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	<title>Saig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saig&amp;diff=119498&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ doppelten Link entfernt</title>
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		<updated>2026-04-28T07:07:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; doppelten Link entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Saig&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Lenzkirch&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 47.8926&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08.1786&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 987&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 11.03036&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 811&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://api.cross-7.de/public/files/ee9a6408-c88e-45f6-8245-51e83029d99b |titel=Gemeinde Lenzkirch – Einwohnerzahlen |format=PDF |abruf=2025-01-07 }} (Alleiniger Wohnsitz: 790, Hauptwohnsitz: 21, total 811)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-10-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 79853&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07653&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Lenzkirch Saig Panorama (cropped).jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick auf Saig&lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Heilklimatischer Kurort]] im [[Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]] in der Nähe vom [[Titisee]] (ca. 1&amp;amp;nbsp;km Luftlinie). Das [[Streusiedlung|Streudorf]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo&amp;quot;&amp;gt;[http://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/8623/Saig+%5BAltgemeinde-Teilort%5D &amp;#039;&amp;#039;Saig (Altgemeinde-Teilort)&amp;#039;&amp;#039;.] leo-bw.de; abgerufen am 1. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Lenzkirch]] mit eigenem [[Ortschaftsrat]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lenzkirch-schwarzwald.de/lenzkirch/sites/gem/gem_ortsch_v01.asp &amp;#039;&amp;#039;Ortschaftsrat&amp;#039;&amp;#039;.] lenzkirch-schwarzwald.de; abgerufen am 1. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Saig befindet sich in einer Hochflächen- und sanften Hanglage südlich des [[Hochfirst (Schwarzwald)|Hochfirsts]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo&amp;quot; /&amp;gt; der mit {{Höhe|1196.9|DE-NHN}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} nicht nur die höchste Erhebung Saigs, sondern ganz Lenzkirchs ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zahlen&amp;quot;&amp;gt;[https://api.cross-7.de/public/files/ee9a6408-c88e-45f6-8245-51e83029d99b &amp;#039;&amp;#039;Fläche, Bevölkerung, Zweitwohnsitze,&amp;#039;&amp;#039; …] lenzkirch.de; abgerufen am 7. Januar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine frühere Bezeichnung des Dorfes, &amp;#039;&amp;#039;Seigge&amp;#039;&amp;#039;, bedeutet [[Wasserscheide]] und bezieht sich auf seine Lage an einer der [[Wasserscheiden in Deutschland#Rhein-Donau-Wasserscheide|Rhein-Donau-Wasserscheide]] untergeordneten Wasserscheide.&amp;lt;ref&amp;gt;Ekkehard Liehl: &amp;#039;&amp;#039;Die Lage des Kreises Breisgau-Hochschwarzwald im Verwaltungsraum des Landes und im Landschaftsgefüge&amp;#039;&amp;#039; in: Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Breisgau-Hochschwarzwald. Land vom Rhein über den Schwarzwald zur Baar&amp;#039;&amp;#039;, Karl Schillinger, Freiburg im Breisgau 1980, ISBN 3-921340-44-6, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Saig gehört das Dorf Saig, die [[Zinken (Wohnplatz)|Zinken]] Hiera (Hürenhof), Hof, Holzmatte, Mühlingen, Schlauch, Steig (Grund), das Gehöft Stierhütte (Clemenshof) und die Wohnplätze Am [[Hochfirst (Schwarzwald)|Hochfirst]] und Saiger Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Gemeindereform in Baden-Württemberg Anfang der 1970er Jahre erstreckte sich die Gemeinde im Westen bis an den Titisee. Der Fluss Gutach war die Ortsgrenze