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	<title>Saint-Avold - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Scholless: /* Persönlichkeiten */ + 1 Person</title>
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		<updated>2026-03-14T20:22:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; + 1 Person&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Saint-Avold&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason Saint-Avold 57.png&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Moselle|Moselle]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Forbach-Boulay-Moselle|Forbach-Boulay-Moselle]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Saint-Avold|Saint-Avold]] (Hauptort)&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté d’agglomération Saint-Avold Synergie|Saint-Avold Synergie]]&lt;br /&gt;
|insee=57606&lt;br /&gt;
|cp=57500&lt;br /&gt;
|longitude=06/42/30/O&lt;br /&gt;
|maire=René Steiner&lt;br /&gt;
|latitude=49/06/15/N&lt;br /&gt;
|alt mini=215&lt;br /&gt;
|alt maxi=383&lt;br /&gt;
|km²=35.48&lt;br /&gt;
|siteweb=[https://saint-avold.fr/ saint-avold.fr]&lt;br /&gt;
|image= Saint-Avold Abbatiale Saint-Nabor 06.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc= Abteikirche Saint-Nabor in Saint-Avold&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saint-Avold&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|sɛ̃t‿avɔld}}] ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Sankt Avold&amp;#039;&amp;#039;}}, [[Lothringisch (fränkisch)|lothringisch]] &amp;#039;&amp;#039;Sänt Avuur&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Gemeinde (Frankreich)|französische Stadt]] mit {{EWZ|FR|57606}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|57606}}) im [[Département Moselle]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2016 [[Lothringen]]). Sie liegt im [[Arrondissement Forbach-Boulay-Moselle]] und im [[Kanton Saint-Avold]]. Die Einwohner von Saint-Avold nennen sich &amp;#039;&amp;#039;Naboriens&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Saint-Avoldiens&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt in [[Lothringen]] am rechten Ufer der [[Rossel (Saar)|Rossel]] und an der Straße von [[Metz]] nach [[Saarbrücken]], 19 Kilometer südwestlich von [[Forbach (Moselle)|Forbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
509 erbaute der irische [[Mönch]] [[Fridolin von Säckingen]] auf dem Gebiet des heutigen Saint-Avold ein kleines Gotteshaus, bevor er später das [[Kloster Säckingen]] gründete. [[Sigebald]], [[Bischof von Metz]], ließ um 720 hier eine Abtei errichten. Am 24. August 765 brachte sein Nachfolger [[Chrodegang]], [[Minister]] von [[Karl Martell]] und [[Pippin der Kurze|Pippin dem Kurzen]], [[Reliquie]]n der [[Heiliger|Heiligen]] [[Nabor]] und [[Felix]] in die Abtei. In der Folge entwickelte sich um die [[Abtei Saint-Nabor|Abtei St. Nabor]] (lat. „Monasterium Sancti Naboris“), die als [[Wallfahrtsort]] besucht wurde, eine Siedlung, die den Namen der Abtei übernahm. Infolge von Namensabschleifung wurde im lokalen rheinfränkischen Dialekt aus „Sankt Nabor“ „Santerfor“, was im [[Französische Sprache|Französischen]] später zu „Saint-Avaux“ wurde. Ab dem Jahr 1750 wurde daraus die amtliche Rechtschreibung „Saint-Avold“.&amp;lt;ref&amp;gt;André Pichler et Pascal Flaus: &amp;#039;&amp;#039;Histoire de Saint-Avold par ses monuments religieux&amp;#039;&amp;#039; (Societé d´Histoire du Pays Naborien), Merzig 2015, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Vogtei über Homburg und Sankt Avold waren seit etwa 1160 die [[Grafschaft Saarbrücken|Grafen von Saarbrücken]] belehnt. Die Stadt entwickelte sich zu einem blühenden Handelszentrum. Um 1300 wurde eine [[Gotik|gotische]] Kirche erbaut. 1313 wurde das erste Krankenhaus eröffnet. 1327 wurde die Stadt befestigt. 1534 übernahmen die Bürger die Stadtverwaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Saint Nabor41.jpg|mini|hochkant|links|Saint-Nabor-Statue]]&lt;br /&gt;
