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	<title>Samantabhadra - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T23:50:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Samantabhadra&amp;diff=659352&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Moonrace: PDF auf verwiesener Website nicht mehr verfügbar, daher auf archive.org verwiesen</title>
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		<updated>2026-02-22T10:26:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PDF auf verwiesener Website nicht mehr verfügbar, daher auf archive.org verwiesen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fugen.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Fugen&amp;#039;&amp;#039;, jap. Darstellung aus dem [[Shōkoku-ji]] in Kyōto ([[Japanische Kunst#Edo-Zeit (1603–1868)|Edo-Periode]])]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Samantabhadra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{saS|समन्तभद्र}}; {{zh|c=普賢|p=Pǔxián}}; [[Koreanische Sprache|koreanisch]] &amp;#039;&amp;#039;Pohyŏn&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Bohyeon&amp;#039;&amp;#039;; {{jaS|普賢|Fugen}}; [[Tibetische Sprache|tibetisch]] ཀུན་ཏུ་བཟང་པོ་ &amp;#039;&amp;#039;kun tu bzang po&amp;#039;&amp;#039;, [[Mongolische Sprache|mongolisch]] &amp;#039;&amp;#039;Qamugha Sain&amp;#039;&amp;#039;, {{viS|Phổ Hiền}}) ist einer der acht großen [[Bodhisattva]]s des [[Mahayana]]-Buddhismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Samantabhadra gilt als der „Allumfassend Gute“ und „Ringsum Segensreiche“, der jene beschützt, die den [[Dharma]] (die buddhistische Lehre) erklären und weitergeben. Er verkörpert die „Weisheit der Wesensgleichheit“ und die Güte. Besondere Verehrung wird ihm in den [[japan]]ischen Schulen [[Tendai-shū]] und [[Shingon-shū|Shingon]] zuteil, den Anhängern des [[Nichiren-Buddhismus]] gilt er als der Behüter des [[Lotus-Sutra]]. In Japan wird Samantabhadra als &amp;#039;&amp;#039;Fugen Enmei Bosatsu&amp;#039;&amp;#039; auch oft als „Verlängerer des Lebens“ betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Tantrayana|tantrischen]] Traditionen des [[Buddhismus]], wie der [[Nyingma]]- und der [[Kagyü]]-Schule, gilt Samantabhadra nicht nur als Bodhisattva, sondern zusätzlich auch als [[Adibuddha]]. Im [[Tibetisches Totenbuch|Tibetischen Totenbuch]] wird er als jener [[Buddha]] beschrieben, der Verstorbenen während ihrer Wanderung durch das Zwischenreich erscheint, um sie aus ihren noch vorhandenen [[Karma|karmischen]] Bindungen zu befreien und an ihre ursprüngliche Herkunft und Bestimmung zu erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß der Überlieferung wurde er dafür bekannt, dass er Opfergaben an Buddha durch seine besonderen Wunderkräfte vervielfältigen konnte. Opfergaben an Buddha „wie Samantabhadra“ darzubringen, bezeichnet eine spezielle buddhistische Praxis, bei der reale Opfergaben, in der Vorstellung des Praktizierenden, bis in das Unendliche vervielfältigt dargebracht werden. Diese Praxis soll besonders dazu geeignet sein, Verdienste, also gutes Karma, anzusammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ikonographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mandala1 detail.jpg|mini|Ausschnitt eines &amp;#039;&amp;#039;Garbhadhatu&amp;#039;&amp;#039;-Mandalas; Samantabhadra befindet sich südöstlich (rechts oben)]]&lt;br /&gt;
Samantabhadra wird selten allein dargestellt. Er bildet, vor allem auf Darstellungen aus [[Geschichte Chinas|China]], zusammen mit [[Manjushri]] zu den Seiten des Buddha [[Siddhartha Gautama|Shakyamuni]], die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Shakyamuni-Dreiheit&amp;#039;&amp;#039;. Im &amp;#039;&amp;#039;Garbhadhatu&amp;#039;&amp;#039;-[[Mandala]] befindet er sich südöstlich (rechts oben) und repräsentiert den „Grund der Askese“. Im &amp;#039;&amp;#039;Vajradhatu&amp;#039;&amp;#039;-Mandala ist er bewaffnet mit einem Schwert, dessen Stiel ein dreizackiger [[Vajra]] bildet. Japanische Darstellungen zeigen Samantabhadra (&amp;#039;&amp;#039;Fugen Bosatsu&amp;#039;&amp;#039;), häufig auch als jungen Mann (&amp;#039;&amp;#039;Chigo Fugen Bosatsu&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
