<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Salomon_Gessner</id>
	<title>Salomon Gessner - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Salomon_Gessner"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Salomon_Gessner&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T00:41:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Salomon_Gessner&amp;diff=250936&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AF666: /* Gedenken */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Salomon_Gessner&amp;diff=250936&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-04T22:00:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gedenken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Dichter Salomon Gessner. Für den Theologen siehe [[Salomon Gesner]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Anton Graff Salomon Gessner.jpg|mini|[[Anton Graff]]: &amp;#039;&amp;#039;Bildnis Salomon Gessner&amp;#039;&amp;#039;, 1765–1766, Inventarnummer GKS459, Depositum der [[Gottfried Keller-Stiftung]] im [[Landesmuseum Zürich]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundessammlungen.ch/de/collection/item/18141/ &amp;#039;&amp;#039;Bildnis Salomon Gessner&amp;#039;&amp;#039;], 1794–1796, von Anton Graff (1736–1813). In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweiz|erische Eidgenossenschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Eidgenössisches Departement des Innern]] EDI, [[Bundesamt für Kultur]] BAK, Museen und Sammlungen des Bundes, Sammlung [[Gottfried Keller-Stiftung]], Inventarnummer GKS459, Depositum der Gottfried Keller-Stiftung im Landesmuseum Zürich. Abgerufen am 11. März 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salomon Gessner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. April]] [[1730]] in [[Zürich]]; † [[2. März]] [[1788]] ebenda) war ein [[Schweiz]]er [[Idyll]]endichter, [[Malerei|Maler]] und [[Grafiker]]. Die heutige &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; wurde von ihm gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Plaque for Salomon Gessner.jpg|mini|links|hochkant|Gedenktafel am Haus &amp;#039;&amp;#039;Zum Schwanen&amp;#039;&amp;#039;, Münstergasse 9, Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Salomon-gessner-w-a-mozart-musiziert-in-kleinem-kreis-wahrend-seines-zurcher-aufenthaltes-1766.jpg|mini|hochkant|links|Salomon Gessner: &amp;#039;&amp;#039;Das zehnjährige Wunderkind [[Wolfgang Amadeus Mozart]]&amp;#039;&amp;#039; (1756–1791), Zürich, 1766]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sihlwald Forsthaus.JPG|mini|links|hochkant|Forsthaus Sihlwald]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anton Graff Judith Gessner.jpg|mini|Anton Graff: &amp;#039;&amp;#039;[[Judith Heidegger|Judith Gessner-Heidegger]]&amp;#039;&amp;#039;, 1765–1766, Depositum der Gottfried Keller-Stiftung im Landesmuseum Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BukolischeSzene.jpg|mini|Gessner, [[Bukolische Dichtung|Bukolische]] Szene 1767]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GessnerS.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Salomon Gessner&amp;#039;&amp;#039;, Gemälde von [[Johann Heinrich Wilhelm Tischbein]], um 1787, [[Gleimhaus]] Halberstadt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zürich - Platzspitzpark - Salomon Gessner IMG 1239.jpg|mini|Gessner-Denkmal im Platzspitz-Park]]&lt;br /&gt;
Salomon Gessners Vater, Hans Konrad Gessner,&amp;lt;ref&amp;gt;Anmerkung: Ihr Vorfahr Heinrich Gessner war ein Cousin von [[Conrad Gessner]]. Von Heinrichs Bruder Hans stammt [[Johannes Gessner]] ab.&amp;lt;/ref&amp;gt; war Buchdrucker, Buchhändler, Verleger und Mitglied des Hohen Rats von Zürich, seine Mutter war Esther Hirzel. Salomon Gessner lebte von 1736 bis zu seinem Tod im von seinem Vater gekauften Haus &amp;#039;&amp;#039;Zum Schwanen&amp;#039;&amp;#039; in der Münstergasse 9 im Zürcher [[Niederdorf (Stadt Zürich)|Niederdorf]]. 