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	<title>Samba (Musik) - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Samba_(Musik)&amp;diff=57764&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Thomas Nußbaumer</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Thomas Nußbaumer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen|1=Die vorliegende Definition von Samba Pagode ist fehlerhaft. In Brasilien wird der Begriff &amp;quot;Pagode&amp;quot; nicht auf diese Weise verwendet. Obwohl sich diese Bezeichnung in Europa verbreitet hat, sollte beachtet werden, dass sie möglicherweise nicht auf verifizierten Informationen basiert.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Genre&lt;br /&gt;
|Name = Samba&lt;br /&gt;
|Entstehungsphase = frühes 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Herkunftsort = [[Rio de Janeiro]], [[Brasilien]] &lt;br /&gt;
|Vorläufer = [[Batuque]], [[Semba (Tanz)|Semba]], [[Choro]] &lt;br /&gt;
|Nachfolger = [[Sambareggae]], [[Funkeado]] &lt;br /&gt;
|Instrumente = [[Pandeiro]] • [[Tamborim]] • [[Cavaquinho]] • [[Cuica]] • [[Repinique]] • [[Caixa]] • [[Surdo]] • [[Agogô]] • [[Chocalho]] • [[Shaker (Musik)|Shaker]] • [[Apito]] &lt;br /&gt;
|Bands = [[João Gilberto]], [[Tom Jobim]]&lt;br /&gt;
|Sonstiges1Titel = Subgenres &lt;br /&gt;
|Sonstiges1Inhalt = Pagode • Samba de roda • Samba enredo • Samba batucada • Samba Canção • Samba-Choro &lt;br /&gt;
|Sonstiges2Titel = &lt;br /&gt;
|Sonstiges2Inhalt = &lt;br /&gt;
|Sonstiges3Titel = &lt;br /&gt;
|Sonstiges3Inhalt = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Luíza Brunet Imperatriz 2008.jpg|mini|Musiker mit [[Surdo]] und [[Caixa]] sowie die Tänzerin [[Luíza Brunet]] von der Sambaschule [[GRES Imperatriz Leopoldinense|Imperatriz Leopoldinense]] beim [[Karneval in Rio]] 2008|290x290px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Samba&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([ˈsɐ̃bɐ]; &amp;#039;&amp;#039;o samba&amp;#039;&amp;#039;, maskulin) bezeichnet einen [[Brasilianische Musik|brasilianischen Musikstil]], der meist mit der Stadt [[Rio de Janeiro]] und dem Typ des thematisch gebundenen &amp;#039;&amp;#039;Samba-Enredo&amp;#039;&amp;#039; der Escolas de Samba&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Friederike Jurth |url=https://sambaenredo.com |titel=Uma história do Samba; O Samba-Enredo |werk=sambaenredo.com |abruf=2019-11-27 |sprache=pt en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ihrer weltweit bekannten Desfile im Sapucaí in Verbindung gebracht wird. Dennoch verfügt der Samba über verschiedenste Ausprägungen und ist in Form von diversen Subgenres in unterschiedlichsten Regionen von Brasilien anzutreffen. Samba ist der Oberbegriff für verschiedene Musiktypen wie den &amp;#039;&amp;#039;Samba-Enredo&amp;#039;&amp;#039; der Karnevalsumzüge, den im kleinen Kreis gespielten &amp;#039;&amp;#039;Samba pagode&amp;#039;&amp;#039;, den traditionellen, ländlichen &amp;#039;&amp;#039;Samba de roda&amp;#039;&amp;#039; oder den [[Ballade (Gedicht)|balladenhaften]] &amp;#039;&amp;#039;Samba Canção&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rugendas lundu.jpg|mini|[[Moritz Rugendas]]: Lundú (1821). Der [[Lundu]] gehört zu den Vorläufern des Samba|290x290px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Afrobrasilianer|afrobrasilianische]] wie allgemein die [[afroamerikanische Musik]] wurde von den [[Sklaverei|Sklaven]] nach Brasilien mitgebracht und basiert somit auf [[Traditionelle afrikanische Musik|traditionellen afrikanischen Musikstilen]]. Da die Sklaven aus sehr unterschiedlichen afrikanischen Regionen und Kulturen kamen, haben sich diese Musiktraditionen jedoch nicht in Reinform erhalten, sondern vermischten sich miteinander, so dass spezifische Ausprägungen des afrikanischen Musikerbes entstanden. Charakteristisch ist jedoch die Übernahme perkussiver Elemente und die Ausprägung einer polyrhythmischen Struktur, die sich in den unterschiedlichen Ebenen der &amp;#039;&amp;#039;Marcação&amp;#039;&amp;#039; aus