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	<title>Salzkufe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T20:33:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Salzkufe&amp;diff=2185068&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Ausfergen */ Tippfehler entfernt, typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2025-03-02T20:59:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ausfergen: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Coat of arms Kufstein.svg|mini|Eine Salzkufe im Wappen von [[Kufstein]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salzkufe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch mit &amp;#039;&amp;#039;Salzküfe&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, war ein konisches oder auch doppelkonisches&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koller19&amp;quot;/&amp;gt; [[Fass|Holzfass]] mit Deckel zum Transport von [[Speisesalz|Salz]]. In manchen Fällen diente die Kufe der Herstellung von Formsalz, welches ohne Gefäße transportiert werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Begriff Kufe leitet sich von &amp;#039;&amp;#039;cupa&amp;#039;&amp;#039;, die Tonne, ab. &amp;#039;&amp;#039;Cupae salis&amp;#039;&amp;#039; war demnach die Salzkufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Salzkufe war als [[Transportverpackung]] zum Schutz des [[hygroskopisch]]en Salzes notwendig gewesen. Der effektive Versand auf Salzschiffen im Raum von [[Salzach]], [[Inn]], [[Donau]] und [[Traun (Donau)|Traun]] forderte ebenso wie der Landtransport einen sicheren Schutz für die Ware. Schon ein Vertrag vom Abt des [[Kloster Lambach|Klosters Lambach]] von 1289&amp;lt;!-- Beleg erwünscht--&amp;gt; erwähnt die Salzkufe zum Schutz des Salzes vor Nässe auf dem Wasserweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1329 veranlassten König [[Friedrich der Schöne]] und die Herzöge [[Albrecht II. (Österreich)|Albrecht]] und [[Otto der Fröhliche|Otto von Österreich]], die Kleine Küfel (cuppula) mit 12&amp;amp;nbsp;Pfund (12&amp;amp;nbsp;1/2&amp;amp;nbsp;Pfund) herzustellen, die etwa 45 bis 50 Zentimeter hoch war und 35 bis 45 Zentimeter [[Durchmesser]] besaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts gab es dann die große Kufe. Sie fasste etwa ein [[Fuder]] oder 115 [[Pfund]]. Im Handel mit [[Böhmen]] war sie für 145 Pfund ausgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joseph Ernst von Koch-Sternfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Die teutschen, insbesondere die bayerischen und österreichischen Salzwerke; zunächst im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Abtheilung 2: &amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen, urkundliche Regesten und Erläuterungen darüber.&amp;#039;&amp;#039; Druck und Verlag George Jaquet, München 1836, S. 258, Zeile 8, [https://reader.digitale-sammlungen.de//de/fs1/object/display/bsb11253917_00434.html online] auf reader.digitale-sammlungen.de, abgerufen am 20. Juni 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; So war &amp;lt;!--in Gmünd??--&amp;gt; eine große Kufe kaiserlichen Salzes für die Ausfuhr nach Böhmen in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts etwa 140 bis 145 [[Alte Maße und Gewichte (Österreich)|Wiener Pfund]] schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in diesen Behältnissen vertriebene Salz wurde auch mit &amp;#039;&amp;#039;Küfelsalz&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den österreichischen Salinen wurden die Kufe auch zur Herstellung von Formsalz verwendet. Kochsalz wurde in den Behältern zusammengestampft und erreichte eine solche Härte, dass die Salzkegel ohne weitere Gefäße transportiert werden konnten. So ist im Stadtwappen von [[Hall in Tirol]] abgebildete Kufe kein Transportgefäß, sondern diente der Herstellung von Kegeln aus Salz.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Neumann: &amp;#039;&amp;#039;Zur Technik- und Umweltgeschichte der Saline Hall in Tirol im 18. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. In: Wolfgang Ingenhaeff, Johann Bair (Hg): Bergbau und Umwelt. Band II. 15. Internationaler Montanhistorischer Kongress, Sterzing, Hall in Tirol, Schwaz 2016, Seiten 36f., 50f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fertiger ===&lt;br /&gt;
