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	<title>Salzburger Nockerln - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T03:22:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Salzburger_Nockerln&amp;diff=76478&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mö1997: Die letzte Textänderung von ~2026-10116-11 wurde verworfen und die Version 263197782 von Marcel Adler wiederhergestellt.</title>
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		<updated>2026-02-14T19:28:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-10116-11&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-10116-11&quot;&gt;~2026-10116-11&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/263197782&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/263197782&quot;&gt;263197782&lt;/a&gt; von Marcel Adler wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzburger Nockerln 04 gastronomie 001.jpg|mini|Salzburger Nockerln]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salzburger Nockerln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: Nockerl, Nocken oder Nüdei) sind eine typische [[Salzburg]]er [[Süßspeise]]. Sie sind eine Art [[Soufflé]] und werden warm als [[Dessert]] serviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzburger Nockerln 1.jpg|mini|Salzburger Nockerln mit [[Zwetschge|Zwetschgen]] und Vanillesoße]]&lt;br /&gt;
Die Süßspeise soll Gerüchten zufolge im frühen 17. Jahrhundert von [[Salome Alt]], der heimlichen Ehefrau des [[Fürsterzbistum Salzburg|Salzburger Fürsterzbischofs]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]], erfunden worden sein und soll angeblich drei verschneite Salzburger Hausberge, nämlich [[Mönchsberg]], [[Kapuzinerberg]] und den [[Gaisberg (Salzburg)|Gaisberg]] bzw. den [[Rainberg (Salzburg)|Rainberg]] darstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krapfen&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Titel=Krapfen, Kipferl, Brezen &amp;amp; Co: Das Traditionsgebäck der österreichischen Bäuerinnen | Verlag=Loewenzahn in der Studienverlag Ges.m.b.H. | Ort=Innsbruck-Wien-Bozen | Datum=2010 | ISBN=978-3-7066-2477-0 | Seiten=131}} und https://www.planet-wissen.de/kultur/mitteleuropa/salzburg/pwiesalzburgernockerl100.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu gibt es aber keinerlei Belege und keine näheren Hinweise, solche Gerüchte sind in der Literatur zudem erst lange nach dem Zweiten Weltkrieg bekannt. Der Gaisberg lag bis ins 20. Jahrhundert außerhalb des Stadtgebietes von Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals scheint der Begriff &amp;quot;Salzburger Nockerl&amp;quot; um 1840 in der romantischen Zeit der Rückbesinnung auf. Damals bestand nämlich kein eigenständiges Land Salzburg, dieses war unter dem Namen &amp;quot;Salzachkreis&amp;quot; vielmehr ein wenig bedeutsamer Teil von &amp;quot;Österreich ob der Enns&amp;quot; (also von Oberösterreich). Zuerst waren diese Nockerl eine gekochte Suppeneinlage, also waren [[Nocken (Gericht)|Nocken]] d.&amp;amp;nbsp;h. eiförmige bzw. [[spätzle]]artige Teigformen, wie sie in der bayerisch-salzburgischen bzw. der süddeutsch-österreichischen Küche wohl seit der frühen Neuzeit beliebt sind. Noch bis um 1910 wurden „Salzburger Nockerl“ in Form solcher Teigwaren gekocht (siehe z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Floritzdorfer Zeitung&amp;#039;&amp;#039; 28. Dezember 1908). Nach 1910 tauchen diese Nockerl dann mit französischen Vorbildern – dank der neuen nun gut regelbaren elektrischen Herde – in der Literatur zunehmend als Backware auf (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Salzburger Wacht&amp;#039;&amp;#039;, 11. März 1911, &amp;#039;&amp;#039;Illustriertes Familienblatt. Häusl. Ratg. f. Österr. Frauen&amp;#039;&amp;#039;: Heft 36, 1913).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zubereitung ==&lt;br /&gt;
