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	<title>Salomon Hermann Mosenthal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T22:47:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2025-37619-04: ein Rechtschreibfehler und eine Ergänzung</title>
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		<updated>2025-11-30T21:57:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ein Rechtschreibfehler und eine Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mosenthal.jpg|mini|Salomon Hermann Mosenthal, Stahlstich von [[Josef Axmann]] nach [[Josef Kriehuber]], 1850]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Salomon Hermann Mosenthal.jpg|mini|Salomon Hermann Mosenthal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spruch Deborah.jpg|mini|Ehrung für Salomon Hermann Mosenthal am Kasseler Staatstheater]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salomon Hermann Mosenthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1871 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ritter von Mosenthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[14. Januar]] [[1821]] in [[Kassel]], [[Kurfürstentum Hessen]]; gestorben [[17. Februar]] [[1877]] in [[Wien]], [[Österreich-Ungarn]], Pseudonym: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Lehner&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutsche Biographie |url=https://www.deutsche-biographie.de/sfz65651.html |titel=Mosenthal, Salomon Hermann von - Deutsche Biographie |abruf=2021-04-25 |sprache=de }}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] Dramatiker und Librettist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Abstammung und Elternhaus ===&lt;br /&gt;
Salomon Hermann Mosenthal wurde am 14. Jänner 1821 (laut Geburtsschein am 13. Jänner 1821) geboren. Er entstammte einer deutsch-jüdischen Kaufmannsfamilie. Der Vater &amp;#039;&amp;#039;Herz Moses Abraham Mosenthal&amp;#039;&amp;#039; (1782–1850) war der Inhaber eines Handelshause. Die Familie wohnte zunächst in Kassel, im Eckhaus Mittelgasse/Ziegengasse. Noch im Jahr 1878 bezeichnete dort eine Marmortafel das Geburtshaus von Salomon Hermann Mosenthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater hatte sechs Kinder in erster Ehe. Nach dem Tod der ersten Gattin heiratete der 35-jährige Witwer ein 21-jähriges Mädchen, &amp;#039;&amp;#039;Betty Amelia Mosenthal&amp;#039;&amp;#039; (geborene Weil, 1796–1868, Schwester des in Frankfurt lebenden Pädagogen Jakob Weil sowie des Publizisten und nachherigen kaiserlichen Hofrats Karl Ritter von Weil). Sie machte keinen Unterschied zwischen seinen Kindern und ihrem ersten gemeinsamen Sohn Julius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wohnung in der Mittelgasse musste aufgegeben werden, an ihre Stelle rückte eine Unterkunft in der entfernten Vorstadt. Herz Mosenthal wurde Buchführer in einem Handelshaus. Das Gehalt wurde für die mittlerweile neun Kinder – nach Salomon kam noch „Helene“ – knapp. Daher verdiente auch die junge Mutter mit. Ein Teil der Wohnung wurde zu einem [[Putzmacher]]laden mit der Aufschrift: „Industriecomptoir für feine Damenhandarbeiten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schule und beruflicher Werdegang ===&lt;br /&gt;
In der israelitischen Schule im Haus seines Onkels Moses Mordecai Büdinger (Vater des Historikers [[Max Büdinger]], Professor an der Wiener Universität) perfektionierte er die deutsche und eignete sich die hebräische Sprache an. In der Freizeit las er und schuf selbst Dichterisches. Auch die Sehnsucht nach Musik erwachte in dieser Zeit. Den verwandten Philipp Mosenthal (1793–1850), der kurfürstlicher Hofmusikus in Kassel war, ersuchte der 13-Jährige, ihm Klavierunterricht zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Mutter erreichte durch eine Vorsprache bei Direktor [[Nathanael Cäsar]] die Aufnahme des 14-Jährigen in das Gymnasium Lyceum Fridericianum, dem heutigen [[Friedrichsgymnasium (Kassel)|Friedrichsgymnasium]], welches Söhne von Juden normalerweise nicht besuchen durften. Sein damaliger Französischlehrer [[Franz von Dingelstedt|Franz Dingelstedt]] gab