[[Datei:INCONNU - SAINT-AVOLD - Place de la Victoire.JPG|mini|Place de la Victoire um 1920]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St avold hotel terminus mars 1940 ON062.jpg|mini|Place de la Victoire während des [[Sitzkrieg]]s vor der [[Deutsche Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg|deutschen Besetzung]], März 1940]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1572 verkaufte der Metzer Fürstbischof Sankt Avold, Homburg und zugehörige Liegenschaften für 38.000 [[Gulden]] an den Herzog von Guise, und dieser verkaufte es 1581 für 280.000 Livres tournois an Herzog [[Karl III. (Lothringen)|Karl von Lothringen]].&amp;lt;ref name=Huhn /&amp;gt; Der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] setzte Sankt Avold stark zu: 1656 wurden nur noch 18 Einwohner gezählt (gegenüber 1800 im 16. Jahrhundert). Nachdem die lothringischen Fürsten seit 1633 in kriegerische Auseinandersetzungen mit Frankreich verwickelt worden waren und die Stadt mehrfach unter französische Kontrolle geraten war, wurde im [[Frieden von Rijswijk]] 1697 das Herzogtum Lothringen wiedererrichtet. Es folgte noch der [[Vertrag von Paris (1718)|Vertrag von Paris]] 1718, bis schließlich im [[Frieden von Wien (1738)|Frieden von Wien]] 1738 vereinbart wurde, dass durch einen Gebietstausch ganz Lothringen Frankreich einverleibt werden solle.&amp;lt;ref name=Huhn /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eugen Hugo Theodor Huhn|Eugen H. Th. Huhn]], 1875, ebenda, S. 38 ff. ([https://books.google.de/books?id=a6RBAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA38 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=Lang /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1751 wurde die Stadt der [[Bailliage und Sénéchaussée|Bailliage]] [[Boulay-Moselle|Boulay]] zugeschlagen. Im Jahr 1794, während der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]], wurde die Stadt im Gefolge antikirchlicher Tendenzen in &amp;#039;&amp;#039;[[Rossel (Saar)|Rosselgène]]&amp;#039;&amp;#039; (dt. Rosselquelle) umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;André Pichler et Pascal Flaus: &amp;#039;&amp;#039;Histoire de Saint-Avold par ses monuments religieux&amp;#039;&amp;#039; (Societé d’Histoire du Pays Naborien), Merzig 2015, S. 44f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1814 richtete [[Gebhard Leberecht von Blücher|General Blücher]] sein Quartier in Saint-Avold ein. Bis 1818 war Saint-Avold von [[Bayerische Armee|bayerischen Truppen]] besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert profitierte Sankt Avold von der einsetzenden [[Industrialisierung]]. Dennoch wanderte ein Großteil der Bevölkerung aufgrund von Epidemien und Hungersnöten nach Amerika aus, vor allem in den Jahren 1818, 1849 und 1866. 1851 wurde die Eisenbahnverbindung nach [[Metz]] ([[Forbacher Bahn]]) eröffnet, 1852 nach [[Saarbrücken]]. Bei [[Carling]] wurden große [[Kohle]]vorkommen entdeckt, 1862 nahm das erste [[Bergwerk]] seinen Betrieb auf. Erneut begann eine Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1871 bis 1918 gehörte Sankt Avold zum [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Reich]]. Die Stadt lag im [[Reichsland Elsaß-Lothringen|lothringischen]] [[Kreis Forbach]] und wurde [[Preußische Armee|preußische]] [[Garnison]]: Dort war ab 1886 das [[2. Hannoversches Ulanen-Regiment Nr. 14|Ulanen-Regiment Nr. 14]] stationiert. 1890 kam das [[1. Lothringisches Feld-Artillerie-Regiment Nr. 3|Feld-Artillerie-Regiment Nr. 33]] hinzu, 1899 durch das [[3. Lothringisches Feldartillerie-Regiment Nr. 69|Feldartillerie-Regiment Nr. 69]] abgelöst. 1897 wurde das [[9. Lothringisches Infanterie-Regiment Nr. 173|Infanterie-Regiment Nr. 173]] mit Garnison St. Avold aufgestellt. 1908 fand hier das [[Kaisermanöver (Deutsches Kaiserreich)|Kaisermanöver]] zwischen dem [[XV. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XV.]] und dem [[Gardekorps]] vor dem [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|obersten Kriegsherrn]] statt. Kurz vor Ausbruch des Weltkriegs kam noch das [[Jäger-Regiment zu Pferde Nr. 12]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 hatte Sankt Avold 6400 Einwohner, davon 2500 Soldaten. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war St. Avold auch Ausbildungsstandort für z.&amp;amp;nbsp;B. das 1. Ersatz-Bataillon des [[9. Lothringisches Infanterie-Regiment Nr. 173|Infanterie-Regiments 173]]. (s. „Der kleine Adolf – Die Geschichte(n) meines Großvaters“ von [[Achim Amme]].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach 1918 blieb Sankt Avold Garnisonsstadt. Ab 1928 wurde in unmittelbarer Nähe die [[Maginot-Linie]] errichtet. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Saint-Avold 1940 vom Deutschen Reich besetzt und wieder Sankt Avold benannt. Es gehörte zum faktisch annektierten [[CdZ-Gebiet Lothringen]], hier erhielt es den Status einer Kreisstadt ([[Landkreis Sankt Avold]]). Am 27. November 1944 nahm die unter [[George S. Patton|General Patton]] kämpfende [[Third United States Army|3.&amp;amp;nbsp;US-Armee]] Sankt Avold ein. Der &amp;#039;&amp;#039;[[Cimetière militaire américain de Saint-Avold|Cimetière militaire américain]]&amp;#039;&amp;#039; von Saint-Avold ist der größte US-[[Soldatenfriedhof]] in Europa mit den Gräbern von 10.489 US-Soldaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 erfolgte dank der Kohle ein rascher Wiederaufbau. Zwischen 1945 und 1966 wuchs die Bevölkerung von 7000 auf 18.000. In Carling siedelte sich erfolgreich die [[Petrochemie|petrochemische]] Industrie an. Dort wurde auch das [[Kohlekraftwerk]] [[Émile-Huchet]] (1873 MW installierte Nennleistung) errichtet, das inzwischen auch zwei gasgetriebene Kraftwerksblöcke hat&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eon-france.com/pages/efr_en/Business_Areas/Coal/Emile_Huchet_Power_Plant_%28Lorraine%29/index.htm Informationen der E.ON France zum Kraftwerk Emile Huchet; eingesehen am 26. April 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die 1971 fertiggestellte [[Autoroute A 4|A 4]] zwischen Metz und Saarbrücken trug zum Aufschwung bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Stadtwappen von Saint-Avold (Departement Moselle) geht auf die &amp;quot;vollen Lothringer Herzogswaffen&amp;quot; zurück, die der Stadt nach der Rückkehr des Herzogtums unter Leopold I. von Lothringen (Ende 17./Anfang 18. Jh.) als Zeichen der Treue verliehen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.saint-avold.fr/decouvrir/tourisme-et-patrimoine/la-cite-naborienne/ |titel=La Cité Naborienne |werk=Saint-avold |sprache=fr |abruf=2025-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entspricht den komplex gevierteten &amp;quot;vollen&amp;quot; Herzogswaffen von Lothringen (mit dem lothringischen Mittelschild: golden mit rotem Schrägbalken, belegt mit drei silbernen Alérions), wie sie in der Neuzeit als gesamt-dynastische Darstellung der lothringischen Ansprüche geführt wurden. Die Stadt nennt diese Übernahme explizit als Gnadenbezeigung des Herzogs; die acht Felder des Schildes die Duchés und Königstitel der lothringischen Dynastie repräsentieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dieser Verleihung führten die städtischen Siegel ein Kreuz als Hauptmotiv: Ein Stadtsiegel von 1483/84 zeigt einen mit einer Kreuz-Schild ausgestatteten Amtsträger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sigilla.irht.cnrs.fr/28559 |titel=sceau_type : Justice urbaine de Saint-Avold - sceau - 1483/1484 |sprache=fr |abruf=2025-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weiterer, in der heraldischen Literatur genannter Siegelfund von 1586 bestätigt die Kreuztradition. In der einschlägigen Zusammenstellung Armorial de France wird außerdem überliefert, dass ein bei der Trauerfeier für Herzog Karl III. (1608) geführter Stadtwappenschild eine Kreuzpattée (Kreuz mit erweiterten Armen) zeigte – ein Motiv, das mit der örtlichen Benediktinerabtei [[Saint-Nabor]] in Verbindung gebracht wird. Im Zuge des Armorial général de France (Heraldische Erfassung unter [[Ludwig XIV.]]) wurde Saint-Avold 1701 ein künstlich zugewiesenes Wappen &amp;quot;Argent au pal d’azur chargé d’une billette d’argent&amp;quot; (Silber, darin ein blauer Pfahl, belegt