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	<title>Saint-Hippolyte (Haut-Rhin) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Cyber Herbert: Korrektur</title>
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		<updated>2026-03-20T21:38:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Saint-Hippolyte&lt;br /&gt;
|nomlocale= Sankt Pilt&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason ville fr Saint-Hippolyte (Haut-Rhin).svg&lt;br /&gt;
|région= [[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Colmar-Ribeauvillé|Colmar-Ribeauvillé]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Sainte-Marie-aux-Mines|Sainte-Marie-aux-Mines]]&lt;br /&gt;
|insee= 68296&lt;br /&gt;
|cp= 68590&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté de communes du Pays de Ribeauvillé|Pays de Ribeauvillé]]&lt;br /&gt;
|longitude= 07/22/18/O&lt;br /&gt;
|latitude= 48/13/55/N&lt;br /&gt;
|alt moy= 235&lt;br /&gt;
|alt mini= 170&lt;br /&gt;
|alt maxi= 731&lt;br /&gt;
|siteweb= https://saint-hippolyte-alsace.fr/&lt;br /&gt;
|image= Saint-Hippolyte A 046.JPG&lt;br /&gt;
|image-desc= Saint-Hippolyte, Blick in die Rheinebene&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saint-Hippolyte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|sɛ̃.t‿i.pɔ.lit|Tondatei=LL-Q150 (fra)-GrandCelinien-Saint-Hippolyte.wav}}, {{deS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sankt Pilt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}},&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rm.coe.int/CoERMPublicCommonSearchServices/DisplayDCTMContent?documentId=09000016806d420e |titel=Charta der Gemeinde Sankt Pilt zur Förderung der Regionalsprache auf der Grundlage der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen |abruf=2022-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR-68|68296}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR-68|68296}}) im [[Département]] [[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]] in der [[Europäische Gebietskörperschaft Elsass|Europäischen Gebietskörperschaft Elsass]] und der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]]. Die Gemeinde ist Mitglied des Gemeindeverbands [[Communauté de communes du Pays de Ribeauvillé]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Ortschaft liegt wenige Kilometer südwestlich von [[Sélestat]] (&amp;#039;&amp;#039;Schlettstadt&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrheinebene]] am Osthang der [[Vogesen]] inmitten von Weinbergen an der &amp;#039;&amp;#039;Route du Vin&amp;#039;&amp;#039; ([[Elsässer Weinstraße]]). Auf dem Gemeindegebiet liegt ein Teil der [[Alsace Grand Cru|Alsace-Grand-Cru]]-Lage &amp;#039;&amp;#039;Gloeckelberg&amp;#039;&amp;#039;, der Rest der Lage liegt auf dem Gebiet der Nachbargemeinde [[Rodern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet gehört zum [[Regionaler Naturpark Ballons des Vosges|Regionalen Naturpark Ballons des Vosges]]. Das Dorf selbst liegt an der Zufahrtsstraße zur im Jahr 1147 erstmals erwähnten [[Hohkönigsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Saint-Hippolyte (Haut-Rhin)]] der Gemeinde lag etwa 2,5&amp;amp;nbsp;km vom Ort entfernt an der [[Bahnstrecke Strasbourg–Basel]] und wurde 2002 aufgegeben. Das prächtige [[Empfangsgebäude]] des Bahnhofs aus der Zeit der [[Reichseisenbahnen in Elsaß-Lothringen]] ist heute ein [[Kulturdenkmal]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pop.culture.gouv.fr/notice/merimee/PA68000014 &amp;#039;&amp;#039;Gare ferroviaire dite gare du Kaiser.