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	<title>Salzregal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Salzregal&amp;diff=46908&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf „Rudolf Palme (Historiker)“; Kleinkram</title>
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		<updated>2025-10-07T17:31:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf „Rudolf Palme (Historiker)“; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salzregal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das Hoheitsrecht der [[Salzgewinnung]]. Es gehörte im [[Mittelalter]] und der [[Frühe Neuzeit|frühen Neuzeit]] zu den zunächst königlichen, später fürstlichen [[Regalie]]n. Im historischen Kontext ähnelte seine Entwicklung dem des [[Bergregal]]s. Heute wird der Begriff noch in der Schweiz verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Die historische Entwicklung des Salzregals in der Zeit vor den [[Römisch-deutscher Kaiser|römisch-deutschen Kaisern]] aus der Linie der [[Staufer]] ist zu weiten Teilen noch unklar. Die [[Salzgewinnung]] wurde historischen Belegen zufolge zumindest seit der Zeit nach der [[Völkerwanderung]] als Form der Bodennutzung durch den Grundeigentümer verstanden und die [[Solequelle]]n wurden somit als Teil des Bodens (&amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|pars fundi}}&amp;#039;&amp;#039;) angesehen. Erste Anfänge des Salzregals sind im so genannten „[[Zehnt|Salzzehnt]]“, einer vom König erhobenen oder verliehenen Abgabe auf die Salzgewinnung erkennbar. Der Wandel von diesem bloßen Besteuerungsrecht zu einem Bewilligungsrecht in Form eines Regals fand im Zuge des ab dem [[11. Jahrhundert]] entstehenden königlichen Rechtes an Bodenschätzen statt, wodurch auch das [[Speisesalz|Salz]] vom Grundeigentum getrennt und somit herrenlos wurde, so dass es zu dessen Gewinnung nun einer Bewilligung bedurfte. Im Jahr 1158 wird das Salzregal in die [[Roncaglia|Ronkalischen Gesetze]] aufgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Putzer1292&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Putzer |Titel=Salzregal |Datum= |Spalten=1292}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit wandelte sich die anfangs noch privatwirtschaftlich betriebene Salzherstellung im mittelalterlichen [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]] zunächst zu einer königlichen und ab dem 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zu einer zunehmend territorialfürstlichen [[Regalie]], als das Salzregal durch Verleihung oder Usurpation an die Landesfürsten überging. Könige oder Fürsten vergaben das Produktionsrecht zunächst meist an genossenschaftliche Zusammenschlüsse, die sogenannte [[Pfänner]]schaft, ehe die Landesherren am Ende des Mittelalters begannen, die Produktion in die eigene Hand zu bekommen, wo sie meist von entscheidender wirtschaftlicher Bedeutung war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Putzer1292&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkert27&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm Volkert |Hrsg=Wilhelm Volkert |Titel=Bergbau |Sammelwerk=Adel bis Zunft. Ein Lexikon des Mittelalters |Verlag=Beck |Ort=München |Datum=1991 |ISBN=3-406-35499-8 |Seiten=27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Angehörige der mit Regalien verbundenen Salzherstellung stiegen relativ häufig in das Patriziat (zum Beispiel die [[Erbsälzer]] in [[Werl]]) mittelalterlicher Städte auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkert41&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm Volkert |Hrsg=Wilhelm Volkert |Titel=Bürgertum |Sammelwerk=Adel bis Zunft. Ein Lexikon des Mittelalters |Verlag=Beck |Ort=München |Datum=1991 |ISBN=3-406-35499-8 |Seiten=41}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allmählich führte die landesherrliche Kontrolle der Salzgewinnung zu einer weitgehenden Staatsaufsicht und teilweise sogar zu staatlichen Monopolen wie dem fiskalischen Salzerzeugungsrecht in [[Bayern]] und [[Österreich]] oder zum [[Salzhandel]]s&amp;lt;nowiki /&amp;gt;monopol in [[Preußen]] (Bsp.: Salzmonopol der Stadt [[Lüneburg]] vom 12. bis über das 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hinaus für [[Norddeutschland]] und die Ostseeanrainer).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Putzer1292&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkert27&amp;quot; /&amp;gt; In Österreich-Ungarn gab es für die Verwaltung des Monopols eigene [[Salzamt|Salzämter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert die Möglichkeit zum Erbohren von Salzlagern bestand, wurde durch die neuen [[Berggesetz]]e das Salzhandelsmonopol zugunsten einer der [[Bergfreiheit|Bergbaufreiheit]] entsprechenden Schürffreiheit nach Salzen sowie des freien Salzhandels abgeschafft, beispielsweise in Österreich 1829, in [[Luxemburg]] 1867&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jules Klensch |Hrsg=Jules Klensch |Titel=Das frühere Salz-Monopol im Grossherzogtum Luxemburg |Sammelwerk=Luxemburger Illustrierte |Nummer=11 |Ort=Luxemburg |Datum=1930-06-10 |Seiten=162 |Online=[http://www.luxemburgensia.bnl.lu/cgi/luxonline1_2.pl?action=fv&amp;amp;sid=luxill&amp;amp;year=1930&amp;amp;issue=11&amp;amp;page=162&amp;amp;zoom=2&amp;amp;highlight=%20 luxemburgensia.bnl.lu]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und