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	<title>Saljut 7 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-15T04:25:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;|Saljut 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|[[Datei:Salyut program insignia.svg|200px|Saljut-Emblem]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;|Aufbau von Saljut 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|[[Datei:Salyut 7 and Cosmos 1686 drawing.png|200px|Saljut 7]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;|Missionsdaten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Missionsbezeichnung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;||Saljut 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rufname:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;||Saljut 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Start:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;||19. April 1982&amp;lt;br /&amp;gt;19:45:00 [[Coordinated Universal Time|UTC]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Kosmodrom Baikonur|Baikonur]], [[UdSSR]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wiedereintritt:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;||7. Februar 1991&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NSSDC-ID:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;||1982-033A&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Besatzungen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;||5 Langzeitbesatzungen&amp;lt;br /&amp;gt;5 Kurzzeitaufenthalte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bewohnt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:||816 Tage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Im Orbit:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;||3216 Tage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl Orbits:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;||51.917&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Apogäum:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;||278 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Perigäum:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;||219 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umlaufzeit:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;||89,2 min&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Inklination&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;||51,6°&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zurückgelegte&amp;lt;br /&amp;gt;Strecke: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;||2.106.297.129 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamtmasse:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;||19.000 kg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saljut 7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Салют-7}}) war die letzte [[Raumstation]] des [[Saljut|Saljut-Programms]] der [[Sowjetunion]], die in eine [[Low Earth Orbit|niedrige Erdumlaufbahn]] gebracht wurde. Sie wurde am 19.&amp;amp;nbsp;April 1982 mit einer [[Proton (Rakete)|Proton]]-Trägerrakete von [[Kosmodrom Baikonur|Baikonur]] aus gestartet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NSSDCA|1982-033A|abruf=2008-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Saljut 7 war Teil des Übergangs von [[monolith]]ischen zu modularen Raumstationen und diente als Testobjekt für viele Andockversuche und Stationserweiterungsmodule. Sie war die zehnte Raumstation, die gestartet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saljut&amp;amp;nbsp;7 diente als Ausweichlösung für einen eventuellen Fehlschlag von [[Saljut&amp;amp;nbsp;6]] und war aus diesem Grund auch ähnlich aufgebaut und mit identischer Ausrüstung versehen. Als sich allerdings das [[Mir (Raumstation)|Mir]]-Programm verzögerte, wurde die einstige Ausweichlösung als eigenständige Raumstation gestartet. Im Orbit erlitt die Station einige technische Pannen, die jedoch von den jeweiligen Besatzungen beseitigt wurden. Saljut&amp;amp;nbsp;7 besaß eine höhere Laderaumkapazität als ihre Vorgängermodelle. Die Station wurde von zahlreichen [[Sojus (Raumschiff)|Sojus]]-Raumschiffen angeflogen und während der Langzeitaufenthalte von unbemannten [[Progress]]-Transportraumschiffen mit Nahrungsmitteln und sonstigen Gebrauchsgegenständen versorgt. Im Mai 1982 wurde das erste Mal in der Geschichte ein Satellit von