später eine belletristische Zeitung namens &amp;#039;&amp;#039;Der Salon&amp;#039;&amp;#039; heraus und veröffentlichte hierin erste Gedichte Mosenthals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Novelle des 19-Jährigen namens &amp;#039;&amp;#039;Der schöne Almaril und der blonde Rupprecht&amp;#039;&amp;#039; erschien 1840 anonym in [[August Lewald]]s Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Europa&amp;#039;&amp;#039;. Diese weckte das Interesse des Dichters [[Emanuel Geibel]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Aus dem Hollerbusch |url=https://hollerbusch.wordpress.com/2017/02/16/salomon-ritter-von-mosenthal-ein-erfolgreich-vergessener-dramatiker/ |titel=Salomon Ritter von Mosenthal: Ein erfolgreich vergessener Dramatiker |werk=Aus dem Hollerbusch |datum=2017-02-16 |abruf=2021-05-11 |sprache=de }}&amp;lt;/ref&amp;gt; dem Mosenthal im Sommer 1841 begegnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Gymnasiums stand die Berufswahl an. In dieser Zeit kam sein Onkel mütterlicherseits Karl Weil aus Stuttgart zu Besuch. Bei dieser Gelegenheit lernte Mosenthal zum ersten Mal die zukünftige Liebe seines Lebens kennen: seine damals noch 11-&amp;amp;nbsp;jährige Cousine Lina. Mit ihr besuchte er die [[Bergpark Wilhelmshöhe|Wilhelmshöhe]] samt mittelalterlicher [[Löwenburg (Kassel)|Löwenburg]]. Sein Onkel, ein Publizist, versprach, ihm bald zu einer selbständigen Stellung zu verhelfen, wenn er für einige Jahre die polytechnische Schule in Karlsruhe ([[Polytechnikum Karlsruhe|Polytechnikum]]) besuchen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinem Professor am Polytechnikum [[Wilhelm Eisenlohr (Physiker)|Wilhelm Eisenlohr]] konnte Mosenthal sein Herz ausschütten und erhielt von ihm Hilfe. Der Lehrer vermittelte ihm eine Stellung als Erzieher in der russischen Stadt [[Simbirsk]] (nunmehr Uljanowsk) an der [[Wolga]]. Noch kurz bevor eine Antwort aus Russland einlangte, wurde ihm von seinem Onkel ein anderes Angebot unterbreitet. Herr Moritz Ritter von Goldschmidt (1803–1888), Prokurist des Hauses Rothschild, suchte in der Residenzstadt Wien einen Erzieher für seine Söhne. Dem russischen Fürsten erteilte er eine Absage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erziehertätigkeit in Wien – Eintritt in die Wiener Gesellschaft ===&lt;br /&gt;
Am 30. November 1842 kam er in Wien an und machte in einem Haus in der Seilerstätte Bekanntschaft mit seinen künftigen Zöglingen (7 und 9 Jahre alt). Über eine Vermittlung des berühmten Tempelsängers [[Salomon Sulzer]] (1804–1890) lernte er den Dichter [[Otto Prechtler]] kennen. Dieser führte ihn in die Künstlergesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Konkordia&amp;#039;&amp;#039; ein, der unter anderem die Maler [[Johann Matthias Ranftl|Ranftl]], [[Ferdinand Georg Waldmüller|Waldmüller]], [[Friedrich Gauermann|Gauermann]] und [[Friedrich von Amerling|Amerling]], der Dichter [[Ludwig Löwe]], die Sänger [[Josef Staudigl (Sänger, 1807)|Joseph Staudigl]] und [[Alexander Baumann (Dichter)|Alexander Baumann]], [[Eduard von Bauernfeld|Bauernfeld]], [[Ignaz Franz Castelli|Castelli]], der Poet [[Ludwig August Frankl von Hochwart|Frankl]] sowie [[Johann Gabriel Seidl]], angehörten. Auch mit [[Franz Grillparzer|Grillparzer]] konnte er Bekanntschaft schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriftstellerische Tätigkeit ===&lt;br /&gt;
Mosenthal begann mit der Sage vom „Steinernen Herzen“ von [[Wilhelm Hauff]]. 1845 war das [[Volksstück]] fertig und wurde mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der Holländer Michel&amp;#039;&amp;#039; am [[Theater in der Josefstadt]] am 10. Mai 1846 aufgeführt. Sein nächstes Drama &amp;#039;&amp;#039;Die Sklavin&amp;#039;&amp;#039; wurde  im [[Theater an der Wien]] mit Erfolg gegeben. 