Die Salzburger Nockerln werden zubereitet, indem man [[Eiklar|Eiweiß]] mit Zucker aufschlägt und danach [[Dotter]], Vanillezucker und wenig Mehl vorsichtig einrührt, sodass die Eigelbstreifen in der Masse noch sichtbar sind. Aus der luftigen Masse werden drei pyramidenförmige [[Nockerl]]n ausgestochen, in eine befettete und evtl. mit Zucker ausgestreute, feuerfeste Form gesetzt und im Ofen gebacken. Im letzten Drittel der Backzeit wird etwas heiße Milch mit Vanillezucker seitlich in die Form gegossen. Die fertigen Nockerln werden mit [[Puderzucker|Staubzucker]] bestäubt und müssen sofort serviert werden, da sie sonst zusammenfallen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Franz Maier-Bruck]], fachliche Beratung Ernest Richter | Titel=Das Große Sacher Kochbuch. Die österreichische Küche | Verlag=Schuler Verlagsgesellschaft | Ort=Herrsching | Datum=1984 | ISBN=978-3-7796-5070-6 | Seiten=506 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krapfen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
In einigen Gaststätten und Cafés werden die Nockerln mit warmer [[Himbeer]]sauce serviert. Die Rezeptur der Nockerln ist von Gaststätte zu Gaststätte verschieden, jedoch sind die Grundzutaten wie Zucker, Ei und Mehl immer enthalten, ansonsten dürften sich diese Speisen nicht &amp;#039;&amp;#039;Original Salzburger Nockerln&amp;#039;&amp;#039; nennen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{TradLebensmittel|speisen/salzburger_nockerln|Salzburger Nockerln|171}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Originalrezept bestand jedoch aus einer [[Brandmasse|Brandteigmasse]]:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Aus dem Brandteig wurden mittels eines Löffels oder des Spritzsackes Nockerln in die kochende Milch eingelegt, dann in einer Schüssel angerichtet, mit Eidotter, Obers oder Milch und Vanillezucker (oder Schnee mit Zucker) übergossen und im Rohr kurz überbacken.|Sacher Kochbuch, S. 507}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Salzburger Nockerl in Literatur, Musik und Sport ==&lt;br /&gt;
* Ein Theaterstück &amp;quot;Salzburger Nockerl&amp;quot; von [[Leonhard Kohl von Kohlenegg|Poly Henrion]] wurde 1867 im Josefstädter Theater von Wien aufgeführt.&lt;br /&gt;
* [[Otto Pflanzl]] hat 1910 im eigenen Otto Pflanzl Verlag zu Salzburg ein humorvolles Lyrikbüchlein unter dem gleichen Titel &amp;quot;Salzburger Nockerl. Z&amp;#039;sammgrohrt aus lauter frische Sacherln und außabacha in echt&amp;#039;n Almschmalz&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Eine Operette in 5 Bildern „Saison in Salzburg, Salzburger Nockerl“ von [[Fred Raymond]], (Text v. Wallner und Feltz) wurde 1938 in Kiel, 1940 in Linz und 1950 in St. Pölten gegeben.&lt;br /&gt;
* Nach 1950 erschien einige Jahre zweimal monatlich eine neue Zeitung für Zivilamerikaner in Salzburg mit dem gleichen Titel „Salzburger Nockerl“.&lt;br /&gt;
* Die Transalp Radstrecke für Mountainbikes &amp;quot;Salzburger Nockerln&amp;quot; führt von Salzburg (oder gekürzt von Golling-Abtenau) durch das Dachsteingebiet, Schladminger Tauern, Hafnergruppe und Kärntner Nockberge zum Millstättersee und Weißensee und weiter bis nach Hermagor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
* Das [[Soufflé]] wurde auch in der [[Operette]] &amp;#039;&amp;#039;[[Saison in Salzburg (Operette)|Saison in Salzburg]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Fred Raymond]] als „Süß wie die Liebe und zart wie ein Kuss“ besungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Film &amp;#039;&amp;#039;[[Die Jungfrau auf dem Dach]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1953 schwärmt die Figur David Slater von den Nockerln, die seine Ex-Frau zubereitet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Film &amp;#039;&amp;#039;[[Saison in Salzburg (1961)|Saison in Salzburg]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1961 werden Salzburger Nockerl von Peter Alexander besungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Salzburger Nockerl|Salzburger Nockerln}}&lt;br /&gt;
{{Wikibooks|Kochbuch/ Salzburger Nockerln}}&lt;br /&gt;
* {{TradLebensmittel|speisen/salzburger_nockerln|Salzburger Nockerln|171}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0106120}}&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/reise/europa/reisespeisen-nichts-als-heisse-luft-a-464555.html &amp;#039;&amp;#039;Nichts als heiße Luft.&amp;#039;&amp;#039;] Artikel über die Salzburger Nockerln auf [[Spiegel Online]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mehlspeise]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Traditionelles österreichisches Lebensmittel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mö1997</name></author>
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