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	<title>Salzenforst - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Salzenforst&amp;diff=566874&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin am 23. März 2026 um 19:25 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-23T19:25:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Alternativname        = Słona Boršć&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Bautzen&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/11/51/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 14/22/17/E&lt;br /&gt;
| Höhe-von              = 239&lt;br /&gt;
| Höhe-bis              = 266&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 3.716&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/141607 |titel=Gemarkung Salzenforst, Stadt Bautzen |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = {{Metadaten Einwohnerzahl Bautzen}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = {{Metadaten Einwohnerzahl Bautzen|DAT=1}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bautzen.de/fileadmin/media/statistik_wahlen/Bautzen-in-Zahlen-2025.pdf |titel=Bautzen in Zahlen 2025 |werk=www.bautzen.de |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1969-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach     = [[Salzenforst-Bolbritz]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 02625&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 03591&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Słona Boršć – Locator map Budyšin (2020).png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Salzenforst in Bautzen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bautzen Salzenforst Aerial.jpg|mini|Luftbild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salzenforst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Słona Boršć|Audio=Słona_Boršć.ogg}}, ist ein [[Dorf]] im [[Sachsen|ostsächsischen]] [[Landkreis Bautzen]] und gehört seit 1999 zur Großen Kreisstadt [[Bautzen]]. Seit 2007 zählt es offiziell als Stadtteil und bildet mit den Stadtteilen [[Bloaschütz]], [[Bolbritz]], [[Döberkitz]], [[Löschau (Bautzen)|Löschau]], [[Oberuhna]], [[Niederuhna]], [[Schmochtitz]] und [[Temritz]] die [[Ortschaft]] Salzenforst/Bolbritz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.bautzen.de/fileadmin/media/ortsrecht/allgemeine-verwaltung/hauptsatzung2024-12-21.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;16 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Bautzen |format=PDF;&amp;amp;nbsp;227&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Salzenforst liegt in der [[Oberlausitz]] und befindet sich im [[Sorbisches Siedlungsgebiet|Siedlungsgebiet]] der [[Sorben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sorbische und deutsche Ortsname sind gleichbedeutend. Woher der Name stammt, ist unklar, es ist aber möglich, dass der Zusatz Salz-/Salzen- gewählt wurde, um den Ort an der [[Salzstraße]] von anderen namens Forst oder Förstchen zu unterscheiden. Alleine im Umkreis von zehn Kilometern gibt es vier Orte, die diesen Namen tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Salzenforst 1800.png|mini|Salzenforst Ende des 18. Jahrhunderts. Deutlich erkennbar ist der Dorfanger (Norden ist rechts).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort befindet sich etwa vier Kilometer nordwestlich des Bautzener Stadtzentrums am Nordwesthang des &amp;#039;&amp;#039;Chorberges&amp;#039;&amp;#039; (266 m), der die höchste Erhebung Bautzens und der näheren Umgebung darstellt. Hier wurde 1865 eine Vermessungssäule der [[Königlich-Sächsische Triangulation|Königlich-Sächsischen Triangulation]] errichtet. Der Ort selbst liegt zwischen 239 und 266 m Höhe und ist damit der höchstgelegene Ortsteil Bautzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salzenforst ist im Kern ein [[Straßenangerdorf]], wobei sich der Anger mit dem Dorfteich an der Handrij-Zejler-Straße befindet. Siedlungserweiterungen gibt es in alle Richtungen, die jüngsten im südöstlichen Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarorte sind [[Kleinseidau]] und [[Kleinwelka]] im Nordosten, [[Temritz]] im Osten, [[Dreistern]] im Süden sowie [[Oberuhna]] und [[Bolbritz]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Östlich des Chorberges wurden Urnen, Geräte, Waffen und Siedlungsreste gefunden, die auf eine systematische Besiedelung vor bereits etwa 4000 Jahren schließen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort selbst wurde erstmals 1359 als &amp;#039;&amp;#039;Salczforst&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Die Grundherrschaft lag über lange Zeit nicht bei einem Rittergut, über das Salzenforst selbst auch nicht verfügt, sondern beim [[Domstift Bautzen|Bautzener Domstift]]. Die überregional bedeutsame [[Via Regia Lusatiae Superioris|Hohe Straße]] verlief seit dem Mittelalter aus der Bautzener [[Seidau]] kommend durch Salzenforst weiter in Richtung [[Dreikretscham]] und [[Kamenz]] und wurde hier auch als Salzstraße bezeichnet. Mit dem Ausbau der Landstraßen im 18. Jahrhundert wurde sie über [[Rattwitz (Bautzen)|Rattwitz]] und Bloaschütz gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. Mai 1813, einen Tag vor der [[Schlacht bei Bautzen]], nutzte [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]] die weite Aussicht des Salzenforster Chorberges zur Erstellung seines Schlachtplans.