1749 begann er eine Lehre in einer Buchhandlung in [[Berlin]], die er im Jahr darauf abbrach. Daraufhin beschäftigte er sich mit der [[Landschaftsmalerei]] und der [[Radierung|Radierkunst]]. Nach einem kurzen Aufenthalt in [[Hamburg]], wo er von [[Karl Wilhelm Ramler]] und [[Friedrich von Hagedorn]] beeinflusst wurde, kehrte er in seine Heimatstadt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gessners Neigung, im väterlichen Geschäft mitzuarbeiten, war gering. Viel lieber wollte er [[Zeichnung (Kunst)|zeichnen]],&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ein Skizzenbuchblatt von Salom Gessner&amp;#039;&amp;#039; ([[doi:10.5169/seals-163344#173]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; malen, dichten und mit seinen Freunden das Leben geniessen. Er schloss sich der &amp;#039;&amp;#039;Dienstags-Compagnie&amp;#039;&amp;#039; an, einer Gruppe von rund 20 jungen Männern aus Zürichs führenden Familien. Die &amp;#039;&amp;#039;Compagnie&amp;#039;&amp;#039; traf sich jeden Dienstag zum Gedankenaustausch und geselligen Beisammensein, im Winter abwechselnd in den Häusern und Wohnungen der Eltern, im Sommer in einem Klubhaus ausserhalb der Stadt auf einem Rebgut im [[City (Stadt Zürich)|Selnau]]. Naturschwärmerei erfasste die jungen Schöngeister; in Anlehnung an die idyllische [[Schäferdichtung]] des Altertums sahen sie sich als &amp;#039;&amp;#039;Sihl-Schäfer&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Besuch bei Salom Gessner im Sihlwald&amp;#039;&amp;#039; ([[doi:10.5169/seals-571434#43]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gelang Gessner bald, sich einen Namen durch sein &amp;#039;&amp;#039;Lied eines Schweizers an sein bewaffnetes Mädchen&amp;#039;&amp;#039; (1751) und sein Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Die Nacht&amp;#039;&amp;#039; (1753) zu machen. Die Idee zu seinem grösseren Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Daphnis&amp;#039;&amp;#039; (1754) schöpfte er aus [[Jacques Amyot]]s Übersetzung des [[Longos]]. Der ersten Sammlung seiner &amp;#039;&amp;#039;Idyllen&amp;#039;&amp;#039;, die gleichzeitig mit seinem &amp;#039;&amp;#039;Inkel und Yariko&amp;#039;&amp;#039; [[Literaturjahr 1756|1756]] erschien, folgte 1758 sein &amp;#039;&amp;#039;Tod Abels&amp;#039;&amp;#039;, eine Art von idyllischem [[Heldengedicht]] in Prosa, und 1762 eine Sammlung seiner &amp;#039;&amp;#039;Gedichte&amp;#039;&amp;#039; in vier Bänden. Durch die Malerei vom Dichten abgehalten, liess er erst 1772 ein zweites Bändchen &amp;#039;&amp;#039;Idyllen&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Briefe über die Landschaftsmalerei&amp;#039;&amp;#039; erscheinen. Als «Malerdichter» war Gessner die Verkörperung für den [[Dilettant]]en und Autodidakten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Salomon Gessner – Vom Amateur zum Autodidakten&amp;#039;&amp;#039; ([[doi:10.5169/seals-169075#152]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761 war er Mitbegründer der [[Helvetische Gesellschaft|Helvetischen Gesellschaft]] und heiratete gegen den Willen seines Vaters [[Judith Heidegger]], die Tochter des Verlegers und Konkurrenten Heidegger und Nichte des Bürgermeisters [[Johann Konrad Heidegger]]. Im selben Jahr wurde er Teilhaber der Firma Orell &amp;amp; Co. und 1763 künstlerischer Leiter der [[Porzellanmanufaktur Kilchberg-Schooren|Porzellan- und Fayence-Manufaktur im Schooren]] in Kilchberg. Seine künstlerische Tätigkeit in der Manufaktur erwähnte [[Gottfried Keller]] in den [[Züricher Novellen|Zürcher Novellen]] im Band &amp;#039;&amp;#039;[[Der Landvogt von Greifensee]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Angst: [https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=dis-001:1905:9#22 &amp;#039;&amp;#039;Zürcher Porzellan.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizer Illustrierte]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 9, 1905, S. 2–19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein grosser Sammler von «Zürcher-Porzellan» war [[Heinrich Angst (Sammler)|Heinrich Angst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1763 wurde Gessners Tochter Dorothea geboren, sein Sohn [[Konrad Gessner (Maler)|Conrad]] 1764. 1765 wurde Salomon Gessner als Mitglied der [[Sechseläuten#Zug der Zünfte|Zunft]] &amp;#039;&amp;#039;zur Meisen&amp;#039;&amp;#039; in den [[Constaffel#Verlust der politischen Bedeutung|Grossen Rat]] der Stadt Zürich, 1767 in den Kleinen Rat gewählt. 