mit einer silbernen Billette) eingetragen. Wie häufig bei solchen &amp;quot;Armes d’office&amp;quot; blieb diese Variante ohne städtische Verwendung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.crwflags.com/fotw/flags/fr-57-ad.html |titel=Saint-Avold (Municipality, Moselle, France) |abruf=2025-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; {{Lückenhaft|Informationen zum Wappen fehlen noch vollständig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demographie ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable centered&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung vom 18. Jahrhundert bis zum Ende des Ersten Weltkriegs&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1793 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 2900 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;EHESS&amp;quot;&amp;gt;[http://cassini.ehess.fr/fr/html/6_index.htm Saint Avold] – statistische Angaben der Arbeitsgruppe für Demographie und Geschichte der École des hautes études en sciences sociales (EHESS), Frankreich&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1806 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 2726 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;EHESS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1821 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 2972 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;EHESS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1841 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 3146 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;EHESS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1861 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 3288 || &amp;lt;ref name=Vwg /&amp;gt;&amp;lt;ref name=Neumann /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1866 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2925 || &amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vollständiges geographisch-topographisch-statistisches Orts-Lexikon von Elsass-Lothringen. Enthaltend: die Städte, Flecken, Dörfer, Schlösser, Gemeinden, Weiler, Berg- und Hüttenwerke, Höfe, Mühlen, Ruinen, Mineralquellen u. s. w. mit Angabe der geographischen Lage, Fabrik-, Industrie- u. sonstigen Gewerbethätigkeit, der Post-, Eisenbahn- u. Telegraphen-Stationen u. geschichtlichen Notizen etc.&amp;#039;&amp;#039; Nach amtlichen Quellen bearbeitet von H. Rudolph. Louis Zander, Leipzig 1872, Sp. 4 ([https://books.google.de/books?id=IuJSAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA3 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;EHESS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2561 || ohne die Garnison (282 Mann), auf einer Fläche von 4096 ha, in 383 Häusern mit 654 Familien, davon 64 Evangelische, sechs [[Mennoniten]] und 99 Juden&amp;lt;ref name=Lang &amp;gt;Georg Lang (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Regierungs-Bezirk Lothringen. Statistisch-topographisches Handbuch, Verwaltungs-Schematismus und Adressbuch&amp;#039;&amp;#039;, Metz 1874, S. 131–132 ([https://books.google.de/books?id=Zb1fAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA131 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=Huhn &amp;gt;[[Eugen Hugo Theodor Huhn|Eugen H. Th. Huhn]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1875, S. 395–397 ([https://books.google.de/books?id=lFthAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA395 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=Neumann &amp;gt;[[Gustav Neumann (Geograph)|Gustav Neumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Reich in geographischer, statistischer und topographischer Beziehung&amp;#039;&amp;#039;, Band II, Grg. Ferd. Otto Müller, Berlin 1874, S. 562–563 ([https://books.google.de/books?id=yknzDM5dy1oC&amp;amp;pg=PA562 online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1872 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2840 || am 1. Dezember, in 383 Häusern&amp;lt;ref name=Stockert &amp;gt;C. Stockert, &amp;#039;&amp;#039;Das Reichsland Elsaß-Lothringen. Geographischer Leitfaden für die Höheren Lehranstalten&amp;#039;&amp;#039;, Friedrich Bull, Straßburg 1873, [https://books.google.de/books?id=3Q1HAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA73 S. 73] und [https://books.google.de/books?id=3Q1HAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA73 S. 73.