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	<title>Saint-Cergue - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;PatrickBrauns: /* Wirtschaft */</title>
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		<updated>2025-10-07T09:36:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirtschaft&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert die Gemeinde Saint-Cergue im Schweizer Kanton Waadt; zu [[Saint-Cergues]] im französischen Département Haute-Savoie siehe dort.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Saint-Cergue&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Saint-Cergue 2021.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Saint-Cergue COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = La-Cure-Douane.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Hotel Franco-Suisse beim Zoll (CH/F), La Cure&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-VD&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Nyon (Bezirk)|Nyon]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Nyon&lt;br /&gt;
| BFS = 5727&lt;br /&gt;
| PLZ = 1264&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.445852&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 6.158045&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1041&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 24.28&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.st-cergue.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saint-Cergue&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] im Distrikt [[Nyon (Bezirk)|Nyon]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Waadt]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Saint-Cergue liegt auf {{Höhe|1041|CH}}, 9 km nordwestlich des Bezirkshauptortes [[Nyon]] (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich in einer Geländemulde oberhalb der Combe de Créva Tsevau, auf der Höhe der vordersten [[Jura (Gebirge)|Jurakette]], am Passübergang [[Col de la Givrine]], östlich der [[La Dôle]].&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-St-Cergue-LBS H1-025120.tif|mini|Luftbild (1964)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 24,3 km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des Waadtländer Juras. Teile des Areals gehören zur Schutzzone des [[Parc jurassien vaudois]]. Das Gebiet erstreckt sich beidseits des Taleinschnitts des Col de la Givrine in der Jurakette zwischen der La Dôle im Süden und dem [[Noirmont (Berg)|Noirmont]] im Norden. Im Norden reicht der Gemeindeboden bis auf die Höhen &amp;#039;&amp;#039;Fruitières de Nyon&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1330|CH}}) und &amp;#039;&amp;#039;Combe Grasse&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1370|CH}}), im Süden bis an den Hang der &amp;#039;&amp;#039;La Barillette&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Pointe de Fin Château&amp;#039;&amp;#039; (mit {{Höhe|1530|CH}} höchster Punkt von Saint-Cergue). Im Bereich des Col de la Givrine befinden sich die grossen Waldgebiete &amp;#039;&amp;#039;Bois de la Pile&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Bois de la Givrine&amp;#039;&amp;#039;. Ganz im Westen, an der [[Grenze zwischen Frankreich und der Schweiz|Grenze zu Frankreich]], erstreckt sich Saint-Cergue in die obersten Einzugsgebiete der [[Bienne (Fluss)|Bienne]] und der [[Orbe (Fluss)|Orbe]]. Auf den Höhen befinden sich ausgedehnte Jurahochweiden mit den typischen mächtigen [[Fichten]], die entweder einzeln oder in Gruppen stehen. In einem schmalen Zipfel reicht das Gebiet nach Südosten den dicht bewaldeten Hang &amp;#039;&amp;#039;Côte de Nyon&amp;#039;&amp;#039; hinunter bis fast an den Jurafuss. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 6 % auf Siedlungen, 65 % auf Wald und Gehölze, 28 % auf Landwirtschaft und etwas weniger als 1 % war unproduktives Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Saint-Cergue gehören die Siedlung &amp;#039;&amp;#039;La Cure&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1155|CH}}), der Grenzort westlich des Col de la Givrine, zahlreiche Ferienhaussiedlungen sowie viele Einzelhöfe, die weit verstreut auf den Jurahöhen liegen. Nachbargemeinden von Saint-Cergue sind [[Gingins]], [[Trélex]], [[Givrins]] und [[Arzier-Le Muids]] im Kanton Waadt sowie [[Les Rousses]] und [[Prémanon]] im angrenzenden [[Frankreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ CH|CH-VD|5727}} Einwohnern (Stand {{EWD|CH-VD|TIMESTAMP}}) gehört Saint-Cergue zu den mittelgrossen Gemeinden des Kantons Waadt. Von den Bewohnern sind 86,1 % französischsprachig, 4,9 % deutschsprachig und 4,2 % englischsprachig (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Saint-Cergue belief sich 1900 auf 376 Einwohner. Nach 1960 (460 Einwohner) setzte eine rasante Bevölkerungszunahme mit einer Vervierfachung der Einwohnerzahl innerhalb von 40 Jahren ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Saint-Cergue war bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein hauptsächlich durch die [[Landwirtschaft]] geprägtes Dorf. Heute spielen die Landwirtschaft mit [[Viehzucht]] und [[Milchwirtschaft]] sowie die [[Forstwirtschaft]] nur noch eine marginale Rolle als Erwerbszweig der Dorfbevölkerung. Arbeitsplätze gibt es im lokalen Gewerbe und vor allem im Dienstleistungssektor (touristischer Bereich). Seit den 60er Jahren hat sich das Dorf auch zu einer Wohngemeinde entwickelt, zahlreiche Erwerbstätige sind Wegpendler, die vor allem in [[Nyon]] und in [[Genf]] arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Saint-Cergue entwickelte nach Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem Höhenkurort, der 1916 mit der Eröffnung der Schmalspurbahn [[Chemin de fer Nyon-Saint-Cergue-Morez|Nyon–Saint-Cergue–Morez]] (NStCM) einen weiteren Aufschwung erlebte. Heute ist Saint-Cergue ein bedeutender Wintersportort im Hochjura. Die Skigebiete mit zahlreichen Skiliften am Nordwesthang der La Dôle befinden sich allerdings auf dem Gemeindegebiet von Gingins. Die Jurahöhen eignen sich ausserdem für den [[Langlauf]]sport. Auch im Sommer ist Saint-Cergue ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderungen und als Sportstation. Aus privater Initiative und zur Förderung der Zwischensaison wird eine [[Swingolf]]anlage betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhofeinfahrt von St. Cerque.jpg|miniatur|Bahnhof Juli 2008]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swiss Rail NSTCM Historic 10.jpg|miniatur|1983: Bahnhof mit ABDe 4/4 10]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist verkehrstechnisch gut erschlossen. Sie liegt an der Hauptstrasse von [[Nyon]] über den Col de la Givrine nach [[Morez]] in Frankreich. Der Autobahnanschluss Nyon an der [[A1 (Schweiz)|A1]] (Genf–Lausanne) ist rund 12 km vom Ort entfernt. Am 12. Juli 1916 wurde die Schmalspurbahn von Nyon nach Saint-Cergue in Betrieb genommen. Rund ein Jahr später, am 18. August 1917, erfolgte die Einweihung der Fortsetzung bis nach La Cure. Die Bahnstrecke wird von der [[Chemin de fer Nyon–Saint-Cergue–Morez]] (NStCM) betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1110 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;ecclesia Sancti Cyrici&amp;#039;&amp;#039;, im 15. Jahrhundert erschien die Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Saint-Cergues&amp;#039;&amp;#039;. Bereits zu Beginn des 12. Jahrhunderts befand sich eine Kirche in Saint-Cergue, die der Abtei [[Saint-Claude (Jura)|Saint-Claude]] unterstand. Das Dorf hatte eine wichtige strategische Bedeutung am Col de la Givrine, der schon im [[Mittelalter]] von Händlern und Kaufleuten rege begangen war. Unter dem Schutz der Abtei baute die Familie Thoire-Villars im 14. Jahrhundert eine Burg bei Saint-Cergue und gab dem Dorf gewisse Steuerfreiheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Eroberung der Waadt durch [[Bern]] im Jahr 1536 kam Saint-Cergue unter die Verwaltung der Vogtei [[Nyon]]. Nach dem Zusammenbruch des [[Ancien Régime]] gehörte das Dorf von 1798 bis 1803 während der [[Helvetik]] zum Kanton Léman, der anschliessend mit der Inkraftsetzung der [[Mediation (Geschichte)|Mediationsverfassung]] im Kanton Waadt aufging. 1798 wurde es dem Bezirk Nyon zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Der heutige Bau der Kirche von Saint-Cergue stammt zum grossen Teil aus dem 19. Jahrhundert. Von der ehemaligen Burg (&amp;#039;&amp;#039;Vieux Château&amp;#039;&amp;#039;), die während der Burgunderkriege durch die Eidgenossen zerstört wurde, sind nur noch geringe Reste vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Hôtel Arbez Franco-Suisse|Hotel Arbez Franco-Suisse]] in La Cure gilt als das einzige Hotel der Welt, das in zwei Staaten steht: ein Teil auf schweizerischem und einer auf französischem Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Couvaloup De St Cergue.jpg|Couvaloup&lt;br /&gt;
St-Cergue-Mairie.jpg|Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
St-Cergue-Eglise.jpg|Kirche&lt;br /&gt;
La-Cure-Gare.jpg|Bahnhof NStCM La Cure&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Yvan Leyvraz]] (1954–1986), Schweizer Hilfswerksmitarbeiter und Teil der internationalen Solidaritätsbewegung in [[Nicaragua]], 1986 von [[Contras]] ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.st-cergue.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Saint-Cergue (französisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.swisscastles.ch/aviation/Vaud/aaville4/stcergue.html Luftaufnahmen]&lt;br /&gt;
* {{HLS|2519|Saint-Cergue|Autor=Germain Hausmann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Nyon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Waadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saint-Cergue| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PatrickBrauns</name></author>
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