1768 erfolgte die Wahl zum [[Territoriale Entwicklung Zürichs|Obervogt]] von Erlenbach. Sein Sohn Heinrich wurde 1776 &amp;lt;!--so unter [[Anton Graff]] angegeben--&amp;gt;geboren. 1776 wurde er Obervogt zu den &amp;#039;&amp;#039;Vier Wachten&amp;#039;&amp;#039; und von [[Wipkingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1781 bis zu seinem Tod war Salomon Gessner als «Sihlherr» oberster Verwalter des [[Sihlwald]]s und verantwortlich für die Versorgung der Stadt Zürich mit Brennholz. In den Sommermonaten wohnte er im heute noch erhaltenen Forsthaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gangdur&amp;quot;&amp;gt;[http://www.alt-zueri.ch/turicum/bruecken/gessnerbruecke/gessnerbruecke.html &amp;#039;&amp;#039;Gang dur Alt-Züri: Die Gessnerbrücke.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 19. Dezember 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Haus an der Münstergasse 9 empfing er eine illustre Schar von Besuchern und Gästen; unter anderem war 1766 die Künstlerfamilie [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]] bei ihm zu Gast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1780 begründete er die &amp;#039;&amp;#039;Zürcher Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, aus der 1821 die &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gessners einst vielgepriesene &amp;#039;&amp;#039;Idyllen&amp;#039;&amp;#039; feierten ein goldenes Zeitalter ungestörter Eintracht, und obschon er sich auf [[Theokrit]] berief, war er der [[Arkadien|arkadischen]] Schäferwelt der italienisch-französischen Hofpoeten des 17. Jahrhunderts weit näher verwandt. In der [[Landschaftsmalerei]] hat er sich bleibende Verdienste erworben; zu seinen besten Werken zählen zwölf radierte Landschaften, die er 1770 herausgab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wernhard Huber]] konnte 1799 für die [[Allgemeine Lesegesellschaft Basel|Basler allgemeine Lesegesellschaft]] von der Witwe Salomon Gessners den gesamten Bestand an Kunstwerken und Schriften ihres verstorbenen Mannes entgegennehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Wernle |Titel=1799, Nachlass von Gessner |Sammelwerk=Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde |Band=20 |Datum=1922 |Seiten=115 |Online=[https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=bzg-002:1922:20#121 Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gessnergrotte in der Ermitage Arlesheim .jpg|alt=Gessnergrotte in der Ermitage Arlesheim. Nach dem Tod des Idyllendichters, Malers, Zeichners, Politikers und Verlegers (Begründer der NZZ 1780) Salomon Gessner wurde die Grotte umgestaltet zur Gessnergrotte.|mini|Gessnergrotte in der [[Eremitage (Arlesheim)|Ermitage Arlesheim]] ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstein in der Gessnergrotte.jpg|alt=Gedenkstein in der Gessnergrotte von der Ermitage Arlesheim. Der Gedenkstein mit Namen, Leier (Symbol für Sänger) und Palette (Symbol für Maler), nach unten weisender Fackel (Symbol für Trauer) und Lorbeerkranz (Symbol für Ruhm). Der Gedenkstein wurde nach der Zerstörung 1793 im Jahr 1811 wiederhergestellt.|mini|Gedenkstein in der Gessnergrotte von der [[Eremitage (Arlesheim)|Ermitage Arlesheim]]]]&lt;br /&gt;
In der Zürcher [[Platzspitz]]-Anlage beim Zusammenfluss von Sihl und Limmat wurde 1792/1793 das von [[Alexander Trippel]] geschaffene Gessner-Denkmal, eines der ersten patriotischen Denkmäler der Schweiz, aufgestellt. Die ursprünglich bis zum Platzspitz verlaufende [[Gessnerallee]] und die 1893 erbaute Gessner-Brücke, die die Kasernenstrasse mit der Gessnerallee verbindet, sind nach ihm benannt. Zu Ehren seiner Ehefrau Judith Gessner-Heidegger benannte der Stadtrat von Zürich am 18. Januar 2006 einen Platz bei der Gessnerallee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gedenktafel zu Ehren Gessners ziert sein einstiges Wohnhaus an der Münstergasse 9.