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	<title>Sakramentshaus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T18:27:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sakramentshaus&amp;diff=431629&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Exilsaarländer: Bild Sakramentsnische</title>
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		<updated>2026-04-22T08:38:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild Sakramentsnische&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sacramentstoren.jpg|mini|hochkant|Sakramentshaus in der [[St. Martin (Kortrijk)|Sankt-Martins-Kirche in Kortrijk]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sakramentshaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sakramentshäuschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Kleinarchitektur innerhalb eines [[Kirchengebäude]]s und dient zur Aufbewahrung des [[Eucharistie|eucharistischen]] [[Allerheiligstes Sakrament des Altares|Leibes Christi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gdansk Kosciol Mariacki 060.jpg|mini|hochkant|Sakramentshaus in der Marienkirche in Danzig]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sakramentsnische - St. Joh. Bapt. - Neufahrn TÖL - 2023-05-29 - 56d.jpg|mini|rechts|alternativtext=Beispiel für eine Sakramentsnische|Beispiel für eine Sakramentsnische (St. Johannes Baptist, Neufahrn (Gemeinde Egling, Bayern))]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Romanik|romanischen]] Kirchen wurden die [[Konsekration#Konsekration von Brot und Wein|konsekrierten]] Hostien, die für die [[Sterbekommunion]] aufbewahrt wurden, in einer in die Nordwand des [[Chor (Architektur)|Chorraums]] eingelassenen verschließbaren oder vergitterten &amp;#039;&amp;#039;Sakramentsnische&amp;#039;&amp;#039; verwahrt, die möglichst aufwändig gerahmt und künstlerisch ausgestaltet sein sollte. Im Hochmittelalter entwickelte sich in [[Theologie]] und Liturgie eine starke Betonung der [[Realpräsenz]] Jesu Christi im [[Allerheiligstes Sakrament des Altares|Allerheiligsten]] und die Verehrung des menschgewordenen Gottessohnes in der Brotsgestalt. Sie wurde gefördert durch eine von Schauverlangen bestimmte hochmittelalterliche Eucharistiefrömmigkeit und brachte die architektonische Form des Sakramentshauses hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Bernhard Meyer (Jesuit)|Hans Bernhard Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Eucharistie. Geschichte, Theologie, Pastoral&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Gottesdienst der Kirche. Handbuch der Liturgiewissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Teil 4). Regensburg 1989, ISBN 3-7917-1200-4, S. 580–583.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sakramentshaus befindet sich meist auf der [[Evangelienseite]], also bei [[Ostung|geosteten]] Kirchen nördlich, neben dem [[Altar]]. Die Verbreitung des Sakramentshauses begann gegen Ende des 14. Jahrhunderts in Deutschland. Vorher war die Aufbewahrung des [[Allerheiligstes Sakrament des Altares|Allerheiligsten]] in einer über dem Altar hängenden &amp;#039;&amp;#039;[[Peristerium|Hostientaube]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Peristerium)&amp;#039;&amp;#039; üblich. Später wurde der [[Tabernakel]], der Aufbewahrungsort für das Allerheiligste, zunächst in das [[Altarretabel]] eingefügt und später auf dem Altartisch selber aufgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Huber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kirchengeräte, Kreuze und Reliquiare der christlichen Kirchen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Glossarium Artis.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). 3. Auflage. K. G. Saur Verlag, München / London / New York / Paris 1991, ISBN 3-598-11079-0, S. 95.