Beat und Off-Beat, Elementarpulsation und linha rítmica (der typischen Formel der Timeline-Pattern) offenbart. Sie werden beispielsweise im &amp;#039;&amp;#039;Samba-Enredo&amp;#039;&amp;#039; auf die verschiedenen Perkussionsinstrumente der Bateria einer Escola de Samba – Surdo 1–3, Repique, Caixa, Tamborim und Chocalho aufgeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Friederike Jurth |url=https://sambaenredo.com |titel=Uma história do Samba; Dicionário do Samba Enredo e das Escolas de Samba |werk=sambaenredo.com |abruf=2019-11-27 |sprache=pt en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird vermutet, dass die Wurzeln des Samba im [[Kongo (Fluss)|Kongo]]- und [[Sambesi]]gebiet liegen. Aus der ehemaligen [[Portugiesische Kolonialgeschichte|portugiesischen Kolonie]] [[Angola]] stammt der Tanz- und Musikstil &amp;#039;&amp;#039;[[Semba (Tanz)|Semba]]&amp;#039;&amp;#039;. Bis zum heutigen Tag wird Angola sehr häufig in den Letras der Sambas thematisiert. Die Annahme, dass die brasilianische Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Samba&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;Semba&amp;#039;&amp;#039; zurückgeht, ist naheliegend, aber nicht gesichert.&amp;lt;ref&amp;gt;Tiago de Oliveira Pinto: &amp;#039;&amp;#039;Capoeira, Samba, Candomblé&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1991, S. 110.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Samba-&amp;#039;&amp;#039;Batucada&amp;#039;&amp;#039; dürfte – auch begrifflich – auf den von Perkussionsmusik begleiteten Tanz &amp;#039;&amp;#039;[[Batuque]]&amp;#039;&amp;#039; zurückzuführen sein. Heute ist er weitgehend vom Samba verdrängt. Daneben gelten auch der &amp;#039;&amp;#039;[[Lundu]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Jongo]]&amp;#039;&amp;#039; als Vorläufer des Samba. Das Verb &amp;#039;&amp;#039;sambar&amp;#039;&amp;#039; bedeutet im Portugiesischen auch „Samba tanzen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Choro in Rio um 1900 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:06 CUBANITA (Chiquinha Gonzaga) - Grupo Chiquinha Gonzaga 1908.ogg|mini|Grupo [[Chiquinha Gonzaga]]: &amp;#039;&amp;#039;Cubanita&amp;#039;&amp;#039; (1908)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Choro]] entwickelte sich um 1870 in Rio de Janeiro der erste nationale brasilianische Musikstil, der durch die Erfindung der [[Schallplatte]] landesweite Verbreitung fand. Er entstand aus einer Fusion des portugiesischen [[Fado]], populärer europäischer Tanzmusik wie [[Polka]], [[Walzer (Musik)|Walzer]], [[Mazurka]], [[Xote]] und [[Quadrille (Tanz)|Quadrillen]] mit afrobrasilianischer Musik, z.&amp;amp;nbsp;B. dem [[Lundu]]. Zur gleichen Zeit entstand der brasilianische Tango [[Maxixe]] – noch vor dem [[Tango Argentino|argentinischen]], mit dem er nur wenig gemeinsam hat – und wurde ebenfalls von den Choro-Ensembles gespielt. Nach der Gründung der Republik Brasilien 1889 nahmen Militär- und Blasmusikkapellen Choros in ihr Repertoire auf. Gespielt und getanzt wurde er vor allem in der unteren Mittelschicht. Seine Blütezeit erlebte er zwischen 1870 und 1920, wird aber bis heute gepflegt. Die meisten Chorokompositionen sind durch ein relativ hohes Tempo, eine sambatypische Melodie- und Rhythmusstruktur und Improvisationen über das Thema der Komposition geprägt. Choro-Ensembles bestanden traditionell aus zwei [[Gitarre]]n, einem [[Cavaquinho]] und einer [[Flöte]] als Soloinstrument. Ergänzt wurden sie später häufig vom [[Pandeiro]] und weiteren Perkussionsinstrumenten, [[Klarinette]] und [[Mandoline]] (&amp;#039;&amp;#039;Bandolim&amp;#039;&amp;#039;). Seit Ende der 1950er Jahre wird die Bassfunktion häufig von einer [[Siebensaitige Gitarre|siebensaitigen Gitarre]] (&amp;#039;&amp;#039;violão de sete cordas&amp;#039;&amp;#039;) übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herausbildung des modernen Samba ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Samba de fato 1932.ogg|mini|Patrício Teixeira: &amp;#039;&amp;#039;Samba de fato&amp;#039;&amp;#039; (1932), Komposition: [[Chiquinha Gonzaga]]]]&lt;br /&gt;