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 3087 || am 1. Dezember, auf einer Fläche von 3159 ha, in 373 Häusern, davon 2235 Katholiken, 727 Evangelische und 120 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Büro des Kaiserlichen Ministeriums für Elsaß-Lothringen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ortschafts-Verzeichniß von Elsaß-Lothringen. Aufgestellt auf Grund der Volkszählung vom 1. Dezember 1880&amp;#039;&amp;#039;. Friedrich Bull, Straßburg 1884, S. 126, Ziffer 1518 ([https://books.google.de/books?id=4JJMAQAAIAAJ&amp;amp;pg=PA126 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885|| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 3374 || &amp;lt;ref name=Vwg /&amp;gt; nach anderen Angaben 2943 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatB1990&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 3374 || mit der Garnison (907 Mann), in 399 Häusern mit 670 Haushaltungen, davon 2241 Katholiken, 998 Protestanten, drei sonstige Christen und 132 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatB1990&amp;quot;&amp;gt;Statistisches Büreau des Kaiserlichen Ministeriums für Elsaß-Lothringen: &amp;#039;&amp;#039;Die Bewegung der Bevölkerung in Elsaß-Lothringen&amp;#039;&amp;#039;, Druck von M. DuMont-Schauberg, Straßburg 1893, S. 116–117, Ziffer 17 ([https://books.google.de/books?id=rNEkAQAAIAAJ&amp;amp;pg=RA2-PA116 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 7979 || mit der Garnison (ein [[Infanterie]]regiment Nr. 173, vier Schwadronen [[Ulanen]] Nr. 14 und ein [[Feldartillerie]]regiment Nr. 69), meist katholische Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot;&amp;gt;Lexikoneintrag zu &amp;#039;&amp;#039;Sankt Avold&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 6. Auflage, Band 17, Leipzig/Wien 1909, S. 556 ([http://www.zeno.org/Meyers-1905/K/meyers-1905-017-0556 Zeno.org])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=Vwg &amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=els_forbach.html|name=Landkreis Forbach, Elsass-Lothringen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 6400 || auf einer Fläche von 3163 ha&amp;lt;ref name=&amp;quot;MeyersGaz&amp;quot; &amp;gt;[https://www.meyersgaz.org/place/20677038 Sankt Avold, Landkreis Forbach, Elsass-Lothringen], in: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039; (mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Sankt Avold)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/forbach.htm |titel=Der Kreis Forbach im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-15 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230725114500if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/forbach.htm |archiv-datum=2023-07-25 |abruf=2026-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=Vwg /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2007&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 15.247 || 16.280 || 17.955 || 16.485 || 16.533 || 16.925 || 16.611 || 15.415&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet der Stadt Saint-Avold werden mehrere Sprachen verwendet. Die wichtigsten sind:&lt;br /&gt;
* Französisch (Amtssprache)&lt;br /&gt;
* Deutsch oder Hochdeutsch in Publikationen, Gottesdienstsprache und -gesang&lt;br /&gt;