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gangdur&amp;quot; /&amp;gt; 1788 wurde ihm ein noch heute stehender [[Gessner-Gedenkstein|Gedenkstein]] auf der Südseite des [[Klöntalersee]]s gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine steinerne Gessner-Büste wurde Ende des 18. Jahrhunderts in den &amp;#039;&amp;#039;Heiligen Hallen&amp;#039;&amp;#039; im [[Tharandter Wald]] bei [[Tharandt]] errichtet und nach der Zerstörung in [[Lauchhammer-Ost|Lauchhammer]] aus Metallguss neu gefertigt. Sie ist zwar nicht erhalten, aber auf zeitgenössischen Abbildungen von Tharandt im 19. Jahrhundert dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Adolf Lindau: &amp;#039;&amp;#039;Rundgemählde der Gegend von Dresden…&amp;#039;&amp;#039;, Band 2. Arnoldische Buch- und Kunsthandlung, Dresden 1820, S. 158&amp;amp;nbsp;ff. und 1822, S. 178&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Bad Dürkheim]] wurde ein „Gessnertempelchen“ errichtet. Nach dessen erster Zerstörung 1834 und später vollständiger Zerstörung im Jahre 1856 wurde die Stelle im Waldgebiet „Am Tempelchen“ benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;1787, [https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=lib-006:1958:1::78#78 &amp;#039;&amp;#039;Das Gessnertempelchen.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1793 wurde auf persönliche Initiative von [[Benjamin Thompson]] ein Salomon-Gessner-Denkmal im Karl-Theodor-Park in München errichtet, dem späteren [[Englischer Garten (München)|Englischen Garten]].&lt;br /&gt;
Wegen starker Verwitterung wurde das Denkmal abgetragen und gilt heute als verschollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarische Einflüsse ==&lt;br /&gt;
Gessner selbst nennt einige seiner bevorzugten Dichter in dem Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Der Wunsch&amp;#039;&amp;#039; aus den &amp;#039;&amp;#039;Idyllen&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{&amp;quot; |Sprache=de-CH |Soll ich die wenigen nennen? Du schöpfrischer [[Friedrich Gottlieb Klopstock|Klopstok]], und du [[Johann Jakob Bodmer|Bodmer]], der du mit [[Johann Jakob Breitinger (Philologe)|Breitingern]] die Fakel der Critik aufgesteket hast, denen Irrlichtern entgegen, die in Sümpfe oder dürre Einöden verführten. Und du [[Christoph Martin Wieland|Wieland]], (oft besucht deine Muse ihre Schwester, die ernste Welt-Weisheit, und holt erhabenen Stoff, aus ihren geheimesten Kammern, und bildet ihn zu reizenden Gratien,) oft sollen eure Lieder in heiliges Entzüken mich hinreissen; Auch du mahlerischer [[Ewald Christian von Kleist|von Kleist]], sanft entzükt mich dein Lied, wie ein helles Abendroth, zu frieden ist dann mein Herz, und still, wie die Gegend beym Schimmer des Monds; auch du [[Johann Wilhelm Ludwig Gleim|Gleim]], wenn du die lächelnden Empfindungen unsers Herzens singest und unschuldigen Scherz, – – Doch soll ich euch alle nennen ihr wenigen? die verwöhnte Nation mißkennt euern Werth, euch zu schäzen ist einer bessern Nachwelt vorbehalten.}}&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeno.org/Literatur/M/Gessner,+Salomon/Gedichte/Idyllen/Idyllen/Der+Wunsch &amp;#039;&amp;#039;Gessner, Salomon: Idyllen.&amp;#039;&amp;#039;] Kritische Ausgabe, herausgegeben von E.&amp;amp;nbsp;Theodor Voss, Reclam, Stuttgart 1973, S. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vorrede seiner &amp;#039;&amp;#039;Idyllen&amp;#039;&amp;#039; von 1756 werden «die beiden antiken Idyllendichter [[Theokritos|Theokrit]] und [[Vergil]]» thematisiert: «[…] Theokrit wird zwar als »das beste Muster« für die Idylle ausführlich besprochen, doch mit den letzten Sätzen der Vorrede wird Vergil als literarisches Vorbild hervorgehoben, weil er den »so sehr abgeänderten Sitten« näher steht.»&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Felix Knode |Titel=Literarische Anthropologie und empfindsame Idyllik. Zum Verhältnis von Literatur und Philosophie im Erzählwerk Friedrich Heinrich Jacobis |Auflage=1. Auflage |Verlag=transcript Verlag |Ort=Bielefeld |Datum=2024 |ISBN=978-3-8376-6858-2 |Seiten=79-148, hier 90 und 114}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Schriftstellerische Arbeiten ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Idyllen.&amp;#039;&amp;#039; Gessner, Zürich 1756 ({{DTAW|gessner_idyllen_1756}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gefilde seliger Liebe.