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	<title>Salzert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Salzert&amp;diff=391029&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alabasterstein: /* Lage und Geographie */</title>
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		<updated>2025-09-16T18:01:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lage und Geographie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum deutschen Veterinärmediziner siehe [[Wolfgang Salzert]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Salzert&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Lörrach&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 47.6041&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7.6851&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 400&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 0.315&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2470&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;citypopulation&amp;quot;&amp;gt;citypopulation.de: [https://citypopulation.de/de/germany/settlements/badenwurttemberg/l%C3%B6rrach/08336050x0MG7__salzert/ &amp;#039;&amp;#039;Salzert&amp;#039;&amp;#039;], Einwohnerdaten gemäß Zensus, abgerufen am 5. September 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 79540&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07621&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Stadtgliederung Lörrach-Salzert.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage des Salzerts im Stadtgebiet Lörrachs&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salzert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Trabantenstadt|Trabantensiedlung]] im Südosten [[Lörrach]]s mit insgesamt rund 2500 Einwohnern im Jahr 2022. Seine Größe und die vorhandene Infrastruktur verleihen dem 1963 gegründeten [[Wohnplatz]] den Charakter eines Stadtteils. Nach Erweiterungen des Gebietes und einer zusätzlichen Straßenanbindung in den 1970er und 1980er Jahren waren die 1990er Jahre durch eine grundlegende Sanierung vieler baufällig gewordener Wohngebäude geprägt. Die Besiedlungsstruktur des Salzerts ist eine Mischung aus mehrgeschossigen [[Sozialer Wohnungsbau|Sozialwohnungen]] im Südteil sowie [[Einfamilienhaus|Ein-]] und [[Mehrfamilienhaus|Mehrfamilienhäusern]] im Nordteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zentrum des 31,5 Hektar großen Besiedlungsgebietes liegt auf {{Höhe|400|DE-NHN|link=true}} (Ladenzentrum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial View - Salzert1.jpg|mini|Luftbild von Norden: der Bergrücken hinter dem Salzert gehört zur [[Eiserne Hand (Nordwestschweiz)|Eisernen Hand]]]]&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet östlich vom Stadtteil [[Stetten (Lörrach)|Stetten]] und südlich der östlichen Kernstadt gelegen, einer ehemaligen [[Allmende|Allmendwiese]],&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Franke: &amp;#039;&amp;#039;Der Salzert und seine 25jährige Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist die Siedlung von viel Wald und Natur umgeben. Sie liegt inselartig und damit etwas isoliert von der Stadt auf einer [[Hochebene|Hochfläche]] zwischen dem Gretherhof im Norden, dem {{Höhe|420}} hohen [[Schädelberg]] im Westen, dem Maienbühl im Südwesten sowie der südlich gelegenen [[Eiserne Hand (Nordwestschweiz)|Eisernen Hand]], einem zur Schweiz gehörenden, aber nach Deutschland ragenden Gebietszipfel, der bis {{Höhe|480|DE-NHN|link=true}} aufragt. Die [[Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz|Deutsch-Schweizer Landesgrenze]], die südlich vom Salzert als Naturgrenze durch den Wald verläuft, liegt nur etwa 300 Meter vom Südteil des Besiedlungsgebiets entfernt. Der den Salzert umgebende Wald ist dem [[Naturpark Südschwarzwald]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rund 31,5 Hektar große besiedelte Gebiet des Salzerts hat eine nach Nordwesten ausgerichtete Hanglage und erstreckt sich in seiner Höhe von {{Höhe|380}} bis {{Höhe|450|DE-NHN|link=true}}. Damit liegt der Wohnplatz etwas über 100 Meter über dem Talboden der durch Lörrach fließenden [[Wiese (Fluss)|Wiese]]. [[Naturraum|Naturräumlich]] befindet sich der Salzert auf dem Höhenrücken des [[Dinkelberg]]s. [[Geologie|Geologisch]] liegt der Wohnplatz auf einer etwa 200 Meter dicken Schicht aus [[Muschelkalk]], darunter befindet sich eine Schicht aus [[Buntsandstein]].