1847 veröffentlichte er unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Primula veris&amp;#039;&amp;#039; eine Sammlung lyrischer Gedichte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolter Charlotte by Rabending.jpg|mini|[[Charlotte Wolter]], Schauspielerin; Rollenbild aus Salomon Hermann von Mosenthals &amp;#039;&amp;#039;Deborah&amp;#039;&amp;#039;, aufgeführt am Wiener Burgtheater]]Im Frühling 1848 brach in Wien die [[Revolution von 1848/1849 im Kaisertum Österreich|Märzrevolution]] aus. Mosenthal zog sich nach [[Döbling]] bei Wien zurück, wo sein berühmtestes, volkstümlichstes Stück entstand: Sein populärstes Drama stellt die unglückliche Liebe einer jungen, schönen Jüdin zu einem Christen dar und thematisiert vor allem die Frage, ob und wie christliche Mehrheit und jüdische Minderheit in einem aufgeklärten Staat miteinander leben könnten.&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;„Und Christ und Jude werden – Menschen sein.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Wenn Bruderliebe unser einz’ger Glaube,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Dann ist die Stunde des Messias da.“&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Deborah&amp;#039;&amp;#039;, 4. Aufzug, 1. Auftritt)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Deborah&amp;#039;&amp;#039; wurde zu einem Repertoirestück des deutschen Theaters und machte seinen Namen in der ganzen Welt bekannt. Mosenthals Stück wurde vom [[Hamburger Stadttheater]] angenommen. Als erste verkörperte Antonie Wilhelmi (1823/1826–1909) die Hauptfigur der Jüdin Deborah. Das Drama wurde auch im [[Theater an der Wien]] aufgeführt, dem damals größten Theater der Residenzstadt – mit [[Amalie Mittell|Amalie Weißbach]] in der Titelrolle. Ende 1848 wurde das Stück in Berlin im [[Schauspielhaus (Berlin)|königlichen Hoftheater]] aufgeführt. Der Autor selbst war am meisten von der Darstellung durch [[Fanny Janauschek]] am Theater an der Wien beeindruckt. Durch die Mithilfe von [[Heinrich Laube]] kam &amp;#039;&amp;#039;Deborah&amp;#039;&amp;#039; 1864 ans Burgtheater. Die Titelheldin wurde meisterlich von [[Charlotte Wolter]] dargestellt und auch [[Amalie Haizinger]] war unter den Mitwirkenden. Im Spätsommer 1849 reiste Mosenthal nach Berlin zur Erstaufführung der &amp;#039;&amp;#039;Deborah&amp;#039;&amp;#039;. Dort gab es ein Wiedersehen mit seiner Cousine Lina, die mit ihren Eltern mittlerweile nach Berlin übersiedelt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit wurde ihm auch von der Universität Marburg &amp;#039;&amp;#039;[[in absentia]]&amp;#039;&amp;#039; das philosophische Doktordiplom erteilt. Niemand stand zu dieser Zeit Mosenthal näher als der Komponist [[Josef Dessauer]], der sein unermüdlicher Förderer war. Es gelang ihm, seinen Freund, den Unterrichtsminister Graf [[Leo von Thun und Hohenstein]], zu bewegen, dem jungen Dichter eine bescheidene Stelle im [[Ministerium für Cultus und Unterricht|Ministerium für Kultus und Unterricht]] zu geben. 1851 heiratete Salomon Hermann Mosenthal seine Cousine (Caroline) &amp;#039;&amp;#039;Lina von Weil&amp;#039;&amp;#039; († 1862), Tochter des Schriftstellers und Journalisten k.k. Hofrats Ritter &amp;#039;&amp;#039;Karl von Weil&amp;#039;&amp;#039; (1806–1878) und &amp;#039;&amp;#039;Esther Engelmann&amp;#039;&amp;#039;. Die Hochzeit fand am 8. Juni 1851 in [[Stuttgart]], dem Geburtsort der Braut, statt. Im März 1862 starb Mosenthals Gattin Lina während einer Geburt, auch das Kind überlebte nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mosenthal als Librettist ===&lt;br /&gt;
Er widmete sich nun dem Dichten von Operntexten (Libretti) und wurde zum beliebtesten [[Librettist]]en Deutschlands. Am bekanntesten sind &amp;#039;&amp;#039;Die lustigen Weiber von Windsor&amp;#039;&amp;#039; (Musik von [[Otto Nicolai]]), &amp;#039;&amp;#039;Judith&amp;#039;&amp;#039; ([[Franz Doppler]]), &amp;#039;&amp;#039;Folkunger&amp;#039;&amp;#039; ([[Edmund Kretschmer|Edmund Kretschmar)]], &amp;#039;&amp;#039;Makkabäer&amp;#039;&amp;#039; ([[Anton Grigorjewitsch Rubinstein|Anton Rubinstein]]), &amp;#039;&amp;#039;Königin von Saba&amp;#039;&amp;#039; ([[Karl Goldmark]]) und &amp;#039;&amp;#039;Das goldene Kreuz&amp;#039;&amp;#039; ([[Ignaz Brüll]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod des Dichters ===&lt;br /&gt;