In seiner modernen Form entstand der Samba um 1920 in Rio de Janeiro. In dieser Zeit verloren die Choro-Orchester an Bedeutung, [[Jazz]]bands und Salonorchester kamen auf, die [[Foxtrott]], [[Maxixe]]s, [[Marschmusik|Marchas]] und Sambas spielten. Samba entstand aus der Mischung von Choro mit den &amp;#039;&amp;#039;[[Batuque]]s&amp;#039;&amp;#039;, die in den Vorstädten von Rio gespielt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 war von der &amp;#039;&amp;#039;Banda Odeon&amp;#039;&amp;#039; der erste Samba auf Schallplatte aufgenommen worden: &amp;#039;&amp;#039;Pelo telefone&amp;#039;&amp;#039; („Durch das Telefon“).&amp;lt;ref&amp;gt;Arne Birkenstock, Eduardo Blumenstock: &amp;#039;&amp;#039;Salsa, Samba, Santeria&amp;#039;&amp;#039;. München 2002, S. 182.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Lied wurde ein Schlager im Karneval. [[Pixinguinha]] war ein Musiker von besonderer Bedeutung für den Durchbruch des Samba, der schon in der Choro-Szene eine herausgehobene Position hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 wurde in Rio die erste Sambaschule namens &amp;#039;&amp;#039;Deixa Falar&amp;#039;&amp;#039; („Lass sie reden“) gegründet. Sie entstand aus einem vormaligen &amp;#039;&amp;#039;Bloco&amp;#039;&amp;#039;, kurz darauf folgten Escolas wie GRES. &amp;#039;&amp;#039;[[Estação Primeira de Mangueira]]&amp;#039;&amp;#039; oder GRES. Portela, die heute zu den traditionsreichsten der Escolas zählen. Damit wurde die Musik ein wichtiges Sprachrohr der unteren Schichten Rios, denen überwiegend die schwarze Bevölkerung angehörte. Diese neue Stilrichtung wurde &amp;#039;&amp;#039;Samba do Morro&amp;#039;&amp;#039; genannt, der Samba von den Hügeln, womit die [[Favela]]s von Rio gemeint waren. Die Bewohner der Morros stellten auch den überwiegenden Teil der &amp;#039;&amp;#039;Comunidades&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Escolas de Samba&amp;#039;&amp;#039;. In diesen Zeiten waren die Comunidade und die verschiedenen Alas jedoch den heutigen Gemeinschaftsgefügen de Escolas gegenüber externen Mitgliedern, die nicht vom zugehörigen &amp;#039;&amp;#039;Morro&amp;#039;&amp;#039; stammten, sehr abgeschlossen. Wollte man beispielsweise dem &amp;#039;&amp;#039;Ala dos compositores&amp;#039;&amp;#039; beitreten, musste man der Sambaschule nicht nur bereits in familiärer Tradition verbunden sein, sondern auch eine Prüfung vor der gesamten Gemeinschaft der Komponisten absolvieren, in der man sein künstlerisches Können, seine musikalische und poetische Kreativität unter Beweis stellte und darüber hinaus auch das Vermögen, dem besonderen künstlerischen Stil der &amp;#039;&amp;#039;Escola&amp;#039;&amp;#039; in den eigenen Kompositionen gerechnet zu werden. Wurde man dann in den &amp;#039;&amp;#039;Ala dos compositores&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen, durfte man sich dennoch nicht gleich im selben Jahr an der Komposition in einer &amp;#039;&amp;#039;Parceria&amp;#039;&amp;#039; beteiligen, sondern musste eine Art einjähriges „Praktikum“ absolvieren, in dem man zuschaute und von den älteren lernte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Friedrike Jurth |url=https://sambaenredo.com |titel=Uma história do Samba; Dos Pagodes antigos aos Sambas atuais |werk=sambaenredo.com |abruf=2019-11-27 |sprache=pt en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In heutigen Zeiten haben sich diese Umstände verändert: Die Wettbewerbe der Komponisten – &amp;#039;&amp;#039;Disputa de Samba&amp;#039;&amp;#039; genannt – gleichen gerade in den &amp;#039;&amp;#039;Escolas de Samba&amp;#039;&amp;#039; der höchsten Ligen (Grupo Especial, Grupo A) aufwändigen Spektakeln, die von den Komponistengruppen selbst finanziert und organisiert werden müssen und sich von Woche zu Woche glanzvoller gestalten müssen, um es bis ins Finale zu schaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Friederike Jurth: &amp;#039;&amp;#039;The phenomenon of composer’s competitions at the Great Samba-Schools from Rio de Janeiro. Composers in the middle of a musical competition and a performative event.