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	<title>Saint-Sulpice NE - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;audio erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|NE|Neuenburg|Saint-Sulpice}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Saint-Sulpice&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN = Saint-sulpice.gif&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-NE&lt;br /&gt;
|BEZIRK = [[Val-de-Travers (Bezirk)|Val-de-Travers]]&lt;br /&gt;
|GEMEINDE = [[Val-de-Travers NE|Val-de-Travers]]&lt;br /&gt;
|BFS = 6509&lt;br /&gt;
|PLZ = 2123&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 46.912507&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 6.563899&lt;br /&gt;
|HÖHE = 754&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 13.09&lt;br /&gt;
|EINWOHNER = 644&lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2007&lt;br /&gt;
|WEBSITE =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Saint-Sulpice NE 2007.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2009]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saint-Sulpice (NE)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|sɛ̃.syl.pis|Tondatei=LL-Q150 (fra)-Eihel-Saint-Sulpice.wav}} war bis zum 31. Dezember 2008 eine [[politische Gemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Neuenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2009 gehört Saint-Sulpice zusammen mit [[Boveresse]], [[Buttes]], [[Couvet]], [[Fleurier]], [[Les Bayards]], [[Môtiers]], [[Noiraigue]] und [[Travers NE|Travers]] zur neu gebildeten Gemeinde [[Val-de-Travers NE|Val-de-Travers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Source de l&amp;#039;Areuse1.JPG|mini|links|Karstquelle der Areuse]]&lt;br /&gt;
Saint-Sulpice liegt auf {{Höhe|754|CH}}, 29 Kilometer westsüdwestlich der Kantonshauptstadt [[Neuenburg NE|Neuenburg]] (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich entlang der [[Areuse]] in einem fast vollständig abgeschlossenen Talkessel, der nach Osten einen engen Ausgang in das [[Val de Travers]] hat, umgeben von den Höhen des südwestlichen [[Jura (Gebirge)|Neuenburger Juras]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 13,1 km² grossen ehemaligen Gemeindegebiets umfasst den gesamten Talkessel von Saint-Sulpice, an dessen Westende die Areuse ([[Source de l’Areuse]]) in einer [[Karstquelle]] (Vauclusetyp) entspringt. Der Talkessel ist rund 400 m in die umliegenden Jurahöhen eingetieft. Die östliche Grenze verläuft an der Engstelle bei der Aussichtskanzel &amp;#039;&amp;#039;[[Chapeau de Napoléon]]&amp;#039;&amp;#039;, wo die Areuse das Tal verlässt und in das breite Val de Travers eintritt. Im Süden reichte der Gemeindeboden auf die [[Antiklinale]] der &amp;#039;&amp;#039;Montagne de Buttes&amp;#039;&amp;#039; (bis {{Höhe|1184|CH}}). Nach Norden erstreckte sich das Gebiet über offene Hochflächen bis auf den Höhenzug, der das [[Vallée de la Brévine]] im Süden begleitet. Im &amp;#039;&amp;#039;Bois de la Baume&amp;#039;&amp;#039; wird mit {{Höhe|1241|CH}} der höchste Punkt von Saint-Sulpice erreicht. Besonders im nördlichen ehemaligen Gemeindegebiet befinden sich ausgedehnte Jurahochweiden mit den typischen mächtigen [[Fichten]], die entweder einzeln oder in Gruppen stehen. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 4 % auf Siedlungen, 57 % auf Wald und Gehölze, 38 % auf Landwirtschaft und rund 1 % war unproduktives Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Saint-Sulpice gehörten die Weiler &amp;#039;&amp;#039;Les Parcs&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1058|CH}}) und &amp;#039;&amp;#039;La Place Jeannin&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1170|CH}}) auf den Jurahöhen nördlich des Dorfes sowie einige Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Saint-Sulpice waren [[Les Bayards]], [[La Brévine]], [[Boveresse]], [[Fleurier]] und [[Buttes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet von Saint-Sulpice war bereits in der [[Eisenzeit]] besiedelt. Es wurde eine Nekropole mit 86 Bestattungen freigelegt, die reiche Grabbeigaben enthielt. Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1228 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Sanctus Surpicius&amp;#039;&amp;#039;, um 1300 erscheint die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Saint Sulpis&amp;#039;&amp;#039;. Saint-Sulpice gehörte bis zum 14. Jahrhundert zum Priorat Saint-Pierre in [[Môtiers]], danach unterstand es bis 1848 der [[Kastlan#Landvogt in der Schweiz|Kastlanei]] Val-de-Travers. Während dieser Zeit hatte die Grafschaft Neuenburg die Oberhoheit über das Gebiet inne. Seit 1648 war Neuenburg Fürstentum und ab 1707 durch Personalunion mit dem Königreich [[Preussen]] verbunden. 1806 wurde das Gebiet an [[Napoléon Bonaparte|Napoleon I.]] abgetreten und kam 1815 im Zuge des [[Wiener Kongress]]es an die Schweizerische Eidgenossenschaft, wobei die Könige von Preussen bis 1848 (formell bis zum [[Neuenburgerhandel]] 1857) auch Fürsten von Neuenburg blieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit 644 Einwohnern (Ende 2007) gehörte Saint-Sulpice zu den kleineren Gemeinden des Kantons Neuenburg. Von den Bewohnern sind 90,7 % französischsprachig, 2,7 % italienischsprachig und 2,5 % deutschsprachig (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Saint-Sulpice stieg bis 1900 auf 1243 Einwohner, danach hat sie sich durch Abwanderung bis 1990 (569 Einwohner) halbiert, seither ist wieder ein leicht steigender Trend zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Saint-Sulpice Mühlsteine an der Areuse 01 08.jpg|mini|links|Schleifsteine zwischen Areuse und Rue de la Doux]]&lt;br /&gt;
Es ist urkundlich belegt, dass bereits 1337 die [[Wasserkraft]] der Areuse genutzt wurde um [[Wasserrad|Wasserräder]] von [[Wassermühle|Mühlen]], [[Sägemühle|Sägereien]], [[Gerben|Gerbereien]], [[Gießen (Metall)|Giessereien]] und [[Schmiede]]n anzutreiben. Dadurch wurde die benötigte Energie für Gerätschaften aller Art in die Gebäude transferiert. Dies prägte die Erwerbsstruktur des Dorfes für lange Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Müller (Berufsbezeichnung)|Müller]] Gustave Dubied baute ab 1877 seine grosse Getreidemühle zu einer Gesteinsmühle um. Er gründete die Fabrique Suisse de Ciment Portland - St. Sulpice. In wenigen Jahren stieg sein Betrieb zu den grössten Zementherstellern der Schweiz auf. Der Zement für den Bau des [[Bundeshaus (Bern)|Bundeshauses]] (1884–1892) und des [[Simplontunnel]]s (1898–1921) wurde von St. Sulpice geliefert. Die Abbaukosten für den zur Zementherstellung erforderlichen [[Mergel]] stiegen enorm. Es entstanden finanzielle Probleme die 1945 zur Schliessung des Betriebes führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1885 wurde [[Holzstoff#Holzschliff|Holzschliff]], was zur Herstellung von Papier erforderlich ist, hergestellt. Das Holz wird auf rotierende Schleifsteine gepresst und dadurch zerfasert. Dieser Betrieb wurde erst 1968 eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;FPSI.ch: [https://www.fpsi.ch/archives/journees-2015/01-les-roues-de-lareuse/ Les Roues de l’Areuse]. Journées 2015. Abgerufen am 25. November 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1945 wird [[Champignon]]zucht betrieben. Auf den Jurahöhen dominieren die [[Viehzucht]] und [[Milchwirtschaft]] sowie der Holzhandel. Viele Erwerbstätige sind heute Wegpendler, die in den grösseren Dörfern des Val de Travers arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kraftwerke ==&lt;br /&gt;
