;br /&gt;
* Shalva Weil: &amp;#039;&amp;#039;Beyond the Sabatyon. The Myth of the Ten Tribes.&amp;#039;&amp;#039; Tel Aviv 1991.&lt;br /&gt;
* {{EJ2|17|743|744|SAMBATYON|A.Ro.|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{JE|1=https://www.jewishencyclopedia.com/articles/13062-sambation-sanbation-sabbation-sambatyon|2=SAMBATION, SANBATION, SABBATION|3=M. Seligsohn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4325440-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdische Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eschatologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Legende]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythischer Fluss]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.3.212.170</name></author>
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