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	<title>Saint-Louis (Haut-Rhin) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;CommonsDelinker: Ersetze Blason_Saint-Louis.svg durch Blason_ville_fr_Saint-Louis_(Haut-Rhin).svg (von CommonsDelinker angeordnet: File renamed: disambiguation)</title>
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		<updated>2025-12-15T04:57:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ersetze Blason_Saint-Louis.svg durch &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:File:Blason_ville_fr_Saint-Louis_(Haut-Rhin).svg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:File:Blason ville fr Saint-Louis (Haut-Rhin).svg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Blason_ville_fr_Saint-Louis_(Haut-Rhin).svg&lt;/a&gt; (von &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:User:CommonsDelinker&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:User:CommonsDelinker (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;CommonsDelinker&lt;/a&gt; angeordnet: &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:COM:FR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:COM:FR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File renamed&lt;/a&gt;: disambiguation)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Saint-Louis&lt;br /&gt;
|nomlocale=Sankt Ludwig&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason ville fr Saint-Louis (Haut-Rhin).svg&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Mulhouse|Mulhouse]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Saint-Louis (Haut-Rhin)|Saint-Louis]] (Chef-lieu)&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Saint-Louis Agglomération]]&lt;br /&gt;
|insee=68297&lt;br /&gt;
|cp=68300&lt;br /&gt;
|longitude=07/33/54/O&lt;br /&gt;
|latitude=47/35/07/N&lt;br /&gt;
|alt mini=237&lt;br /&gt;
|alt maxi=278&lt;br /&gt;
|siteweb=[https://www.saint-louis.fr/ www.saint-louis.fr]&lt;br /&gt;
|image=Saint-Louis Haut-Rhin map-fr.svg&lt;br /&gt;
|image-desc=Stadtkarte&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saint-Louis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|sɛ̃ lwi|Tondatei=LL-Q150 (fra)-Mathieu Kappler-Saint-Louis.wav}}, {{deS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sankt Ludwig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rm.coe.int/CoERMPublicCommonSearchServices/DisplayDCTMContent?documentId=09000016806d420f |titel=Charta der Stadt Sankt Ludwig zur Förderung der Regionalsprache auf der Grundlage der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen |abruf=2022-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}} ([[elsässisch|mundartlich]] veraltet &amp;#039;&amp;#039;Burgliber&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Bader, Léxique des parlers sundgauviens. Mulhouse 1997 S. 98. &amp;lt;/ref&amp;gt;, ist eine [[Frankreich|französische]] Stadt im [[Département Haut-Rhin]] im [[Elsass]] innerhalb der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]]. Mit {{EWZ|FR-68|68297}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR-68|68297}}) ist Saint-Louis die drittgrößte [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] im Département.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben [[Lörrach]] und (den dazwischenliegenden Gemeinden) [[Huningue|Hüningen (Huningue)]] und [[Weil am Rhein]] ist Saint-Louis eine der direkten Nichtschweizer Nachbarstädte von [[Basel]] und Teil der [[Trinationaler Eurodistrict Basel|Trinationalen Agglomeration Basel]]. Die Stadt gehört zum [[Kanton (Frankreich)|Kanton]] [[Kanton Saint-Louis (Haut-Rhin)|Saint-Louis]] im [[Arrondissement]] [[Arrondissement Mulhouse|Mulhouse]] und ist Sitz des Kommunalverbandes [[Communauté d’agglomération des Trois Frontières]]. Sie grenzt außer an Basel ebenso an Allschwil (Schweiz), [[Village-Neuf]], Huningue, [[Hégenheim]], [[Hésingue]] und [[Blotzheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohner werden auf [[Französische Sprache|Französisch]] &amp;#039;&amp;#039;Ludoviciens&amp;#039;&amp;#039; (nach der [[latein]]ischen Form von [[Ludwig]]) genannt. Von 1871 bis 1918 hieß die Ortschaft amtlich &amp;#039;&amp;#039;St. Ludwig&amp;#039;&amp;#039;. Mundartlich sagte man im Elsass und in Basel bis in das 20. Jahrhundert &amp;#039;&amp;#039;Burgliber&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt; Gottlieb Burckhardt: Basler Heimatkunde. 