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	<title>Saly Mayer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-12-28T21:01:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|beschreibt das Leben des jüdischen Textilunternehmers und SIG-Präsidenten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saly Mayer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der Schweiz. Die Biografie des gleichnamigen jüdischen Arztes und Holocaust-Opfers in Deutschland ist unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Sally Mayer]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu finden.}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saly Mayer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Sally Mayer&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Juni]] [[1882]] in [[Basel]]; † [[30. Juli]] [[1950]] in [[St. Moritz]], [[Bürgerort|heimatberechtigt]] in [[Stein SG|Stein]] und ab 1930 in [[St. Gallen]]), war ein [[Schweiz]]er [[Textilie|Textilunternehmer]] und [[Politiker]] ([[Freisinnig-Demokratische Partei|FDP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Die Eltern von Saly Mayer wanderten aus Süddeutschland nach Basel ein und zogen einige Jahre später nach [[St.&amp;amp;nbsp;Gallen]]. Zusammen mit seinem Bruder Max gründete Saly Mayer im Jahr 1907 in England eine Textil-Exportfirma. Nachdem Max 1911 verunglückt war, ging Saly Mayer nach St.&amp;amp;nbsp;Gallen zurück und baute sein Unternehmen aus. Im Jahr 1930 erwarb er das Bürgerrecht von St. Gallen. 1933 wurde er Mitglied in der [[Freisinnig-Demokratische Partei|Freisinnig-Demokratischen Partei]] (FDP), für die er als Mitglied des Stadtparlamentes gewählt wurde. Ab 1929 hatte er auf ehrenamtlicher Basis das Sekretariat des [[Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund|Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes]] (SIG) geführt, von 1936 bis 1943 war er dessen Vorsitzender. Aus seiner privaten wirtschaftlichen Situation als ein erfolgreicher, international tätiger Fabrikant und loyaler Staatsbürger, versuchte er, die staatliche Flüchtlingspolitik zu unterlaufen, ohne diese öffentlich zu kritisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Caspar Battegay, Naomi Lubrich |Titel=Jüdische Schweiz: 50 Objekte erzählen Geschichte |Hrsg=Christoph Merian |Ort=Basel |Datum=2018 |ISBN=9783856168476 |Seiten=154-157}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die neutrale Schweiz wurde anfangs ein Zufluchtsort für Naziverfolgte. Für die Unterhaltskosten jüdischer Flüchtlinge musste aber der kleine und finanzschwache SIG aufkommen. Hauptsitz von Mayers Firmen war St.&amp;amp;nbsp;Gallen. Durch die Aktivitäten seiner Firmen im internationalen Textilhandel bestanden vielfältige Möglichkeiten auch für finanzielle Transaktionen des SIG. St. Gallen wurde dadurch die Drehscheibe für die Verteilung der Gelder von Hilfsorganisationen wie dem [[Joint Distribution Committee|American Jewish Joint Distribution Committee]] (JDC) an Juden und jüdische Organisationen in den von Nazi-Deutschland besetzten Gebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saly Mayer half persönlich dem St.&amp;amp;nbsp;Galler Polizeikommandanten [[Paul Grüninger]] nach dessen Entlassung wegen der Hilfe für illegale Flüchtlinge. Eine sehr ambivalente Beziehung hatte er zu dem Leiter der eidgenössischen Fremdenpolizei [[Heinrich Rothmund]]. Im August 1938 sperrte die Schweiz die Grenzen und wies tausende Flüchtlinge zurück. Auf Initiative von [[Chaim Weizmann]] organisierte Mayer gemeinsam mit [[Nathan Schwalb]], der im August 1939 zum Leiter des Weltbüros des [[Hechaluz]] gewählt worden war, ein zionistisches Rettungskomitee in der Schweiz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ikg-wien.at/IKG/Members/irene/1049709045631/1052735126712?portal_skin=Gemeinde&amp;amp;id=1055336025348 |titel=Gemeinde |titelerg=Mitglieder |werk=ikg-wien.at |abruf=2023-02-26 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Über Schwalb erhielt Mayer auch Kontakt zu dem Widerstandskreis um [[Hans Oprecht]] und [[Hans Hausamann]], der im September 1940 zusammen mit dem späteren UNO-Flüchtlingskommissar [[August R. Lindt]] die [[Aktion Nationaler Widerstand]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.swissinfo.ch/ger/archive.html?siteSect=883&amp;amp;sid=973617&amp;amp;ty=st |titel=Aktion Nationaler Widerstand |werk=www.swissinfo.ch |abruf=2024-05-04 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und im Januar 1941 die [[Eidgenössische Gemeinschaft]] initiierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den besonderen Problemen, mit denen sich Saly Mayer für die Finanzierung der Rettungsaktionen auseinandersetzen musste, gehörte auch das Feilschen um die Freigabe von [[Devisen]] durch die Alliierten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schweizerzeit.ch/2106/nervenkrieg.htm schweizerzeit.ch]&amp;lt;/ref&amp;gt; Für das zionistische Rettungskomitee war lange Zeit [[Gisi Fleischmann]] in der Slowakei eine wichtige Verbindungsstelle. Sie versuchte, die Deportation der slowakischen Juden nach dem [[Generalgouvernement]] zu stoppen und deren Transfer ins neutrale Ausland zu erreichen. Dazu gab es Verhandlungen mit [[Dieter Wisliceny]], dem Statthalter [[Adolf Eichmann]]s in [[Bratislava]]. 