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	<title>Salzburger Kirche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Salzburger_Kirche&amp;diff=2252581&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Vfb1893: Die Vorlage Dieser Artikel ist zur Abgrenzung ähnlicher Artikel gedacht. Bei Gebäuden mit ortsfremden Bezeichnungen ist diese unüblich. Über Salzburger Exulanten besteht im Artikel die Verbindung zur namensgebenen Stadt.</title>
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		<updated>2025-07-20T09:59:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Vorlage Dieser Artikel ist zur Abgrenzung ähnlicher Artikel gedacht. Bei Gebäuden mit ortsfremden Bezeichnungen ist diese unüblich. Über &lt;a href=&quot;/index.php/Salzburger_Exulanten&quot; title=&quot;Salzburger Exulanten&quot;&gt;Salzburger Exulanten&lt;/a&gt; besteht im Artikel die Verbindung zur namensgebenen Stadt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Sakralbau&lt;br /&gt;
|Name             = Salzburger Kirche&amp;lt;br /&amp;gt;in&amp;lt;br /&amp;gt;Gussew/Gumbinnen&lt;br /&gt;
|Bild             = Кирха Зальцбургская.JPG&lt;br /&gt;
|Bildtext         = &amp;lt;small&amp;gt;Die Salzburger Kirche in Gussew im Jahre 2013 &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Baujahr          = 1839–1840&lt;br /&gt;
|Einweihung       = 15. Oktober 1840&amp;lt;br /&amp;gt;Wiedereinweihung:&amp;lt;br /&amp;gt;31. Oktober 1995&lt;br /&gt;
|Baumeister       = [[Karl Friedrich Schinkel]]&lt;br /&gt;
|Baustil          = [[Ziegelbau]], [[Klassizistisch]]e [[Saalkirche]]&lt;br /&gt;
|Bauherr          = Evangelische Kirchengemeinde Gumbinnen der [[Kirche der Altpreußischen Union]], [[Kirchenprovinz Ostpreußen]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad      = 54.586833&lt;br /&gt;
|Längengrad       = 22.195056&lt;br /&gt;
|RegionISO        = RU-KGD&lt;br /&gt;
|Adresse          = uliza Mendelejewa&lt;br /&gt;
|Ort              = Gussew&lt;br /&gt;
|Religion         = [[Evangelisch-lutherisch]]e&lt;br /&gt;
|Art              = Pfarrkirche&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = Evangelisch-lutherische Gemeinde, Gussew&lt;br /&gt;
|Landeskirche     = [[Evangelisch-Lutherische Kirche Europäisches Russland]], [[Propstei Kaliningrad]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salzburger Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Зальцбургская кирха|Salzburgskaja kircha}}) steht in der [[Russland|russischen]] Stadt [[Gussew]] &amp;#039;&amp;#039;(Gumbinnen)&amp;#039;&amp;#039; im ehemaligen [[Ostpreußen]] und der heutigen [[Oblast Kaliningrad]]. Sie wurde ursprünglich von [[Salzburger Exulanten]] genutzt. Bis 1945 gehörte sie zum [[Gussew#Kirchenkreis Gumbinnen|Kirchenkreis Gumbinnen]] innerhalb der [[Kirchenprovinz Ostpreußen]] der [[Evangelische Kirche der altpreußischen Union|Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union]]. Heute ist sie der [[Propstei Kaliningrad]] der [[Evangelisch-Lutherische Kirche Europäisches Russland|Evangelisch-Lutherischen Kirche Europäisches Russland]] (ELKER) im Verband der [[ELKRAS|Evangelisch-Lutherischen Kirche in Russland, der Ukraine, in Kasachstan und Mittelasien]] (ELKRAS) zugehörig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zwischen 1731 und 1735 mussten rund 20.000 [[Protestanten]] als sogenannte [[Salzburger Exulanten|Exulanten]] das geistliche [[Fürsterzbistum Salzburg]] unter [[Leopold Anton von Firmian]] verlassen. Der herrschende [[Fürsterzbischof]] hatte seit dem [[Augsburger Religionsfrieden]] das Recht, in seinem Herrschaftsbereich seine [[Konfession]] als allgemeingültig vorzuschreiben. Der [[Preußen|preußische]] König [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;I.]] erließ am 2.