&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Jung, [[Gerhard Moehring]]: &amp;#039;&amp;#039;Unser Lörrach 1982. Eine Grenzstadt im Spiegel der Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Lörrach, 1982, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;485&amp;quot; perrow=&amp;quot;1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Salzert - Panorama von Norden2.jpg|Panoramablick des Salzerts von Norden her (Unterer Wannenweg)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Name ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte vom Gebiet Salzert.jpg|mini|Bereits auf einer Karte von 1893 hieß das Gebiet „Salzert“ bzw. „Im Salzert“.]]&lt;br /&gt;
Die genaue Bedeutung der Gewannbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Salzert&amp;#039;&amp;#039; ist nicht überliefert. Allerdings bildeten der Salzert, der Leuselhardt (früher: Lüslert), Wilert, Vorengele und Rieder Wald den gemeinsamen Teil eines gemeinschaftlichen Triebwaldes. Die Endung &amp;#039;&amp;#039;hart&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;herd&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;hardt&amp;#039;&amp;#039; gibt also einen Hinweis auf hirtengenossenschaftlich genutzte Hölzer. Die Gewannbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Vorengele&amp;#039;&amp;#039; wurde bereits 1660 von St. Albanberain als „vor Engelins Reutin“ genannt; es ist also die Reute – das [[Urbarmachung|urbar gemachte Land]] – eines gewissen Engel(hardt) und damit auch ein ehemaliger Waldboden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Herbster]]: &amp;#039;&amp;#039;Lörracher geschichtliche Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Rebmann, Lörrach 1948, S. 50. [https://archive.org/details/herbster-loerracher-geschichtliche-erinnerungen/page/50/mode/2up Internet Archive]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Planungsphase ===&lt;br /&gt;
Bereits im Jahr 1952 wurde das Wohnbauprojekt &amp;#039;&amp;#039;Salzert&amp;#039;&amp;#039; als Reaktion auf die große Wohnungsnot vom damaligen Bürgermeister Karl Arzet betrieben. Von Beginn an war von einer „Siedlung für kleine Leute“ die Rede. Durch den Ausschluss von Immobilienspekulation hoffte man, preiswerte und für weite Teile der Bevölkerung erschwingliche Grundstücke zu schaffen. Zunächst waren 800 Bauplätze zu je 300 Quadratmetern und einem Kaufpreis von 1500 [[Deutsche Mark|DM]] geplant. Nach den ersten Berechnungen äußerte sich Arzet am 12. März 1953 zu dem Wohnprojekt wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Franke: &amp;#039;&amp;#039;Der Salzert und seine 25jährige Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die stete, ungewöhnlich hohe Bevölkerungszunahme der hiesigen Grenz- und Kreisstadt Lörrach zwingt die Stadtverwaltung zur jährlich steigenden Umfrage Bauland zu erschließen, um dem wachsenden Bedarf an Bauland einigermaßen gerecht zu werden. Zu diesem Zweck muß nun das städtische Gelände im [[Gewann]] „Salzert“, früher Allmendfeld, als Bauland erschlossen werden. Nach den Berechnungen des Stadtbaumeister erfordert dies einen Kostenaufwand von 862.000 Mark.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1953 kam es zu [[Baugrunduntersuchung]]en. Das Projekt war anfänglich in der Bevölkerung umstritten. Das führte zu langen Diskussionen im Stadtparlament, deshalb wurden erst im Januar 1957 Ausschreibungen durchgeführt. Neben 450 privaten Bewerbern im Februar 1957 meldete sich auch die [[Wohnungsbau in Lörrach nach 1945|Wohnbau Lörrach]] als Bauherr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lörrach: Landschaft – Geschichte – Kultur, S. 42&amp;quot;&amp;gt;Otto Wittmann et al., Stadt Lörrach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lörrach: Landschaft – Geschichte – Kultur.