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	<title>Sallgast - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sallgast&amp;diff=472980&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CommonsDelinker: Ersetze Poley.JPG durch Straßenansicht_in_Poley,_Sallgast_(2010).jpg (von CommonsDelinker angeordnet: File renamed: this is not Poley Mountain in New Brunswic</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sallgast&amp;diff=472980&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-18T09:49:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ersetze Poley.JPG durch &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:File:Stra%C3%9Fenansicht_in_Poley,_Sallgast_(2010).jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:File:Straßenansicht in Poley, Sallgast (2010).jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Straßenansicht_in_Poley,_Sallgast_(2010).jpg&lt;/a&gt; (von &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:User:CommonsDelinker&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:User:CommonsDelinker (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;CommonsDelinker&lt;/a&gt; angeordnet: &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:COM:FR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:COM:FR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File renamed&lt;/a&gt;: this is not Poley Mountain in New Brunswic&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = kein&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/35/19 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 13/50/55 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Sallgast in EE.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Brandenburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Elbe-Elster&lt;br /&gt;
|Amt               = Kleine Elster (Niederlausitz)&lt;br /&gt;
|Höhe              = 135 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ               = 03238&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 035329&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 12062425&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 3 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Turmstraße 5&amp;lt;br /&amp;gt;{{nowrap|03238 Massen-Niederlausitz}}&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.amt-kleine-elster.de/gemeinden/sallgast www.amt-kleine-elster.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Frank Tischer&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sallgast&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{dsbS|Załgozdź}})&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dolnoserbski.de/mjenja/pokaz/4366848 &amp;#039;&amp;#039;Załgozdź.&amp;#039;&amp;#039;] Sorbisches Institut, abgerufen am 20. Dezember 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Elbe-Elster]] im Süden [[Brandenburg]]s. Sie gehört dem [[Amt Kleine Elster (Niederlausitz)]] mit Sitz in der Gemeinde [[Massen-Niederlausitz]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sallgast 001.JPG|mini|links|Sallgast, Luftaufnahme (2015)]]&lt;br /&gt;
Sallgast liegt im Ursprungsgebiet des Flusses Kleine Elster, das einst 42 Quellen umfasste, inmitten ehemals ausgedehnter Sümpfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchste Erhebung im Gemeindegebiet ist der &amp;#039;&amp;#039;Galgenberg&amp;#039;&amp;#039; mit 127&amp;amp;nbsp;m ü. [[Normalhöhennull|NHN]] nahe dem Wohnplatz Weinberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größten Städte in der Umgebung sind [[Finsterwalde]], 14&amp;amp;nbsp;km westlich entfernt, [[Senftenberg]] 18&amp;amp;nbsp;km südöstlich, [[Lauchhammer]] 24&amp;amp;nbsp;km südlich und [[Lübbenau]] 48&amp;amp;nbsp;km nördlich. Die nächste Großstadt ist [[Cottbus]], die 52&amp;amp;nbsp;km nordöstlich von Sallgast entfernt liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Sallgast grenzt im Norden an [[Bronkow]], im Osten an die Stadt [[Großräschen]], im Südosten an [[Schipkau]], im Süden an die Stadt [[Lauchhammer]] (alle im [[Landkreis Oberspreewald-Lausitz]]), im Westen an [[Lichterfeld-Schacksdorf]] und im Nordwesten an [[Massen-Niederlausitz]] (beide im Landkreis Elbe-Elster).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Sallgast gliedert sich in folgende Ortsteile mit den zugehörigen bewohnten Gemeindeteilen und [[Wohnplatz#Brandenburg|Wohnplätzen]]:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/ansicht/~120625205425-sallgast &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Sallgast.&amp;#039;&amp;#039;] Serviceportal Brandenburg, abgerufen am 17. März 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dollenchen]] mit dem Gemeindeteil [[Zürchel]] und dem Wohnplatz Danzigmühle&lt;br /&gt;