* Der [[Rheinfränkische Dialekte|rheinfränkische]] Ursprungsdialekt St. Avolds und seiner Umgebung ist aktuell stark rückläufig und im Aussterben begriffen. Im Jahr 1794 verbot ein Gesetz jede Amtshandlung in einer anderen Sprache als Französisch. In St. Avold wurde von diesem Gesetz allerdings nicht durchgängig Gebrauch gemacht. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts verbreitete sich die französische Sprache zunehmend, während die Gottesdienste und der Religionsunterricht deutschsprachig blieben. In der Oberschicht St. Avolds wurde der rheinfränkische Dialekt zugunsten der französischen und deutschen Hochsprache tendenziell abgelehnt. Somit sank das Rheinfränkische zur Sprache der einfachen Leute und des Alltags herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Angliederung St. Avolds an das Deutsche Kaiserreich im Jahr 1871, der Abwanderung profranzösischer Bewohner und der Zuwanderung von Menschen aus dem deutschen Sprachraum verstärkte sich der deutschsprachige Aspekt wieder in der Stadt. Seit dem Jahr 1872 wurde der Schulunterricht ausschließlich in deutscher, das heißt hochdeutscher, Sprache abgehalten. Das „Platt“ blieb weiterhin die Sprache des Alltags. Im Jahr 1902 gründete der St. Avolder Schriftsteller [[Hans Koch (Schriftsteller)|Hans Koch]] zusammen mit dem Metzer Schriftsteller [[Otto Flake]] und dem Colmarer Lyriker [[Ernst Stadler]] die [[Expressionismus (Literatur)|expressionistische]] [[Literaturzeitschrift|Zeitschrift]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der Stürmer (Kulturzeitschrift)|Der Stürmer]]&amp;#039;&amp;#039;, die Zeitschrift des Vereins „[[Das jüngste Elsaß]]“. Koch lieferte ebenso Beiträge zu den [[Zeitschrift]]en &amp;#039;&amp;#039;[[Die Weißen Blätter]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Die Aktion]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Angliederung St. Avolds an Frankreich nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde die Französischsprachigkeit stark forciert. Die seit 1871 zugewanderten Deutschen wurden, wie überall im ehemaligen Reichsland Elsaß-Lothringen, zwangsausgewiesen. Die Unterrichtssprache war nun das Französische und Deutschunterricht gab es nur noch in wenigen Stunden pro Woche. Der Religionsunterricht und die Gottesdienste blieben noch weitgehend deutschsprachig. Im Jahr 1930 veröffentlichte die gebürtige St. Avolderin [[Adrienne Thomas]] (Hertha Strauch) ihren Antikriegsroman „Die Katrin wird Soldat“ in deutscher Sprache, der sie über Nacht berühmt machte und in der Folgezeit in 16 Sprachen übersetzt wurde. In der Zeit des [[Nationalsozialismus]] zählte Thomas zu den verfemten deutschen Schriftstellern. Mit der Angliederung St. Avolds an NS-Deutschland im Jahr 1940 ([[CdZ-Gebiet Lothringen]]) wurde das Hochdeutsche wieder ausschließliche Amts- und Unterrichtssprache. Der rheinfränkische Dialekt („Platt“) wurde weiterhin von der Bevölkerung verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Angliederung St. Avolds an Frankreich nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Zurückdrängung der deutschen Sprachtradition massiv betrieben und der Dialektgebrauch erlebte eine lange Phase des Niedergangs. Nur im alltäglichen Sprachgebrauch der älteren Bevölkerung und in mundartlichen Theaterstücken, Liedern und Gedichten tauchte die rheinfränkische Tradition noch auf. Im Jahr 1967 wurde die deutsche Sprache als reguläre Gottesdienstsprache in St. Avold endgültig abgeschafft.&amp;lt;ref&amp;gt;André Pichler et Pascal Flaus: &amp;#039;&amp;#039;Histoire de Saint-Avold par ses monuments religieux&amp;#039;&amp;#039; (Societé d’Histoire du Pays Naborien), Merzig 2015, S. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem Jahr 1986 kann man in der gymnasialen Oberstufe Unterricht zum Thema „Sprache und Kultur der moselländischen Gegend“ belegen. Im Jahr 2004 legte eine Dialekt-Konferenz unter der Leitung des Sprachwissenschaftlers Albert Hudlett in St. Avold eine Charta zur Harmonisierung der Schreibweisen unterschiedliche Dialektvarianten des Rheinfränkischen fest. Aktuell organisieren mehrere kulturelle Gruppen sowie das Tourismusbüro der Stadt Saint-Avold verschiedene kulturelle Veranstaltungen zum Erhalt des rheinfränkischen „St. Avolder Platt“.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister (seit dem 20. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
* 1894–1908: Robert Hein&lt;br /&gt;
* 1908–1918: Joseph Koestel&lt;br /&gt;
* 1919–1934: Théodore/Theodor Paqué&lt;br /&gt;
* 1934–1950: Barthélémy/Bartholomäus Crusem&lt;br /&gt;
* 1951–1959: Jean Robert&lt;br /&gt;