&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus Näumann, [[Thomas Nußbaumer]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Musikalische Wettstreite und Wettbewerbe&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Musik, Kontexte, Perspektiven&amp;#039;&amp;#039;, Band&amp;amp;nbsp;8). München 2018, S.&amp;amp;nbsp;123–137.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:UVA DE CAMINHÃO - Carmen Miranda 1939.ogg|mini|Carmen Miranda: &amp;#039;&amp;#039;Uva de caminhão&amp;#039;&amp;#039; (1939)]]&lt;br /&gt;
Samba hielt jedoch auch in den weißen, bürgerlichen Kreisen Einzug. Der &amp;#039;&amp;#039;Samba-Canção&amp;#039;&amp;#039; betonte mehr die Melodie, hatte ein viel langsameres Tempo und geschliffenere Texte. Mit dem Aufkommen des [[Radio]]s verbreitete sich der Samba sehr schnell und wurde in den 1930er Jahren zum musikalischen Pulsgeber des Landes. 1939 komponierte [[Ary Barroso]] den berühmten Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Aquarela do Brasil]]&amp;#039;&amp;#039;, das auch in der Kurzform &amp;#039;&amp;#039;Brazil&amp;#039;&amp;#039; bekannt wurde und zahllose Interpretationen erlebte. Im gleichen Jahr ging die Samba-Sängerin [[Carmen Miranda]] in die USA, wo sie zur bestbezahlten Schauspielerin und Sängerin [[Hollywood]]s aufstieg.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gangs all here trailer.jpg|mini|hochkant|Die portugiesisch-brasilianische Schauspielerin [[Carmen Miranda]] half, Samba auf internationaler Ebene zu popularisieren.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterentwicklung in der Bossa Nova ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den späten 1950er Jahren drangen zunehmend Elemente des [[Bolero (Musikstil)|Bolero]], [[Foxtrott (Tanz)|Foxtrotts]] und des [[Cha-Cha-Cha]] in den Samba ein, der seine typischen Merkmale in dieser Zeit mehr und mehr verlor. Dieser Niedergang war ein Auslöser für eine musikalische Revolution: die [[Bossa Nova]]. Anders als der Straßensamba entstand die Bossa Nova in der städtischen Mittelschicht im Umfeld bürgerlicher Intellektualität. Stilbildend war vor allem [[João Gilberto]], sowohl mit seinem leisen Gesang als auch mit seiner Art, Gitarre zu spielen. Der zurückhaltende Gesang kehrte den operettenhaften [[Belcanto]]-Stil, der sich im Samba der 1950er Jahre durchgesetzt hatte, in sein Gegenteil um. Die Initialzündung für den internationalen Durchbruch der Bossa Nova war der Film &amp;#039;&amp;#039;[[Orfeu Negro]]&amp;#039;&amp;#039;, der 1959 einen [[Oscar]] und die [[Goldene Palme]] in [[Internationale Filmfestspiele von Cannes|Cannes]] erhielt. Der Film basierte auf einem Theaterstück von [[Vinícius de Moraes]], der für vier Musikergenerationen Texte zu Sambastücken schrieb. Er verlegte den antiken Mythos von [[Orpheus]] in die Gegenwart des Karnevals von Rio de Janeiro. Die Filmmusik komponierten [[Tom Jobim]] und [[Luiz Bonfá]], deren Titellieder &amp;#039;&amp;#039;A Felicidade&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Manhã de Carnaval&amp;#039;&amp;#039; zu Klassikern der Bossa Nova werden sollten. Daneben zieht der Straßensamba des Karnevals immer wieder durch den Film. Vinícius de Moraes und Tom Jobim schrieben auch gemeinsam das Lied &amp;#039;&amp;#039;Garota de Ipanema&amp;#039;&amp;#039;, das als &amp;#039;&amp;#039;[[Girl from Ipanema]]&amp;#039;&amp;#039; zum berühmtesten Bossa Nova-Lied geworden ist und von zahlreichen brasilianischen und amerikanischen Musikern interpretiert wurde. Ein ähnlich großer Erfolg gelang [[Sérgio Mendes]] mit dem Lied &amp;#039;&amp;#039;[[Mas que nada]]&amp;#039;&amp;#039;. Nachdem der kubanische Einfluss auf die Musik der [[USA]] nach der [[Kubanische Revolution|Revolution 1953]] nachgelassen hatte, wurde nun Brasilien mit dem Bossa Nova der wichtigste Impulsgeber für den nordamerikanischen [[Latin