* [[Göllnitz (Sallgast)|Göllnitz]] mit den Wohnplätzen Teich und Weinberg&lt;br /&gt;
* Sallgast mit den Gemeindeteilen [[Henriette (Sallgast)|Henriette]], [[Klingmühl]] und [[Poley (Sallgast)|Siedlung Poley]] sowie dem Wohnplatz Luisesiedlung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Urkundliche Ersterwähnung und Namensentstehung ===&lt;br /&gt;
Friedrich Graf von Brehna führte in einer Urkunde vom 19. Juli 1208, in der er die Schenkung der Güter in Ockersdorf und Löbersdorf zugunsten des [[Kloster Petersberg (Petersberg)|Klosters St. Peter]] (bei Halle/Saale) bestätigt, als Zeugen unter anderem den Ritter Wernerus de Salegast an. Hier erscheint erstmals der Name Sallgast in einem Schriftstück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele andere Ritter seiner Zeit nannte sich auch Werner von Salegast nach dem Ort seines Wohnsitzes. Zum Ortsnamen selbst gibt es mehrere Deutungen. Möglicherweise leitet er sich vom wendischen Załgózdz / Za ługom gwózdz ab, was so viel wie der trockene Wald / der Hart hinter dem Lugk (Wiesenbruch/Grassumpf) bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die Geschichte von Sallgast ist weitestgehend geprägt von der Geschichte der Wasserburg, des späteren Schlosses. Über Jahrhunderte war das Leben seiner Einwohner von der Gunst und dem wirtschaftlichen Geschick der Gutsherrschaft abhängig. Umstritten ist dabei die Rolle des Ritters Heinz (Heinrich) von Waldow (Waldau), der dem Vernehmen nach Anfang des 15. Jahrhunderts von hier aus die Nieder- und [[Oberlausitz]] als [[Raubritter]] in Angst und Schrecken versetzt haben soll. Mit der Familie [[Kottwitz (Adelsgeschlecht)|von Kottwitz]] übernahm 1487 für 165 Jahre eine angesehene Adelsfamilie den Besitz von Burg und Gut Sallgast. In dieser Zeit erhielt die Burg ihre heutige Gestalt als Vierflügelanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde die Sallgaster Burg, das heutige Sallgaster Schloss, belagert, aber nicht erobert. Das gesamte Dorf jedoch wurde 1633 ausgeplündert und niedergebrannt. Das Jahr ging als [[Kroaten]]jahr in die Geschichte ein. Als die Burg nicht eingenommen werden konnte, rächten sich die kroatischen [[Söldner]] an der Bevölkerung und brannten deren Häuser ab. Nur die Burg und die Kirche blieben erhalten. Im [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] gerieten die Bewohner abermals an den Bettelstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßenansicht in Poley, Sallgast (2010).jpg|mini|Straßenansicht Poley]]&lt;br /&gt;
Ab Ende des 19. Jahrhunderts trat ein Wandel in der Wirtschaftsstruktur ein. Mit dem Auffinden von [[Braunkohle]] im unmittelbaren Umfeld des Ortes begann eine über mehrere Jahrzehnte andauernde Phase der Industrialisierung. 1865 meldete der Sallgaster Lehrer Reinhard Salomo mit der „Grube Gotthold“ die erste Kohlegrube bei Sallgast an. In den Jahren 1873 und 1874 gingen die Gruben „Sallgast“ und „Henriette“ in Betrieb. Doch erst mit dem Bau von [[Brikett]]fabriken und größeren [[Tagebau]]en der „Gruben Bismarck I“ bei Poley und „Bismarck II“ bei Henriette im Jahr 1884 begann das Ausbeuten der Braunkohle industrielle Formen anzunehmen. Um 1900 entstanden die Wohnanlagen Kolonie Henriette und Kolonie Poley. Doch bereits 1931 (Bismarck I in Poley) und 1932 (Henriette) ging diese Zeit mit der Schließung der Kohlegruben und der dazugehörigen Brikettfabriken wieder zu Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1989 wurde eine Eingabe an den damaligen [[Staatsrat der DDR]] verabschiedet, die viele Sallgaster unterzeichneten. Es hieß in der „Eingabe 89“ unter anderem: „Wir fordern in diesem Fall die wirtschaftliche Ausbeute durch den Braunkohlenabbau ernsthaft gegen die ökologischen Schäden sowie die sozialen Auswirkungen abzuwägen.