2. Bd. Die Stadt Basel und ihre Nachbarstädte. 1927. S. 44. &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bezeichnung St. Ludwig war nie volkstümlich und wird seit 1918 kaum mehr verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung des [[Sundgau]]s und weiterer Teile des Elsass durch Frankreich in der Folge des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] und des [[Westfälischer Friede|Westfälischen Friedens]] bestand für die französische Krone ein wachsendes Interesse an Kontrolle und Sicherung des links[[rhein]]ischen Gebietes am [[Rheinknie]] unterhalb des Territoriums von [[Kanton Basel|Basel]]. 1679 befahl daher [[Ludwig XIV.]] im Rahmen einer weiteren Expansionspolitik am [[Oberrhein]] den Bau der [[Festung Hüningen]] an dieser strategischen Stelle. Die Bewohner des damaligen Bauern- und Fischerdorfes Hüningen mussten dieser Militäranlage weichen, deren Bau der Festungsbaumeister [[Sébastien Le Prestre de Vauban|Vauban]] 1680 aufnahm. Sie wurden im neugegründeten [[Village-Neuf]] (Neudorf) und an der Straße Basel – Mülhausen angesiedelt, wo sich an der Grenze bereits ein erster Kern des heutigen Saint-Louis befand. Dieser Ort, bestehend aus den Häusern einiger Grenzwächter und Herbergen, war zunächst ein Ortsteil von Neudorf. 1684 wurde auf Verordnung von Ludwig XIV. die kleine Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Saint-Louis&amp;#039;&amp;#039; benannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StLouisHist&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|hrsg = Offizielle Website der Stadt|url = https://www.saint-louis.fr/index.php/Histoire?idpage=205|sprache = fr|titel = Ville de Saint-Louis (Alsace) – Histoire|zugriff = 2012-12-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Namenspatron war der [[Heiligsprechung|heiliggesprochene]] König [[Ludwig IX. (Frankreich)|Ludwig&amp;amp;nbsp;IX. (&amp;#039;&amp;#039;Saint-Louis&amp;#039;&amp;#039;)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:091029 St. Louis IMG 6394.JPG|mini|Avenue de Bâle, vom Grenzübergang aus]]&lt;br /&gt;
1793 wurde Saint-Louis eine eigene Gemeinde mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Bourglibre&amp;#039;&amp;#039;. Namen von Heiligen und Königen waren nach der Französischen Revolution unerwünscht. 1815 kehrte man zurück zur früheren Bezeichnung.&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen A. Meier: Rund um den Baselstab. Bd. 3. Basel 1978. S. 301ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[CdZ-Gebiet Elsaß|deutschen Besatzungszeit]] im Zweiten Weltkrieg konnten viele jüdische Einwohner flüchten – teilweise in die nahe Schweiz – andere wurden deportiert und in Konzentrationslagern ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.alemannia-judaica.de/saint_louis_synagogue.htm &amp;#039;&amp;#039;Saint-Louis.&amp;#039;&amp;#039;] alemannia-judaica.de, aufgerufen am 28. Dezember 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 wurde die Gemeinde [[Bourgfelden]] eingemeindet, und 1958 wurde von der Gemeinde Blotzheim der Ortsteil Neuweg (&amp;#039;&amp;#039;La Chaussée&amp;#039;&amp;#039;) abgetreten. Seither liegt der [[Flughafen Basel-Mülhausen]] größtenteils in der Gemarkung von Saint-Louis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Oktober 2000 wurde in Saint-Louis der Gemeindebund &amp;#039;&amp;#039;[[Communauté de communes]] des Trois Frontières&amp;#039;&amp;#039; geschaffen, deren Sitz sich in Saint-Louis befindet. Der Gemeindeverband wurde 2016 in eine [[Communauté d’agglomération]] umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jean-Marie Zoellé]], der damalige [[Maire|Bürgermeister]] von Saint-Louis, starb im April 2020 in Folge einer SARS-CoV-2-Infektion. Er hatte zu denjenigen Patienten gehört, die zur Behandlung nach Deutschland verlegt worden waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheit-saint-louis-corona-buergermeister-von-stadt-im-elsass-in-bonn-gestorben-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200406-99-612812 |titel=Corona: Bürgermeister von Stadt im Elsass in Bonn gestorben |hrsg=dpa-Newskanal |datum=2020-04-06 |abruf=2020-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michelfelden ===&lt;br /&gt;