einer Raumstation ausgesetzt – der Amateurfunksatellit [[Iskra (Satellit)|Iskra&amp;amp;nbsp;2]]. Im September 1983 machte eine defekte Treibstoffleitung einen [[Extra-vehicular Activity|Außenbordeinsatz]] für die Reparatur notwendig. Die Arbeiten wurden erfolgreich von der Mannschaft von [[Sojus T-10]] erledigt. Neben den zahlreichen Experimenten und Beobachtungen auf Saljut&amp;amp;nbsp;7 wurde die Station für Andockmanöver großer Stationsmodule benutzt. Diese Module wurden „Schwere Kosmische Module“ genannt. Sie waren modifizierte Varianten des [[TKS-Raumschiff]]s, welche für das gestoppte militärische Raumstationsprogramm [[Saljut|Almas]] vorgesehen waren. Diese Manöver halfen den Ingenieuren bei der Entwicklung der Annäherungs- und Kopplungstechnologien, die für den Bau der Raumstation Mir nötig waren. Saljut&amp;amp;nbsp;7 trat am 7.&amp;amp;nbsp;Februar 1991 in die [[Erdatmosphäre]] ein und verglühte teilweise. Fragmente der Station gingen in [[Argentinien]] über dem Ort [[Capitán Bermúdez]] nieder, nachdem die Station über den vorgesehenen [[Wiedereintritt]]spunkt über unbewohntem Gebiet des [[Pazifik]]s hinausgeschossen war. Menschen kamen beim Absturz nicht zu Schaden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Model of Salyut-7 with two Soyuz spacecrafts.JPEG|mini|links|hochkant=1.5|Modell der Saljut-7-Station (ohne Solarpanels) mit einem angedockten Sojus-Raumschiff und einem Progress-Transporter]]&lt;br /&gt;
Genau wie Saljut&amp;amp;nbsp;6 besaß auch Saljut&amp;amp;nbsp;7 an den beiden Enden jeweils einen [[Ankopplung (Raumfahrt)|Andockadapter]]. Diese ermöglichten es, dass auf der einen Seite ein bemanntes Sojus-Raumschiff an der Station andocken und die Station gleichzeitig von der anderen Seite aus von Progress-Raumschiffen angeflogen und versorgt werden konnte. Saljut&amp;amp;nbsp;7 besaß drei [[Solarmodul]]e, von denen sich zwei längs der Station befanden und eines senkrecht zu diesen beiden auf der Station angebracht war. Diese Paneele hatten den Vorteil, dass man zusätzliche Sekundärpaneele an ihren Seiten befestigen konnte, um somit die elektrische Leistung zu steigern. Im Inneren von Saljut&amp;amp;nbsp;7 waren sieben [[Herd|Elektroherde]], ein [[Kühlschrank]], ein Tank mit dauerhaft warmem Wasser und neu entwickelte Sitze für die Kommandokonsole zu finden. Die [[Bullauge]]n waren so konstruiert, dass sie auch [[Ultraviolettstrahlung|ultraviolettes Licht]] hindurchließen, um eventuelle Infektionskeime schnell abzutöten. Des Weiteren wurden die Möglichkeiten für das körperliche Training der Kosmonauten an Bord verbessert, sodass auf Saljut&amp;amp;nbsp;7 noch längere Aufenthalte möglich waren. Das BST-1M-[[Teleskop]], welches auf Saljut&amp;amp;nbsp;6 benutzt wurde, wurde durch einen [[Röntgenstrahlung|Röntgendetektor]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Salyut 7 and Cosmos 1686 drawing.png|mini|TKS&amp;amp;nbsp;3 und Saljut&amp;amp;nbsp;7]]&lt;br /&gt;
Nach dem Flug von [[Kosmos 1267]] zu Saljut&amp;amp;nbsp;6 startete die Sowjetunion [[Kosmos 1443]] am 2.&amp;amp;nbsp;März 1983 mit einer Proton-Rakete. Kosmos 1443 dockte am 10.&amp;amp;nbsp;März an die Station an. Das Modul wurde von der Crew von [[Sojus T-9]] von der Station abgedockt. Die Landekapsel von Kosmos 1443 transportierte nicht mehr benötigte Ausrüstung zurück zur Erde. Der Rest des Moduls verglühte in der [[Erdatmosphäre]]. Das Modul [[Kosmos 1686]] wurde am 27.&amp;amp;nbsp;September 1985 gestartet und erreichte Saljut&amp;amp;nbsp;7 am 2.&amp;amp;nbsp;Oktober. Kosmos 1686 besaß keine Landekapsel und blieb bis zum Niedergang der Station an Saljut&amp;amp;nbsp;7 angedockt. So wurde das Modul von der Besatzung von [[Sojus T-14]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besatzungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1983 CPA 5375 (1).jpg|mini|Briefmarke zur Mission Saljut 7 EP-2]]&lt;br /&gt;
Während der Zeitspanne von vier Jahren und zwei Monaten wurde die Station von insgesamt zehn Mannschaften besucht. Darunter waren fünf Stammbesatzungen, die auf Saljut&amp;amp;nbsp;7 einen Langzeitaufenthalt und fünf Mannschaften, die einen Kurzzeitaufenthalt absolvierten. Unter diesen Besatzungen befanden sich im Rahmen des [[Interkosmos]]-Programmes auch Kosmonauten aus Frankreich und Indien. Auf Saljut&amp;amp;nbsp;7 absolvierte [[Swetlana Jewgenjewna Sawizkaja|Swetlana Sawizkaja]], die zweite Frau im [[Weltraum]], als erste Frau einen Außenbordeinsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Saljut&amp;amp;nbsp;7 arbeiteten folgende Langzeitbesatzungen:&lt;br /&gt;