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als das [[Tridentinum]] (1545–63) die Unterbringung im Tabernakel auf dem Altar verpflichtend anordnete, wurde das Sakramentshaus gänzlich überflüssig. Sakramentshäuser wurden deshalb nur während der deutschen [[Gotik]] und [[Renaissance]] errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Brockhaus Enzyklopädie]].&amp;#039;&amp;#039; 19. Auflage. Band 19, Verlag Bibliographisches Institut &amp;amp; F. A. Brockhaus AG, Mannheim 1992, ISBN 3-7653-1119-7, S. 86.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweite Vatikanische Konzil]] (1962–65) förderte die Einführung des frei stehenden [[Volksaltar]]s zu, der frei umschreitbar sein soll und auf dem sich, im Unterschied zum [[Hochaltar]], meist kein Tabernakel mehr befindet. Die Aufbewahrung des Allerheiligsten kann seitdem „an einer anderen, wirklich vornehmen und würdig hergerichteten Stelle der Kirche“ geschehen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heilige Ritenkongregation|Sacra Congregatio Rituum]]: &amp;#039;&amp;#039;Instruktion zur ordnungsmäßen Durchführung der Konstitution über die heilige Liturgie „[[Inter Oecumenici]]“.&amp;#039;&amp;#039; 26. September 1964, Nr. 95.&amp;lt;/ref&amp;gt;, somit auch in bestehenden oder neu geschaffenen Sakramentshäusern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Sakramentshäuser ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sakramentshaus 001.jpg|miniatur|Wallfahrtskirche Mauer bei Melk]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Standort || Entstehung || Besonderheiten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Altenberger Dom]] in [[Odenthal]], Ortsteil [[Altenberg (Bergisches Land)|Altenberg]] ||Von Abt Arnold von Monnikendam in Auftrag gegeben, 1490 vollendet. Steinmetz: Walter von [[Schlebusch]].||Material: [[Weiberner Tuff|Flötenstein]], ein [[Phonolith|Phonolit]]-Lava aus der Eifel. Ursprünglichen farbig gefasst. In Höhe der Gittertürchen findet man kleine Apostelfiguren. Auf der Spitze der bekrönenden [[Kreuzblume]] prangt ein [[Pelikane|Pelikan]], der sich selbst die Brust aufreißt, um seine Jungen mit seinem Blut zu nähren, ein Hinweis auf die [[Eucharistie]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Susanne Heydasch-Lehmann et al. |Hrsg= |Titel=Altenberg Der Bergische Dom |Auflage=1. |Verlag=Kunstverlag Josef Fink |Ort=Lindenberg |Datum=2008 |ISBN=978-3-89870-297-3 |Seiten=61}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bonifatius-Kirche (Arle)|Bonifatius-Kirche]] in [[Arle]] ||Gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s|| Frei im Raum stehendes Sakramentshaus in reichen [[Gotik|spätgotischen]] Formen aus [[Baumberger Kalksandstein|Baumberger Sandstein]].&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Marienkirche (Danzig)|Marienkirche]] in [[Danzig]]&amp;lt;br/&amp;gt;(nördliche Seite des Hauptschiffes)||1482||Gotisches Sakramentshaus aus Holz in Form eines mehrgeschossigen Turmes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Doberaner Münster]] in [[Bad Doberan]] || Vor 1368 ||Ältester Sakramentsturm Deutschlands, 11,6 m hoch, in Eichenholz geschnitzt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[St.-Urbanus-Kirche (Dorum)|St.-Urbanus-Kirche]] in [[Dorum]]||1524||Freistehendes turmartiges Sakramentshäuschen in filigranen gotischen Formen aus Baumberger Kalkstein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.flickr.com/photos/ana_sudani/sets/72157603511372264/ Bilder Sakramentshaus Dorum], abgerufen am 19. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Sakramentshäuschen (St. Lambertus)]] in [[Düsseldorf]]||1475/1478 (Stiftung) ||Von [[Wilhelm (Jülich-Berg)|Herzog Wilhelm III.]] und seiner Gemahlin Elisabeth gestiftet; dreifach vertikal gegliederter Aufbau.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Sakramentshäuschen (Kreuzherrenkloster)]] in [[Helenenberg (Welschbillig)]]||1525 (Stiftung) ||Mehrstöckiger Fialenaufbau mit reichem, z. T. naturalistisch gehaltenem Astwerk.