Am Abend des 14. Februar 1877 musste er den Freundeskreis verlassen und klagte, „dass er schwer leide“. Am Morgen des nächsten Tages starb er, da das Blut seine [[Ruptur|Herzwand durchrissen]] hatte. Der Sarg wurde vom Trauerhaus in der Nibelungengasse ([[Innere Stadt (Wien)|1. Wiener Gemeindebezirk]]) mit dem [[Leichenwagen]] abgeholt. Der große [[Trauerzug|Leichenzug]] umfasste die damals bedeutenden Wiener Persönlichkeiten aus allen Schichten der Gesellschaft: [[Karl Ludwig von Österreich|Erzherzog Karl Ludwig]], ältester Bruder des Kaisers, der durch seinen Sekretär vertreten war, [[Gyula Andrássy|Minister Graf Andrassy]], vertreten durch Hofrat Teschenberg, [[Konstantin zu Hohenlohe-Schillingsfürst|Fürst Hohenlohe]] (erster Obersthofmeister des Kaisers), die Minister [[Leopold Friedrich von Hofmann|Freiherr von Hoffmann]], [[Johann von Chlumecký|R. Von Chlumecky]], [[Karl von Stremayr|Doktor von Stremayr]] und [[Joseph Unger|Doktor Unger]] sowie alle darstellenden Künstler, Musiker, Maler und Bildhauer Wiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Fußweg kamen die Trauernden im israelitischen Friedhof in Währing ([[Jüdischer Friedhof Währing]]) an. In der Totenhalle sang der greise [[Oberkantor]] Sulzer einen ergreifenden [[Totengesang]]. Darauf folgte eine Predigt von [[Adolf Jellinek]], der noch einmal das Leben des Dichters schilderte. Am Grab sprach dann Johannes Nordmann (1820–1887), Präsident des Wiener Journalisten- und Schriftstellervereins &amp;#039;&amp;#039;Konkordia&amp;#039;&amp;#039;, im Namen des literarischen Wiens. Er beklagte den frühen Tod des Dichters. Am 18. Juli 1941 wurde er gemeinsam mit seiner 1862 verstorbenen Frau Caroline auf den Wiener Zentralfriedhof (4. Tor, Gruppe 14, Reihe 13) umgebettet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oeaw.ac.at/ikt/shoah-in-waehring/juedische-institutionen/waehringer-friedhof/dr-salomon-hermann-ritter-von-mosenthal-1821-1877 |titel=Dr. Salomon Hermann Ritter von Mosenthal (1821–1877) |abruf=2021-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem literarischen Nachlass fand man noch folgende Werke:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Russalka&amp;#039;&amp;#039;, Operntext, kurz vor dem Tod fertiggestellt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die dunkle Stunde&amp;#039;&amp;#039;, ein Romanfragment&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jakob Böhme&amp;#039;&amp;#039;, Plan eines Stücks&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konrad Vorlauf&amp;#039;&amp;#039;, Manuskript eines österreichischen Volksstückes, verfasst unter dem Pseudonym Friedrich Lehner. Dieses Drama wurde 1872 im [[Wiener Stadttheater]] unter der Direktion Heinrich Laubes aufgeführt und sollte laut Autor eine Huldigung an die Stadt Wien sein, war aber kein Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kapital der von ihm 1862 ins Leben gerufenen Stiftung für arme [[Wochenbett|Wöchnerinnen]], die von einem Mädchen entbinden und diesem den Namen Lina geben, wurde aus Mitteln der [[Verlassenschaft]] aufgestockt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich hatte der Dichter testamentarisch angeordnet, dass nach seinem Ableben die ihm verliehenen Orden, soweit dieselben nicht zurückgegeben werden mussten, in der Synagoge seiner Geburtsstadt Kassel aufgehängt werden sollen. Das Landrabbinat sprach sich jedoch aufgrund der bestehenden israelitischen Religionsgesetze dagegen aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.alemannia-judaica.de/kassel_texte.htm#Beschluss%20des%20Landrabbinates%20gegen%20die%20Aufh%C3%A4ngung%20von%20Orden%20des%20Dichters%20Salomon%20Hermann%20von%20Mosenthal%20in%20der%20Synagoge%20(1877) |titel=Berichte aus dem jüdischen Gemeinde- und Vereinsleben in Kassel im 19./20. Jahrhundert |abruf=2022-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenamtliche und karitative Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