[[Datei:Samantabhadra Emeishan.JPG|mini|Samantabhadra auf seinem weißen Elefanten sitzend Emeishan, Sichuan, VR China]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unterschiedliche Darstellungen Samantabhadras, die ihn verschiedene [[Mudra]]s ausführend und mit verschiedenen Attributen zeigen. Seine Hauptattribute sind das Wunschjuwel (&amp;#039;&amp;#039;[[Cintamani]]&amp;#039;&amp;#039;), der [[Lotosblumen|Lotus]] und sein [[Sutra]] in Form einer Buchrolle. Meist sitzt er auf einem Lotus, der von einem weißen Elefanten mit sechs Stoßzähnen getragen wird. Andere Bildnisse stellen ihn mit zwanzig Armen, entweder auf einem kubischen Sockel oder vier weißen Elefanten sitzend dar.&lt;br /&gt;
* Seine Bedeutung als „Geist der [[Bodhi|Erleuchtung]]“ unterstreichend wird er häufig mit den Händen die Anjali-Mudra ausführend oder eine Schriftrolle haltend dargestellt.&lt;br /&gt;
* Weitere Darstellungen zeigen ihn mit erhobener rechter Hand, in der er einen Lotus, ein Sutra oder einen Vajra hält und die [[Abhayamudra]] ausführt, während er in der Linken das Wunschjuwel hält.&lt;br /&gt;
* Im &amp;#039;&amp;#039;Vajradhatu&amp;#039;&amp;#039;-Mandala liegt seine Rechte, mit der Handfläche nach oben, mit drei ausgestreckten Fingern an seiner Brust, in der Linken hält er einen flammenden Lotus.&lt;br /&gt;
* Eine, dem [[Vajrasattva]] ähnelnde Form zeigt ihn mit der Rechten ein dreizackiges Vajra vor der Brust und mit der Linken auf hüfthöhe eine Glocke haltend.&lt;br /&gt;
* Auf selteneren Bildnissen ist er auch stehend, mit je einem Lotus unter jedem Fuß zu sehen, wobei er mit der rechten Hand die Abhayamudra ausführt und die Finger der linken, mit der Handfläche nach unten, leicht gebeugt hat.&lt;br /&gt;
* Ebenfalls stehend ist er manchmal auch Teil einer Gruppe von acht Bodhisattvas. In diesem Fall ist er mit gelber Haut, mit einem Lotus in der Rechten und einem Vajra in der Linken, abgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im tantrischen Buddhismus ist Samantabhadra als [[Adibuddha]] (&amp;#039;&amp;#039;Ur-Buddha&amp;#039;&amp;#039;), in [[yab-Yum]]-Darstellungen, also in sexueller Vereinigung ([[Tibetische Sprache|tib.]]: &amp;#039;&amp;#039;yab-yum&amp;#039;&amp;#039; bedeutet „Vater-Mutter“) mit seiner strahlend weißen Weisheitsgefährtin &amp;#039;&amp;#039;Samantabhadri&amp;#039;&amp;#039; (tib.: &amp;#039;&amp;#039;Kunto Zangmo&amp;#039;&amp;#039;), von tiefblauer Farbe. Er symbolisiert hier die „Leerheit“ (&amp;#039;&amp;#039;[[Shunyata]]&amp;#039;&amp;#039;), und der Verbindung von Samantabhadra und Samantabhadri, die auch als „alle Buddhas der drei Zeiten erschaffende Mutter“ angesehen wird, entspringen erst die Erscheinungen der Welt. Seine Hände ruhen in Meditationshaltung in seinem Schoß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gangteng Tulku Rinpoche: &amp;#039;&amp;#039;Das Samantabhadra Dzogchen-Gebet.&amp;#039;&amp;#039; Khampa Verlag, Osterby 2003, ISBN 3-9805251-5-5.&lt;br /&gt;
* Kubo Tsugunari, Yuyama Akira (Übersetzer): &amp;#039;&amp;#039;The Lotus Sutra.&amp;#039;&amp;#039; Revidierte 2.&amp;amp;nbsp;Ausgabe. Numata Center for Buddhist Translation and Research, Berkeley, Kalifornien 2007, ISBN 978-1-886439-39-9, ([https://web.archive.org/web/20150702004234/https://www.bdk.or.jp/pdf/bdk/digitaldl/dBET_T0262_LotusSutra_2007.pdf PDF]  (archiviert unter archive.org); 1,6&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* Margareta von Borsig (Übersetzer): &amp;#039;&amp;#039;Lotos-Sutra – Das große Erleuchtungsbuch des Buddhismus.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Herder, Freiburg im Breisgau / Basel / Wien 2009, ISBN 978-3-451-30156-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodhisattva]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vajrayana]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Moonrace</name></author>
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