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Stadtkirche (Friedberg)]] in [[Friedberg (Hessen)]]&amp;lt;br/&amp;gt;(Nordwand des [[Chor (Architektur)|Chorraums]]) ||von der [[Bauhütte]] der Stadtkirche am 4.&amp;amp;nbsp;Juni 1482 bei dem [[Frankfurt am Main|Frankfurter]] [[Bildhauer]] [[Hans von Düren]] in Auftrag gegeben || Höhe: 14 m; es sollte 250 [[Gulden]] kosten, zusätzlich 20 Gulden Vergütung für den Künstler. Das Datum der Fertigstellung ist nicht bekannt, dürfte aber Ende des Jahres 1484 liegen; spektakuläre spätgotische Kleinarchitektur, mit zahlreichen ineinander verwobenen, in Stein ausgearbeiteten Strängen auf sechseckigem [[Grundriss]].&amp;lt;ref&amp;gt;Achim Timmermann: &amp;#039;&amp;#039;Hans von Düren&amp;#039;s sacrament house (1482–1484) and the artistic meditation of eucharistic real presence.&amp;#039;&amp;#039; In: Norbert Nussbaum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die gebrauchte Kirche. Symposium und Vortragsreihe anlässlich der Hochaltarweihe der Stadtkirche Unserer Lieben Frau in Friedberg (Hessen) 1306–2006.&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Stadtkirche Friedberg 700 Jahre 1306–2006&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Arbeitshefte des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 15). Konrad Theiss, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8062-2371-2, S. 75–82.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Dom St. Marien Fürstenwalde|Dom St. Marien]] in [[Fürstenwalde/Spree]] || 1517 ||Von [[Franz Maidburg]] geschaffen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[St. Martin (Kortrijk)|Sankt-Martins-Kirche]] &amp;#039;&amp;#039;(Sint-Maartenskerk)&amp;#039;&amp;#039; im belgischen [[Kortrijk]]|| 1585 ||Höhe: 6,5 m, angefertigt von H. Mauris ([[Antwerpen]]).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[St. Nicolai (Lemgo)|St. Nicolai]] in [[Lemgo]] (Nordseite des Nordchors)&lt;br /&gt;
|1477&lt;br /&gt;
|Höhe etwa 9,50 m, die ursprünglichen Seitenfiguren vermutlich im [[Reformatorischer Bildersturm|reformatorischen Bildersturm]] 1531 zerstört. Erhalten sind nur noch die Konsolen und Baldachine, das Werk vermutlich aus einer münsterischen oder münsterländischen Werkstatt, als Postament ein ehemaliger Grabstein des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Marienkirche (Lübeck)|Marienkirche]] in [[Lübeck]]&amp;lt;br/&amp;gt;(an der Nordwand des Chorraums)||1479 ||Höhe: 9,5 m, mit ca. 1000 bronzenen, teilweise vergoldeten Einzelteilen, von [[Klaus Grude]] geschaffen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Wallfahrtskirche Mauer]] bei [[Melk]]&amp;lt;br/&amp;gt;(Nordseite)|| 1506, wie es das [[Steinmetzzeichen|Meisterzeichen]] zeigt. ||Höhe: etwa 11 m und zierlich. Auf einem schlanken Sockelpfeiler ruht die kastenförmige Sakramentsnische mit gotischen Gittern. Es sind [[Statue]]n der [[Maria (Mutter Jesu)|Gottesmutter]] und der hll. [[Barbara von Nikomedien|Barbara]], [[Katharina von Alexandrien]], [[Benedikt von Nursia|Benedikt]], [[Stephanus]] und [[Nikolaus von Myra|Nikolaus]] zu sehen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Ludgeri-Kirche (Norden)|Ludgeri-Kirche]] in [[Norden (Ostfriesland)|Norden]]&amp;lt;br/&amp;gt;(zwischen zwei der nördlichen Rundpfeiler des Chores) ||Um 1480 ||Aus Baumberger Kalksandstein.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[St. Lorenz (Nürnberg)|St. Lorenz]] in [[Nürnberg]] ||Das [[Sakramentshaus St. Lorenz (Nürnberg)]] gilt als Meisterwerk [[Adam Kraft]]s, das er 1493–1496 geschaffen hat.