Jazz]]. Zu den bekanntesten Samba- und Bossa-Nova-Gitarristen des 20. Jahrhunderts gehört der Brasilianer [[Baden Powell de Aquino|Baden Powell]]. Seit den 1990er Jahren erlebte die Bossa Nova eine Renaissance durch Neuinterpretationen wie etwa von [[Bebel Gilberto]] und durch Adaptionen in der [[Elektronische Musik|elektronischen Musik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Samba im Straßenkarneval ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Karneval in Rio|Karneval in São Paulo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren verdrängte der Straßenkarneval der [[Sambaschule]]n den bürgerlichen [[Karneval]] im Zentrum von Rio. Heute gilt der Karneval in Rio &amp;#039;&amp;#039;(Carnaval carioca)&amp;#039;&amp;#039; als größtes Volksfest der Welt. Der &amp;#039;&amp;#039;Desfile&amp;#039;&amp;#039; genannte Umzug der Sambaschulen mit jeweils mehreren hundert Musikern und Tänzern wird landesweit übertragen und steht musikalisch ganz im Zeichen des &amp;#039;&amp;#039;Samba enredo&amp;#039;&amp;#039;. Jede Sambaschule führt ein Thema &amp;#039;&amp;#039;(enredo)&amp;#039;&amp;#039; auf. Blasinstrumente zu spielen ist per Satzung untersagt, das einzige Melodieinstrument ist das Cavaquinho, das den Gesang begleitet.&lt;br /&gt;
Höhepunkt ist der Einzug der Gruppen im 60.000 Zuschauer fassenden [[Sambódromo]], das 1984 von [[Oscar Niemeyer]] errichtet wurde. Hier hat auch die Jury ihren Sitz und bewertet die verschiedenen Gruppen nach streng vorgegebenen Kriterien. Die erstplatzierte Schule und der Komponist des siegreichen Sambas genießen in ganz Brasilien hohes Prestige, diejenigen Schulen mit der geringsten Punktzahl müssen dagegen „absteigen“ und werden im folgenden Jahr durch andere ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 44 Sambaschulen Rios sind gut organisierte Vereine mit teilweise mehreren tausend Mitgliedern, welche die Vorbereitung, die Proben, aber auch soziale Aufgaben in ihrem jeweiligen Stadtteil oder [[Favela]] übernehmen. Aufgrund der hohen Kosten der Umzüge mit den aufwändigen Kostümen und allegorisch geschmückten Wagen und wegen des großen touristischen Interesses ist der Karneval in Rio stark kommerzialisiert und es gibt teilweise Verbindungen zur [[Mafia]], die die Sambaschulen zur Geldwäsche benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten des Samba ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Samba de roda&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Samba de caboclo&amp;#039;&amp;#039; gehören zu den ursprünglichsten Varianten des Samba. In diesen Stilen wird traditionell die [[Atabaque]] benutzt, die eng mit der kubanischen [[Conga (Trommel)|Conga]] verwandt ist und auf afrikanische Handtrommeln zurückgeht. Inzwischen ist die Conga auch in Brasilien weit verbreitet. Samba de roda ist zugleich ein [[Kreistanz|Rundtanz]]. Wo sich afrobrasilianische Kultur mit [[indigene Bevölkerung Brasiliens|indigenen]] Einflüssen mischt, benutzt man den Begriff &amp;#039;&amp;#039;[[caboclo]]&amp;#039;&amp;#039;, der auch Mischlinge mit indianischen Vorfahren bezeichnet. Eine solche Variante ist der &amp;#039;&amp;#039;Samba de caboclo&amp;#039;&amp;#039;. Der tatsächliche Einfluss indigener Musik auf den Samba ist aber sehr gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim &amp;#039;&amp;#039;Pagode&amp;#039;&amp;#039; werden die Stimmen der Surdos auf Handtrommeln (&amp;#039;&amp;#039;Surdo de mão&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Tantan&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rebolo&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Repique de mão&amp;#039;&amp;#039;) übertragen und von den kleineren Perkussionsinstrumenten [[Pandeiro]] und [[Tamborim]] begleitet. Eine wichtige Rolle spielt dabei als Melodieinstrument das [[Cavaquinho]] sowie der Gesang. Diese Form des Samba wird häufig in einer geselligen Runde gespielt und eher selten auf einer Bühne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Samba enredo&amp;#039;&amp;#039; ist