“ Der Kampf um die Existenz des Dorfes begann und verband sich mit dem Kampf um Demokratie. Beim ersten Sallgaster [[Friedensgebete in der DDR|Friedensgebet]] am 2. Oktober 1989 signalisierten anwesende Vertreter der Kreisbehörden Verständnis für die Bürgerforderungen. Die Presse berichtete umfangreich von der Demonstration am 27. Januar 1990. An diesem Tag stellten die Sallgaster Transparente und Schrifttafeln zwischen Dorf und Tagebaukante, um die Grenze zu markieren, die der Bagger nicht überschreiten sollte. Der 28. Juni 1990 wurde für die Gemeindegeschichte von bleibender Bedeutung: Das Braunkohlen[[kombinat]] entschloss sich, auf die Abbaggerung von Sallgast zu verzichten. Die Kirchenglocken läuteten an diesem Tage eine ganze Stunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Dollenchen, Göllnitz und Sallgast gehörten seit 1816 zum [[Landkreis Luckau|Kreis Luckau]] in der [[Provinz Brandenburg]] und ab 1952 zum [[Kreis Finsterwalde]] im DDR-[[Bezirk Cottbus]]. Seit 1993 liegen die Orte im brandenburgischen Landkreis Elbe-Elster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Eingemeindungen&lt;br /&gt;
Im Zuge der Auflösung der preußischen Gutsbezirke wurde die Siedlung Poley im Jahr 1928 in die Gemeinde Sallgast eingegliedert. Die Eingemeindung von Klingmühl erfolgte am 1. Januar 1933. Die frühere Gemeinde Zürchel wurde am 19. Mai 1974 zunächst nach Dollenchen eingemeindet. Die Eingemeindung von Dollenchen nach Sallgast erfolgte am 31. Dezember 1997.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden, siehe 1997]&amp;lt;/ref&amp;gt; mit dem am 19. Mai 1974 eingemeindeten Ort Zürchel&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern&amp;#039;&amp;#039;. Statistisches Bundesamt. Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Göllnitz wurde schließlich am 26. Oktober 2003 im Zuge der [[Gemeindereform Brandenburg 2003|Gemeindereform in Brandenburg]] nach Sallgast eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003.] Statistisches Bundesamt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henriette und Siedlung Louise um 1900 bzw. 1921 „auf der grünen Wiese“ entstanden, somit das Ergebnis der Zuwanderung von Arbeitskräften waren, haben die anderen Orte eigene Ersterwähnungsdaten:&lt;br /&gt;
* Göllnitz und Dollenchen – 1346&lt;br /&gt;
* Zürchel – 1394&lt;br /&gt;
* Klingmühl – 1487&lt;br /&gt;
* Gut Poley – 1550&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || {{0|0}}500&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || {{0|0}}843&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 2 714&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 2 536&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 2 635&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 2 383&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 3 025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 2 891&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || 2 292&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971 || 2 052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981 || 1 646&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || 1 538&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 1 180&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 1 063&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 1 462&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 1 772&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 1 630&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 1 458&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 1 418&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 1 412&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 1 408&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 1 417&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 1 392&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-04_2006u00_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Elbe-Elster&amp;#039;&amp;#039;]. S. 