<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Saint-Gingolph_VS</id>
	<title>Saint-Gingolph VS - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Saint-Gingolph_VS"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saint-Gingolph_VS&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T03:17:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saint-Gingolph_VS&amp;diff=291873&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;B.A.Enz: /* Einleitung */ +IPA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saint-Gingolph_VS&amp;diff=291873&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-02T22:05:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; +IPA&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Saint-Gingolph&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Saint-Gingolph 2007.png&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN = CHE Saint-Gingolph COA.svg&lt;br /&gt;
|BILD = St. Gingolph VS.jpg&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Saint-Gingolph&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-VS&lt;br /&gt;
|BEZIRK = [[Bezirk Monthey|Monthey]]&lt;br /&gt;
|IMAGEMAP = Bezirk Monthey&lt;br /&gt;
|BFS = 6155&lt;br /&gt;
|PLZ = 1898&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 46.391671&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 6.806379&lt;br /&gt;
|HÖHE = 386&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 14.4&lt;br /&gt;
|EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|WEBSITE = www.st-gingolph.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saint-Gingolph&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|sɛ̃ ʒɛ̃ɡɔlf}}] ist eine [[politische Gemeinde]] und eine [[Burgergemeinde#Kanton Wallis|Burgergemeinde]] mit einem Burgerrat im [[Bezirk Monthey]] im französischsprachigen Teil des [[Kanton Wallis|Kantons Wallis]] in der [[Schweiz]]. Saint-Gingolph liegt gegenüber von [[Saint-Gingolph (Haute-Savoie)|Saint-Gingolph]] in [[Frankreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Saint-Gingolph liegt auf {{Höhe|386|CH}} ca. 10&amp;amp;nbsp;Kilometer westsüdwestlich der Stadt [[Montreux]] (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich im Niederwallis, am Südufer des [[Genfersee]]s  an der Staatsgrenze zu [[Frankreich]], auf dem Schuttkegel der [[Morge (Genfersee)|Morge]] am Nordfuss des [[Grammont (Berg)|Grammont]], der zu den [[Chablais]]-Alpen gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt am Südufer des Genfersees. Das Seeufer ist in diesem Bereich an den meisten Orten sehr steil. Die Hänge, die teilweise von Felsbändern durchzogen werden, sind dicht bewaldet und durch mehrere [[Erosionsrinne]]n untergliedert. Im Westen verläuft die Grenze entlang der Morge, die gleichzeitig die Grenze zu Frankreich bildet. Somit ist Saint-Gingolph auf dem Schuttkegel der Morge am Genferseeufer zweigeteilt in eine französische und eine schweizerische Gemeinde. Mit {{Höhe|1520|CH}} wird auf dem [[Pic de Blanchard]], einem Vorberg der Chablais-Alpen, die höchste Erhebung von Saint-Gingolph erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Saint-Gingolph gehören die am Genfersee gelegenen Weiler &amp;#039;&amp;#039;Le Fenalet&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;La Clesette&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Les Esserts&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-St-Gingolph-LBS H1-027712.tif|mini|Luftbild (1968)]]&lt;br /&gt;
Das Gebiet von Saint-Gingolph war bereits zur [[Römerzeit]] bewohnt. Der Ortsname geht auf den Heiligen [[Gangolf (Heiliger)|Gangolf]] zurück, der Offizier unter [[Pippin der Jüngere|Pippin dem Jüngeren]] war und sich im Jahre&amp;amp;nbsp;755 hier niederliess. Erstmals urkundlich erwähnt wird Saint-Gingolph 1153 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Sanctus Gengulfus&amp;#039;&amp;#039;. Später erschienen die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Sancti Gingulphi&amp;#039;&amp;#039; (1200), &amp;#039;&amp;#039;Sanctus Gingulfus&amp;#039;&amp;#039; (1230) und &amp;#039;&amp;#039;Sanctus Gingulphus&amp;#039;&amp;#039; (1436).