* Die erste Besatzung, [[Anatoli Nikolajewitsch Beresowoi|Anatoli Beresowoi]] und [[Walentin Witaljewitsch Lebedew|Walentin Lebedew]], erreichten Saljut&amp;amp;nbsp;7 am 13.&amp;amp;nbsp;Mai 1982 an Bord von [[Sojus T-5]] und blieben für 211 Tage bis zum 10.&amp;amp;nbsp;Dezember 1982 auf der Station.&lt;br /&gt;
* Am 27.&amp;amp;nbsp;Juni 1983 erreichte die Besatzung von [[Sojus T-9]], [[Wladimir Afanassjewitsch Ljachow|Wladimir Ljachow]] und [[Alexander Pawlowitsch Alexandrow|Alexander Alexandrow]], Saljut&amp;amp;nbsp;7 und verblieb 150 Tage bis zum 23.&amp;amp;nbsp;November 1983 auf der Station.&lt;br /&gt;
* Am 8.&amp;amp;nbsp;Februar 1984 erreichte die Besatzung von [[Sojus T-10]], [[Leonid Denissowitsch Kisim|Leonid Kisim]], [[Wladimir Alexejewitsch Solowjow|Wladimir Solowjew]] und [[Oleg Jurjewitsch Atkow|Oleg Atkow]], Saljut&amp;amp;nbsp;7 und verblieb mit 237 Tagen bis zum 2.&amp;amp;nbsp;Oktober 1984 am längsten auf Saljut&amp;amp;nbsp;7.&lt;br /&gt;
* Am 6.&amp;amp;nbsp;Juni 1985 erreichte die Besatzung von [[Sojus T-13]], [[Wladimir Alexandrowitsch Dschanibekow|Wladimir Dschanibekow]] und [[Wiktor Petrowitsch Sawinych|Wiktor Sawinych]], Saljut&amp;amp;nbsp;7. Nach der Ankunft von [[Sojus T-14]] am 18.&amp;amp;nbsp;September 1985 wurde Dschanibekow als Kommandant von [[Wladimir Wladimirowitsch Wasjutin|Wladimir Wasjutin]] abgelöst, während [[Alexander Alexandrowitsch Wolkow (Kosmonaut)|Alexander Wolkow]] als zusätzlicher Bordingenieur zur Langzeitbesatzung stieß. [[Georgi Michailowitsch Gretschko|Georgi Gretschko]], drittes Besatzungsmitglied von Sojus T-14, verließ die Station bereits acht Tage später wieder und kehrte zusammen mit Dschanibekow zur Erde zurück. Am 21.&amp;amp;nbsp;November 1985, 168 Tage nach dem Start von Sojus T-13, kehrten Sawinych, Wasjutin und Wolkow aufgrund einer Erkrankung Wasjutins vorzeitig heim.&lt;br /&gt;
* Am 6.&amp;amp;nbsp;Mai 1986 erreichte die Besatzung von [[Sojus T-15]], [[Leonid Denissowitsch Kisim|Leonid Kisim]] und [[Wladimir Alexejewitsch Solowjow|Wladimir Solowjew]], Saljut&amp;amp;nbsp;7. Das Sojus-Raumschiff startete von der [[Raumstation]] [[Mir (Raumstation)|Mir]] aus zu Saljut&amp;amp;nbsp;7. Nach fünfzig Tagen Aufenthalt auf Saljut&amp;amp;nbsp;7 kehrte die Besatzung von Sojus T-15 mit dem Sojus-Raumschiff zurück zur Raumstation Mir und nahm dabei diverses wissenschaftliches Material mit. Dies waren die einzigen jemals ausgeführten Flüge zwischen zwei Raumstationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab zudem fünf kürzere Missionen zu Saljut&amp;amp;nbsp;7. Diese brachten den Langzeitbesatzungen Arbeitsmaterial, Ausrüstungen und Lebensmittel. Die [[Liste bemannter Missionen zur Raumstation Saljut&amp;amp;nbsp;7]] gibt eine Übersicht über alle Flüge zu Saljut&amp;amp;nbsp;7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausfall und Reaktivierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während einer unbemannten Phase registrierte die Bodenbesatzung am 11.&amp;amp;nbsp;Februar 1985, dass die elektronische Sicherung im Stromkreis des primären Funksenders angesprochen hatte. Kurz darauf aktivierte sich wie vorgesehen der sekundäre Sender und die Verbindung war wieder hergestellt. Das war an sich noch kein ernstes Problem, da der Sender die geplante Lebensdauer bereits überschritten hatte, kam der Ausfall nicht unerwartet und ein Ersatzmodul war bereits an Bord der Station. Der Vorfall wurde dokumentiert und es wurde empfohlen, wie in solchen Fällen üblich, die Spezialisten für die Stromversorgung und das Sendemodul zur Diagnose heranzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schichtleitung der folgenden Schicht entschied sich jedoch für einen Versuch, den primären Sender wieder in Betrieb zu nehmen, ohne die Bewertung der Spezialisten abzuwarten. Nach dem Steuerbefehl zur Reaktivierung kam es zu einem Schneeballeffekt, der schließlich zur Abschaltung der Stromversorgung des gesamten für den Langstreckenfunk zuständigen Moduls &amp;#039;&amp;#039;S-190&amp;#039;&amp;#039; führte. Damit waren beide Sender, Empfänger und die Decoder außer Funktion. Somit konnten auch keine Steuerbefehle mehr empfangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich hätte die Station weiter funktionieren können, jedoch kam ein weiteres Problem mit der Ladezustandsüberwachung der Bordbatterien hinzu. Durch einen Fehler des Überladungsschutz-Sensors an einer der sieben parallel geschalteten Batterien wurde die regelmäßige automatische Aufladung durch die Solarpanels unterbunden. Dieser Fehler hätte vom Boden aus erkannt und behoben werden können, doch die Funkverbindung war bereits ausgefallen. Schließlich war der Energievorrat aufgezehrt und die gesamte Elektrik schaltete sich ab, insbesondere die Heizung. Nach wenigen Tagen herrschten in der Station Minusgrade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde beschlossen, mit [[Sojus T-13]] einen Versuch zur Rettung der Station zu unternehmen, der schließlich erfolgreich war und heute zu den größten Leistungen der [[Sowjetische Raumfahrt|sowjetischen Raumfahrtgeschichte]] gezählt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nickolai Belakovski |url=https://arstechnica.com/science/2014/09/the-little-known-soviet-mission-to-rescue-a-dead-space-station/ |titel=The little-known Soviet mission to rescue a dead space station |hrsg=[[Ars Technica]] |sprache=en |abruf=2018-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film &amp;#039;&amp;#039;[[Salyut-7]]&amp;#039;&amp;#039; bezieht sich auf diese und die im Artikel zu Sojus T-13 beschriebenen Ereignisse, jedoch mit erheblichen Abweichungen und stark dramatisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
* Länge: 15,8&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* Maximaler Durchmesser: 4,15&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* Bewohnbares Volumen: 90 m³&lt;br /&gt;
* Startgewicht: 19.824&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
* Anzahl der Kopplungsstutzen: 2&lt;br /&gt;
* Spannweite der Solarpaneele: 17&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* Solarzellenfläche: 51&amp;amp;nbsp;m²&lt;br /&gt;
* Anzahl der Solarpaneele: 3&lt;br /&gt;
* erzeugte Leistung: 4–5&amp;amp;nbsp;kW&lt;br /&gt;
* Unbemannte Missionen: 15&lt;br /&gt;
* Bemannte Missionen: 10&lt;br /&gt;
* Langzeitaufenthalte: 5&lt;br /&gt;
* Haupttriebwerke: 2&lt;br /&gt;
* Schub eines Haupttriebwerks: 2,9 kN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Internationale Raumstation]]&lt;br /&gt;
* [[Russische Raumfahrt]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der bemannten Raumflüge]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Weltraumausstiege]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Raumfahrer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:Markus Nielbock|Markus Nielbock]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.haus-der-astronomie.de/home/nielbock/Saljut7_WahreGeschichte.pdf Die wenig bekannte sowjetische Mission zur Rettung einer toten Raumstation.]&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Übersetzung des Online-Artikels von N. Belakovski.&lt;br /&gt;
*David M. Harland: &amp;#039;&amp;#039;The story of Space Station Mir.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg/New York 2005, ISBN 0-387-23011-4.&lt;br /&gt;
* Hans J. Frank: &amp;#039;&amp;#039;Rettung der Mir – Die fantastischen autobiographischen Memoiren des Doktor F.&amp;#039;&amp;#039; Projekte-Verlag, Halle (Saale) 2003, ISBN 3-937027-33-5.&lt;br /&gt;
* Andreas Schöwe: &amp;#039;&amp;#039;Mission Space Shuttle – Abenteuer Weltraum in Bild und Text.&amp;#039;&amp;#039; Bechtermünz-Verlag, Augsburg 1999, ISBN 3-8289-5357-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://ntrs.nasa.gov/archive/nasa/casi.ntrs.nasa.gov/19870012563_1987012563.pdf Soviet Space Stations as Analogs.]&amp;#039;&amp;#039; [[NASA]] (PDF, 23&amp;amp;nbsp;MB, englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Salyut 7|Saljut 7}}&lt;br /&gt;
* Raumfahrer.net: [https://www.raumfahrer.net/raumfahrt/raumstationen/saljut.shtml Saljut: Der Weg zur russischen Raumstation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Raumstationen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bemannte Saljut 7-Flüge&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saljut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumstation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumfahrtmission 1982]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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