&amp;#039;&amp;#039; S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1958 stellte man an der höchsten Stelle des zukünftigen Wohngebietes einen Wasserbehälter auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lörrach: Landschaft – Geschichte – Kultur, S. 42&amp;quot;/&amp;gt; Im selben Jahr wurde im November ein Ideenwettbewerb &amp;#039;&amp;#039;Waldsiedlung Salzert&amp;#039;&amp;#039; ausgeschrieben, zu dem 18 Entwurfsbeiträge eingereicht wurden. Der erste Preis errang der Ingenieur Wolfgang Liebert aus [[Schopfheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Franke: &amp;#039;&amp;#039;Der Salzert und seine 25jährige Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Plan sah vor, das Besiedlungsgebiet in zwei große Wohngebiete aufzuteilen, die im südlichen Teil von zwei Ringstraßen umfasst werden sollten. Im März 1959 wurde das Projekt im [[Hebel-Gymnasium Lörrach|Hebel-Gymnasium]] der Öffentlichkeit vorgestellt. Einer der größten Stolpersteine war dabei die wegetechnische Erschließung. Zum Bau der Steinenstraße von Stetten aus musste man auf einer Länge von 500 Metern Kalksteinausläufer wegsprengen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Salzert und seine 25jährige Geschichte, S. 36&amp;quot;&amp;gt;Walter Franke: &amp;#039;&amp;#039;Der Salzert und seine 25jährige Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1960 wurde die Gesamtplanung zunächst vom [[Stadtrat]] mit zwölf Zustimmungen und drei Enthaltungen beschlossen. Im Juni desselben Jahres stimmte auch das [[Regierungspräsidium Freiburg]] zu. Das Projekt wurde durch den damaligen Oberbürgermeister [[Egon Hugenschmidt]] vorangetrieben. Als Vorleistung wurde 1962 der Steinenweg als damals noch einzige Zufahrtsstraße von Stetten ausgebaut. Die am 29. Oktober 1962 eingeweihte Straße hatte 1,2 Millionen DM gekostet und erforderte 16.000 Kubikmeter [[Kiessand]]. Im selben Jahr schloss man die [[Allmende|Allmendnutzung]] ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Salzert und seine 25jährige Geschichte, S. 36&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bau und Eröffnung ===&lt;br /&gt;
Der [[Spatenstich]] erfolgte am 16. April 1963 – im selben Jahr begann etwas später die Erschließung des &amp;#039;&amp;#039;Bühl&amp;#039;&amp;#039; in [[Brombach (Lörrach)|Brombach]]. Die auf einem Berg gelegene Siedlung war durch den großen Gemeindewald &amp;#039;&amp;#039;Stettener Wald&amp;#039;&amp;#039; umgeben und zu diesem Zeitpunkt nur über den Steinenweg aus Richtung Stetten zu erreichen. In dieser ersten von drei Bauphasen entstanden 1200 neue Wohnungen. Der Spatenstich für die ersten drei Wohnblöcke mit insgesamt 78 Wohnungen der Städtischen Wohnbau erfolgte am 8. Juni mit den Häusern Röttelnblick 14–18. Bereits im Dezember 1964 konnte die erste Familie in den Salzert ziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Franke: &amp;#039;&amp;#039;Der Salzert und seine 25jährige Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die infrastrukturelle Erschließung der Siedlung geriet ins Stocken, als klar wurde, dass erst 1965 das erste Haustelefon freigeschaltet werden konnte. Grund dafür waren die Kosten von 200.000 Mark für das erforderliche [[Leitungsnetz#Leitungsnetze zur Kommunikation|Leitungsnetz]], welche die Deutsche Post zunächst nicht tragen mochte. Der Abgeordnete [[Walter Faller]] thematisierte diesen Missstand im damaligen [[Bundestag]] in [[Bonn]]. Am 24. Juni 1964 wurde die erste [[Telefonzelle]] auf dem Salzert in Betrieb genommen. Zu Beginn der Debatte wurde behauptet, diese müsse der Bevölkerung zunächst genügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitte der 1960er Jahre die Bewerbung Lörrachs als Standort für die Pädagogische Hochschule aktuell war, erwog Oberbürgermeister Hugenschmidt, das Ackerland des Gretherhofs nördlich vom Salzert dafür zu nutzen. Letztlich wurde dieser Vorschlag allerdings verworfen und die [[Pädagogische Hochschule Lörrach]] wurde zentrumsnäher in Lörrach errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Wittmann et al., Stadt Lörrach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lörrach: Landschaft – Geschichte – Kultur.&amp;#039;&amp;#039; S. 536.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. November 1966 wurden ein Kindergarten und Gemeinderäume im Luise-Scheppler-Haus eröffnet. Ein Jahr später begann die Planung des Ladenzentrums. Der Bau eines benachbarten Hochhauses begann. Ein Hochhaus, welches ursprünglich als Hotel geplant war, wurde schließlich zum Apartmenthaus umgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Salzert und seine 25jährige Geschichte, S. 38&amp;quot;&amp;gt;Walter Franke: &amp;#039;&amp;#039;Der Salzert und seine 25jährige Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Evangelische Kirchengemeinde Lörrach formierte in den 1960er Jahren die Evangelische Friedens- und Salzertgemeinde, die rund 1000 Gemeindeglieder zählte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://comin-loerrach.com/showroom/frige/pages/salzert_beschreibung.php Beschreibung der