&amp;#039;&amp;#039; Enck-Verlag, Berlin-Tempelhof 1925.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gessners sämtliche Schriften erschienen 1777–1778 in Zürich im Selbstverlag (2 Bände, als [http://digital.lb-oldenburg.de/brandes/content/titleinfo/4922 Digitalisate] bei der [[Landesbibliothek Oldenburg]]; in neuer Ausgabe, Leipzig 1841, 2 Bände) und wurden auch ins Französische übersetzt (Paris 1786–1793, 3 Bände, und öfter). Sein &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel mit seinem Sohn&amp;#039;&amp;#039; erschien in Bern und Zürich 1801. [[Juliane Giovane]] übersetzte die Idyllen ins Italienische.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Benedetto Croce]]: &amp;#039;&amp;#039;La Duchessa Giovane.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rassegna Pugliese.&amp;#039;&amp;#039; 30. September 1887, S. 275&amp;amp;nbsp;f. [http://emeroteca.provincia.brindisi.it/Rassegna%20pugliese%20di%20scienze%20lettere%20ed%20arti/1887/30%20Settembre%20N.%2018.pdf Rassegna Pugliese] (PDF; 3,54&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Künstlerische Arbeiten ===&lt;br /&gt;
Sein Werk umfasst Radierungen, Zeichnungen, [[Gouache]]n und [[Aquarell]]e. Die Zuschreibung weniger bekannter Ölgemälde ist umstritten. Gessner schuf 460 Radierungen, darunter drei Folgen: 1764 eine Serie mit zehn Landschaften im Stile des [[Anthonie Waterloo]] ergänzt um [[Bukolische Dichtung|bukolische]] und [[Mythologie|mythologische Gestalten]], 1769 eine Serie von zwölf Blatt mit Hirtenlandschaften und 1771 eine Folge von zehn Blatt mit Figuren aus der Mythologie. Der überwiegende andere Teil seiner Radierungen besteht aus Illustrationen seiner eigenen Werke und der literarischen Werke anderer Autoren wie [[Jonathan Swift]]s &amp;#039;&amp;#039;Gullivers Reisen&amp;#039;&amp;#039; oder die [[William Shakespeare|Shakespeare]]-Übersetzungen von [[Christoph Martin Wieland]]. Ausserdem radierte er zwischen 1779 und 1789 kleinformatige Schweizer [[Vedute]]n für den &amp;#039;&amp;#039;Helvetischen Calender.&amp;#039;&amp;#039; Sein &amp;#039;&amp;#039;Brief über die Landschaftsmahlerey an Herrn [[Johann Caspar Füssli|Fuesslin]], den Verfasser der Geschichte der besten Künstler in der Schweitz&amp;#039;&amp;#039; ebnete dieser eher gering geschätzten künstlerischen Gattung den Weg zu grösserer Beachtung. Er schildert darin, wie er sich als [[Autodidakt]] nach vergeblichen Versuchen durch das Studium der älteren Meister und dann erst das genaue Studium der Natur zu einem eigenständigen Künstler entwickeln konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 wurde sein künstlerischer Nachlass mit Studien, Gouachen und dem druckgraphischen Gesamtwerk der [[Kunsthaus Zürich|Zürcher Künstler-Gesellschaft]] übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- chronologisch absteigend --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20110205043232/http://www.bautz.de/bbkl/g/gessner_s.shtml |autor=Stefan Lindinger|artikel=Salomon Gessner|band=38|spalten=577-589}}&lt;br /&gt;
* {{AKL|52|385|386|Salomon Gessner|Rebecca Gericke-Budliger}}&lt;br /&gt;
* [[Martin Bircher]] u.&amp;amp;#8239;a.: &amp;#039;&amp;#039;Salomon Gessner: Maler und Dichter der Idylle 1730–1788.&amp;#039;&amp;#039; 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. Herzog August Bibliothek, Wolfenbüttel 1982, ISBN 3-88373-010-6 (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Ausstellungskataloge der Herzog-August-Bibliothek.&amp;#039;&amp;#039; 30).&lt;br /&gt;
* {{NDB|6|346|347|Geßner, Salomon|[[Kurt Wölfel]]|118538969}}&lt;br /&gt;
* [[Diedrich Roskamp]]: &amp;#039;&amp;#039;Salomon Geßner im Lichte der Kunsttheorie seiner Zeit. Ein Beitrag zum Problem Klassizismus und Romantik im 18. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Marburg 1935 &amp;lt;!--[https://www.konversations-lexikon.de/sb-17-1337/diedrich-roskamp-salomon-gessner-im-lichte-der-kunsttheorie-seiner-zeit-ein-beitrag-zum Ansicht]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Paul Leemann-van Elck]]: &amp;#039;&amp;#039;Salomon Gessner. Sein Lebensbild mit beschreibenden Verzeichnissen seiner literarischen und künstlerischen Werke.&amp;#039;&amp;#039; Orell Füssli, Zürich/Leipzig 1930 (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Monographien zur Schweizer Kunst.&amp;#039;&amp;#039; 6).&lt;br /&gt;