Er half Notleidenden und beteiligte sich an vielen gemeinnützigen Aktionen. So wählte ihn etwa der israelitische Taubstummenverein zum Vorstand. Er übernahm zudem die Leitung der Wiener Filiale der deutschen Schillerstiftung und unterstützte hilfsbedürftige Schriftsteller. 1868 wurde er einstimmig in die Direktion der [[Gesellschaft der Musikfreunde in Wien|Gesellschaft der Musikfreunde Wiens]] gewählt. Er stieg bis zum Amt des Vizepräsidenten auf. Somit gewann er großen Einfluss auf das musikalische Leben Wiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Der österreichische [[Franz Joseph I.|Kaiser Franz Joseph I.]] verlieh ihm die Ritterkreuze des [[Franz-Joseph-Orden]]s und der [[Orden der Eisernen Krone (Österreich)|eisernen Krone]], worauf die Ernennung in den [[Ritterstand]] folgte. Als Beamter stieg er bis zum [[Bibliothekar]] im Unterrichtsministerium im Range eines Regierungsrats auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1888 wurde in Wien-[[Währing]] (18. Bezirk) der &amp;#039;&amp;#039;Mosenthalweg&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt, da der Dramatiker dort ein Landhaus besessen hat, an dessen Giebel ein Zitat aus dem Stück &amp;#039;&amp;#039;Der Sonnwendhof&amp;#039;&amp;#039; zu lesen war („Je nun, so dann!“).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe) |Datum=1921-01-14 |Seiten=6 |Online=https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwg&amp;amp;datum=19210114&amp;amp;query=%22Mosenthalweg%22+%22Julienstra%C3%9Fe%22&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=6 |Abruf=2021-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Salomon Hermann von Mosenthal |Titel=Der Sonnwendhof. Volks-Schauspiel in 5 Aufzügen |Verlag=Ueberreuter |Datum=1854 |Online=https://books.google.at/books?redir_esc=y&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=aQs6xwEACAAJ&amp;amp;q=je+nun,+so+dann#v=snippet&amp;amp;q=je%20nun,%20so%20dann&amp;amp;f=false |Abruf=2021-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Seine größten Erfolge als Dramatiker errang er mit Bauernstücken, zuerst mit &amp;#039;&amp;#039;Deborah&amp;#039;&amp;#039;, dann mit &amp;#039;&amp;#039;Der Sonnwendhof&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Der Schulz von Altenbüren&amp;#039;&amp;#039;. Die extremen Charaktere und die gelegentlich sentimentale Handlung dieser Stücke bewirkten höchst effektvolle Szenen, aber auch das Abgleiten in Klischees. Mosenthals Dramatisierungen von Stoffen aus der Literaturgeschichte &amp;#039;&amp;#039;Ein deutsches Dichterleben&amp;#039;&amp;#039; sowie das Stück &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Komödianten&amp;#039;&amp;#039; sind ganz dem Bildungshorizont der Zeit verhaftet und leiden an der Beschränktheit deutschnationaler Sichtweise. Die Gruppe der in der italienischen Renaissance spielenden Tragödien (&amp;#039;&amp;#039;Pietra&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Parisina&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Isabella Orsini&amp;#039;&amp;#039;) verdankt die Stoffwahl vor allem dramaturgischem Kalkül.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Operntexte wurden von Komponisten wie [[Friedrich von Flotow]] und [[Heinrich Marschner]] vertont, denen Mosenthal in seinen „Miniaturen“ ein literarisches Denkmal setzte. &amp;#039;&amp;#039;Die lustigen Weiber von Windsor&amp;#039;&amp;#039; sind mit Otto Nicolais Musik noch bis in die Gegenwart bühnenwirksam. Wie kaum ein anderer deutscher Librettist des 19. Jahrhunderts verfügte er über eine ausgeprägte Musikalität.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutsche Biographie |url=https://www.deutsche-biographie.de/sfz65651.html |titel=Mosenthal, Salomon Hermann von - Deutsche Biographie |abruf=2021-05-13 |sprache=de }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von welcher Bedeutung der Dichter für das Wiener Burgtheater war, sieht man daran, dass er in der Zeit von 1849 bis 1875 in deren Repertoire 233-mal vertreten war, davon allein &amp;#039;&amp;#039;Der Sonnwendhof&amp;#039;&amp;#039; 54-mal und &amp;#039;&amp;#039;Deborah&amp;#039;&amp;#039; 32-mal.