In Saint-Sulpice bestehen seit 1886 zwei [[Wasserkraftwerk]]e. Diese wurden 1908 modernisiert und können auf einem beschilderten Rundgang besichtigt werden&amp;lt;ref&amp;gt;Museum.ch: [https://www.museums.ch/org/de/Ecomus--e-de-la-Haute-Areuse Ecomusée de la Haute-Areuse]. Abgerufen am 25. November 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden Werke sind noch betriebsbereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 übernahm die 1907 gegründete [[Electricité Neuchâteloise]] SA (ENSA) die beiden Werke. Am 1. Januar 2005 fusionierten die ENSA und die Freiburgischen Elektrizitätswerke (FEW) zum Energieversorgungsunternehmen [[Groupe E]], mit [[Sitz (juristische Person)|Sitz]] in [[Granges-Paccot]] im [[Kanton Freiburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 wurde das Wasserkraftwerk &amp;#039;&amp;#039;St. Sulpice&amp;#039;&amp;#039; in Betrieb genommen. Erstellt und betrieben wird es durch die Groupe E. Mit einer [[Fallhöhe (Wasserbau)|Fallhöhe]] von 39&amp;amp;nbsp;m durchströmt das Wasser die Turbinen. Diese erzeugen eine Jahresleistung von 9&amp;amp;nbsp;GWh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die ehemalige Gemeinde ist verkehrsmässig gut erschlossen. Sie liegt unterhalb der Hauptstrasse von Neuenburg über den Grenzübergang [[Les Verrières]] nach [[Pontarlier]] in [[Frankreich]]. Diese umfährt das Dorf am nördlichen Hang des Talkessels von Saint-Sulpice, um die starke Steigung vom Talboden des Val de Travers auf die Höhe bei Les Verrières zu überwinden. Die am 25. Juli 1860 eröffnete Eisenbahnlinie von [[Auvernier]] nach Les Verrières hatte, da sie sich hoch über Saint-Sulpice befindet, im Ort nie eine Haltestelle. Das Dorf wurde erst am 24. September 1883 mit der Einweihung der Tallinie [[Travers NE|Travers]] – Saint-Sulpice an das Eisenbahnnetz angebunden. Mittlerweile ist der letzte Abschnitt von Fleurier nach Saint-Sulpice aber stillgelegt und durch die Buslinie von Fleurier nach Les Verrières (und teilweise weiter bis nach Pontarlier) ersetzt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Val-de-Travers}}&lt;br /&gt;
Der heutige Bau der [[Reformierte Kirche Saint-Sulpice NE|reformierten Kirche]] mit einem ovalen Schiff stammt von 1821. In Saint-Sulpice befindet sich das 1994 gegründete Ecomusée de la Haute-Areuse, das sich mit der industriellen Entwicklung des Dorfes befasst. Eine Natursehenswürdigkeit bildet die Karstquelle der [[Areuse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Charles-Daniel de Meuron]] (1738–1806), Offizier in fremden Diensten und Militärunternehmer in holländischen und britischen Diensten sowie britischer Generalleutnant&lt;br /&gt;
* [[Pierre-Frédéric de Meuron]] (1746–1813), Offizier in fremden Diensten, Militärgouverneur von Ceylon und Generalleutnant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|2880|&amp;#039;&amp;#039;Saint-Sulpice (NE)&amp;#039;&amp;#039;|Autor=Eric-André Klauser}}&lt;br /&gt;
* Jean Courvoisier: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Neuenburg.&amp;#039;&amp;#039; Band III: &amp;#039;&amp;#039;Les districts du Valde-Travers, du Val-de-Ruz, du Locle et de La Chaux-de-Fonds&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; Band 56). Hrsg. von der [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]]. Bern 1968&amp;lt;!-- , ISBN 978-3-906131-??-? --&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.val-de-travers.ch/page/saint-sulpice Commune de Val-de-Travers]&lt;br /&gt;
* [[Historisches Lexikon der Schweiz|HLS]] [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/002880/2016-10-26/ Saint-Sulpice]&lt;br /&gt;
* [https://www.j3l.ch/de/P58430/besuch-des-lokomotivdepots Museum: Lokomotivdepot St. Sulpice]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kanton Neuenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1038431859|VIAF=305146959}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Saint Sulpice NE}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Neuenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Val-de-Travers NE]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1228]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2008]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RaveDog</name></author>
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