in Preußen sowie Bayern 1868. Im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde wieder ein staatlicher Vorbehalt über die Solquellen und Salzlager eingeführt, der Salzhandel jedoch blieb frei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Putzer1292f&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Putzer |Titel=Salzregal |Datum= |Spalten=1292f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Regelung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Saline Riburg Bohrtuerme.JPG|mini|hochkant|Bohrturm bei [[Rheinfelden AG|Rheinfelden]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Bundesrepublik Deutschland]] ist der Salzhandel frei. Für die Salzgewinnung gelten hingegen die Bestimmungen des 1982 in Kraft getretenen [[Bundesberggesetz]]es, welches von den [[Land (Deutschland)|Bundesländern]] mit Hilfe ihrer Landesbergbehörden ausgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich ist der Salzhandel frei. Es existiert jedoch ein staatliches Monopol für das Aufsuchen und Gewinnen von [[Steinsalz]], welches dem Bund zukommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schweiz]] existiert das Salzregal immer noch; Innehaber sind die [[Kanton (Schweiz)|Kantone]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Putzer1293&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Putzer |Titel=Salzregal |Datum= |Spalten=1293}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach §&amp;amp;nbsp;1 des &amp;#039;&amp;#039;Salzgesetzes&amp;#039;&amp;#039; des Kantons Zürich beispielsweise sind „[d]ie Einfuhr und der Verkauf von Salz sowie Salzgemischen mit einem Gehalt von 30 % oder mehr an Natriumchlorid und Sole […] kantonales Regal“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zürcherisches &amp;#039;&amp;#039;[http://www2.zhlex.zh.ch/Appl/zhlex_r.nsf/0/FE6E36B6632D7964C1257242002EEAD5/$file/691_22.9.74_55.pdf Gesetz über das Salzregal und über den Beitritt des Kantons Zürich zur Interkantonalen Vereinbarung über den Salzverkauf in der Schweiz (Salzgesetz)]&amp;#039;&amp;#039; vom 22.&amp;amp;nbsp;September 1974.&amp;lt;/ref&amp;gt; Alle Kantone haben das Salzregal im Rahmen eines [[Interkantonales Konkordat|Konkordats]] an die [[Schweizer Salinen#Salzregal und Konkordatsvertrag|Schweizer Salinen]] abgetreten. Im März 2005 gab es politische Bestrebungen, das Salzmonopol abzuschaffen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Otto Ineichen |url=https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20053033 |titel=05.3033 – Interpellation: Salzregal. Abweichung vom Grundsatz der Wirtschaftsfreiheit? |werk=Curia Vista – Geschäftsdatenbank |datum=2005-03-02 |abruf=2009-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die jedoch im Sand verliefen. Der Bund könnte eine Abschaffung mit einer Umformulierung von Artikel {{Art.|94|101|ch }} der [[Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft|Bundesverfassung]] erreichen; die Kantone könnten aber auch von sich aus auf das Monopol verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Salzamt]]&lt;br /&gt;
* [[Salzschank]] als Privileg zum Salzverkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Rudolf Palme (Historiker)|Rudolf Palme]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Carol D. Litchfield, Rudolf Palme, Peter Piasecki&lt;br /&gt;
   |Titel=Salzregal&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Le Monde du Sel. Mélanges offerts à Jean-Claude Hocquet&lt;br /&gt;
   |Verlag=Berenkamp&lt;br /&gt;
   |Ort=Hall in Tirol&lt;br /&gt;
   |Datum=2001&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-85093-023-8&lt;br /&gt;
   |Seiten=55–72}}&lt;br /&gt;
* {{Pierer-1857 |Lemma=Salzregal |Band=14 |Seite=827|zenoID=20010805478}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=P. Putzer&lt;br /&gt;
   |Titel=Salzregal&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte]]&lt;br /&gt;
   |Band=4&lt;br /&gt;
   |Verlag=Schmidt&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1990&lt;br /&gt;
   |Spalten=1291–1293}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Jakob Vogel&lt;br /&gt;
   |Titel=Ein schillerndes Kristall. Eine Wissensgeschichte des Salzes zwischen Frühneuzeit und Moderne&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=2008}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Interkantonale Vereinbarung über den Salzverkauf in der Schweiz&lt;br /&gt;
   |Datum=1973-11-22&lt;br /&gt;
   |Online=[https://www.rechtsbuch.tg.ch/frontend/versions/965 rechtsbuch.tg.ch]&lt;br /&gt;
   |Abruf=2015-12-13}}&lt;br /&gt;
* Josef Wysocki: &amp;#039;&amp;#039;Das staatliche Salzmonopol im Deutschen Zollverein. Zur Frage der Behandlung von Finanzmonopolen in einem gemeinsamen Markt.&amp;#039;&amp;#039; Rechts- u. wirtschaftswiss. Diss., Universität Mainz, Mainz 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://opac.regesta-imperii.de/lang_de/suche.php?thes=Salinen+und+Salz Veröffentlichungen zu Salinen und Salz] im Opac der [[Regesta Imperii]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4629542-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Salzgewinnung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Salzwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monopol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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