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Base Mérimée]] (Liste der französischen [[Kulturdenkmal|Kulturdenkmäler]]); abgerufen am 10. Februar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde aber durch ein Feuer 2010 schwer beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name der Siedlung geht auf den heiligen [[Hippolyt von Rom]] zurück, dessen [[Märtyrer|Martyrium]] auch im Wappen des Ortes dargestellt ist und dessen [[Reliquie]]n im Altar der Pfarrkirche aufbewahrt werden. Saint-Hippolyte (damals &amp;#039;&amp;#039;Andaldovillare&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist der Geburtsort einer der einflussreichsten Persönlichkeiten der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts, des heiligen [[Fulrad]], des Abtes von [[Saint-Denis (Seine-Saint-Denis)|Saint-Denis]] bei Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fulrad gründete zwischen 760 und 774 ein [[Priorat]] am Ort. Von ihm mit Reliquien des heiligen Hippolyte beschenkt, nahm das Priorat dessen Namen an. Es wurde später dem Priorat [[Lièpvre]] angeschlossen. Beide Priorate hatte Fulrad der Abtei Saint Denis bei Paris übereignet. Die [[Schirmvogtei|Schirmvögte]] der Abtei Saint Denis, die [[Herzöge von Lothringen]], eigneten sich nach und nach den Besitz der ihnen anvertrauten Abtei an, so auch Saint Hippolyte, um das sich im Mittelalter immer wieder der benachbarte Adel stritt. So setzten die [[Herren von Rappoltstein]] den Ort im 13. Jahrhundert mehrfach in Brand. Kurzzeitig war Saint Hippolyter sogar württembergisch. 1360 schützte sich St. Hippolyte, das im 14. Jahrhundert das Stadtrecht erhielt, durch den Bau einer Mauer. 1444 wüteten die [[Armagnaken]], marodierende Söldner, die von den Habsburgern im Kampf gegen die Eidgenossen ins Land gerufen worden waren. im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bauernkrieg schloss sich der Ort den Aufständischen an, was nach der Niederschlagung der Revolten zu einer strengen Bestrafung führte. Im Dreißigjährigen Krieg überfielen die Schweden 1633 den Ort. 1648 wurde er durch die Franzosen besetzt und erst wieder 1718 an den Herzog von Lothringen zurückgegeben. 1766 wurde der Ort mit dem Übergang Lothringens an die französische Krone französisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1871 bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] gehörte Sankt Pilt als Teil des [[Reichsland Elsaß-Lothringen|Reichslandes Elsaß-Lothringen]] zum [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] ([[Kreis Rappoltsweiler]], [[Bezirk Oberelsaß]]). Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Saint Hippolyte im Zuge der alliierten Offensive gegen den von den Deutschen hartnäckig verteidigten [[Brückenkopf Elsass|Kessel von Colmar]] (poche de Colmar) am 3. Dezember 1944 durch die 1. französische Armee unter General [[Jean de Lattre de Tassigny|de Lattre de Tassigny]] von der Naziherrschaft befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
Erste Erwähnung 744 als &amp;#039;&amp;#039;Fulradovillare,&amp;#039;&amp;#039; später &amp;#039;&amp;#039;Fulradviller.&amp;#039;&amp;#039; Später setzte sich die deutsche Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Sankt Pilt (&amp;#039;&amp;#039;für &amp;#039;&amp;#039;Sankt Hippolyte)&amp;#039;&amp;#039; durch &amp;#039;&amp;#039;-&amp;#039;&amp;#039; endgültig dann im 16. Jahrhundert. Fulrad gründete sein Priorat auf der Gemarkung eines Weilers namens &amp;#039;&amp;#039;Andaldovillare.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung|Wappenbeschreibung]]: In Blau ein goldgekrönter goldener [[Punkt (Heraldik)|Nabelschild]] mit einem roten [[Balken (Heraldik)|Schrägrechtsbalken]] der mit drei gestümmelten silbernen [[Adler (Wappentier)|Adlern]] ([[Alérion]]) belegt ist. Darüber ein rotgekleideter Reiter mit roter Kappe auf einem nach links trabendem silbergezäumten silbernem [[Pferd (Wappentier)|Pferd]], eine schwarze Peitsche schwingend und den an den Füßen gefesselten goldenen Heiligen [[Hippolyt von Rom]] am schwarzen Seil nachziehend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Jahr !! 1910 !! 1962 !! 1968 !! 1975 !! 1982 !! 1990 !! 1999 !! 2006 !! 2012 !! 