&amp;amp;nbsp;Februar 1732 ein „[[Patent|Einwanderungspatent]]“, so dass sich etwa 16.000 Salzburger in Ostpreußen mit Schwerpunkt Gumbinnen ansiedeln konnten. Um 1740 wurde das „Salzburger Hospital“ in Gumbinnen gegründet, 1752 die erste „Salzburger Kirche“ erbaut. 1838 war sie baufällig und wurde abgerissen. 1840 wurde der Nachfolgebau errichtet, einer der letzten Bauten des preußischen Baumeisters [[Karl Friedrich Schinkel]]. 1931 wurde die Kirche umfassend renoviert. Bis 1945 war sie Filialkirche der [[Altstädtische Kirche (Gumbinnen)|Altstädtischen Kirche]], die – [[lutherisch]] orientiert – neben der [[Evangelisch-reformiert|reformierten]] [[Neustädtische Kirche (Gumbinnen)|Neustädtischen Kirche]] bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1945 wurde die Kirche durch Kriegseinwirkungen stark beschädigt und verlor ihren Turm. Fortan wurde die Kirche als Schuppen für den Straßenbau verwendet. 1995 wurde die Salzburger Kirche als einzige Kirche in Gussew vollständig wiederaufgebaut und am [[Reformationstag]] (31. Oktober) feierlich eingeweiht. Seither dient sie den [[evangelisch-lutherisch]]en und [[Reformierte Kirche|reformierten]] [[Russlanddeutsche]]n der Region als Gemeindezentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage, Architektur und Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Die Kirche liegt in der Uliza Mendelejewa nordwestlich des Gussewer Bahnhofs im Stadtzentrum. Das Kirchenschiff liegt in Westnordwest-Ostsüdost-Richtung. Das schlichte Kirchengebäude ist eine [[Normalkirche Schinkels]]. Sie ist eine überwiegend [[Klassizismus|klassizistische]] [[Saalkirche]], die an beiden Längsseiten je drei große [[Rundbogenfenster]] in Form von Pfeilerarkaden aufweist. Der Außenanstrich ist gelb. Der Turm schließt westlich an den Saalbau an. Er hat einen quadratischen Grundriss und kleinere Rundbogenfenster. Das Turmdach ist ein geknicktes Zeltdach mit einem Kreuz an der Spitze. Der Eingang in den Kirchenraum führt durch den Turm. Im weiß gestrichenen Innenraum befindet sich eine [[Empore]], die bis 1945 als Orgelempore diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
Bis 1945 befand sich eine [[Orgel]] auf der Empore. Im Jahre 2010 erhielt die Salzburger Kirche von der evangelischen Kirchengemeinde in [[Berlin-Johannisthal]] eine kleine gebrauchte Orgel geschenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://archiv.ev-kirche-johannisthal.de/1109_KantoreiGussewBericht.html | wayback=20160304042022 | text=&amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren der „kleinen“ Johannisthaler Orgel&amp;#039;&amp;#039;}}, Website der Evangelischen Kirchengemeinde Johannisthal, archiv.ev-kirche.johannisthal.de, abgerufen am 10. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese befindet sich ebenerdig im Kirchenschiff. Das Instrument mit fünf [[Register (Orgel)|Registern]], die auf einem [[Manual (Musik)|Manual]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]] verteilt sind&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.propstei-kaliningrad.info/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=141%3Aorgelgussev&amp;amp;catid=48%3AArchiv&amp;amp;Itemid=80&amp;amp;lang=de | wayback=20110314104646 | text=Website der Propstei Kaliningrad mit Bericht zur neuen Orgel}}, propstei-kaliningrad.info, abgerufen am 10. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wurde 1990 von der [[Potsdam]]er Firma [[Alexander Schuke Potsdam Orgelbau|Alexander Schuke Orgelbau]] als deren [[Opus (Werk)|Opus 569]] gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.schuke.com/downloads/Werkverzeichnis.pdf | wayback=20040423054633 | text=Website der Firma Schuke, op. 569}}, abgerufen am 10. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchengemeinde ==&lt;br /&gt;
