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	<title>Sakuteiki - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T13:14:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sakuteiki&amp;diff=1603976&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Japanikun: Link korrigiert</title>
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		<updated>2025-08-22T14:15:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sakuteiki&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Japanische Schrift|jap.]] {{lang|ja-Hani|作庭記}}, dt. etwa: „Gartengestaltungsbuch“) ist ein Handbuch zur Gartengestaltung. Es stammt aus dem [[Japan]] der [[Heian-Zeit]], vermutlich aus der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts und zählt damit zu den ältesten Werken, die sich mit der ästhetischen Gestaltung von Gärten befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die älteste Version des Sakuteiki ist eine Handschrift, die sich auf zwei [[Schriftrolle|Querrollen]] findet. Beide sind 28,5&amp;amp;nbsp;cm hoch, die erste 1114,2&amp;amp;nbsp;cm lang und die zweite 950,0&amp;amp;nbsp;cm lang.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://web.archive.org/web/20090623233424/http://www.pref.ishikawa.jp/kyoiku/bunkazai/syoseki/6.htm |titel=Abteilung für Kulturdenkmäler, Bildungsausschuss der Präfektur Ishikawa |abruf=2025-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Überlieferungsgeschichte ist verknüpft mit der Familie [[Maeda]], die im Besitz der Rollen war und auch Kopien anfertigen ließ. Die einzige heute erhaltene Kopie wird nach der besitzenden Familie &amp;#039;&amp;#039;Tanimura-Rollen&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rollen weisen noch keinen Titel auf. In der [[Kamakura-Zeit]] nannte man das Werk &amp;#039;&amp;#039;Senzai Hisshō&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja|前栽秘抄}}, dt. „Geheimnisse des Gartens“). Erst in der [[Edo-Zeit]] lässt sich der Titel &amp;#039;&amp;#039;Sakuteiki&amp;#039;&amp;#039; nachweisen. Um 1800 wurde der Text in die Quellensammlung &amp;#039;&amp;#039;[[Gunsho Ruijū]]&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen und dabei in Druckschrift übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autor ==&lt;br /&gt;
Der Autor ist nicht überliefert: während man früher [[Fujiwara no Yoshitsune]] für den Autor hielt, geht die neuere Forschung davon aus, dass es von [[Tachibana no Toshitsuna]] (1028–1094) geschrieben wurde. Toshitsuna, Sohn des [[Fujiwara no Yorimichi]], war lange Zeit in der kaiserlichen Bauverwaltung tätig. Es ist bekannt, dass er verschiedene Gärten gestaltete und selbst zwei Anwesen besaß. Eine Anekdote erzählt, er habe gegenüber dem Kaiser [[Shirakawa (Tennō)|Shirakawa]] behauptet, sein eigener Garten sei schöner als der kaiserliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglich ist aber auch, dass es mehrere Autoren gegeben hat und das Werk erst später in der heute überlieferten Form zusammengestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Sakuteiki&amp;#039;&amp;#039; behandelt die Gestaltung von Gärten und anderen Freiflächen im [[shinden-zukuri|&amp;#039;&amp;#039;shinden&amp;#039;&amp;#039;-Stil]] im Umfeld aristokratischer Anwesen. Zentrale Gestaltungselemente sind Steine, Wasser sowie Bäume. So behandelt das Werk 17 verschiedene Arten von Wasserflächen, acht Arten von Wasserfällen und 16 verschiedene Pflanzen, aber entsprechend dem &amp;#039;&amp;#039;shinden&amp;#039;&amp;#039;-Stil enthält es vergleichsweise wenig über Steine.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jaanus&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.aisf.or.jp/~jaanus/deta/s/sakuteiki.htm|titel=SAKUTEIKI　{{lang|ja|作庭記}}|werk=JAANUS|sprache=Englisch|zugriff=21. März 2009|kommentar=enthält Fehllesung von {{lang|ja|前栽秘抄}} als &amp;#039;&amp;#039;zensai hishou&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei geht es in etlichen Passagen um technische Anweisungen mit genauen Maßangaben und Arbeitsanweisungen. Der größere Teil, etwa zwei Drittel des Buches, befasst sich mit religiösen und philosophischen Aspekten der Gartengestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei lassen sich Einflüsse des [[Shintō]], chinesischer [[Geomantie]] ([[Feng Shui]]) sowie des [[Buddhismus]] ausmachen. Sie schlagen sich vor allem in zahlreichen Anweisungen zu Himmelsrichtungen nieder: wie etwa Steine in Bezug auf das Gebäude stehen sollen oder in welcher Richtung ein Bach durch den Garten fließen solle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor= Jirō Takei, Marc Peter Keane&lt;br /&gt;
|Titel=Sakuteiki oder die Kunst des japanischen Gartens&lt;br /&gt;
|Jahr=2004&lt;br /&gt;
|Verlag=Ulmer&lt;br /&gt;
|Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
|ISBN=3-8001-4496-4&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4822771-7|VIAF=181785624}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (11. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Japanisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gartenbauliteratur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Japanikun</name></author>
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