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Aug. Ernst Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Bilder aus der Oberlausitz, als ein Beitrag zur Vaterlandskunde&amp;#039;&amp;#039;, Reichel 1855, S. 78&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1969 war Salzenforst eine eigenständige Landgemeinde mit den Ortsteilen [[Schmochtitz]] mit [[Oberuhna]] und [[Löschau (Bautzen)|Löschau]] (seit 1948) sowie [[Temritz]] (seit 1950). 1969 schlossen sich Salzenforst und [[Bolbritz]] zur Gemeinde [[Salzenforst-Bolbritz]] zusammen, die 1994 zunächst nach [[Kleinwelka]] und gemeinsam mit diesem 1999 nach Bautzen umgegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
1834 hatte Salzenforst 161 Einwohner, darunter eine relativ große Zahl von 71 Katholiken (44 %). In den folgenden Jahrzehnten stieg die Bevölkerungszahl langsam über 198 (1871) und 210 (1890) bis auf 234 (1939) an, wobei der Anteil der Katholiken unter 10 % fiel. [[Arnošt Muka]] zählte in den 1880er Jahren 213 Bewohner, davon 180 [[Sorben]] (85 %) und 33 Deutsche. Der Anteil der Sorbisch-Sprecher im Ort ist seitdem jedoch zurückgegangen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muka&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ernst Tschernik]] zählte 1956 in der Gemeinde Salzenforst (mit Schmochtitz, Oberuhna, Löschau und Temritz) einen sorbischsprachigen Bevölkerungsanteil von noch 43,6 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ludwig Elle]] |Titel=Sprachenpolitik in der Lausitz |Verlag=Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Jahr=1995 |Seiten=246}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] stieg die Bevölkerungszahl der Gemeinde Salzenforst durch den massenhaften Zuzug von Aussiedlern aus den Ostgebieten sprunghaft auf über 1300 an, um bis 1964 wieder auf 653 zu fallen. Durch den Bau von Eigenheimen am Chorberg ist die Einwohnerzahl Salzenforsts heute stabil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Salzenforster sind evangelisch-lutherisch in die Bautzener Kirchgemeinde [[Michaeliskirche (Bautzen)|St. Michael]], katholisch in die Gemeinde [[Dom St. Petri (Bautzen)|St. Petri]] gepfarrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Salzenforst ist durch Kreisstraßen mit seinen Nachbarorten und mit [[Bautzen]] verbunden. Die zur nordwestlichen Ortsumgehung Bautzens ausgebaute S&amp;amp;nbsp;106 ermöglicht einen schnellen Anschluss an die [[Bundesstraße 96|B&amp;amp;nbsp;96]] in Richtung [[Hoyerswerda]] und die Staatsstraße&amp;amp;nbsp;111 in Richtung [[Bischofswerda]]. Die Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Salzenforst&amp;#039;&amp;#039; der [[Bundesautobahn 4|A&amp;amp;nbsp;4]] befindet sich nur einen Kilometer vom Ort entfernt. Salzenforst verfügt über eine Tankstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Industrie- und Gewerbegebiet &amp;#039;&amp;#039;Bautzen-Salzenforst&amp;#039;&amp;#039; mit zahlreichen Betrieben ist auf der anderen Seite der Autobahn nahe dem Ort [[Bloaschütz]] gelegen. Östlich von Salzenforst werden auf der hier vorhandenen Sand- und Kiesmoräne zwei Kiesgruben betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehr]] Salzenforst gibt es im Ort eine Abteilung der [[Feuerwehr Bautzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Słona Boršć – Handrij Zejler.jpg|mini|Denkmal für Zejler in der Dorfmitte]]&lt;br /&gt;
* [[Jakub Delenka]] (1695–1763), Bildhauer, geboren in Salzenforst&lt;br /&gt;
* [[Handrij Zejler]] (1804–1872), sorbischer Lyriker und Begründer der modernen sorbischen Dichtung, geboren in Salzenforst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmäler ==&lt;br /&gt;
Am Osthang des Chorberges befindet sich seit 1949 eine Gedenkstätte für 43 jüdische Frauen aus Deutschland, Ungarn, Polen, Rumänien und der Tschechoslowakei, die hier im Februar 1945 auf einem [[Todesmarsch]] ermordet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ortsmitte erinnert ein Denkmal an den bekanntesten Sohn Salzenforsts, Handrij Zejler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Salzenforst/Słona Boršć}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Bautzen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4386041-2|VIAF=238752241}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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