|| 20,11 m hoher Turm aus Sandstein, der an geflochtene Ranken eines Baums erinnert und von drei Figuren gestützt wird. In einer der drei Figuren hat sich der Künstler selbst verewigt. Im Sakramentshaus sind sieben Ebenen erkennbar (von unten nach oben: Umgang, Hostienschrank, Abendmahl, Passion, Kreuzigung, Auferstehung und eingedrehte Spitze). Die Gesamtkosten betrugen 700 Gulden (+70 Gulden „Ehrengeld“ und 20 Gulden für Schranktüren). Trotz seiner filigranen Gestalt und der starken Beschädigung der Lorenzkirche durch Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg konnte das Sakramentshäuschen durch eine Umhüllung aus Gips vor der Zerstörung bewahrt werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kloster zum Heiligen Kreuz (Rostock)|Kloster zum Heiligen Kreuz]] in [[Rostock]]&amp;lt;br/&amp;gt;(nördliche Seite des Hauptschiffes)||Um 1380||Gotisches Sakramentshaus aus Holz in Form eines mehrgeschossigen Turmes.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Salemer Münster]] || 1494 || Höhe: 16 m. Es ist ein mit gotischen Ornamenten geschmücktes steinernes Türmchen und stand ursprünglich als Monument auf dem Grab des großen Abts Johannes I. Stantenat (1471–1494). Heute steht es an der Nordwand des Querhauses, wo es teilweise von der Empore verdeckt wird. Die Fialen sind Steinmetzarbeiten aus Salemer Werkstätten, vermutlich aus der Hand des überregional wirkenden Werkmeisters [[Hans von Safoy]]. Die vergoldeten Schnitzfiguren wurden nicht für den Sakramentsschrein angefertigt, sondern sind wahrscheinlich Reste des von [[Michel Erhart]] gefertigten Hochaltars. Seit er 1751 an seinen heutigen Platz gerückt wurde, rahmen den Schrein vergoldete Putten und Wolkentürme aus [[Josef Anton Feuchtmayer]]s Werkstatt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[St. Martin (Tettens)|St.-Martins-Kirche]] in [[Tettens]]&amp;lt;br/&amp;gt;(in der Nähe des [[Altar]]s) ||1523 bis 1525|| Aus Baumberger Sandstein; der Künstler ist unbekannt, jedoch hat das Werk Ähnlichkeit mit Werken des Bildhauermeisters [[Berndt Bunekemann]] aus [[Münster]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kirche-tettens.de/tettens/st-martins-kirche/das-sakramentshaus.html |wayback=20140222060024 |text=Das Sakramentshaus Tettens |archiv-bot=2024-05-02 18:00:27 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 19. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Ulmer Münster]] in [[Ulm]] || zwischen 1467 und 1471|| Es gilt mit 26 m als das höchste in Deutschland. Im Gegensatz zum hölzernen Kanzeldeckel mit ähnlicher Struktur ist es ganz aus Kalk- und Sandstein gehauen. Die Hohlkehlen des Handlaufs enthalten eigenartige Figuren: Tiger, Zungenstrecker, Zottelträger, Affen und Echsen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[St. Peter und Paul (Weil der Stadt)|Stadtkirche St. Peter und Paul]] in [[Weil der Stadt]]&amp;lt;br/&amp;gt;(Chor)|| 1611 || Höhe über 11 m, im Stil der [[Spätrenaissance]] aus hellem Sandstein geschaffen von [[Georg Miler]], gestiftet von dem Weiler Bürgermeister Junker Franz Marquart von Flade.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[St. Martin (Aalst)|St. Martin]] in [[Aalst]] || 1604 || Freistehend, barock, Marmor, 7,50&amp;amp;nbsp;m hoch, erbaut von Jeroom Duquesnoy dem Älteren aus Brüssel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sint Pieter (Löwen)| Sint Pieter]] in [[Löwen]] || 1450 || Freistehend, gotisch, Sandstein, 12&amp;amp;nbsp;m hoch, erbaut von [[Matheus de Layens]].&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[St. Petrus (Lüftelberg)|St. Petrus]] in Meckenheim-Lüftelberg&lt;br /&gt;
|letztes Drittel des 15. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
|aus Sandstein, Künstler unbekannt. An der mittleren Bündelsäule des Fußes steht auf einem kleinen Podest ein Priester, der in den Händen einen Kelch oder Ziborium hält, überdeckt mit einem Tuch oder Ziboriumsmäntelchen. Möglicherweise handelt es sich hier um den Stifter des Objektes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nadja Lang |url=https://www.erzbistum-koeln.de/kirche_vor_ort/service_pfarrgemeinden/kunstdenkmalpflege/objekt-des-monats/Das-Sakramentshaus-in-St.-Petrus-in-Meckenheim-Lueftelberg/ |titel=Ein Haus für den Herrn: Das Sakramentshaus in St. Petrus in Meckenheim-Lüftelberg |werk=Erzbistum Köln: Obkejt des Monats |datum=01.11.2025 |abruf=03.11.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Sint-Dimpnakerk]] in [[Geel]]&lt;br /&gt;