zwischen Saig und Titisee. Im Zuge der Eingemeindung Saigs zu Lenzkirch kam das östliche Seeufer zur Gemeinde Titisee-Neustadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Dorf soll durch das [[Schaffhausen|Schaffhaus]]er [[Kloster Allerheiligen (Schaffhausen)|Kloster Allerheiligen]] gegründet worden sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gesch_lenzk&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lenzkirch.de/de/gemeinde/unsere-gemeinde/geschichte/geschichte-saig &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Saig&amp;#039;&amp;#039;.] lenzkirch-schwarzwald.de, abgerufen am 28. Mai 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zumindest bestätigte Kaiser [[Heinrich V. (HRR)|Heinrich&amp;amp;nbsp;V.]] im Jahr 1111 dem Kloster seinen Besitz in &amp;#039;&amp;#039;Seegga&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Riedgras&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo&amp;quot; /&amp;gt; 1277 hatten die [[Grafen von Lupfen|Herren von Lupfen]] ebenfalls Besitz in Saig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo&amp;quot; /&amp;gt; Der Ort gehörte stets zur Herrschaft Lenzkirch und teilte damit auch meist deren Schicksal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo&amp;quot; /&amp;gt; So wurde die Herrschaft inklusive des [[Burg Alt-Urach|Burgstalls Alt-Urach]] und eines Dorfes namens Gesserschweiler im Jahre 1491 für 6000 [[Rheinischer Münzverein|rheinische Goldgulden]] von den [[Blumegg (Adelsgeschlecht)|Blumeggern]] an Heinrich von [[Fürstenberg (schwäbisches Adelsgeschlecht)|Fürstenberg]] verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Hermann Joseph Münch, Carl Borromäus Alois Fickler: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Hauses und Landes Fürstenberg: aus Urkunden und den besten Quellen, Band 1&amp;#039;&amp;#039;, Mayer, Aachen und Leipzig 1829, S. 393, {{Google Buch |BuchID=1HYAAAAAcAAJ |Seite=PA393 |Linktext=Volltext |Hervorhebung=1491 fürstenberg lenzkirch}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geographisches Statistisch-Topographisches Lexicon von Schwaben&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, Stettinische Buchhandlung, Ulm 1801, S. 977, {{Google Buch |BuchID=GmjmztJU9H8C |Seite=RA6-PA977 |Linktext=Volltext |Hervorhebung=1491 fürstenberg lenzkirch}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort verblieb sie, bis sie mit dem Großteil des [[Fürstentum Fürstenberg|Fürstentums Fürstenberg]] im Jahr 1806 über die [[Rheinbundakte]] an das [[Großherzogtum Baden]] gelangte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Geschichte der Stadt Freiburg im Breisgau|Belagerung Freiburgs im Herbst 1713]] drangen etwa 400 Franzosen bis nach [[Holzschlag (Bonndorf im Schwarzwald)|Holzschlag]] vor. Auf dem Rückzug steckten sie, neben zwei Häusern in Mühlingen, in Saig die Kirche, den Pfarrhof, das Wirtshaus und sieben weitere Gehöfte in Brand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.feuerwehr-saig.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=category&amp;amp;layout=blog&amp;amp;id=47&amp;amp;Itemid=76 |wayback=20140304161615 |text=&amp;#039;&amp;#039;Ortsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. |archiv-bot=2024-05-02 10:45:27 InternetArchiveBot }} feuerwehr-saig.de, abgerufen am 1. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich von der Wengen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Belagerung von Freiburg im Breisgau 1713. Tagebuch des Österreichischen Kommandanten [[Ferdinand Amadeus Freiherr von Harrsch|Feldmarschall-Lieutenants Freiherrn von Harrsch]]&amp;#039;&amp;#039;, Eugen Stoll, Freiburg im Breisgau 1898, S. 118, {{archive.org |diebelagerungvon00weng}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war Saig ein Wallfahrtsort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gesch_lenzk&amp;quot; /&amp;gt; Ein Bericht aus dem Jahr 1889 blickt auf die Entwicklung Saigs zu einem viel besuchten Luftkurort im Zuge der vorherigen 15 Jahre zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gesch_lenzk&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1900 vernichtete ein Großbrand im Ort u.