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	<title>Salo Flohr - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Salo_Flohr&amp;diff=300679&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Goesseln am 13. November 2025 um 19:47 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-13T19:47:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schachspieler&lt;br /&gt;
|Bild = [[Datei:Salo Flohr 1933.jpg|220px]]&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Salo Flohr (1933)&lt;br /&gt;
|Voller Name = &lt;br /&gt;
|Land = {{CSK}} (bis 1942)&amp;lt;br /&amp;gt;{{SUN}} (ab 1942)&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum = &amp;lt;!-- Wird normalerweise von Wikidata eingebunden, muss also nicht angegeben werden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Geburtsort = [[Horodenka]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|Sterbedatum = &amp;lt;!-- Wird normalerweise von Wikidata eingebunden, muss also nicht angegeben werden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Sterbeort = [[Moskau]], [[Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
|FIDE-Titel = [[Großmeister (Schach)|Großmeister]] (1950)&lt;br /&gt;
|Weltmeister = &lt;br /&gt;
|Weltmeisterin = &lt;br /&gt;
|Elo-Zahl = &amp;lt;!-- Nur nötig, wenn Elo &amp;lt; 2400 oder FideID nicht angegeben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Beste Elo-Zahl = 2754 (April 1936) ([[Historische Elo-Zahl]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salo Flohr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Саломон Михайлович Флор}}/&amp;#039;&amp;#039;Salomon Michailowitsch Flor&amp;#039;&amp;#039;; * [[21. November]] [[1908]] in [[Horodenka]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[18. Juli]] [[1983]] in [[Moskau]]) war ein [[Tschechoslowakei|tschechoslowakisch]]-[[Sowjetunion|sowjetischer]] [[Schach]]-[[Großmeister (Schach)|Großmeister]]. In den [[1930er]]-Jahren galt er als einer der besten Spieler der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:De GAK-zeskamp te Amsterdam Salo Flohr, Bestanddeelnr 915-8362.jpg|mini|Flohr (1963)]]&lt;br /&gt;
Salomon Flohr wurde als eines von acht Kindern verarmter jüdischer Eltern geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hort&amp;quot;&amp;gt;[[Vlastimil Hort]]: &amp;#039;&amp;#039;Memories: Vlastimil Hort on Salo Flohr&amp;#039;&amp;#039;. ChessBase, 22. Februar 2017, abgerufen am 23. Februar 2017 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] überlebten Salo Flohr und sein älterer Bruder als einzige ein Juden[[pogrom]], das Soldaten der [[Kaiserlich Russische Armee|russischen Armee]] im Sommer 1915 in ihrer [[Galizien|galizischen]] Heimatstadt verübten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jewishgen.org/Yizkor/gorodenka/gor086.html |titel=Gorodenka, Ukraine (Pages 86 - 96) |abruf=2024-05-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Vollwaisen zogen die Knaben um das Jahr 1916 nach [[Prag]] in [[Böhmen]]. Nach Gründung der [[Tschechoslowakei]] im Jahre 1918 wurde Flohr tschechoslowakischer Staatsbürger und wuchs in einer Pflegefamilie in [[Benešov|Benešov (Beneschau)]] auf. Zunächst verkaufte er Gemüse und trug ab etwa 1923 Zeitungen aus, doch bereits als Jugendlicher errang Flohr schachliche Erfolge in den Prager Cafés, wo er um Wetteinsatz spielte und darin ein besseres Auskommen fand als in bürgerlichen Berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flohr debütierte international beim großen [[Liste der bedeutendsten Schachturniere|Turnier]] in [[Rogaška Slatina]] 1929, wo er hinter [[Akiba Rubinstein]] Zweiter wurde. Dieser Erfolg war der Grundstein für seine nun folgende Berufsschachspielerkarriere. In den folgenden 10 Jahren war er schachlich sehr aktiv und ließ kaum ein wichtiges Turnier aus. Er gewann das [[Hastings-Schachturnier|Traditionsturnier von Hastings]] in den Jahren 1931 bis 1934 vier Mal hintereinander. Mit [[Michail Botwinnik]] gewann er 1935 in [[Moskau]] (vor den Ex-Weltmeistern [[José Raúl Capablanca]] und [[Emanuel Lasker]]). Er gewann die Turniere in [[Poděbrady]] 1936 und [[Ķemeri]] 1937 (gemeinsam mit [[Samuel Reshevsky]]) vor [[Alexander Aljechin]]. Flohr remisierte zwei Wettkämpfe gegen spätere Weltmeister: 1932 spielte er in [[Amsterdam]] gegen [[Max Euwe]] 8:8 (+3 =10 −3), 1933 gegen Michail Botwinnik in [[Sankt Petersburg|Leningrad]] und Moskau 6:6 (+2 =8 −2). Flohr spielte für die Tschechoslowakei bei fünf [[Schacholympiade]]n. [[Schacholympiade 1930|1930]] in [[Hamburg]] war noch keine feste Brettfolge vorgeschrieben, bei den vier folgenden Schacholympiaden spielte er am ersten Brett. In [[Prag]] [[Schacholympiade 1931|1931]] gewann er mit der Mannschaft Bronze, in [[Folkestone]] [[Schacholympiade 1933|1933]] Silber. Flohr erreichte [[Schacholympiade 1935|1935]] in [[Warschau]] und [[Schacholympiade 1937|1937]] in [[Stockholm]] das beste Einzelergebnis am ersten Brett, 1930 das zweitbeste Einzelergebnis aller Teilnehmer. Das Gesamtergebnis aller seiner Olympiapartien ist imponierend: +46 =28 −8 (73,17 %).