der moderne Samba des [[Karneval in Rio|Karnevals in Rio]] und [[Karneval in São Paulo|in São Paulo]], aber auch beim [[Karneval in Recife]] und in anderen Städten. Seit mehreren Jahrzehnten gibt es im Samba enredo eine Entwicklung, die Instrumente immer höher zu stimmen und den Samba immer schneller zu spielen. Diese Tendenz wurde dadurch ermöglicht, dass seit den 1970er Jahren die früheren Naturfelle durch [[Polyamide#Nylon|Nylonfelle]] ersetzt wurden. Zudem können sich beim Karnevalsumzug nur noch die lauten Instrumente unverstärkt durchsetzen, so dass das [[Pandeiro]] und die [[Reibetrommel]] [[Cuíca]] heute in den großen Sambaschulen nicht mehr sehr häufig anzutreffen sind. Es dominieren [[Repinique]]s, [[Caixa]]s ([[Kleine Trommel|Snares]]), die in drei verschiedenen Tonhöhen gestimmten [[Surdo]]s, [[Tamborim]]s, [[Agogô]]s, [[Chocalho]]s ([[Shaker (Musik)|Shaker]]) und die Pfeife [[Apito]]. Die Musikgruppen &amp;#039;&amp;#039;(Baterias)&amp;#039;&amp;#039; werden stets von einer reich geschmückten Tanzformation angeführt und können mehrere hundert Musiker umfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Samba batucada&amp;#039;&amp;#039; wird ähnlich gespielt wie der Samba enredo, meist mit rund 10 bis 20 Musikern und ohne Gesang. Teilweise werden weniger laute Instrumente verwendet, etwa die [[Ganzá]] statt des Chocalhos. Die kleinere Besetzung ermöglicht es den einzelnen Spielern, mehr zu [[Solo (Musik)|solieren]] und zu [[Improvisation (Musik)|improvisieren]] bzw. zu [[Variation (Musik)|variieren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Samba Canção&amp;#039;&amp;#039; ist eine meist langsame, [[Ballade (Gedicht)|balladenhafte]] Lied-Variante des Samba, die vor allem in den 1940er bis 1960er Jahren populär war. Andere Varianten sind der &amp;#039;&amp;#039;Sambolero&amp;#039;&amp;#039;, eine Mischung aus Samba und [[Bolero (Musikstil)|Bolero]], &amp;#039;&amp;#039;Samba-Choro&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Samba de Breque&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine jüngere Weiterentwicklung ist der Samba-Funk bzw. [[Funkeado]]. Diese innovativsten Musikströmungen der 1990er Jahre sind stark von [[Funk (Musik)|Funk]] sowie [[Rap]] beeinflusst worden und fusionierten diese Stile mit dem Samba. Bekannte Bands aus Rio sind [[Funk’n’Lata]], deren Musiker in der Samba-Schule Mangueira gelernt haben, sowie [[Monobloco]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Salvador (Bahia)|Salvador da Bahia]] entwickelte sich aus der dortigen Samba-Tradition und [[Reggae]]-Einflüssen seit den 1970er und 1980er Jahren der [[Samba-Reggae]]. Er wird üblicherweise nicht mehr zu den Samba-Stilen gerechnet. Bekannte Gruppen sind unter anderem [[Olodum]], [[Timbalada]] oder die traditionelleren [[Ilê Aiyê]]. [[Rio de Janeiro]] und [[São Paulo]] sind die beiden Zentren sowohl des Samba, als auch der brasilianischen [[Unterhaltungsindustrie]] und der wirtschaftliche Mittelpunkt des Landes. Aus diesem Grund strahlt die Musik aus dieser Region auf ganz Brasilien aus. Das gilt auch für den Samba, der deshalb ebenso als Regionalmusik, wie als überregionaler Musikstil angesehen werden kann. Samba-Formen gibt es in fast allen Regionen Brasiliens, so treten auch im [[Karneval in Recife]] oder dem von [[Karneval in Olinda|Olinda]] in [[Pernambuco]] Samba-Gruppen auf. Samba-Einflüsse lassen sich in unterschiedlichem Ausmaß zudem in fast allen Stilen der [[Música Popular Brasileira]] (MPB) ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musik und Tanz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Samba (Tanz)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell ist in der afro-brasilianischen Kultur Tanz allgemein ein fester Bestandteil der Musikkultur, beides ist daher traditionell nicht voneinander zu trennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Tiago de Oliveira Pinto: &amp;#039;&amp;#039;Capoeira, Samba, Candomblé&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1991, S. 149.