22–25&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/statistiken/langereihen/dateien/Bevoelkerungsstand.xlsx &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;], Tabelle 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeindevertretung von Sallgast besteht aus zehn Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die [[Kommunalwahlen in Brandenburg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 69,8 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/12/300/20240609/gemeindevertretungswahl_land/ergebnisse_gemeinde_120625205425.html Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=text-align:center&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe&lt;br /&gt;
! Stimmenanteil&lt;br /&gt;
! Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Unabhängige Wählergruppe-Vereinigung Sallgast&lt;br /&gt;
| 38,6 %&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Freie Wählergemeinschaft&lt;br /&gt;
| 22,8 %&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Wählergemeinschaft Göllnitz&lt;br /&gt;
| 19,2 %&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
| 10,7 %&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Wählergemeinschaft Klingmühl&lt;br /&gt;
| {{0}}8,7 %&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1998–2003: Rudolf Saath&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wahlen.brandenburg.de/sixcms/detail.php/lbm1.c.321022.de |wayback=20180421163111 |text=Ergebnisse der Kommunalwahlen 1998 (Bürgermeisterwahlen) für den Landkreis Elbe-Elster}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2003: Frank Tischer (Wählergemeinschaft Göllnitz)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/Stat_Berichte/2008/BVII3-6_2003_ehrenamtlicheBuergermeister.pdf Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen], S. 24&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tischer wurde bei der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024 bei einem Gegenkandidaten mit 73,5 % der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bravors.brandenburg.de/gesetze/bbgkwahlg#73 § 73 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes]&amp;lt;/ref&amp;gt; gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/625205/400/20240609/buergermeisterwahl_gemeinde/ergebnisse_gemeinde_120625205425.html Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
In der [[Liste der Baudenkmale in Sallgast]] und in der [[Liste der Bodendenkmale in Sallgast]] stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
;Schloss Sallgast und Schlosspark&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schloss Sallgast}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Sallgast Schloss-03.jpg|mini|Burg Zuschak (12. Jh.) späteres [[Schloss Sallgast]]]]&lt;br /&gt;
Nach der Familie von Rohr (1652 bis 1714) war es die Familie des preußischen Kommerzienrates von Jampert (1744 bis 1775), die weitere bauliche Veränderungen am Schloss vornehmen ließ. In den nächsten einhundert Jahren gab es zehn Besitzerwechsel. 1878 erwarb Robert von Loebenstein das Sallgaster [[Rittergut]]. Er ließ den Park in seiner jetzigen Form anlegen. Von 1911 bis 1914 ging der Besitz an den Berliner Bankier und Kommerzienrat Max Abel, der sich einen repräsentativen Sommersitz gestalten ließ. Gleiche Absichten hatte der Berliner Johannes Schwartz, der das Anwesen 1917 kaufte. Die [[BUBIAG]], eine [[Braunkohlebergbau]]gesellschaft, richtete im Schloss ab 1939 ein Mütter- und Kindergenesungsheim ein, das 1946 mit der Verstaatlichung des Unternehmens in [[Volkseigentum]] überging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 wurde das Schloss durch die Gemeinde Sallgast erworben. Seit 1966 gab es darin bis Ende 2011 eine Gaststätte. Mehrere Versuche zur Weiterführung scheiterten bisher. Es gibt ein Trauungszimmer des Standesamtes, das Heimatmuseum und mehrere Gästesuiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kirchen&lt;br /&gt;