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.olimpbase.org/players/gke04yke.html |titel=OlimpBase :: Men&amp;#039;s Chess Olympiads :: Salomon Flohr |abruf=2024-05-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Sieg im Revanchewettkampf um die [[Schachweltmeisterschaft 1937|Weltmeisterschaft 1937]] bezeichnete Aljechin Salo Flohr als seinen künftigen Herausforderer, ein Status, der auch durch eine Abstimmung in Stockholm anlässlich der [[Schacholympiade 1937]] festgesetzt wurde. Es wurde ein Zweikampf über 30 Partien in der Tschechoslowakei geplant.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hort&amp;quot; /&amp;gt; Zu einem Match zwischen den beiden kam es indes nicht, bedingt durch die schwierige politische Situation des jungen tschechoslowakischen Staates, der sich einer [[Okkupation]] durch das [[Faschismus|faschistische]] [[Deutschland]] ausgesetzt sah. Flohr verließ alsbald die Tschechoslowakei und lebte kurz in [[Schweden]], von wo er gemeinsam mit seiner Ehefrau mit Hilfe seines Freundes Michail Botwinnik in die [[Sowjetunion]] emigrierte. 1942 erhielt er die sowjetische Staatsbürgerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg galt Flohr, der nun in finanziell gutgestellten Verhältnissen lebte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hort&amp;quot; /&amp;gt; zunächst wieder als ein Anwärter auf den Weltmeistertitel. Die [[FIDE]] verlieh ihm 1950 den [[Großmeister (Schach)|Großmeistertitel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Willy Iclicki: &amp;#039;&amp;#039;FIDE Golden book 1924–2002&amp;#039;&amp;#039;. Euroadria, Slovenia, 2002, S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er qualifizierte sich über das [[Interzonenturnier Saltsjöbaden 1948]] für das [[Kandidatenturnier Budapest 1950|Kandidatenturnier in Budapest 1950]]. Doch hatte er seine beste Zeit schon hinter sich, er belegte dort nur den 8. Platz (7 Punkte aus 18 Partien). Flohr konzentrierte sich in der Folge auf seine schriftstellerischen und schachjournalistischen Aktivitäten für verschiedene russische und ausländische Zeitungen, darunter auch deutsche Blätter (er sprach perfekt Deutsch). Er begleitete als Kommentator bis zu seinem Tod 1983 alle wichtigen Schachereignisse in der Sowjetunion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß der Rückrechnung der [[Historische Elo-Zahl|historischen Elo-Zahl]] nahm Flohr von März bis November 1935 und im Mai 1936 den 2. Platz in der Weltrangliste ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://chessmetrics.com/cm/CM2/PlayerProfile.asp?Params=199510SSSSS3S038519000000111000000000009110100 |titel=Chessmetrics Player Profile: Salo Flohr |abruf=2024-05-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Seine Frau Tatjana Flohr (1933–1993) war eine Nichte des berühmten russischen Dichters [[Sergei Alexandrowitsch Jessenin|Sergei Jessenin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gregory S. Donges: &amp;#039;&amp;#039;Salo Flohr&amp;#039;s best Games of Chess&amp;#039;&amp;#039;. Thinker’s Press, Davenport, Iowa 1985. ISBN 0-938650-34-3. (englisch)&lt;br /&gt;
* V. D. Baturinskij (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grossmejster Flor&amp;#039;&amp;#039;. Fiskultura i sport, Moskau 1985 (russisch)&lt;br /&gt;
* Helmut Wieteck: &amp;#039;&amp;#039;Salo Flohr und das Schachleben in der Tschechoslowakei&amp;#039;&amp;#039;. Neu-Jung-Verlag, Homburg 2005. ISBN 3-933648-26-2.&lt;br /&gt;
* Henrik Malm Lindberg: &amp;#039;&amp;#039;Schackmästare utan hemland&amp;#039;&amp;#039;, Personhistorisk Tidskrift, 2020:1, (schwedisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|107796872}}&lt;br /&gt;
* {{Chessgames|20071}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Tschechische Schachgroßmeister&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Tschechoslowakische Schachgroßmeister&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107796872|LCCN=n85376273|VIAF=15297622}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Flohr, Salo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationaler Einzelmeister (Schach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowakischer Emigrant in der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Flohr, Salo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Flohr, Salomon Michailowitsch; Flohr, Salomon; Флор, Саломон Михайлович&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=tschechoslowakisch-sowjetischer Schachmeister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. November 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Horodenka]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Juli 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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