* 1971–1977: Denis Klein&lt;br /&gt;
* 1977–2001: François Harter&lt;br /&gt;
* 2001–: André Wojciechowski--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:08.06.91 St-Avold DB 181.208 (6286870825).jpg|mini|Französischer Nahverkehrszug mit [[Mehrsystemfahrzeug|Zweisystemlokomotive]] der [[Deutsche Bundesbahn|Deutschen Bundesbahn]] im Bahnhof Saint-Avold (1991)]]&lt;br /&gt;
Der Bahnhof der Stadt liegt an der [[Forbacher Bahn|Bahnstrecke Rémilly–Stiring-Wendel]], er wurde am 24. Juli 1851 von der [[Compagnie du chemin de fer de Paris à Strasbourg]] eröffnet. Aktuell wird er von Regionalzügen des [[TER Grand Est]] bedient. Im Jahr 1910 ging eine elektrische [[Straßenbahn]] (→ [[Straßenbahn Sankt Avold]]) in Betrieb. Wegen des Beginns des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde ihr Betrieb am 1.&amp;amp;nbsp;September 1939 eingestellt, auf Anordnung der [[Deutsche Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg|deutschen Besatzer]] wurde sie vom 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1943 bis zum 23.&amp;amp;nbsp;September 1944 nochmals reaktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Die Partnerschaft mit dem heutigen [[Saarbrücken|Saarbrücker]] Stadtteil [[Dudweiler]] im [[Saarland]] war 1964 eine der ersten deutsch-französischen [[Städtepartnerschaft]]en nach dem Krieg und spielte somit eine wichtige Rolle in der Annäherung der beiden Staaten. Des Weiteren bestehen partnerschaftliche Verbindungen zu [[Fayetteville (North Carolina)]] in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Monuments historiques in Saint-Avold}}&lt;br /&gt;
* Die [[Abtei Saint-Nabor|Klosterkirche &amp;#039;&amp;#039;St. Nabor&amp;#039;&amp;#039;]] im [[Klassizismus|frühklassizistischen]] Stil wurde zwischen 1754 und 1769 neu errichtet. Das Bauwerk aus [[Buntsandstein]] ersetzte eine [[Romanik|romanische]] Kirche aus dem 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, die zwischen 1515 und 1520 erneuert wurde.&lt;br /&gt;
* Die [[Basilika Notre-Dame-de-Bon-Secours (Saint-Avold)|Basilika Notre-Dame-de-Bon-Secours]] im [[Neuromanik|neoromanischem]] Stil wurde im Jahr 1902 fertiggestellt. Auf der Kuppel der Kirche erhebt sich das [[Lothringerkreuz]] als Symbol Lothringens.&lt;br /&gt;
* Die [[Evangelische Kirche Saint-Avold|evangelische Kirche]] (Temple protestant) wurde im Jahr 1889 nach Plänen des Architekten [[Conrad Wahn]] errichtet, als nach dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] deutsche [[Protestanten]] nach St. Avold zogen.&lt;br /&gt;
* Die Synagoge wurde nach Plänen des Metzer Architekten Roger Zonca in den Jahren 1959 bis 1960 errichtet und ersetzt die frühere Synagoge, die im Jahr 1940 unter dem NS-Regime geschändet und anschließend als Spritzenhaus der St. Avolder Feuerwehr genutzt worden war.&lt;br /&gt;
* Der [[Cimetière militaire américain de Saint-Avold|Amerikanische Militärfriedhof]] von St. Avold ist mit 46 Hektar der größte [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] Soldatenfriedhof des Zweiten Weltkrieges in Europa. Er ist die Grablege von 10.489 US-Soldaten, die im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] bei der Eroberung des [[Rhein]]s getötet wurden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;3&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abbatiale Chevet.jpg|Klosterkirche Saint-Nabor&lt;br /&gt;
Saint-Avold, Orgue.jpg|Orgel der Klosterkirche Saint-Nabor&lt;br /&gt;
Basilique Notre Dame.JPG|Basilika Notre-Dame-de-Bon-Secours&lt;br /&gt;
Saint-Avold Temple Protestant 01.jpg|Protestantische Kirche&lt;br /&gt;
Saint-Avold Synagogue 01.jpg|Synagoge&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
- in chronologischer Reihenfolge -&lt;br /&gt;
* [[François d’Avrange d’Haugéranville]] (1745–1823), Feldmarschall&lt;br /&gt;
* [[Jacques Gounin]] (vor 1750 – nach 1775), Steinbildhauer und Holzschnitzer&lt;br /&gt;
* [[Charles-Ambroise Villeroy]] (1788–1843), Porzellanunternehmer und Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
* [[Peter Viktor Braun]] (1825–1882), katholischer Priester und Ordensgründer, Seligsprechung eingeleitet.&lt;br /&gt;