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=dmz&amp;amp;datum=18770107&amp;amp;query=(text:Mosenthal)&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=3 |titel=ÖNB-ANNO - Deutsche Musik-Zeitung |abruf=2021-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Deborah&amp;#039;&amp;#039; wurde in 12 Sprachen übersetzt und jahrelang in der ganzen Welt aufgeführt. &amp;#039;&amp;#039;Die lustigen Weiber von Windsor&amp;#039;&amp;#039; wurden bis in die Gegenwart in zahlreichen Sprachen gedruckt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutsche Biographie |url=https://www.deutsche-biographie.de/sfz65651.html |titel=Mosenthal, Salomon Hermann von - Deutsche Biographie |abruf=2021-04-24 |sprache=de }}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Deborah&amp;#039;&amp;#039; wurde allein im Jahr 1862 in New York 400-mal, in den Jahren 1862/63 in London 500-mal aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.projekt-gutenberg.org/autoren/namen/mosenthl.html |titel=Mosenthal, Salomon Hermann |abruf=2021-05-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitat ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Viel gewinnt, wer wenig heischt: Viel gehofft – ist viel getäuscht; Viel gestrebt – ist viel gestritten; Viel geliebt – ist viel gelitten.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gutezitate.com/autor/salomon-hermann-mosenthal |titel=Salomon Hermann Mosenthal |abruf=2021-05-13 |sprache=de }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Die lustigen Weiber von Windsor (Oper)|Die lustigen Weiber von Windsor]]&amp;#039;&amp;#039; (Libretto, vertont von Otto Nicolai), um 1845&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Holländer Michel&amp;#039;&amp;#039;, 1846&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deborah. Volks-Schauspiel in vier Akten&amp;#039;&amp;#039;, 1848 ([https://archive.org/details/deborahvolksscha00moseuoft Digitalisat der 5. Auflage von 1875] im [[Internet Archive]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cäcilia von Albano. Dramatisches Gedicht in fünf Aufzügen&amp;#039;&amp;#039;, 1849 ({{Digitalisat |IA=cciliavonalban00mose}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein deutsches Dichterleben. Schauspiel in fünf Aufzügen nach [[Otto Müller (Schriftsteller)|Otto Müller]]’s gleichnamigem Roman&amp;#039;&amp;#039;, 1850 ([https://books.google.lv/books?id=XqpI1F4UwfAC Digitalisat] bei Google Books)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Sonnwendhof. Volksschauspiel in fünf Aufzügen&amp;#039;&amp;#039;, 1854 ([https://books.google.lv/books?id=PDFPAQAAMAAJ Digitalisat der 2. Auflage von 1868] bei Google Books)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dyveke Sigbritsdatter|Düweke]]. Drama in fünf Aufzügen&amp;#039;&amp;#039;, 1860 ([https://books.google.lv/books?id=ox5dAAAAcAAJ Digitalisat] bei Google Books)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Gedichte&amp;#039;&amp;#039;, 1866 ({{Digitalisat |IA=gesammeltegedic00mosegoog}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Die Königin von Saba]]&amp;#039;&amp;#039; (Libretto), 1875&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Erzählungen aus dem jüdischen Familienleben]]&amp;#039;&amp;#039;, 1878 ({{Digitalisat |IA=bilderausdemjd00mose}} der Auflage von 1913 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Bilder aus dem jüdischen Familienleben&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Gesammelte Werke in 4 Bänden. Stuttgart &amp;amp; Leipzig : Eduard Hallberger 1878&lt;br /&gt;
** Band 1 &amp;amp; 2 (1878) [https://www.google.de/books/edition/_/-f2alhoc4VgC Digitalisat Israelische Nationalbibliothek], [https://www.google.de/books/edition/S_H_Mosenthal_s_gesammelte_Werke/oEbiAAAAMAAJ Digitalisat Wisconsin]&lt;br /&gt;
** Band 3 &amp;amp; 4 (1878) [https://www.google.de/books/edition/_/i6ylQ7ZmsEkC Digitalisat Israelische Nationalbibliothek], [https://www.google.de/books/edition/_/FUfiAAAAMAAJ Digitalisat Wisconsin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl-Friedrich Dürr]]: &amp;#039;&amp;#039;Opern nach literarischen Vorlagen. Shakespeares The merry wives of Windsor in den Vertonungen von Mosenthal-Nicolai: Die lustigen Weiber von Windsor u. Boito-Verdi: Falstaff. Ein Beitrag zum Thema Gattungstransformation&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik.&amp;#039;&amp;#039; 62). Heinz, Stuttgart 1979.&lt;br /&gt;
* {{NDB|18|173|175|Mosenthal, Salomon Hermann von|[[Reinhart Meyer (Kulturhistoriker)|Reinhart Meyer]]|101363184}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|22|368|371|Mosenthal, Salomon Hermann von|[[Anton Emanuel Schönbach|Anton Schönbach]]|ADB:Mosenthal, Salomon Hermann von}}&lt;br /&gt;