Im heutigen Quartier Michelfelden war im 13. Jahrhundert ein Kloster von Zisterzienserinnen. Die Nonnen übersiedelten bald nach Blotzheim, verpachteten ihren alten Besitz und verkauften ihn schließlich. Nach verschiedenen Eigentümerwechseln wurde Michelfelden 1516 von der Stadt Basel gekauft, die den Besitz als Gutshof weiter verpachtete. Ab 1648 war das Elsass französisch, und Michelfelden war eine baslerische Exklave. Die Stadt Basel musste sich von da an wehren gegen die Ansprüche des französischen Staates, der Zölle auf die Agrarprodukte beanspruchte. Deshalb ließ Basel 1695 den Hof Michelfelden mit 33 Grenzsteinen mit dem Baselstab markieren. Nach der Revolution ließ sich die Basler Souveränität nicht mehr halten, und Michelfelden wurde 1793 Teil der Gemeinde Saint-Louis. 2012 wurde der Hof Michelfelden abgebrochen und das Areal überbaut mit einem Mehrfamilienhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jörg Renk, Michelfelden - ein Stück Basel im Elsass. In: Elsass-Gazette. Mitteilungsblatt Kulturverein Elsass-Freunde Basel. Nr. 111 Januar 2011 S. 28–33 (online).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===  Demographie ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung während der Zugehörigkeit zum [[Reichsland Elsaß-Lothringen]] (1871–1919)&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 || align=center |   2066 || am 1. Dezember, auf einer Fläche von 411 ha, in 177 Wohnhäusern, davon 506 Protestanten, 1452 Katholiken und 55 [[Juden|Israeliten]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatBü&amp;quot; &amp;gt;Statistisches Büreau des Kaiserlichen Ministeriums für Elsaß-Lothringen: &amp;#039;&amp;#039;Ortschafts-Verzeichniß von Elsaß-Lothringen. Aufgestellt auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom  1. Dezember 1880&amp;#039;&amp;#039;. C. F. Schmidts Universitäts-Buchhandlung Friedrich Bull, Straßburg 1884, [https://www.google.de/books?id=4JJMAQAAIAAJ&amp;amp;pg=PA66 S. 66, Ziffer 821.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |  2642   || &amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot; &amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=els_muelhausen.html |name=Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990 |abruf=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  1905 || align=center |  4738  || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot; &amp;gt;Lexikoneintrag zu &amp;#039;&amp;#039;Sankt Ludwig&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 6. Auflage, Band 17, Leipzig/Wien 1905, [http://www.zeno.org/Meyers-1905/K/meyers-1905-017-0564  S. 564.] &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 5417  || auf einer Fläche von 414 ha&amp;lt;ref name=&amp;quot;MeyersGaz&amp;quot; &amp;gt;[https://www.meyersgaz.org/place/20680008 Sankt Ludwig, Elsaß-Lothringen],  in: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reichs&amp;#039;&amp;#039;, 5. Ausgabe 1912, mit topographischer Karte von Sankt Ludwig und Umgebung (online &amp;quot;Meyer&amp;#039;s Gazetteer&amp;quot;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2007&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 9.122 || 12.378 || 14.845 || 18.007 || 19.547 || 19.973 || 19.995 || 21.413&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die ältesten Gebäude in Saint-Louis sind aus dem 19. Jahrhundert. Die katholische Kirche St-Louis ist von 1842, die reformierte Kirche von 1882, die katholische Kirche St-Charles in Bourgfelden von 1889 und die [[Synagoge (Saint-Louis)|Synagoge]] von 1907&amp;lt;ref&amp;gt;Observatoire du Patrimoine Religieux (online)&amp;lt;/ref&amp;gt;. In der ehemaligen Fabrik des Spirituosenherstellers Fernet-Branca befindet sich seit 2004 der &amp;#039;&amp;#039;[[Espace d’Art Contemporain Fernet Branca]]&amp;#039;&amp;#039;, ein Ausstellungsbetrieb für zeitgenössische Kunst. Auf dem Dach der stillgelegten Brennerei sieht man das Emblem der Firma Fernet-Branca, einen Adler auf einer Erdkugel. Das Gebäude von 1907/08 ist eingetragen als historisches Baudenkmal.&amp;lt;ref&amp;gt;L&amp;#039;Inventaire du patrimoine en Alsace (online)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Moderne ist mit der Kirche &amp;#039;&amp;#039;Notre-Dame-de-la-Paix&amp;#039;&amp;#039; von 1962 vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Saint-Louis (Haut-Rhin)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mairie st-louis.jpg|Rathaus&lt;br /&gt;