* [[André Auguste Edouard Hirschauer]] (1857–1943), französischer Generalleutnant im Ersten Weltkrieg&lt;br /&gt;
* [[Hans Koch (Schriftsteller)|Hans Koch]] (1881–1952), deutscher Arzt und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Adrienne Thomas]] (1897–1980), deutsche Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Erich Isselhorst]] (1906–1948), deutscher nationalsozialistischer Beamter&lt;br /&gt;
* [[Karl Fitting]] (1912–1990), Jurist&lt;br /&gt;
* [[Louis-Robert Muller]] (* 1941), französischer Bildhauer und Medailleur&lt;br /&gt;
* [[Dorado Schmitt]] (* 1957), französischer Jazzmusiker&lt;br /&gt;
* [[Pascal Mayer (Biophysiker)|Pascal Mayer]] (* 1963), Biophysiker&lt;br /&gt;
* [[Marc Possover]] (* 1963), Chirurg im Bereich [[Laparoskopische Chirurgie|laparoskopischer Operationen]] [[Becken (Anatomie)|pelviner]] Nerven&lt;br /&gt;
* [[Florent Emilio Siri]] (* 1965), Filmregisseur und Drehbuchautor&lt;br /&gt;
* [[Francis Franck]] (* 1970), französischer Handballspieler&lt;br /&gt;
* [[Sonia Huguet]] (* 1975), französische Radrennfahrerin&lt;br /&gt;
* [[Christophe Walter]] (* 1983), französischer Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Chadli Amri]] (* 1984), algerischer Fußballnationalspieler, u.&amp;amp;nbsp;a. [[1. FSV Mainz 05]]&lt;br /&gt;
* [[Samy Kehli]] (* 1991), französischer Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Brian Ochoiski]] (* 1999), französischer Snookerspieler&lt;br /&gt;
* [[Léo Sahin]] (* 2005), französisch-türkischer Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Rémi Himbert]] (* 2008), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Walter Herrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Réflexions sur le développement urbain de la ville de Saint-Avold au Bas Moyen-Age.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Les cahiers lorrains.&amp;#039;&amp;#039; 2004, S.&amp;amp;nbsp;166–185.&lt;br /&gt;
* Jean-Yves Pennerath. &amp;#039;&amp;#039;Les problèmes linguistiques à Saint-Avold et dans sa région avant la Révolution française.&amp;#039;&amp;#039; In: Société d’histoire et d’archéologie de Lorraine (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Les Cahiers lorrains.&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;3, September 1997, {{ISSN|2591-8869}}, S.&amp;amp;nbsp;247–255 ([https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k1293729z/f63.item Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* André Pichler et Pascal Flaus: &amp;#039;&amp;#039;Histoire de Saint-Avold par ses monuments religieux.&amp;#039;&amp;#039; Societé d’Histoire du Pays Naborien, Merzig 2015.&lt;br /&gt;
* Denis Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Saint-Avold aux XVIIIème et XIXème siècles (1680/90 à 1870/90). Croissance et stagnation d’une petite ville des confins germaniques.&amp;#039;&amp;#039; 2&amp;amp;nbsp;Bände. Université de Metz, Metz 1998 ([https://docnum.univ-lorraine.fr/public/UPV-M/Theses/1998/Schneider.Denis.LMZ9811_1.pdf PDF Band&amp;amp;nbsp;1]; 15,4&amp;amp;nbsp;MB), ([https://docnum.univ-lorraine.fr/public/UPV-M/Theses/1998/Schneider.Denis.LMZ9811_1b.pdf PDF Band&amp;amp;nbsp;1b], 2,4&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://saint-avold.fr/ Webpräsenz der Gemeinde Saint-Avold] (französisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.shpn.fr/histories/saint-avold.html Geschichte von Saint-Avold auf der Website der Société d’Histoire du Pays Naborien] (französisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.shpn.fr/patrimonies/abbey.html Webseite zur Geschichte der Abtei und Abteikirche St. Nabor] (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Forbach-Boulay-Moselle}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4214037-7|LCCN=n85081639|VIAF=136104063}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:SaintAvold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saint-Avold| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scholless</name></author>
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