<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Salomon-Turmmuseum</id>
	<title>Salomon-Turmmuseum - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Salomon-Turmmuseum"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Salomon-Turmmuseum&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-24T13:24:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Salomon-Turmmuseum&amp;diff=2669391&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Salomon-Turmmuseum&amp;diff=2669391&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-18T09:22:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Salomon-Turm, Visegrád, Ungarn.jpg|miniatur|Der Turm als Teil des Verteidigungsringes von Visegrád.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salomon-Turmmuseum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich im Salomon-Turm (ungarisch &amp;#039;&amp;#039;Salamon-torony&amp;#039;&amp;#039;), dem Kernwerk einer mittelalterlichen Verteidigungsbastion der Stadt [[Visegrád]] im [[Ungarn|ungarischen]] [[Komitat Pest]]. Die zum Visegráder [[Mátyás Király Múzeum]] (König-Matthias-Museum) gehörende Zweigstelle beherbergt [[Archäologie|archäologische]] und historische Objekte zur Ortsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Turmes ==&lt;br /&gt;
Der mächtige, rechteckige [[Wohnturm]], der das Zentrum der &amp;#039;&amp;#039;Unteren Burg&amp;#039;&amp;#039; am Ostrand der Visegráder Verteidigungsanlage bildet, erhielt seinen Namen nach dem ungarischen König [[Salomon (Ungarn)|Salomon]] (1053–1087), der dort angeblich gefangen gehalten war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christian Lübke]]: &amp;#039;&amp;#039;Das östliche Europa.&amp;#039;&amp;#039; Siedler Verlag, München 2004, ISBN 3-88680-760-6, S.&amp;amp;nbsp;258.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da die &amp;#039;&amp;#039;Untere Burg&amp;#039;&amp;#039; jedoch erst zwischen 1250 und 1260 errichtet wurde, vermutet die Wissenschaft stattdessen im oberhalb des Turmes gelegenen [[Römisches Reich|spätrömischen]] [[Kastell Visegrád–Sibrik]] den eigentlichen unfreiwilligen Aufenthaltsort Salomons. Die antiken Mauern der Befestigungsanlage sowie ein großer [[Burgus]] bestanden noch bis in das [[Mittelalter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Türkenkriege]] wurde die &amp;#039;&amp;#039;Untere Burg&amp;#039;&amp;#039; zerstört und der Turm schwer beschädigt. Ab 1871 begannen Visegráder Bürger im Zuge einer landesweiten Romantik für die frühe ungarische Geschichte mit einer Wiederherstellung der Burganlage. Während der Zwischenkriegsjahre wurde eine erste archäologische Sammlung in dem erneuerten Wehrturm eingerichtet. 1950 vernichtete ein Feuer große Teile des Wiederaufbaus. Zwischen 1959 und 1964 erfolgte durch den Architekten János Sedlmayr&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter Frodl]]: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kunstgeschichte und Denkmalpflege.&amp;#039;&amp;#039; W. Braumüller Verlag, Wien 1975, S.&amp;amp;nbsp;115.&amp;lt;/ref&amp;gt; ein erneuter, sehr freier Wiederaufbau des Turmes in deutlich sichtbarer [[Stahlbeton]]bauweise, die ganz bewusst zwischen den original erhaltenen Mauern und den modernen Zutaten unterscheiden will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Visegrád - Mátyás Király Múzeum - hochgotischer Brunnen.jpg|miniatur|Hochgotische Brunnen aus dem Visegráder Schloss]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Visegrád-Steinbruch (Burgus Solva 24) - Bauinschrift.jpg|miniatur|Spätrömische Bauinschrift des Burgus Visegrád-Steinbruch]]&lt;br /&gt;
Das Turmmuseum bietet auf drei Ebenen Ausstellungsflächen. Das Erdgeschoss ist alleine einem riesigen, aus Originalteilen rekonstruierten [[Gotik|hochgotischen]] Brunnen gewidmet, der einst unter König [[Sigismund von Luxemburg]] (1368–1437) den Innenhof des königlichen Palastes von Visegrád schmückte. Im Zuge des [[Renaissance]]-Umbaus des Schlosses unter König [[Matthias Corvinus]] (1443–1490) wurde dieser Brunnen wieder entfernt und durch eine zeitgenössische Arbeit ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Stock werden Skulpturen, Bauteile und religiöse Objekte aus dem Mittelalter und der Renaissance präsentiert, die während der Ausgrabungen im Visegráder Schloss zu Tage kamen, darunter war auch die Visegráder Madonna, die jetzt in der teilrekonstruierten Kirchenruine des Schlosses gezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Stock birgt für die Ortsgeschichte und das [[Donauknie]] bedeutende Objekte von der Urzeit bis in das 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Von überregionalem Rang sind die bis 2004 erfolgten Grabungsergebnisse aus dem [[Kastell Visegrád–Gizellamajor]] sowie die Funde aus den Burgi [[Kastell Visegrád–Gizellamajor#Limesverlauf zwischen dem Kastell Visegrád–Gizellamajor bis zum Kastell Visegrád–Sibrik|Visegrád-Steinbruch (Burgus Solva 24) und Visegrád-Lepence (Burgus Solva 35)]]. Der Burgus Solva 35 wird mit einer Teilrekonstruktion des Eingangsbereiches näher dargestellt. Zu sehen sind auch die für die Datierung so wichtigen Bauinschriften beider Burgi.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lupa.at/6030 |titel=6030 Bauinschrift eines Burgus |werk=lupa.at |datum= |abruf=2024-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{AE|2000|1223}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben können Fundstücke aus dem nahen Kastell Visegrád–Sibrik besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://visegradmuzeum.hu/salamon-torony/ Der Salomon-Turm auf den offiziellen Seiten von visegradmuzeum.hu] (in ungarischer Sprache).&lt;br /&gt;
* [https://www.visegrad.hu/salamon-torony-3 Der Salomon-Turm und seine Geschichte auf den offiziellen Seiten von visegrad.hu] (in ungarischer Sprache).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47/47/46.8/N|EW=18/58/38.2/E|type=landmark|region=HU-PE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Salomonturmmuseum}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Ungarn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turm in Ungarn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumswesen (Visegrád)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rekonstruiertes Bauwerk in Ungarn|Visegrad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turm in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Komitat Pest]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>