2020&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1473 || 1140 || 1172 || 1191 || 1154 || 1078 || 1060 || 1050 || 1028 || 980&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;11&amp;quot;| Quellen: Gemeindeverzeichnis&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/colmar.htm |titel=Kreis Colmar |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-15 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230414121408if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/colmar.htm |archiv-datum=2023-04-14 |abruf=2026-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Cassini und INSEE&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; widths=&amp;quot;170&amp;quot; perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Saint-Hippolyte A 022.JPG|Kirche Saint-Hippolyte&lt;br /&gt;
Saint-Hippolyte 2006-7.JPG|[[Hôtel de ville]] Saint-Hippolyte&lt;br /&gt;
Saint-Hippolyte (Haut-Rhin), Chapelle Sainte-Croix.jpg|Heiligkreuz-Kapelle&lt;br /&gt;
Saint-Hippolyte (Haut-Rhin), Chapelle Notre-Dame-des-Douleurs.jpg|Kapelle Unsere Liebe Frau der Schmerzen&lt;br /&gt;
Saint-Hippolyte A 013.JPG|[[Tour des Cigognes (Saint-Hippolyte, Haut-Rhin)|Storchenturm]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Saint-Hippolyte (Haut-Rhin)}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirche Saint-Hippolyte:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Ein Bau des 14. und 15. Jahrhunderts. Der [[Klassizismus|klassizistische]] Westturm wurde 1822 errichtet. Das Chorgestühl im [[Louis-seize|Louis-Seize-Stil]]. Der spätbarocke Hochaltar [[Gabriel Ignaz Ritter]] zugeschrieben. Hölzerner [[Reliquienschrein]] des heiligen Hippolytus von 1766, seit 1999 als Altar gestaltet. Die Wand- und Deckengemälde schuf 1911 der seinerzeit geschätzte Kirchenmaler [[Carl Philipp Schilling]]. [[Silbermann-Orgel]] von 1738, restauriert von [[Callinet]] und Rinckenbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heilig-Kreuz-Kapelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein gotischer Bau, der in der Barockzeit 1745 verändert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;schlossartige Collège&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, jetzt Hotel &amp;#039;&amp;#039;Val-Vignes Colmar Haut-Koenigsbourg&amp;#039;&amp;#039;. Vorgänger dieses Gebäudes waren ein spätmittelalterlicher Schlossbau, der 1718 einem Barockbau weichen musste. Dieser wurde in der Revolutionszeit als [[Nationalgut]] enteignet und kam ab 1825 in geistlichen Besitz (Mutterhaus eines Ordens, Schule der [[Gesellschaft Mariä]].)  Zwischen 1854 und 1863 erhielt das Gebäude durch tiefgreifende Veränderungen sein heutiges Aussehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut erhaltenes &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ortsbild&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, typisch die Winzerhäuser (darunter eine ganze Anzahl aus der Zeit vor dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]]) mit Fachwerkobergeschoss über steinernem Keller- beziehungsweise Erdgeschoss. Reste der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadtbefestigung,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; deren Tore 1863 abgebrochen wurden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Von den fünf Türmen der Stadt ist nur noch der Storchenturm (tour des cigognes) erhalten. ..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=S. Pilt |Band=3 |Seite=42–43}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Flohic Editions, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 990–997.&lt;br /&gt;
* Walter Hotz: Die Kunstdenkmäler im Elsass und in Lothringen, Darmstadt 1965, S, 200&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Colmar-Ribeauvillé}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1166608867|VIAF=5171148574356824430009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:SaintHippolyte #HautRhin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saint-Hippolyte (Haut-Rhin)| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cyber Herbert</name></author>
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