Die [[Dorfkirche Dollenchen|Kirche in Dollenchen]] wurde um 1300 erbaut und ist ein Feldsteinquaderbau. Der Westquerturm mit barocker Haube wurde im Jahr 1698 fertiggestellt. Im Inneren der Kirche befindet sich außerdem noch ein Kanzelaltar aus dem 18. Jahrhundert und ein spätgotischer [[Taufstein]] Anfang des 15. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Göllnitz befindet sich eine frühgotische Kirche. Sie wurde Ende des 13. Jahrhunderts erbaut und 1993 komplett saniert sowie restauriert. Hervorzuheben sind vor allem die Holzskulpturen, die seit kurzem wieder auf ihren Wandsockeln stehen: [[Mondsichelmadonna]], [[Jesus Christus|Jesus]] am Kreuz, [[Sebastian (Heiliger)|Heiliger Sebastian]] und [[Simon Petrus|Petrus]]. Daneben steht die restaurierte Schröther-[[Orgel]] mit ihrem hellen klaren Klang aus dem 19. Jahrhundert. Es finden regelmäßige Konzerte im Stil von [[Gospel]] über [[Jazz]] und klassischer Musik bis hin zu lateinamerikanischer Musik statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Museen&lt;br /&gt;
* Heimat- und Mühlenmuseum Dollenchen&lt;br /&gt;
* Heimatmuseum im [[Schloss Sallgast]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wildtiergehege Göllnitz&lt;br /&gt;
In Göllnitz befindet sich ein großes [[Damhirsch|Damwild]]-Gehege. Hier können die Tiere aus nächster Nähe im Herdenverband beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Jeweils im Sommer findet das Parkfest in Sallgast (Ende Juni) statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
;Straßenverkehr&lt;br /&gt;
Mitten durch die Gemeinde Sallgast, an den Ortsteilen Dollenchen und Zürchel vorbei, führt die Bundesstraße [[Bundesstraße 96|B&amp;amp;nbsp;96]] zwischen [[Finsterwalde]] und [[Senftenberg]].&lt;br /&gt;
Die [[Bundesautobahn 13|A&amp;amp;nbsp;13]] [[Dresden]] – [[Berlin]] verläuft 6&amp;amp;nbsp;km östlich der Gemeinde. Sie ist über die Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Großräschen&amp;#039;&amp;#039; zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bahnverkehr&lt;br /&gt;
Der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Sallgast&amp;#039;&amp;#039; lag an der [[Schipkau-Finsterwalder Eisenbahn-Gesellschaft|Finsterwalder-Schipkauer-Eisenbahn]]. 1967 wurde der Personenverkehr auf dieser Strecke eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Öffentlicher Nahverkehr&lt;br /&gt;
Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen Busse der VerkehrsManagement Elbe-Elster GmbH aus Finsterwalde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Sallgast verfügt über eine Grundschule von der 1. bis zur 4. Klasse sowie einen Kindergarten. Im Ortsteil Göllnitz gibt es einen Kindergarten und in Dollenchen eine private Kindertagesstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige Kindergarten in Henriette, in dem vorher bereits eine Grundschule und nachfolgend das Dorfkino beheimatet waren, ist inzwischen zum Wohnhaus umgebaut worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der Verein SV Rot-Weiß Sallgast wurde zunächst als Tischtennisclub im Jahr 1964 gegründet. Seit 1993 gibt es unter dem Namen FC Rot-Weiß Sallgast ’64 e.&amp;amp;nbsp;V. einen Fußballverein in der Gemeinde. Ein weiterer Verein ist die im Januar 1995 gegründete Schützengesellschaft „Kleine Elster“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[August Pohlenz]] (1790–1843), Komponist und Kapellmeister, in Sallgast geboren&lt;br /&gt;
* [[Norbert Schulze]] (* 1950), Politiker, Abgeordneter des Landtages Brandenburg, in Klingmühl geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{dmoz|World/Deutsch/Regional/Europa/Deutschland/Brandenburg/Landkreise/Elbe-Elster/St%c3%a4dte_und_Gemeinden/Sallgast/|Sallgast}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/landschleicher/beitraege/elbe-elster/aktuell_20080518_sallgast_ee.html Beitrag in der RBB-Sendung Landschleicher vom 18. Mai 2008]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Elbe-Elster}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4320470-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Elbe-Elster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Niederlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sallgast| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1208]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CommonsDelinker</name></author>
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