&amp;amp;nbsp;a. das Pfarrhaus und die Johanneskapelle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;info&amp;quot;&amp;gt;Infotafeln an den Gebäuden: [[:Datei:Saig 1040477.jpg|Kirche]], [[:Datei:Saig 1040465.jpg|Johanneskapelle]], [[:Datei:Saig 1040470.jpg|Ölbergkapelle]], 19. August 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1923 kam es zum [[Mord|Doppelmord]] am Ehepaar Köpfer an ihrem Wohnhaus durch [[Karl Friedrich Hundertpfund]]. Dieser wurde als letzter Mensch in der [[Republik Baden]] mit der [[Guillotine]] am 28. Oktober 1924 in Freiburg hingerichtet. 2023 wurde die Tat in einen Mundart-Theaterstück der [[Jostäler Freilichtspiele]] inszeniert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Badische Zeitung |url=https://www.badische-zeitung.de/jostaeler-freilichtspiele-zeigen-tragoedie-um-doppelmord-von-saig-1923 |titel=Jostäler Freilichtspiele zeigen Tragödie um Doppelmord von Saig 1923 |werk=Badische Zeitung Online |hrsg=Badische Zeitung / BZ.medien |datum=2023-07-14 |sprache=de |abruf=2023-07-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wikitree.com/wiki/Ketterer-224 |titel=Wilhelm (Ketterer) Köpfer (1861-1923) {{!}} WikiTree FREE Family Tree |datum=1861-04-16 |sprache=en |abruf=2023-07-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ereignisse in Saig um 1923 rund um die Schriftsteller [[Uli Klimsch]] und [[Adolf von Hatzfeld]], den Stahlunternehmer Alexander Röchling (aus der Dynastie von [[Carl Röchling (Industrieller)|Carl Röchling]]) und dessen Frau, der Dichterin und Verlegerin [[Ilse Röchling-Heye]], waren Vorlage für mehrere Novellen: u.&amp;amp;nbsp;a. [[Uli Klimschs]] &amp;#039;&amp;#039;Timo&amp;#039;&amp;#039; (1925), [[Ilse Röchling-Heye|Ilse Heyes]] &amp;#039;&amp;#039;Der Dolch&amp;#039;&amp;#039; (1925) und Adolf von Hatzfelds &amp;#039;&amp;#039;Vor dem Mikrophon&amp;#039;&amp;#039; (1928).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rainer Bayreuther]] und Gunilla Eschenbach: &amp;#039;&amp;#039;Das Dorf der Visionäre. Aufbruch in die Bundesrepublik 1927–1947&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2026, S. 19ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Dezember 1945 bis zur Gründung der BRD 1949 war Saig redaktioneller Standort der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Die Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, die von namhaften Journalisten der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; herausgegeben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rainer Bayreuther]] und Gunilla Eschenbach: &amp;#039;&amp;#039;Das Dorf der Visionäre. Aufbruch in die Bundesrepublik 1927–1947&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2026, S. 161ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1974 wurde Saig nach Lenzkirch eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=509}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Saig Skilift.jpg|mini|Skilift „großer Kuhberglift“ in Saig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saig lebt vorwiegend vom Fremdenverkehr. So hat das 811 Einwohner mit Hauptsitz fassende Dorf 191 weitere Einwohner, die hier ihren Zweitwohnsitz haben (Stand 2024),&amp;lt;ref name=&amp;quot;zahlen&amp;quot; /&amp;gt; sowie mehrere Hotels, Ferienwohnungen und Pensionen mit insgesamt ungefähr 700 Gästebetten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.saig.de/unsere-gastgebergemeinschaft/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Mein Saig&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20140305101232 |archiv-bot=2019-05-11 17:38:47 InternetArchiveBot}} Gastgebergemeinschaft Saig, saig.de, 27. April 2010; abgerufen am 1. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Saiger Höhe&amp;#039;&amp;#039; wird für Kongresse und Trainingslager genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Saiger [[Kuhberg (Saig)|Kuhberg]] befindet sich ein Skilift. Eine Rodelbahn – abends beleuchtet – führt mit einer Länge von etwa 1800 Metern hinunter an den Titisee. Daneben sind mehrere Loipen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Saig 1040484 (cropped).jpg|mini|Ortskern: Pfarrhaus, Kirche St. Johann, Johanneskapelle, ehemaliges Rathaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortskern befindet sich ein Gesamtensemble, bestehend aus der Pfarrkirche St. Johann, dem Friedhof sowie der Johannes- und der Ölberg-Kapelle. Sakristei und Turm der Kirche stammen aus dem Jahre 1412, Turm und Chor überstanden die Zerstörungen des Jahres 1713,&amp;lt;ref name=&amp;quot;gesch_lenzk&amp;quot; /&amp;gt; bevor die Kirche um 1770 im [[Barock]] neu errichtet wurde. 1965 wurde sie erweitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;info&amp;quot; /&amp;gt; Die Ölbergkapelle wurde 1728 errichtet und als [[Beinhaus]] genutzt. Inzwischen dient sie zur Aufbahrung bei Beerdigungen. In ihr befinden sich Figuren einer [[Ölberggruppe]] von 1675, die [[Johann Conrad Winterhalder]] zugeschrieben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Hermann (Kunsthistoriker)|Manfred Hermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bildhauer Hauser in Kirchzarten, Schlettstadt und Freiburg/Br. 1611–1842. Das Werk (Teil 1).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Badische Heimat.&amp;#039;&amp;#039; 52, 1972, S. 19.&amp;lt;!--- aus [[Johann Conrad Winterhalder]] übernommen, nicht geprüft--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Johanneskapelle von 1410 war nach dem Großbrand von 1900 leicht verändert wieder aufgebaut worden. Der Johannesbrunnen daneben war Ziel der oben erwähnten Wallfahrer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;info&amp;quot; /&amp;gt; Ebenfalls nach dem Großbrand entstanden das Pfarrhaus nach den Plänen von [[Max Meckel]] (1901)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Werner Wolf-Holzäpfel |Titel=Der Architekt Max Meckel 1847–1910. Studien zur Architektur und zum Kirchenbau des Historismus in Deutschland |Verlag=Josef Fink |Ort=Lindenberg |Datum=2000 |ISBN=3-933784-62-X |Seiten=372}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie das Rathaus nach den Plänen seines Sohnes [[Carl Anton Meckel]] (1914).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Werner Wolf-Holzäpfel |Titel=Der Architekt Max Meckel 1847–1910. Studien zur Architektur und zum Kirchenbau des Historismus in Deutschland |Verlag=Josef Fink |Ort=Lindenberg |Datum=2000 |ISBN=3-933784-62-X |Seiten=329}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Gipfel des Hochfirsts befinden sich das bewirtschaftete Hochfirsthaus sowie der seit 2014 gesperrte [[Hochfirstturm]]. Vom Turm und von einer unterhalb gelegenen Lichtung hat man bei entsprechendem Wetter Sicht auf das [[Alpenpanorama]] von der [[Zugspitze]] bis zum [[Mont Blanc]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Persönlichkeiten, die in Saig geboren wurden, zur Erholung in den Ort kamen, künstlerische Inspiration oder Zuflucht aus politischen Gründen suchten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Karl Pearson]] (1857–1936), britischer Mathematiker, weilte in den 1880er-Jahren in Saig&lt;br /&gt;
* [[Edmund Husserl]] (1859–1938), Philosoph, hielt sich zwischen 1916 und 1923 mehrfach in Saig auf, z.&amp;amp;nbsp;T. begleitet von Schülern wie [[Roman Ingarden]], [[Edith Stein]], [[Wilhelm Szilasi]], [[Karl Löwith]] und [[Martin Heidegger]]. Lt. [[Wilhelm Szilasi|Szilasi]] ist in diesen Aufenthalten „die Geburtsstunde des [[Existentialismus|Existenzialismus]]“ zu verorten.&amp;lt;ref&amp;gt;Zit. bei [[Benno Reifenberg]], Brief an [[Max Picard]] Silvester 1949 (DLA Marbach, A:Reifenberg).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Amy Levy]] (1861–1889), britische Schriftstellerin, besuchte Pearson&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lucinda Matthews-Jones |url=http://myblogs.informa.com/jvc/2012/06/01/book-review-amy-levy%E2%80%99s-fate-death-and-the-statistician/ |titel=Book review: Amy Levy’s Fate: Death and the Statistician |werk=Journal of Victorian Culture Online |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140305233050/http://myblogs.informa.com/jvc/2012/06/01/book-review-amy-levy%E2%80%99s-fate-death-and-the-statistician/ |archiv-datum=2014-03-05 |abruf=2016-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Fritz Klimsch]] (1870–1960), Bildhauer, [[Ehrenbürger]] von Saig, hier beerdigt&lt;br /&gt;