Evangelischen Salzertgemeinde], zuletzt aufgerufen am 17. Mai 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gemeindezentrum der Friedensgemeinde wurde im Mai 1998 auf dem Salzert eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Evangelische Kirchengemeinde Lörrach: [https://eki-loerrach.de/html/content/salzertgemeinde1289.html? &amp;#039;&amp;#039;Salzertgemeinde&amp;#039;&amp;#039;], zuletzt aufgerufen am 17. Mai 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22. und 23. Februar 1967 wurde aufgrund des [[Adolph-Bermpohl-Orkan]]s [[Katastrophenalarm]] ausgelöst. Das Sturmtief riss mehrere Dachteile von Ein- und Mehrfamilienhäusern ab und verursachte weitere Schäden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Salzert und seine 25jährige Geschichte, S. 38&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1967 wurden die [[Häuserblock|Wohnblöcke]] der Städtischen Wohnbau am Röttelnblick fertiggestellt. Die bauliche Umsetzung des Ladenzentrums begann im Mai 1968. Zu diesem Zeitpunkt gab es 431 Haushalte; 1628 Lörracher lebten auf dem Salzert. Nach 14-monatiger Bauzeit konnte im Oktober 1969 das Ladenzentrum eröffnet werden. Gleichzeitig wurde die ärztliche Versorgung durch einen Arzt vor Ort sichergestellt. Im April 1970 eröffneten ein kleines [[Postamt]] und eine [[Gaststätte]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Salzert und seine 25jährige Geschichte, S. 39&amp;quot;&amp;gt;Walter Franke: &amp;#039;&amp;#039;Der Salzert und seine 25jährige Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, S. 39.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erweiterungen der 1970er und 1980er Jahre ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzert 1972.jpg|mini|Salzert: Röttelnblick (1972)]]&lt;br /&gt;
Anfang der 1970er Jahre waren die katholischen Einwohner des Salzert in [[Stetten (Lörrach)|Stetten]] eingepfarrt. Bemerkenswert war die ökumenische Zusammenarbeit. Seit September 1972 gab es ökumenische Gottesdienste für die Salzertgemeinde in der Kirche [[St. Fridolin (Lörrach)|St. Fridolin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Salzert und seine 25jährige Geschichte, S. 39&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren aufkommende Pläne, acht- bis sechzehnstöckige Wohnhochhäuser zu erstellen, stießen bei der Bevölkerung des Salzerts auf Protest. Letztlich kam es zum Bau von vier achtgeschossigen Blockhäusern am östlichen Waldrand nahe dem Hochbehälter. Ein erster Baustopp aufgrund einer [[Vorläufiger Rechtsschutz#Einstweilige Verfügung|Einstweiligen Verfügung]] des [[Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg|Verwaltungsgerichtshofs]] wurde im Juni 1974 wieder aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Franke: &amp;#039;&amp;#039;Der Salzert und seine 25jährige Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt die fortwährende Bautätigkeit und Erweiterung des Wohnquartiers überlastete die einzige Zufahrtsstraße über Stetten. Deswegen formierte sich Ende der 1970er Jahre eine Initiative auf dem Salzert, die forderte, das Quartier über die Rheinfelder Straße an die Stadt anzuschließen und nach dem Ausbau diese an die [[Bundesstraße 316|B 316]] einzufädeln. So erhielt der Salzert Ende der 1980er Jahre über die &amp;#039;&amp;#039;Salzertstraße&amp;#039;&amp;#039; eine zweite Verkehrsanbindung im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wandel und Sanierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial View - Salzert3.jpg|mini|Südöstliches Wohnblockareal von der Luft aus (2012)]]&lt;br /&gt;
Der Salzert galt aufgrund des tristen Erscheinungsbildes der Gebäude und sichtbarer Baumängel in den 1990er Jahren als [[sozialer Brennpunkt]]. Die Wohnbau Lörrach begann den bestehenden Wohnungsbestand zu sanieren. Bei Neubauten wurden neuste Standards berücksichtigt. Auf einem dreieckigen Grundstück direkt am Eingang der Salzert-Siedlung wurde 1993 die [[Wohnanlage Dreispitz]] für rund vier Millionen Mark fertiggestellt. 1994 erhielt die Wohnanlage den [[Deutscher Bauherrenpreis|Deutschen Bauherrenpreis]].