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch beim &amp;#039;&amp;#039;Desfile&amp;#039;&amp;#039; im Karneval ist es undenkbar, dass eine Bateria ohne Tanzformation marschiert. In den Sambaschulen sind die Musik- und die Tanzformation gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sehr vereinfachte Form des [[Samba (Tanz)|Sambatanzes]], die in den 1950er Jahren die europäischen und nordamerikanischen Tanzschulen erreichte und 1959 in das Turnierprogramm der [[Lateinamerikanische Tänze|lateinamerikanischen Tänze]] aufgenommen wurde, hat kaum noch etwas mit der ursprünglichen brasilianischen Tanzform gemeinsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Samba und Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rio2009-2.JPG|mini|Das [[Sambodromo]] mit Sambagruppen beim Karneval in Rio de Janeiro]]&lt;br /&gt;
In den 1970ern entwickelten sich in den ärmsten Stadtteilen von [[Salvador (Bahia)|Salvador da Bahia]] ([[Brasilien]]) &amp;#039;&amp;#039;[[bloco afro]]&amp;#039;&amp;#039; genannte Trommelgruppen. Gruppen wie [[Ilê Aiyê]] und [[Olodum]] gründeten sich als politischer Ausdruck von schwarzem Selbstbewusstsein, als Widerstandsform gegen zunehmenden ökonomischen Ausschluss. „Afro Blocks“ hatten eine mobilisierende Funktion bei [[Streik]]s, [[Kundgebung]]en und [[Demonstration]]en. Samba-Gruppen nehmen auch heute häufig teil an politischen Demonstrationen, wie die Gruppen aus dem weltweiten [[Antikapitalismus|antikapitalistischen]] [[Rhythms of Resistance]] Netzwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Samba in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Sambaschulen in Deutschland wurden in den späten 1970er Jahren gegründet, seit den 1980er Jahren gab es einen Boom. In Deutschland wird heute vor allem der aus dem Nordosten Brasiliens stammende &amp;#039;&amp;#039;[[Samba-Reggae]]&amp;#039;&amp;#039; gespielt. Für die meisten deutschen Gruppen ist Samba – anders als für die Sambaschulen in Brasilien – nur ein Rhythmus unter vielen. Hochburgen des deutschen Samba sind Köln, Berlin, Hamburg, München und Bremen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Samba-coburg-05.jpg|mini|Samba-Festival Coburg, Hauptbühne Schlossplatz]]&lt;br /&gt;
Die größte Samba-Veranstaltung außerhalb Brasiliens ist das [[Samba-Festival Coburg]], das seit 1992 alljährlich im Juli an drei Tagen rund 100 Gruppen und mehr als 200.000 Besucher anzieht. Auch beim Berliner [[Karneval der Kulturen]] nehmen an Pfingsten zahlreiche Sambagruppen teil. Das viertägige [[Sambafestival Bad Wildungen]] findet seit 2001 alle zwei Jahre mit etwa 50 Gruppen in der ersten Septemberwoche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist jedoch die Zahl größerer Veranstaltungen dieser Art massiv rückläufig:&lt;br /&gt;
Der [[Bremer Karneval]] wurde von der Schweizer Künstlerin Janine Jaeggi 1985 ins Leben gerufen und wesentlich weiterentwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Internetquelle|url=https://www.senatspressestelle.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen146.c.7483.de|zugriff=2018-02-07 |titel=Kein Entkommen: Bremer feiern den Samba-Karneval mit Hingabe |hrsg=senatspressestelle.bremen.de|datum=2002-01-24}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://bremer-karneval.de/geschichte&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Samstag neun Tage vor Rosenmontag ziehen über 100 Samba-Gruppen durch die Stadt. Im Jahr 2025 soll der Bremer Samba-Karneval zum letzten Mal stattfinden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bremen.de/kultur/veranstaltungen/highlights/bremer-samba-karneval&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Berlin]] fand seit 1996 bis 2001 jeweils am letzten Septemberwochenende unter Leitung der Landesmusikakademie Berlin das Samba Syndrom statt. Die jährliche &amp;quot;Sambanale&amp;quot; im niedersächsischen [[Badbergen]] wurde nach 15 Jahren 2024 zum letzten Mal präsentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://sambanale.jimdo.com/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie für die meisten deutschen Gruppen gilt auch für alle diese Veranstaltungen, dass sie nicht auf den Samba beschränkt sind, auch wenn sie sich als „Sambafestivals“ bezeichnen. Stattdessen decken sie das gesamte Spektrum brasilianischer und anderer, auf brasilianische Percussioninstrumente übertragener Rhythmen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Samba in der Kunstmusik: [[Darius Milhaud]] (1892–1974): &amp;#039;&amp;#039;Mouvement de samba&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Scaramouche&amp;#039;&amp;#039; für zwei Klaviere.