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	<title>Samaria-Schlucht - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Samaria-Schlucht&amp;diff=65353&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kiwi4all: Welterbe Kategorie korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-30T08:09:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Welterbe Kategorie korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Landkarte Westkreta.jpg|mini|Landkarte von Westkreta]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Samaria park001.jpg|mini|Eingang zur Samaria-Schlucht]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Samaria Gorge 03.jpg|mini|Weg in die Schlucht bei Xyloskalo &amp;#039;&amp;#039;(„hölzerne Treppe“)&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Samaria Gorge 10.jpg|mini|Das 2. Felsentor]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Samaria Gorge 15.jpg|mini|Schmalster Durchgang beim 3.&amp;amp;nbsp;Tor, der „eisernen Pforte“]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Samaria Gorge 17.jpg|mini|Wanderweg durch den südlichen Teil der Schlucht]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Samaria3r.jpg|mini|Blick vom Meer aus]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Samaria-Schlucht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Φαράγγι της Σαμαριάς}}) im Südwesten der griechischen Insel [[Kreta]] ist mit 17 Kilometern Länge eine der längsten [[Schlucht]]en Europas. Sie führt aus über 1200&amp;amp;nbsp;m Höhe fast von der Mitte der Insel bis zum [[Libysches Meer|Libyschen Meer]]. An Länge wird die Samaria-Schlucht durch die [[Verdonschlucht]] in Frankreich mit über 20 Kilometern Länge und die [[Tara (Drina)|Tara-Schlucht]] in [[Montenegro]] mit 78 Kilometern übertroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Samaria-Schlucht ist einer der touristischen Höhepunkte Kretas; bis zu 4000 Menschen durchwandern sie während der sommerlichen Hochsaison täglich. Die Schlucht wird gesäumt von bis zu 600&amp;amp;nbsp;m hohen senkrechten Felswänden, die an der engsten Stelle der Schlucht, an der sogenannten „eisernen Pforte“, einen Durchlass von lediglich drei bis vier Metern gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Räumliche Lage ==&lt;br /&gt;
Die Schlucht liegt an der Südküste Westkretas und zieht sich von der [[Omalos|Omalos-Hochebene]] westlich der weißen Berge ([[Lefka Ori]]) bis hinunter zum Libyschen Meer. Am Ausgang der Schlucht liegt der kleine Hafenort [[Agia Roumeli]]. Politisch gehört das Gebiet zur Gemeinde [[Sfakia]] im [[Chania (Regionalbezirk)|Regionalbezirk Chania]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologisches ==&lt;br /&gt;
Entstanden ist die Schlucht vermutlich vor etwa zwei Millionen Jahren durch [[Plattentektonik|tektonische]] Bewegungen, die mit der Lage der Insel Kreta direkt über der aktiven [[Subduktionszone]] der [[Afrikanische Platte|afrikanischen Platte]] unter die [[eurasische Platte]] verbunden sind. Abfließendes Regenwasser und später das Wasser aus 22 Quellen [[Erosion (Geologie)|erodierten]] das sich heraushebende Gestein und gruben damit die heutige tiefe Schlucht in die Landschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Oliver Rackham, Jennifer Alice Moody |Titel=The making of the Cretan landscape |Verlag=Manchester University Press |Ort=Manchester |Datum=1997 |ISBN=0-7190-3647-X |Seiten=26 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologisch wird das Gebiet der Schlucht durch die Gigilos-Formation, die Plattenkalk-Serie und die Trypali-Einheit geprägt. Was die Gesteine betrifft, so umfasst die Gigilos-Formation überwiegend [[Phyllit]]e und [[Schiefer]], während die Plattenkalk-Serie und die Trypali-Einheit hauptsächlich durch [[Marmor|metamorphe Karbonatgesteine]] strukturiert sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stern&amp;quot;&amp;gt;Manoutsoglou, E.; Lazos, I.; Steiakakis, E.; Vafeidis, A.: &amp;#039;&amp;#039;The Geomorphological and Geological Structure of the Samaria Gorge, Crete, Greece—Geological Models Comprehensive Review and the Link with the Geomorphological Evolution.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Appl. Sci.&amp;#039;&amp;#039; 12, 2022, [[doi:10.3390/app122010670]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Während der Befreiungskämpfe der [[Griechenland|Griechen]] gegen die [[Osmanisches Reich|osmanische]] Herrschaft im 19. Jahrhundert war die Schlucht von großer strategischer Bedeutung: Sie diente Rebellen als Versteck und Stützpunkt und konnte trotz mehrfacher Versuche nie eingenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] und der [[Unternehmen Merkur|Besetzung der Insel Kreta]] durch die deutsche [[Wehrmacht]] Ende Mai [[1941]] floh die griechische Regierung, bestehend aus König [[Georg II. (Griechenland)|Georg II.]] und dem [[Ministerpräsident]]en [[Emmanouil Tsouderos]], durch die Schlucht an die Südküste und von dort mit [[Vereinigtes Königreich|britischer]] Hilfe nach [[Königreich Ägypten|Ägypten]]. Auch den deutschen Besatzern gelang es nicht, die [[Partisan]]en und Flüchtlinge, die sich in die Schlucht zurückgezogen hatten, aufzuspüren, auch wenn es einzelne Konfrontationen gab; zu unzugänglich und unwegsam ist die zerklüftete Schlucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Samaria-Schlucht wurde 1962 per königlichem Dekret zum [[Nationalpark]] erklärt und ist seit 1965 unbewohnt. Die wenigen Bewohner des namensgebenden Dorfes &amp;#039;&amp;#039;Samariá&amp;#039;&amp;#039;, einer kleinen Holzfällersiedlung in der Mitte der Schlucht, wurden enteignet und umgesiedelt. Der Name des Dorfes ist abgeleitet vom griechischen Wort &amp;#039;&amp;#039;Samári&amp;#039;&amp;#039; (σαμάρι, &amp;quot;Sattel(gestell) für Tragtiere&amp;quot;), was darauf hindeutet, dass früher im Dorf die Tiere üblicherweise umgesattelt, also ausgetauscht wurden. Im Jahr 1980 wurde Griechenland für seine Bemühungen um die Schlucht vom [[Europarat]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Traditionen der [[Orthodoxe Kirchen|griechisch-orthodoxen Kirche]] entsprechend existieren entlang der Samaria-Schlucht circa zehn Kapellen in verschiedenem Erhaltungszustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Die Samaria-Schlucht weist einen auffällig hohen Baumbestand auf, u.&amp;amp;nbsp;a. wachsen hier [[Kiefern]], [[Platane]]n und [[Zypressen]]. An den Hängen der Schlucht finden sich [[Kretischer Ahorn]] und [[Kermeseiche]]n. Wegen der isolierten Lage der Schlucht kommen allein 14 [[Endemit|endemische]] Pflanzenarten vor. Die Samaria-Schlucht ist das letzte &amp;#039;&amp;#039;natürliche&amp;#039;&amp;#039; Rückzugsgebiet der [[Kretische Wildziege|Kretischen Wildziege]] &amp;#039;&amp;#039;(Kri-Kri)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Vangelis Papiomytoglou, &amp;#039;&amp;#039;Samaria&amp;#039;&amp;#039;. Mediterraneo Editions, Rethymno 2010, ISBN 960-8227-66-6, S. 52&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Nähe brüten [[Bartgeier]]; häufig sieht man [[Gänsegeier]] über der Schlucht kreisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Touristische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Wegen ihrer Naturschönheiten ist die Samaria-Schlucht ein Anziehungspunkt für [[Bergwandern|Bergwanderer]] aus aller Welt. Für den Abstieg von der Omalos-Hochebene bis zum Libyschen Meer sind je nach Kondition 5 bis 7 Stunden einzuplanen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rolf Goetz]], &amp;#039;&amp;#039;Rother Wanderführer Kreta&amp;#039;&amp;#039;. 8. Auflage. Bergverlag Rother, München 2025, ISBN 978-3-7633-1409-6, S. 90&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des 13&amp;amp;nbsp;km langen Weges durch den Samaria-Nationalpark –&amp;amp;nbsp;der eigentlichen Schlucht&amp;amp;nbsp;– gibt es keine Verpflegungsmöglichkeit. Wasser kann aus einem der zahlreichen Brunnen getrunken werden. Am südlichen Aus- bzw. Zugang zum Nationalpark im Dorf Agia Roumeli gibt es etliche [[Tafernwirtschaft|Tavernen]] und [[Kiosk]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Touristen, die sich die anspruchsvolle Gesamtstrecke von 17&amp;amp;nbsp;km mit einem Höhenunterschied von über 1200&amp;amp;nbsp;m nicht zutrauen, besteht die Möglichkeit, per Linienschiff nach Agia Roumeli zu kommen (es existiert keine Straßenanbindung) und von hier aus zu der ca. 4&amp;amp;nbsp;km entfernten „eisernen Pforte“ zu wandern.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Goetz, &amp;#039;&amp;#039;Rother Wanderführer Kreta&amp;#039;&amp;#039;. 8. Auflage. Bergverlag Rother, München 2025, ISBN 978-3-7633-1409-6, S. 132–135&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Samaria-Schlucht ist üblicherweise vom 1. Mai bis zum 31. Oktober in der Zeit zwischen 07:00 und 18:00 Uhr geöffnet. Die Wanderung durch die Schlucht ist kostenpflichtig. Das Verlassen der Schlucht wird dokumentiert, um sicherzustellen, dass niemand zurückgeblieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In der Nähe ==&lt;br /&gt;
* [[Agia-Irini-Schlucht]]&lt;br /&gt;
* [[Anydri-Schlucht]]&lt;br /&gt;
* [[Aradena-Schlucht]]&lt;br /&gt;
* [[Imbros-Schlucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Vangelis Papiomytoglou: &amp;#039;&amp;#039;Samaria&amp;#039;&amp;#039;. Mediterraneo Editions, Rethymno 2010, ISBN 960-8227-66-6.&lt;br /&gt;
* [[Rolf Goetz]]: &amp;#039;&amp;#039;Rother Wanderführer Kreta.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. Bergverlag Rother, München 2025, ISBN 978-3-7633-1409-6&lt;br /&gt;
* Jan Kostura: &amp;#039;&amp;#039;Tour &amp;amp; Trail Map Western Crete 1:40.000.&amp;#039;&amp;#039; Discovery Walking Guides, 2023, ISBN 978-1-78275-086-4&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wanderkarte Samaria - Sougia - Palaiochora 1:30.000.&amp;#039;&amp;#039; Anavasi, Athen 2023, ISBN 978-960-8195-85-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Samaria Gorge|Samaria-Schlucht}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=35/16/16/N |EW=23/57/41/E |type=landmark |region=GR-M}}&lt;br /&gt;
* [https://samaria-tickets.necca.gov.gr/checkout Die Seite des Nationalparks]&lt;br /&gt;
* [https://www.west-crete.com/ger/samaria.htm Die Samaria-Schlucht]&lt;br /&gt;
* [https://de.crete-card.com/samaria/sideroportes-eiserne-tore Sideroportes (Eiserne Tore)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlucht auf Kreta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sfakia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Welterbekandidat in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Welterbekandidat in der Türkei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kiwi4all</name></author>
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