&amp;lt;ref&amp;gt;Deutscher Bauherrenpreis: [http://www.deutscherbauherrenpreis.de/projekt/loerrach-wohnanlage-dreispitzfridolin-engel-strasse/ &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Bauherrenpreis. Hohe Qualität – Tragbare Kosten im Wohnungsbau. Lörrach, Wohnanlage „Dreispitz“, Fridolin-Engel-Straße&amp;#039;&amp;#039;.], zuletzt abgerufen am 28. Mai 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2004 wohnten im Salzert bereits 2625 Einwohner. Die Wohnbau Lörrach kam in einem Zustandsbereich 1997 zu folgender Einschätzung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Berücksichtigt man die zu erwartende Entwicklung der Bewohnerstruktur, besteht die Gefahr, dass Salzert mit dem Stigma der Armut versehen und sich weiter in einer Abwärtsspirale bewegen wird.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier markanten Hochhäuser am Waldrand waren am meisten gefährdet, als Brennpunkt ausgegrenzt zu werden. Ihr Abriss wurde erwogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wüstenrot Stiftung und Deutsch-Französisches Institut (Hrsg.): [https://www.wohnbau-loerrach.de/ceasy/modules/resources/main.php?id=867-0&amp;amp;download=1 &amp;#039;&amp;#039;Lörrach: Soziales Quartiersmanagement als zweite Chance für Siedlungen des sozialen Wohnungsbaus.&amp;#039;&amp;#039;] in &amp;#039;&amp;#039;Stadtentwicklung und Integration Jugendlicher in Deutschland und Frankreich&amp;#039;&amp;#039;, Wüstenrot Stiftung, 2010, ISBN 978-3-933249-71-5, S. 135 (PDF, S. 5).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadt Lörrach investierte über 13 Millionen Euro, um eine Ghettobildung zu verhindern. In Lörrach wurde dringend Wohnraum benötigt. Seit der zweiten Hälfte der 2010er Jahre ist deshalb eine Erweiterung des Siedlungsgebietes nach Norden hin in der Diskussion.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Die Oberbadische]]: [https://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.loerrach-wird-der-salzert-ueberfordert.77d60b5b-6ba4-4a74-ab25-5765ecb5969b.html &amp;#039;&amp;#039;Wird  der Salzert überfordert?&amp;#039;&amp;#039;], Artikel vom 12. Februar 2018, zuletzt abgerufen am 17. Mai 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Erweiterung nach Süden ist aus [[Bundesnaturschutzgesetz|naturschutzrechtlichen]] Gründen nicht möglich.&amp;lt;ref&amp;gt;Südkurier: [https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/loerrach/Aufatmen-bei-Buergerinitiative-Loerracher-Salzert-Sued-wird-kein-Baugebiet;art372612,9279956 &amp;#039;&amp;#039;Aufatmen bei Bürgerinitiative: Lörracher Salzert-Süd wird kein Baugebiet&amp;#039;&amp;#039;], Artikel vom 5. Juni 2017, aufgerufen am 3. Juli 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 2510 Einwohnern gemäß [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011#Deutschland|Zensus 2011]] und 2470 Einwohner nach [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]] ist die Bevölkerung seit dem Höchststand in den 2010er Jahren wieder leicht sinkend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;citypopulation&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsbild und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Besiedlungsgebiet und Gebäude ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Topografische Karte Salzert.jpg|mini|hochkant=1.6|Topografische Karte mit dem Besiedlungsgebiet des Salzerts]]&lt;br /&gt;
Im Südteil vom Salzert dominieren mehrgeschossige Wohnungen des [[Sozialer Wohnungsbau|sozialen Wohnungsbaus]]. Die höchsten Gebäude sind vier im Osten unmittelbar am Waldrand (Salzertstraße 58–64) gelegene Mehrgeschosshäuser, die zwischen 20 und 26 Meter hoch sind. Die vier Hochhäuser bieten insgesamt 164 Wohnungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wohnbau Lörrach: [https://www.wohnbau-loerrach.de/ceasy/modules/resources/main.php?id=10-0 &amp;#039;&amp;#039;Wohnplatz mit Höhenluft&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 893&amp;amp;nbsp;kB), S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Höhenlage des Besiedlungsgebiets ist nach südöstlicher Richtung ansteigend bis etwa {{Höhe|450|DE-NN|link=true}} Höhe, nach Norden nimmt die Höhe auf {{Höhe|390|DE-NN|link=true}} ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die städtische [[Städtische Wohnbaugesellschaft Lörrach|Wohnbau Lörrach]] ist Eigentümerin von 426 Wohnungen, in denen rund 1000 Menschen wohnen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Städtische Wohnbaugesellschaft Lörrach|Wohnbau Lörrach]]: [https://www.wohnbau-loerrach.de/de/Lebendige-Wohnquartiere/Unsere-Quartiere/Salzert &amp;#039;&amp;#039;Salzert – Wohnplatz mit Höhenluft&amp;#039;&amp;#039;], zuletzt aufgerufen am 17. Mai 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum südlichen Wohngebiet führt die von der [[Liste der Landesstraßen in Baden-Württemberg ab der L 67#L 141|Landesstraße 141]] abzweigende Salzertstraße [[Ringstraße|ringförmig]] hinein, die über zwei weitere Straßen, die zu ihr zurückführen, und damit grobflächig das Besiedlungsgebiet unterteilt. Im Nordteil befindet sich das Einfamilienhaus-Quartier &amp;#039;&amp;#039;Vorengele&amp;#039;&amp;#039; – der ungewöhnliche Name ist übernommen von einer [[Salzert#Name|alten Gewannbezeichnung]]. Beide Wohngebiete sind über zwei im Norden von der Salzertstraße abzweigende Stichstraßen erreichbar. Weitere Verbindungswege werden ausschließlich von Fußgänger- und Radwegen erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Häuser auf dem Salzert sind aufgrund der Hanglange terrassenartig versetzt errichtet worden. Dazu zählt unter anderem die 1987 fertiggestellte [[Wohnanlage Röttelnblick]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.guenterpfeifer.de/content/roettelnblick.html &amp;#039;&amp;#039;Röttelnblick Lörrach&amp;#039;&amp;#039;], zuletzt aufgerufen am 28. Mai 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; die 1988 die [[Hugo-Häring-Preis|Hugo-Häring-Auszeichnung]] des BDA Baden-Württemberg sowie das Prädikat „Gute Bauten“ [[Bund Deutscher Architekten|BDA]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Salzert - Straßenhinweisschild.jpg|Straßenhinweisschild&lt;br /&gt;
Salzert Haus Salzertstraße 62 Eingang.jpg|Haus Salzertstraße 62&lt;br /&gt;
Salzert Haus Salzertstraße 64.jpg|Haus Salzertstraße 64&lt;br /&gt;
Salzert - Häuser Röttelnblick 63, 61 und 59.jpg|Häuser Röttelnblick 63, 61 und 59&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft und Infrastruktur ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzert - Grundschule Salzert1.jpg|mini|Haupteingang der Grundschule]]&lt;br /&gt;
Auf dem Salzert gibt es, untergebracht in einem zentral gelegenen Ladenzentrum, eine Gaststätte, eine Bäckerei sowie eine kleine Postfiliale und eine Paketannahmestelle. Darüber hinaus sind kleinere Gewerbetreibende und Dienstleister hier angesiedelt. Gegenüber dem Ladenzentrum befindet sich ein 1987 eingeweihter Brunnen am sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Straßenhock&amp;#039;&amp;#039;. Er konnte durch Spenden gebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einem [[Kindergarten]] gibt es die 1990/1991 erbaute [[Grundschule]], die rund 100 Schüler hat. Seit dem Schuljahr 2014/2015 fungiert sie zudem als verbindliche [[Ganztagsschule]]. Die Grundschule hat bei ihren Schülern einen Migrationsanteil von rund 60 %. 1996 wurde eine Schulturnhalle angebaut, in die zwei Klassenzimmer integriert sind. Das Hauptgebäude bietet fünf Klassenräume, einen Mehrzweck-, zwei Gruppen- und mehrere Verwaltungsräume und hat 1530 Quadratmeter.&amp;lt;ref&amp;gt;Grundschule Salzert: [http://www.grundschule-salzert.de/unsere-schule.html &amp;#039;&amp;#039;Die Grundschule Salzert&amp;#039;&amp;#039;], zuletzt aufgerufen am 17. Mai 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sporthalle hat eine Nutzfläche von 940 Quadratmeter.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Lörrach: [https://www.loerrach.de/6854 &amp;#039;&amp;#039;Grundschule Salzert&amp;#039;&amp;#039;], aufgerufen am 21. Juli 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schule kooperiert mit dem in der Nähe gelegenen [[Louise Scheppler|Luise-Scheppler]]-Kindergarten. Die Kindertagesstätte kann rund 100 Kinder aufnehmen. Die vier Kindergartengruppen haben zwischen 22 und 25 Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kigasalzert-loe.de/18/kindergarten.php?DOC_INST=9 Platzangebot des Kindergartens Salzert], zuletzt aufgerufen am 27. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Salzert wurden auch ein [[Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung|Jugendtreff]] und ein vom [[SAK Lörrach|Sozialen Arbeitskreis Lörrach]] organisierter Stadtteiltreff eingerichtet. Dort werden diverse Betreuungsangebote für Kinder im Alter zwischen 6 und 20 Jahren angeboten. Im Jahr 2010 fiel das Gebäude einer [[Brandstiftung]] zum Opfer, konnte aber 2011 wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Badische Zeitung]]: [https://www.badische-zeitung.de/loerrach/nach-dem-brand-stadtteiltreff-salzert-oeffnet-wieder--42888872.html &amp;#039;&amp;#039;Nach dem Brand: Stadtteiltreff Salzert öffnet wieder&amp;#039;&amp;#039;], Artikel vom 19. März 2011, zuletzt aufgerufen am 27. Mai 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Salzert über keine eigene Feuerwehrabteilung verfügt, ist die Abteilung Lörrach der in Stetten stationierten Hauptfeuerwache für das Quartier zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Salzert - Brunnen Straßenhock Erinnerungsplakette.jpg|Straßenhock&lt;br /&gt;