&lt;br /&gt;
* In [[Japan]] findet seit 1981 der [[Asakusa Samba Carnival]] statt. Etwa 500.000 Zuschauer verfolgen in den Straßen [[Tokio]]s die Darbietungen der kostümierten Tänzerinnen und Batérias.&lt;br /&gt;
* Seit Anfang der 2000er hat sich ein Netzwerk von Perkussion-Bands unter der Bezeichnung [[Rhythms of Resistance]] gebildet, welche in hohem Anteil Samba-Rhythmen und Instrumente verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Arne Birkenstock]], Eduardo Blumenstock: &amp;#039;&amp;#039;Salsa, Samba, Santeria&amp;#039;&amp;#039;. dtv, München 2002, ISBN 3-423-24341-4.&lt;br /&gt;
* [[Ruy Castro]]: &amp;#039;&amp;#039;Bossa nova. Eine Geschichte der brasilianischen Musik&amp;#039;&amp;#039;. Hannibal, Höfen 2005, ISBN 3-85445-249-7.&lt;br /&gt;
* Luis D. Gardel: &amp;#039;&amp;#039;Escolas de samba. An affectionate descriptive account of the carnival guilds of Rio de Janeiro.&amp;#039;&amp;#039; Rio de Janeiro 1967 (englisch).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Garland encyclopedia of world music. South America, Mexico, Central America, and the Caribbean&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von Dale A. Olsen und Daniel E. Sheehy, Garland Publishing, New York u.&amp;amp;nbsp;a. 1998, ISBN 0-8240-4947-0.&lt;br /&gt;
* Egon Ludwig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Música Latinaoamericana. Das Lexikon der lateinamerikanischen Volks- und Populärmusik&amp;#039;&amp;#039;. Lexikon-Imprint-Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-89602-282-2.&lt;br /&gt;
* Tiago de Oliveira Pinto: &amp;#039;&amp;#039;Samba.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Musik in Geschichte und Gegenwart]]&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von [[Ludwig Finscher]] und Ilka Sühring, Kassel 2007.&lt;br /&gt;
* Maria Isaura Pereira de Queiroz: &amp;#039;&amp;#039;Die Samba-Schulen in Rio de Janeiro&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Brasilien. Einführung in die Musiktraditionen Brasiliens&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von Tiago de Oliveira Pinto. Schott, Mainz u.&amp;amp;nbsp;a. 1986, ISBN 3-7957-1811-2, S. 205–221 (Schott Reihe Weltmusik mit einzelnen Aufsätzen zu verschiedenen Aspekten der brasilianischen Musik).&lt;br /&gt;
* [[Dudu Tucci]], Tiago de Oliveira Pinto: &amp;#039;&amp;#039;Samba und Sambistas in Brasilien&amp;#039;&amp;#039;. Noetzel, Wilhelmshaven 1992, ISBN 3-7959-0619-9.&lt;br /&gt;
* [[Lui Morais]]: &amp;#039;&amp;#039;O sol nasceu pra todos (a  história secreta do samba)&amp;#039;&amp;#039;. Litteris, Rio de Janeiro 2011, ISBN 978-85-374-0152-1.&lt;br /&gt;
* [[Nei Lopes]], [[Luiz Antônio Simas]]: &amp;#039;&amp;#039;Dicionário da História Social do Samba.&amp;#039;&amp;#039; Civilização Brasileira, Rio de Janeiro 2015, ISBN 978-85-200-1258-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Samba}}&lt;br /&gt;
{{wiktionary|Samba}}&lt;br /&gt;
* Nana Zeh: [http://www2.hu-berlin.de/fpm/popscrip/themen/pst11/pst11_zeh.html &amp;#039;&amp;#039;Samba und der Groove&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;PopScriptum&amp;#039;&amp;#039; 11, Berlin 2010 (Schriftenreihe herausgegeben vom Forschungszentrum Populäre Musik der Humboldt-Universität zu Berlin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brasilianischer Musikstil]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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