* [[Felix Staehelin|Felix Stähelin]]: &amp;#039;&amp;#039;Demagogische Umtriebe zweier Enkel Salom Gessners.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für schweizerische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 39, 1914, S. 1–88 ([[doi:10.5169/seals-45975#33]]).&lt;br /&gt;
* Franz Beyel: &amp;#039;&amp;#039;Der gelesenste Zürcherdichter des achtzehnten Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zürcher Taschenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 35. 1912, S. 30–66 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=zut-001%3A1912%3A35#37 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{ADB|9|122|126|Geßner, Salomon|[[Wilhelm Creizenach]], Theodor Süpfle|ADB:Geßner, Salomon (Dichter)}}&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Körte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Briefe der Schweizer Bodmer, Sulzer, Geßner.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1804 ([http://www.v-kleist.com/ec/Briefe_der_Schweizer.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Johann Jakob Hottinger (Philologe)|Johann Jakob Hottinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Salomon Geßner.&amp;#039;&amp;#039; Geßner, Zürich 1796 ([https://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10063461.html Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=118538969}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118538969}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118538969}}&lt;br /&gt;
* {{Zeno-Autor|Literatur/M/Gessner,+Salomon}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|196}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|11825|Salomon Gessner|Autor= Bruno Weber}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.ub.fu-berlin.de/service_neu/internetquellen/fachinformation/germanistik/autoren/autorg/gessner.html |text=Kommentierte Linksammlung der Universitätsbibliothek der FU Berlin |wayback=20131011164738}} (Ulrich Goerdten)&lt;br /&gt;
* {{SIKART |4022807 |Gessner, Salomon |Autor=Thierry Dufrêne}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/FD7QVZZ4HMO3XMS5HO72X4VWSXT2T2R7 &amp;#039;&amp;#039;Tharandt mit «Heiligen Hallen» und Geßner-Büste&amp;#039;&amp;#039; (Abbildung von 1801/1825)]&lt;br /&gt;
* [http://opc.staatsbibliothek-berlin.de:8080/CHARSET=ISO-8859-1/DB=1/LNG=DU/SID=fd179ace-b/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=1016&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=Gessner,+Salomon Literatur von und über Salomon Gessner in der Staatsbibliothek zu Berlin]&lt;br /&gt;
* [https://www.viceversaliteratur.ch/author/20464 &amp;#039;&amp;#039;Salomon Gessner.&amp;#039;&amp;#039;] Biografie und Bibliografie auf [[Viceversa Literatur]].&lt;br /&gt;
* Felix Graf: [https://blog.nationalmuseum.ch/2019/02/robinson-crusoe-im-alten-zuerich/ &amp;#039;&amp;#039;Robinson Crusoe im alten Zürich&amp;#039;&amp;#039;] im Blog des [[Schweizerisches Nationalmuseum|Schweizerischen Nationalmuseums]] vom 28. Februar 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118538969|LCCN=n50016527|NDL=00745341|VIAF=19765806}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gessner, Salomon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Neue Zürcher Zeitung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur der Aufklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anton Graff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Helvetischen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1730]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1788]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gessner, Salomon&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Geßner, Salomon&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Idyllendichter, Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. April 1730&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. März 1788&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AF666</name></author>
	</entry>
</feed>