Salzert Ladenzentrum.jpg|Ladenzentrum&lt;br /&gt;
Salzert - Jugendtreff.jpg|Stadtteiltreff&lt;br /&gt;
Salzert - Grundschule Salzert2.jpg|Kletterwand an der Grundschule&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzert - Wegweiser.jpg|mini|Wegweiser zum Salzert]]&lt;br /&gt;
Der Salzert ist in das öffentliche Nahverkehrssystem des [[Regio Verkehrsverbund Lörrach]] eingebunden und wird von den beiden Buslinien 7 und 9 angefahren. Linie 7 verkehrt zwischen Lörrach Salzert und Lörrach Karl-Herbster-Platz in der [[Nordstadt (Lörrach)|Nordstadt]] und Linie 9 verkehrt zwischen Lörrach Salzert und Stetten-Süd. Innerhalb des Quartiergebiets Salzert hält der Bus an sieben [[Haltestelle]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die [[Liste der Landesstraßen in Baden-Württemberg ab der L 67#L 141|Landesstraße 141]] ist der Salzert an die Anschlussstelle 6 &amp;#039;&amp;#039;(Lörrach-Ost)&amp;#039;&amp;#039; mit der [[Bundesautobahn 98|A98]] verbunden, die bogenförmig an der Trabantensiedlung von Lörrach nach [[Rheinfelden (Baden)|Rheinfelden]] vorbei führt. Ebenfalls Anschluss besteht zur [[Bundesstraße 316|B&amp;amp;nbsp;316]], die über den Passübergang [[Waidhof (Inzlingen)|Waidhof]] ebenfalls nach Rheinfelden führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Lörracher Fahrradwegweisungsnetzes (→ [[Lörrach#Radverkehr|Radverkehr in Lörrach]]) führt von der Innenstadt bzw. von Stetten je ein Radweg nördlich und südlich am Salzert vorbei in den Herrenwald. Die sich treffenden Radwege führen wahlweise ins südliche Inzlingen oder nach Westen weiter in den Dinkelberg hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
Etwa einen halben Kilometer östlich vom Siedlungsgebiet Salzert, an der Steinenstraße in Richtung Stetten, steht die [[Jugendherberge Lörrach]]. In unmittelbarer Nähe zur Herberge gibt es im Wald seit 2007 südlich vom Salzert einen [[Seilgarten]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://erlebniskletterwald.de/index.php/ueber-uns/anlagenbau.html Informationen zum Seilgarten], abgerufen am 3. Juli 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine 500 Meter lange [[Finnenbahn]]. Daneben gibt es westlich vom Salzert, in Richtung des Schädelbergs, auch einen [[Bolzplatz|Bolz-]] und einen Volleyballplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nördlich vom Salzert gelegenen Gretherhof befindet sich eine Annahmestelle für Grünschnittabfall sowie ein Bauernladen. Ebenfalls nördlich vom Salzert befindet sich die Anlage des Lörracher Reitvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des Besiedlungsgebietes Salzert wurde ein gut 26 Hektar großes Waldstück als [[Schonwald]] klassifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/q/6LaU Schutzgebiete in der Gemeinde Lörrach] SGB-Nr. 200281 (Salzert), aufgerufen am 22. Oktober 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzert - Max-Josef-Metzger-Haus.jpg|mini|Max-Josef-Metzger-Haus]]&lt;br /&gt;
Seit 1991 existiert die Theatergruppe &amp;#039;&amp;#039;Salzert-Brettli&amp;#039;&amp;#039;, die seit 1995 als Verein eingetragen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Salzert-Brettli: [https://www.salzert-brettli.de/wir-ueber-uns.html &amp;#039;&amp;#039;Wir über uns&amp;#039;&amp;#039;], zuletzt aufgerufen am 17. Mai 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Die etwa 20 Aktiven führen bereits seit 1991 jedes Jahr&amp;lt;ref&amp;gt;Salzert-Brettli: [https://www.salzert-brettli.de/programmarchiv.html Programmarchiv], zuletzt aufgerufen am 17. Mai 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; ein anderes Theaterstück auf. Die Aufführungen finden im [[Max Josef Metzger|Max-Josef-Metzger]]-Haus statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Max-Josef-Metzger-Haus finden neben den Aufführungen der Theatergruppe auch ökumenische Kirchen-&amp;lt;ref&amp;gt;Katholische Kirche Lörrach: [https://www.kath-kirche-loerrach.de/html/gespraechskreis_auf_dem_salzert.html?t=1if94g34pjuh8717kv9r6glro5&amp;amp;tto=792aab6b &amp;#039;&amp;#039;Gesprächskreis auf dem Salzert&amp;#039;&amp;#039;], zuletzt aufgerufen am 27. Mai 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; und andere Freizeitangebote statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Lörrach: [https://www.loerrach.de/ceasy/modules/settings/main.php?view=publish&amp;amp;item=location&amp;amp;id=77 &amp;#039;&amp;#039;Max-Josef-Metzger Haus&amp;#039;&amp;#039;], zuletzt aufgerufen am 27. Mai 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Veranstaltungs- und [[Gemeindezentrum (Religion)|Gemeindehaus]], das von der katholischen Kirche getragen wird, wurde im Dezember 1990 eingeweiht, befindet sich neben der Grundschule und verfügt über einen Gottesdienstraum, einen weiteren Saal mit Bühne sowie zwei Gruppenräume mit einer Küche. Teilweise nutzt die Grundschule das Raumangebot des Max-Josef-Metzger-Hauses mit.&amp;lt;ref&amp;gt;Katholische Kirche Lörrach: [https://www.kath-kirche-loerrach.de/html/kirchen_und_gemeindehaeuser5404.html &amp;#039;&amp;#039;Kirchen und Gemeindehäuser&amp;#039;&amp;#039;], zuletzt aufgerufen am 27. Mai 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Franke: &amp;#039;&amp;#039;Der Salzert und seine 25jährige Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Unser Lörrach 1977. Eine Grenzstadt im Spiegel der Zeit.&amp;#039;&amp;#039;, Band 8, Lörrach 1977, S.&amp;amp;nbsp;33–42.&lt;br /&gt;
* [[Otto Wittmann (Geologe)|Otto Wittmann]] et al., Stadt Lörrach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lörrach: Landschaft – Geschichte – Kultur&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Stadt Lörrach, Lörrach 1983, ISBN 3-9800841-0-8, S. 41–46 u. S. 513–515.&lt;br /&gt;
* Landesarchivdirektion Baden-Württemberg, Landkreis Lörrach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Lörrach&amp;#039;&amp;#039;, Band II (Kandern bis Zell im Wiesental), Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1994, ISBN 3-7995-1354-X, S. 93–94.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Göckel: &amp;#039;&amp;#039;Als dem Salzert Häuser wuchsen&amp;#039;&amp;#039;. in: &amp;#039;&amp;#039;Lörrach 1998.&amp;#039;&amp;#039; (Lörracher Jahrbuch mit Chronik), Verlag Waldemar Lutz, Lörrach 1998, ISBN 3-922107-43-5, S. 124–129.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LeoBW|Typ=ORT|ID=14927|Titel=Salzert+-+Wohnplatz|Linktext=Archivmaterial}}&lt;br /&gt;
* [[Die Oberbadische]]: [https://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.loerrach-wird-der-salzert-ueberfordert.77d60b5b-6ba4-4a74-ab25-5765ecb5969b.html &amp;#039;&amp;#039;Wird  der Salzert überfordert?&amp;#039;&amp;#039;], Artikel vom 12. Februar 2018&lt;br /&gt;
* Wohnbau Lörrach: [https://www.wohnbau-loerrach.de/de/Lebendige-Wohnquartiere/Unsere-Quartiere/Salzert &amp;#039;&amp;#039;Salzert – Wohnplatz mit Höhenluft&amp;#039;&amp;#039;] – Kurzportrait des Wohnquartiers Salzert&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.loerrach-salzert.de/ | wayback=20140905164003 | text=Luftbild des Stadtteils Salzert}}&lt;br /&gt;
* [[Orthofoto|Orthoaufnahmen]] des Salzerts: [http://api3.geo.admin.ch/luftbilder/viewer.html?lang=de&amp;amp;width=8954&amp;amp;layer=ch.swisstopo.lubis-luftbilder_schwarzweiss&amp;amp;bildnummer=19532730012521&amp;amp;title=Bildnummer&amp;amp;rotation=0&amp;amp;datenherr=swisstopo&amp;amp;height=9430&amp;amp;x=3330.91&amp;amp;y=2077.64&amp;amp;zoom=4 1953] (mit der unbebauten Allmendfläche) und [http://api3.geo.admin.ch/luftbilder/viewer.html?lang=de&amp;amp;width=16860&amp;amp;layer=ch.swisstopo.lubis-luftbilder_schwarzweiss&amp;amp;bildnummer=19762720018962&amp;amp;title=Bildnummer&amp;amp;rotation=0&amp;amp;datenherr=swisstopo&amp;amp;height=16859&amp;amp;x=8360.00&amp;amp;y=15535.50&amp;amp;zoom=5 1976]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadt- und Ortsteile der Stadt Lörrach}}&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|13. Juli 2019|190366354}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7831833-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtgliederung (Lörrach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Lörrach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siedlung (Städtebau) in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1963]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alabasterstein</name></author>
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