* Hartmut Wecker: &amp;#039;&amp;#039;„ob elegans ingenium …“ Das Promotionsverfahren des Dichters Salomon Hermann Mosenthal in Marburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;alma mater philippina.&amp;#039;&amp;#039; Wintersemester 1992, S. 32–35.&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Mosenthal, Salomon Hermann|19|137|143}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mosenthal, Salomon Hermann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon deutsch-jüdischer Autoren]].&amp;#039;&amp;#039; Band 17: &amp;#039;&amp;#039;Meid–Phil.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Archiv Bibliographia Judaica. de Gruyter, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2009, ISBN 978-3-598-22697-7, S. 148–160.&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Hahn: &amp;#039;&amp;#039;Deborah.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dan Diner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur&amp;#039;&amp;#039; (EJGK). Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Co–Ha.&amp;#039;&amp;#039; Metzler, Stuttgart/Weimar 2012, ISBN 978-3-476-02502-9, S. 74–77.&lt;br /&gt;
* Josef Weilen, S.H. Mosenthal – ein Lebensbild, In: S. H. Mosenthal‘s Gesammelte Werke, Sechster (und letzter) Band, Druck und Verlag von Eduard Hallberger, Stuttgart/Leipzig 1878. [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11377296?q=%28Salomon+Hermann+Mosenthal%29&amp;amp;page=12,13 digitale-sammlungen.de] Quelle: Kurze Selbstbiographie Mosenthals, 1874 in der Zeitschrift „Gegenwart“ veröffentlicht. Tageblätter von 1862–1865. Mitteilungen von Geschwistern und Freunden. Weilens eigene Erinnerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Salomon Hermann Mosenthal}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|101363184}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|101363184}}&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Mosenthal%2C_Salomon_Hermann|cname=Salomon Hermann Mosenthal}}&lt;br /&gt;
* {{Zeno-Autor|Literatur/M/Mosenthal,+Salomon+Hermann+von}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|425}}&lt;br /&gt;
* {{OL-Autor|OL4908707A}}&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/search.php?query=creator%3A%22Mosenthal%2C+Salomon+Hermann%2C+1821-1877%2C+librettist%22&amp;amp;and&amp;amp;#91;&amp;amp;#93;=languageSorter%3A%22German%22 Salomon Hermann Mosenthal] im Internet Archive&lt;br /&gt;
* Vollständige Namen und Geburts- sowie Sterbedaten zu den Eltern anhand der Daten von Schwester Helene: [https://www.ancestry.com/genealogy/records/helene-mosenthal-24-yhfz4 ancestry.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101363184|LCCN=n82208536|VIAF=76441946}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mosenthal, Salomon Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Librettist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Judentum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Eisernen Krone (Ausprägung unbekannt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1821]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mosenthal, Salomon Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mosenthal, Salomon Hermann Ritter von (vollständiger Name); Mosenthal, Salomon Hermann von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dramatiker und Librettist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Januar 1821&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kassel]], [[Kurfürstentum Hessen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Februar 1877&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-37619-04</name></author>
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