Der Salzhandel war bis ins 16. Jahrhundert ein Privileg der Bürger von Orten wie [[Hallein]], [[Salzburg (Stadt)|Salzburg]], [[Laufen (Salzach)|Laufen]], [[Burghausen]], [[Schärding]], [[Passau]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fertiger&amp;quot;&amp;gt;Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Die Fertiger&amp;#039;&amp;#039; in Koller 1983, S. 65–67.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Hallstatt]], [[Bad Ischl|Ischl]] oder [[Gmunden]]. Die Salzhändler wurden &amp;#039;&amp;#039;Fertiger&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Meister&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fertiger&amp;quot;/&amp;gt; In ihren Arbeitshäusern wurden die Fuder zerstoßen und in die hölzernen Kufen und Küfel gefüllt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koller19&amp;quot;&amp;gt;Koller 1983, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Füllung der Kufe war es den Fertigern vorbehalten, das Salz zu trocknen, zu transportieren und zu vermarkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausfergen ===&lt;br /&gt;
Die Ausfergen waren eine schon vor 1274 in Laufen entstandene Gemeinschaft von Schiffseigentümern, die im Auftrag der Fertiger die Salzkufen durch die „Naufergen“ auf der Salzach befördern ließen, bzw. anfangs auch noch selbst beförderten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ausfergen&amp;quot;&amp;gt;Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Die Ausfergen&amp;#039;&amp;#039; in Koller 1983, S. 71–77.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das erzbischöfliche Ausfergenprivileg von 1278 legte unter anderem die Zahltage für die Ausfergen fest, und zwar die Feste des heiligen [[Rupert von Salzburg]] im Frühjahr am 27. März, des heiligen Jakobus am 25. Juli und des heiligen Rupert im Herbst am 24. September, die zugleich den Anfang, den Höhepunkt und den Beginn des letzten Abschnittes der jährlichen Salzschifffahrt darstellten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ausfergen&amp;quot;/&amp;gt; Um 1500 stellten die Ausfergen jedoch ihre persönlichen Fahrten mit den Salzkufen ein und beschränkten sich im Zusammenwirken mit der erzbischöflichen Verwaltung auf die Organisation der oberen Salzschifffahrt von Laufen aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ausfergen&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Nachgebaute Salzkufen sind im Stadtmuseum Gmunden zu besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Salzkufe ist auch das Attribut des heiligen [[Rupert von Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraldik ===&lt;br /&gt;
Als [[gemeine Figur]] in der [[Heraldik]] ist der Behälter in vielen [[Wappen]] von Orten und Städten zu finden, die im Salzabbau und Salzhandel eine große wirtschaftliche Bedeutung erlangt hatten. So ist die Salzkufe u.&amp;amp;nbsp;a. im Wappen von [[Hall in Tirol]] anzutreffen. In der [[Tingierung]] gibt es keine Beschränkung, zumal im Wappen eine räumliche Darstellung überwiegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wappen Landkreis Berchtesgaden.jpg|[[Landkreis Berchtesgaden|Berchtesgaden (Lkr.)]]&lt;br /&gt;
Hallein (Austria) Coat of Arms CoA.svg|[[Hallein]]&lt;br /&gt;
AUT Hall bei Admont COA.png|[[Hall bei Admont|Hall (bei Admont)]]&lt;br /&gt;
Wappen at hall in tirol.png|[[Hall in Tirol]]&lt;br /&gt;
DEU Lengdorf COA.svg|[[Wappen der Gemeinde Lengdorf|Lengdorf]]&lt;br /&gt;
DEU Wurmsham COA.svg|[[Wurmsham]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Eimer]]&lt;br /&gt;
* [[Salz (Heraldik)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friederike Zaisberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Salzburgs.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Geschichte und Politik, Wien 1998, ISBN 3-7028-0354-8.&lt;br /&gt;
* Fritz Koller: &amp;#039;&amp;#039;Die Salzachschiffahrt bis zum 16. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 123, Salzburg 1983, S. 1–126, {{ZOBODAT|pfad=pdf/MGSL_123_0001-0126.pdf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Behälter (Heraldik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Salzwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzbehälter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Behälter nach Inhalt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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