|1476–1500&amp;lt;br /&amp;gt;1751&lt;br /&gt;
|[[Sandstein]] und andere Materialien, Künstler unbekannt, Gotik aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, ältere Teile Ende des 15. Jahrhunderts; teilweise während der Bilderstürme zerstört, Darstellungen des Abendmahls und der Kirchenväter, freistehend.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle  |url=https://balat.kikirpa.be/photo.php?objnr=73513 | titel=&amp;#039;&amp;#039;Classicistische Sacramentstoren uit de tweede helft van de 18de eeuw, met enkele elementen afkomstig van de oude Gotische toren (einde 15de eeuw; ten dele vernield bij de Beeldenstorm), o.a. het Laatste Avondmaal en de Kerkvaders.&amp;#039;&amp;#039; | werk=balat.kikirpa.be | sprache=nl|abruf=2025-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;220&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sakramentshaus der Ludgerikirche654.jpg|Ludgerikirche in Norden&lt;br /&gt;
Sakramentshaus Lorenzkirche Nürnberg.jpg|St.-Lorenz-Kirche in Nürnberg&lt;br /&gt;
Salem Sakramentshaus 02.jpg|Salemer Münster&lt;br /&gt;
Edmund Herger Ulmer Münster.jpg|Ulmer Münster&lt;br /&gt;
Interior of Sint-Martinuskerk (Aalst); Tabernacle towers in Belgium; 2024 in Aalst.jpg|St. Martin in Aalst&lt;br /&gt;
St Peter collegiate church in Leuven (8).jpg|Sint Pieter in Löwen&lt;br /&gt;
Sakramentshaus im Altenberger Dom.jpg|Altenberger Dom&lt;br /&gt;
Interior of Sint-Dimpnakerk; Tabernacle towers in Belgium, November 2025 Belgium photographs.jpg|Sint-Dimpnakerk in Geel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Sakramentskapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Wesenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Das gotische Sakramentshaus. Entstehung und künstlerische Gestaltung dargestellt an Beispielen Hessens und des Mittelrheingebietes.&amp;#039;&amp;#039; Gutenberg, Melsungen 1937 (Dissertation, Universität Gießen, 1935; [http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2007/4816/ Volltext]).&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Lipp (Theologe)|Wolfgang Lipp]]: &amp;#039;&amp;#039;Begleiter durch das Ulmer Münster.&amp;#039;&amp;#039; 10. Auflage. Vaas, Langenau 1999, ISBN 3-88360-011-3.&lt;br /&gt;
* Beate Wieckowski, Alexander Wieckowski: &amp;#039;&amp;#039;Sakramentsnischen in Dorfkirchen im nordwestsächsischen Raum.&amp;#039;&amp;#039; In: Michael Beyer, Martin Teubner, Alexander Wieckowski (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zur Kirche gehört mehr als ein Kruzifix. Studien zur mitteldeutschen Kirchen- und Frömmigkeitsgeschichte. Festgabe für Gerhard Graf zum 65. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Herbergen der Christenheit.&amp;#039;&amp;#039; Sonderband 13). [[Evangelische Verlagsanstalt]], Leipzig 2008, ISBN 978-3-374-02632-6, S. 251–264.&lt;br /&gt;
* Achim Timmermann: &amp;#039;&amp;#039;Real Presence: Sacrament Houses and the Body of Christ, c. 1270–1600.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Brepols Publishers NV, Turnhout (Belgien) 2009, ISBN 978-2-503-53012-3.&lt;br /&gt;
* Kinga German: &amp;#039;&amp;#039;Sakramentsnischen und Sakramentshäuser in Siebenbürgen. Die Verehrung des Corpus Christi.&amp;#039;&amp;#039; [[Michael Imhof Verlag]], Petersberg 2014, ISBN 978-3-7319-0000-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tabernacles|Tabernakel (Christentum) oder Sakramentshaus}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4277878-5}}&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten |linked=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römischer Ritus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakramentshäuschen| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Exilsaarländer</name></author>
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