Gare de Saint-Louis (Haut-Rhin).JPG|Bahnhof&lt;br /&gt;
Swiss International Air Lines, EuroAirport.JPG|Sitz von [[Swiss]]&lt;br /&gt;
Théâtre La Coupole.jpg|Theater&lt;br /&gt;
St-Louis Espace d’Art Contemporain Fernet Branca II 08-06-2008.jpg|Kunstmuseum &amp;#039;&amp;#039;Espace d’Art Contemporain Fernet Branca&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
091029 St. Louis IMG 6440.JPG|Grenzposten (von der Schweiz aus gesehen)&lt;br /&gt;
Saint-Louis, Hôtel de l&amp;#039;europe.jpg|Hotel „Europa“&lt;br /&gt;
Saint-Louis, Synagogue 01.jpg|Synagoge&lt;br /&gt;
Monument des morts de Saint-Louis (Haut-Rhin).jpg|Gefallenendenkmal&lt;br /&gt;
Saint-Louis, Mosquée El-Feth.jpg|Moschee El-Feth&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
1806 gründete hier Michel L’Evêche-Moll ein Zolldienstleistungsunternehmen, in das nach der [[Schlacht bei Waterloo]] der ehemalige Offizier Marie Mathias Nicolas Louis Danzas eintrat. Aus ihm entwickelte sich die weltweit agierende Spedition [[Danzas]] AG, die 1999 von der [[Deutsche Post AG|Deutschen Post AG]] aufgekauft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1945, kurz nach Kriegsende, wurde in Saint-Louis – zunächst unter französischer Führung – ein Institut für [[Ballistik]] (mit anfangs überwiegend deutschen Mitarbeitern) unter der Leitung von Prof. [[Hubert Schardin]] zu militärischen Untersuchungen gegründet. Ab 1959 wurde das Institut zum [[Deutsch-Französisches Forschungsinstitut Saint-Louis|Deutsch-Französischen Forschungsinstitut Saint-Louis]] (ISL) umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Stadt ist durch [[TER Grand Est|TER]]-Züge mit [[Basel]], [[Mülhausen|Mulhouse]] und [[Straßburg|Strasbourg]] ([[Bahnstrecke Strasbourg–Basel]]) verbunden. Die [[S-Bahn Basel]] fuhr von 1997 bis 2008 von [[Frick]] bis Mulhouse durchgehend, seither und bis auf weiteres endet die S-Bahn am [[Bahnhof Basel SNCF]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Gemeindegebiets gibt es zwei Bahnhöfe: &amp;#039;&amp;#039;Saint-Louis&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Bahnhof Saint-Louis-la-Chaussée|Saint-Louis-la-Chaussée]]&amp;#039;&amp;#039;. In Zukunft soll eine Neubaustrecke den [[Flughafen Basel-Mülhausen|EuroAirport]] mit einem [[Flughafenbahnhof EuroAirport|Flughafenbahnhof]] anbinden. Einige S-Bahn-Linien aus der Schweiz und Deutschland sollen über den [[Bahnhof Basel SBB]] dorthin verlängert werden, [[Güterzug|Güterzüge]] und [[TGV]]s sollen weiterhin über die Bestandstrecke fahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.trireno.org/de/infrastrukturprojekte/basel-mulhouse.html |titel=Basel-Mulhouse - Trireno - Trinationale S-Bahn Basel |abruf=2020-11-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1878 war Saint-Louis durch eine [[Bahnstrecke Weil am Rhein–Saint-Louis (Haut-Rhin)|Bahnstrecke]] über [[Huningue]] und die [[Palmrainbrücke]] mit [[Weil am Rhein]] verbunden. Der Bahnhof Saint-Louis war auch Ausgangspunkt einer ab 1915 bestehenden [[Bahnstrecke Waldighofen–Saint-Louis|Bahnstrecke]] nach [[Waldighofen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fortsetzung der &amp;#039;&amp;#039;Avenue de Bâle&amp;#039;&amp;#039; auf Schweizer Boden heißt seit 1861 amtlich &amp;#039;&amp;#039;Elsässerstrasse&amp;#039;&amp;#039;. Im 19. Jahrhundert sagte man in Basel im Volksmund &amp;#039;&amp;#039;Burglibemer Strasse&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;André Salvisberg, Die Basler Strassennamen. 1999. S. 153.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Basler Straßenbahn wurde 1900 verlängert vom Grenzübergang Basel-Lysbüchel durch die Basler Straße (heute &amp;#039;&amp;#039;Avenue de Bâle&amp;#039;&amp;#039;) bis nach St. Ludwig. Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde der Trambetrieb vom 31. Juli 1914 bis zum 30. September 1915 eingestellt. Ab 1. Oktober 1915 wurde auf der elsässischen Seite ein Pendelbetrieb eingerichtet. Die Fahrgäste mussten an der Grenze umsteigen. Ab 1923 verkehrten die Kurse zwar wieder durchgehend, die Fahrgäste mussten die Grenze allerdings weiterhin zu Fuß überqueren. Ab 1. September 1939 ruhte der Tramverkehr vollständig. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Strecke erst am 1. August 1947 wieder eröffnet, allerdings kam ein durchgehender Betrieb nicht mehr zustande. Die Gemeinde Saint-Louis betrieb die Strecke mit gemietetem altem Rollmaterial aus Basel in eigener Regie. Deutschsprachige Schilder mussten entfernt werden. Am 31. Dezember 1957 verkehrten die Basler Wagen letztmals durch Saint-Louis. Die Straßenbahn wurde ersetzt durch den Bus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.g-st.ch/trambasel/aktuell.html |titel=www.tram-basel.ch - Aktuell |abruf=2022-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt heute einige Buslinien, diese werden von der örtlichen Busgesellschaft [[Distribus]] betrieben. Die [[Basler Tramlinien#Linie 3 (BVB)|Tramlinie 3]] der Basler Verkehrsbetriebe BVB [[Strassenbahn Basel#Burgfelden Grenze – Saint-Louis|fährt seit 2017]] vom Grenzübergang Basel-Bourgfelden zum Bahnhof Saint-Louis, um bisher schlecht erreichbare oder neu entstehende Quartiere an ein attraktives Verkehrsnetz anzuschließen. Der Bahnhof von Saint-Louis wurde, in Kombination mit einer großen [[Parken und Reisen|Park+Ride-Anlage]] (einem Parking mit 740 Parkplätzen), zu einem wichtigen Verknüpfungspunkt zwischen Bahn, Tram, Bus, motorisiertem Individualverkehr und Fahrrad ausgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Schenk |url=https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stadt/park-and-ride-ist-halb-leer-der-ansturm-der-grenzganger-bleibt-aus-ld.1510594 |titel=Park &amp;amp; Ride ist halb leer – der Ansturm der Grenzgänger bleibt aus |werk=[[bz – Zeitung für die Region Basel|bz]] |datum=2018-06-13 |abruf=2023-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner befindet sich am Grenzübergang Basel-Lysbüchel noch die Endstation der Basler [[Basler Tramlinien#Linie 11 (BLT)|Tramlinie 11]]. Die Wiederaufnahme der Tramstrecke zum Bahnhof Saint-Louis ist gewünscht, scheiterte bislang jedoch an der Durchgangshöhe unter einer Eisenbahnbrücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* [[Breisach am Rhein]], [[Baden-Württemberg]], Deutschland&lt;br /&gt;
* [[Lectoure]], Region [[Okzitanien (Verwaltungsregion)|Okzitanien]], Frankreich&lt;br /&gt;
* [[Peyrehorade]], Region [[Nouvelle-Aquitaine]], Frankreich&lt;br /&gt;
* [[Pimbo]], Region Nouvelle-Aquitaine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--ALPHABETISCHE Sortierung--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hubert Schardin]] (1902–1965), deutscher Ballistiker, Ingenieur und Hochschuldozent, Direktor des [[Deutsch-Französisches Forschungsinstitut Saint-Louis|Deutsch-Französischen Forschungsinstituts Saint-Louis]]&lt;br /&gt;
* [[André-Paul Weber]] (1927–2016), elsässischer Politiker, Unternehmenschef und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Jean-Marie Zoellé]] (1944–2020), Politiker und Bürgermeister von Saint-Louis&lt;br /&gt;
;in Saint-Louis geboren&lt;br /&gt;
* [[Otto Köcher]] (1884–1945), deutscher Diplomat&lt;br /&gt;
* [[Adam Moundir]] (* 1995), schweizerisch-marokkanischer Tennisspieler&lt;br /&gt;
* [[Marion Rey]] (* 1999), französisch-schweizerische Fußballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Louis Léon Weber]] (1891–1972), Schweizer Bildhauer, im Ortsteil Bourgfelden geboren&lt;br /&gt;
* [[Oskar Wöhrle]] (1890–1946), elsässisch-deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 631–637.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.saint-louis.fr Offizielle Website von Saint-Louis]&lt;br /&gt;
* {{HLS|46761|Saint-Louis|Autor=[[Bernard Degen]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Mulhouse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1052956203|LCCN=n83134033|VIAF=130223916}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:SaintLouis #HautRhin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saint-Louis (Haut-Rhin)| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ludwig XIV. als Namensgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Oberrhein]]&lt;/div&gt;</summary>
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