1943 wurde versucht, den Rest der jüdischen Bevölkerung in Nazi-Europa ausserhalb des Deutschen Reichs und des besetzten Polen (Generalgouvernement) freizukaufen. Doch das Vorhaben scheiterte, obwohl zwischen dem Rettungskomitee und Wisliceny ein genauer Ablaufplan entwickelt worden war, da die Alliierten ihre Devisenblockade auch für diesen Rettungszweck nicht aufgehoben hatten. Im August und September 1944 gab es mehrere Treffen von Saly Mayer mit [[Kurt Becher]] und [[Rudolf Kasztner]] auf der Grenz-Brücke bei [[St. Margrethen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/Stimmen_Israel_juedische/elam_shraga_bruecke_von_sankt_margrethen.htm |titel=Die Brücke von Sankt Margrethen |werk=www.arendt-art.de |abruf=2023-02-26 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saly Mayers Tätigkeit war gegen Ende des Krieges nur noch mit verdeckten Methoden möglich. Indem er die schweizerischen und amerikanischen Behörden umging und täuschte, wurde er zu einem «Makler» bei der [[Alija Bet|illegalen Einwanderung]] europäischer Juden ins britische [[Völkerbundsmandat für Palästina|Mandatsgebiet Palästina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Die Saly-Mayer-Memorial-Stiftung fördert und unterstützt vor allem jüdische soziale und kulturelle Aufgaben im In- und Ausland.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.easymonitoring.ch/handelsregister/saly_mayer_memorial_282207.aspx Handelsregistereintrag der Stiftung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Saly-Mayer-Archiv verwaltet den Nachlass Saly Mayers.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.afz.ethz.ch/handbuch/nara/naraUSAJoint.htm |wayback=20070912135427 |text=Nachlass Saly Mayers}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Yehuda Bauer]]: &amp;#039;&amp;#039;American Jewry and the Holocaust. The American Jewish Joint Distribution Committee, 1939-1945&amp;#039;&amp;#039;. Wayne State University Press, Detroit 1981, ISBN 978-0-8143-1672-6.&lt;br /&gt;
* Yehuda Bauer: &amp;#039;&amp;#039;„Onkel Saly“ – die Verhandlungen des Saly Mayer zur Rettung der Juden 1944/45&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; 25 (1977), S. 188–219. [http://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1977_2.pdf Digitalisat] (PDF; 5,9&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* Stefan Mächler: &amp;#039;&amp;#039;Hilfe und Ohnmacht. Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund und die nationalsozialistische Verfolgung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Chronos, Zürich 2005, ISBN 978-3-0340-0727-6. (Diss. Phil.-Hist. Univ. Basel, 2005). (&amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte und Kultur der Juden in der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;; 10).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.chronos-verlag.ch/php/book_latest-new.php?book=978-3-0340-0727-6&amp;amp;type=Besprechung Rezension]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{HLS|18273|Mayer, Saly|Autor=Marcel Mayer}}&lt;br /&gt;
* [[John Mendelsohn (Historiker)|John Mendelsohn]] (ed.): &amp;#039;&amp;#039;Rescue to Switzerland: the Mussy and Saly Mayer Affairs.&amp;#039;&amp;#039; Garland, New York; London 1982, ISBN 978-0-8240-4890-7. (&amp;#039;&amp;#039;The Holocaust. selected documents in eighteen volumes&amp;#039;&amp;#039;; 16).&lt;br /&gt;
* [[Hanna Zweig-Strauss]]: &amp;#039;&amp;#039;Saly Mayer (1882–1950). Ein Retter jüdischen Lebens während des Holocaust.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln 2007, ISBN 978-3-412-20053-4.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2008-3-210 Rezension von Patrick Kury]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Dodis|P700}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=129409995}}&lt;br /&gt;
* [http://4ever.afz.ethz.ch/aoa20/d1fc6d221ffe411aaf82cb78866af8c4 Historisches Archiv der Saly Mayer Memorial Stiftung] im [[Archiv für Zeitgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [http://www.schluer.ch/aktuell/081205juden.html Saly Mayers Kampf für die Schweizer Juden]&lt;br /&gt;
* [http://www.adl.org/education/dimensions_18_2/rescuers.asp über Verhandlungen mit der SS]&lt;br /&gt;
* [http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/Holocaust/SalyMayers.html Report on Negotiations Between Saly Mayers and the SS]&lt;br /&gt;
* [http://www.beobachter.ch/familie/artikel/zweiter-weltkrieg-brisante-akten-zur-schweizer-asylpolitik/ Zweiter Weltkrieg: Brisante Akten zur Schweizer Asylpolitik]&lt;br /&gt;
* [http://www1.yadvashem.org/education/german/RighteousDoc.pdf Todesmarsch ungarisch-jüdischer Zwangsarbeiter 1944–45] (PDF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129409995|LCCN=n/82/74973|VIAF=70007926}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mayer, Saly}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Judenretter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitiker (Kanton St. Gallen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Textilunternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mayer, Saly&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Textilunternehmer und Politiker (FDP)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Juni 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Juli 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[St. Moritz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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