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	<title>Salpeterversprechen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ichigonokonoha: HC: Ergänze Kategorie:Historischer Vertrag (Deutschland)</title>
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		<updated>2025-09-16T14:42:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Historischer_Vertrag_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Historischer Vertrag (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Historischer Vertrag (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salpeterversprechen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; als [[Vertrag]] von [[1914]], das die [[Synthese (Chemie)|synthetische Herstellung]] von [[Nitrate#Salpeter|Salpeter]] im [[industrie]]llen Rahmen ermöglichen sollte,  wurde zwischen [[Carl Bosch]] und der [[Oberste Heeresleitung|Obersten Heeresleitung]] des [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Reiches]] abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war man auf [[Natriumnitrat|natürlichen Salpeter]] angewiesen, der zur Produktion vor allem von [[Dünger]] und [[Sprengstoff]] eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
[[Chile]] war seit dem Ende des  [[Salpeterkrieg]]s 1884 im Besitz nahezu aller bekannten Vorkommen und hatte somit ein [[Monopol]] auf den Rohstoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor Beginn des Krieges war dem deutschen Militär bewusst, dass das Kaiserreich insbesondere hinsichtlich der Versorgung mit wichtigen Rohstoffen für Landwirtschaft und Industrie nicht [[Autarkie|autark]], sondern auf Importe angewiesen war. Das betraf unter anderem [[Erdöl]], [[Naturkautschuk]] und Salpeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich Salpeter zeigte allerdings der von [[Fritz Haber]] seit 1904 verfolgte Weg der Synthese von [[Ammoniak]] durch Bindung des [[Stickstoff]]s der [[Luft]] einen Ausweg. 1909 entwickelte er zusammen mit [[Carl Bosch]] bei der [[BASF]] das [[Haber-Bosch-Verfahren]], das 1910 zum Patent angemeldet wurde. Durch [[Oxidation]] nach dem [[Ostwaldverfahren]] konnte man damit in großindustriellem Maßstab [[Salpetersäure]] gewinnen, durch deren [[Neutralisation (Chemie)|Neutralisation]] mit Ammoniak das [[Ammoniumnitrat]] entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des Ersten Weltkriegs trat die vorhergesehene Situation ein: Der [[Triple Entente|Entente]] gelang es, das Deutsche Reich von der weiteren Versorgung mit Salpeter abzuschneiden. Zur Entschärfung der Lage richtete die Oberste Heeresleitung eine Salpeter-Kommission ein. In enger Abstimmung mit [[Carl Duisberg]] und [[Emil Fischer]] einigten sich Bosch (für die BASF) und die [[Oberste Heeresleitung]] Ende 1914 auf einen Vertrag, der Abnahmegarantien und ein [[Darlehen (Deutschland)|Darlehen]] von 35&amp;amp;nbsp;Millionen [[Mark (1871)|Mark]] seitens des Reiches vorsah, wodurch der Bau entsprechender Anlagen ermöglicht wurde. Dieser Vertrag wird als Salpeterversprechen bezeichnet. Der Vertrag wurde Mitte Januar 1915 auch von weiteren Chemieunternehmen unterzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit war es möglich, die bisherigen Importe aus Chile, die sich 1913 noch auf 800.000&amp;amp;nbsp;Tonnen im Wert von 120&amp;amp;nbsp;Millionen Mark belaufen hatten, zunächst teilweise zu kompensieren, bis man mit dem Bau des [[Leunawerke|Werkes Merseburg bzw. später Leuna]] 1916/17 weitere stark erhöhte Kapazitäten zur Verfügung hatte. Zuvor behalf man sich mit Salpetersammlungen beispielsweise aus Tierställen, wo der sogenannte [[Mauersalpeter]] auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sandro Fehr: &amp;#039;&amp;#039;Die „Stickstofffrage“ in der deutschen Kriegswirtschaft des Ersten Weltkriegs und die Rolle der neutralen Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Traugott Bautz, Nordhausen 2009, ISBN 978-3-88309-482-3, {{DNB|993295185}}.&lt;br /&gt;
* [[Werner Abelshauser]]: &amp;#039;&amp;#039;Die BASF – Eine Unternehmensgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 3.&amp;amp;nbsp;Auflage. [[Verlag C.&amp;amp;nbsp;H.&amp;amp;nbsp;Beck]], München 2007, ISBN 3-406-49526-5. ({{Google Buch |BuchID=dFS0N0YLgTEC |Seite=171}}), S. 171.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Giftgas und Salpeter : chemische Industrie, Naturwissenschaft und Militär von 1906 bis zum ersten Munitionsprogramm 1914/15&amp;#039;&amp;#039; / Timo Baumann. Gutachter: [[Gerd Krumeich]]; Horst A. Wessel. Düsseldorf, Heinrich-Heine-Universität, Diss., 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Vertrag (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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