Gussew ist der Amtssitz der Geistlichen einer der drei Regionen in der Propstei Kaliningrad, von wo aus zwölf weitere Gemeinden betreut werden. Zwischen 1733 und 1823 und seit 1996 sind an der Salzburger Kirche Pfarrer tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedwald Moeller: &amp;#039;&amp;#039;Altpreußisches evangelisches Pfarrerbuch von der Reformation bis zur Vertreibung im Jahre 1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirchspiele und ihre Stellenbesetzungen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sonderschriften des Vereins für Familienforschung in Ost- und Westpreußen.&amp;#039;&amp;#039; Band 11, 1, {{ISSN|0505-2734}}). Verein für Familienforschung in Ost- und Westeuropa e.V, Hamburg 1968.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1823 bis 1945 wurde die Versorgung durch die Geistlichen der Stadtkirche wahrgenommen, nach 1945 war zur Zeit der [[Sowjetunion]] alles kirchliche Leben untersagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrer der Salzburger Kirche ===&lt;br /&gt;
* Friedrich Wilhelm Haack, 1733&lt;br /&gt;
* Wilhelm Ludwig Geisler, 1734–1736&lt;br /&gt;
* Gottfried Baltzer, 1740–1743&lt;br /&gt;
* Johann Ludwig Reidnitz, 1743–1746&lt;br /&gt;
* Friedrich Pastenaci, 1746–1763&lt;br /&gt;
* Gottlieb Westphal, 1763–1770&lt;br /&gt;
* Christian Reimer, 1770–1799&lt;br /&gt;
* Johann Jacob Contag, 1799–1817&lt;br /&gt;
* Georg Gottlieb Wilhelm Wegner, 1817–1823&lt;br /&gt;
* Gerald Kotsch, 1994–1995&lt;br /&gt;
* Heye Osterwald, 1996–2002&lt;br /&gt;
* Ingo Rockmann, 2002–2004&lt;br /&gt;
* Werner Lanz, 2004–2005&lt;br /&gt;
* Elisabeth Lanz, 2004–2005&lt;br /&gt;
* [[Dietrich Brauer]], 2005–2010&lt;br /&gt;
* Tatjana Petrenko, 2005–2010&lt;br /&gt;
* Tatjana Wagner, seit 2010&lt;br /&gt;
* Wladimir Wagner (Prediger), seit 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtungen der „Salzburger“ ==&lt;br /&gt;
Neben der Kirche steht seit 1998 das [[Diakonie]]zentrum „Haus Salzburg“. Unter anderem erhalten dort regelmäßig Schüler einer nahen Dorfschule ein Mittagessen. Leiter der Einrichtung ist seit 1998 Alexander Michel, ein Wolgadeutscher. Ferner steht in Gussew die „Salzburger Anstalt“. In [[Bielefeld]] wird als Nachfolgeeinrichtung der „Salzburger Anstalt“ in Gumbinnen das Seniorenheim „Wohnstift Salzburg“ betrieben. Die „Stiftung Salzburger Anstalten“, die ihren Sitz ebenfalls in Bielefeld hat, pflegt die Verbindungen nach Gussew. 1911 wurde der „Salzburger Verein“ in Gumbinnen gegründet, der bis heute den Zusammenhalt der ehemaligen „Salzburger“ fördern soll.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://salzburger.homepage.t-online.de/ Website der „Salzburger“], abgerufen am 26. März 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://salzburgerverein.de/ Website der „Salzburger“]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.propstei-kaliningrad.info/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=141%3Aorgelgussev&amp;amp;catid=48%3AArchiv&amp;amp;Itemid=80&amp;amp;lang=de | wayback=20140419030012 | text=Website der Propstei Kaliningrad mit Bericht zur neuen Orgel}} (Archivversion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gussew}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1840er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Kirchenprovinz Ostpreußen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Russland, der Ukraine, in Kasachstan und Mittelasien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in der Oblast Kaliningrad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk von Karl Friedrich Schinkel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Russland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gussew]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Gussew]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Vfb1893</name></author>
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