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert unterstand der Ort der Abtei [[Abondance (Haute-Savoie)|Abondance]]. Das Gebiet wurde 1536 von den Wallisern zusammen mit den Bernern erobert. Mit dem Vertrag von 1569 wurde die Grenze von der [[Dranse (Haute-Savoie)|Dranse]] an die Morge zurückversetzt, was zur endgültigen Teilung der Ortschaft Saint-Gingolph zwischen Savoyen (später Frankreich) auf der einen Seite und dem Wallis (Schweiz) auf der anderen Seite führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[ETH Zürich|ETH]]-Historiker [[Klaus Urner]] sah Saint-Gingolph in seinem als Plädoyer der Schweizer Wehrhaftigkeit im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verfassten Buch &amp;#039;&amp;#039;Die Schweiz muss noch geschluckt werden&amp;#039;&amp;#039; als einzig übrigen Korridor, welcher der Schweiz nach der Umzingelung durch die [[Achsenmächte]] seit 1940 noch Handelsbeziehungen zu den West-Alliierten ermöglichte. Der genannte Wehrmachts-Zwischenfall beweist aber, dass auch dieser Korridor von Hitler nach Belieben kontrolliert werden konnte, Rüstungsexporte waren hier keine möglich: Am 22. Juli 1944 startet die [[Résistance]] einen Aufstand im französischen Saint-Gingolph, worauf der deutsche Kommandant den Befehl erhält, das Dorf dem Erdboden gleich zu machen. Der Schweizer Gemeindepräsident erhält die Zusicherung, dass die gemeinsam benutzte Kirche verschont würde und darf im weiteren eskalierenden Verlauf mit 300 in die Schweiz geflüchteten Einwohnern nach einer Intervention eines Obersten der Schweizer Armee die Feuerwehr zu deren Schutz nach Frankreich senden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.1815.ch/site/assets/files/0/01/43/228/1944.pdf Der Krieg erreicht die Pforten des Wallis], Walliser Bote, 12. Mai 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nzz.ch/schweiz/schweizer-geschichte/tragoedie-am-genfersee-1.18347265 Tragödie am Genfersee], NZZ, 21. Juli 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;10&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1802|| 1850|| 1900|| 1950|| 2000|| 2010|| 2012|| 2014|| 2016&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 321|| 627|| 660|| 801|| 773|| 888|| 939|| 917|| 905&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Saint-Gingolph}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schloss Saint-Gingolph]]&lt;br /&gt;
* [[Musée des Traditions et des Barques du Léman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Saint-Gingolph Morge 01.jpg|Der Gebirgsbach &amp;#039;&amp;#039;Morge&amp;#039;&amp;#039; bildet in Saint-Gingolph die Grenze zwischen Frankreich (links) und der Schweiz (rechts).&lt;br /&gt;
 Saint-Gingolph Chapel 01.jpg|Eine Kapelle in Saint-Gingolph. Die Kirche befindet sich westlich der &amp;#039;&amp;#039;Morge&amp;#039;&amp;#039; auf französischem Gebiet.&lt;br /&gt;
 Saint-Gingolph Border 01.jpg|Der Grenzübergang zur ehemaligen Nationalstrasse in Frankreich. Blickrichtung nach Frankreich.&lt;br /&gt;
 Saint-Gingolph Border 02.jpg|Die [[Grüne Grenze]]: eine Fussgängerbrücke über die &amp;#039;&amp;#039;Morge&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
 Saint-Gingolph Schiffslände und Bahnhof-20150816.jpg|Saint-Gingolph Schiffslände und Bahnhof&lt;br /&gt;
 Saint-Gingolph Station 01.jpg|Der Bahnhof von Saint-Gingolph&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Saint-Gingolph lebte früher hauptsächlich von der Fischerei. Heute gibt es verschiedene Betriebe des lokalen Kleingewerbes. Zahlreiche Erwerbstätige sind Wegpendler, die in anderen Orten in der Schweiz, aber auch in Frankreich ihrer Arbeit nachgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortschaft liegt an der [[Hauptstrasse 21]], die von Saint-Gingolph über [[Martigny]] bis zum [[Grosser St. Bernhard|Grossen-Sankt-Bernhard-Pass]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stündliche Personenzüge von [[RegionAlps]] fahren täglich vom Bahnhof Saint-Gingolph an der [[Bahnstrecke Saint-Gingolph–Saint-Maurice]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Sabine Weiss (Fotografin)|Sabine Weiss]] (1924–2021), schweizerisch-französische Fotografin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|8414|Saint-Gingolph|Autor=Patrick Maye|Datum=2011}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Saint-Gingolph|Saint-Gingolph VS}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|5107|Saint-Gingolph|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* {{ethorama|QFGCQp9IOg0lTsAgZn1u}}&lt;br /&gt;
* [https://st-gingolph.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Saint-Gingolph VS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Monthey}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:SaintGingolph VS}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Wallis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Wallis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gangolf (Heiliger) als Namensgeber]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;B.A.Enz</name></author>
	</entry>
</feed>