* [[Johanna Geissmar]] (1877–1942), Ärztin, lebte von 1935 bis 1940 in Saig&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Ritter]] (1888–1967), Historiker, besaß seit 1928 ein Häuschen in Saig, Mitarbeiter von [[Carl Friedrich Goerdeler]] im Widerstand des 20. Juli 1944, verfasste hier sein Buch über [[Carl Friedrich Goerdeler|Goerdeler]], hier beerdigt&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Bayreuther und Gunilla Eschenbach: Das Dorf der Visionäre. Aufbruch in die Bundesrepublik 1927–1947, Berlin 2026, S. 51ff. mit zahlreichen Quellen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Eduard Schalfejew]] (1888–1962), Politiker, Mäzen der Pfarrkirche, hier beerdigt&amp;lt;ref&amp;gt;[[:Datei:Saig 1040468.jpg|Inschrift auf Bildstock]] bei der Kirche&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Otto Faller]] (1889–1971), Jesuitenprovinzial, Schriftsteller, wurde in Saig geboren&lt;br /&gt;
* [[Otto Dix]] (1891–1969), Maler, vollendete 1924 in Saig sein Mappenwerk &amp;#039;&amp;#039;Der Krieg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Benno Reifenberg]] (1892–1970), Journalist, lebte von 1946 bis 1950 in Saig und gründete hier zusammen mit dem Spandauer Zeitungsverleger [[Erich Stückrath]] (1902–1955) die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Die Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, die meistgelesene Zeitung während der Besatzung Deutschlands 1945–1949.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rainer Bayreuther]] und Gunilla Eschenbach: &amp;#039;&amp;#039;Das Dorf der Visionäre. Aufbruch in die Bundesrepublik 1927–1947&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2026, S. 161ff. mit Quellen und Tagebuchdokumenten zur Saiger Zeit.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Uli Klimsch]] (1895–1967), Sohn von [[Fritz Klimsch]], Dramatiker und Journalist, lebte von 1931 bis zu seinem Tod in Saig, hier beerdigt&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rainer Bayreuther]] und Gunilla Eschenbach: &amp;#039;&amp;#039;Das Dorf der Visionäre. Aufbruch in die Bundesrepublik 1927–1947&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2026 mit zahlreichen Quellen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Johannes Asdonk]] (1910–2003), Arzt, eröffnete 1972 in Saig mit seiner &amp;#039;&amp;#039;[[Emil Vodder|Dr.-Vodder]]-Klinik&amp;#039;&amp;#039; die weltweit erste lymphologische Fachklinik, die 1975 als &amp;#039;&amp;#039;Feldbergklinik &amp;#039;&amp;#039; nach Altglashütten zog&amp;lt;ref&amp;gt;Kathrin Blum: [http://www.badische-zeitung.de/st-blasien/die-feldbergklinik-war-ein-vorreiter--27875228.html &amp;#039;&amp;#039;St. Blasien: Die Feldbergklinik war ein Vorreiter&amp;#039;&amp;#039;.] Badische Zeitung, 5. März 2010, abgerufen am 1. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Herpertz: &amp;#039;&amp;#039;Ödeme und Lymphdrainage: Diagnose und Therapie von Ödemkrankheiten&amp;#039;&amp;#039;, Schattauer, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-7945-2703-8, S. 270, {{Google Buch |BuchID=W39znnkODokC |Seite=PA270 |Hervorhebung=Asdonk saig |Linktext=Vorschau}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Mara Scherzinger]] (* 1989), Schauspielerin, wuchs in Saig auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem verbringen oder verbrachten mehrere Fußballvereine ihre Trainingslager in Saig, so die [[Alemannia Aachen]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.alemannia-aachen.de/archiv/presse/details-profis/Ende-der-Ferien-Wiedersehen-auf-der-gruenen-Wiese-651Q/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Ende der Ferien: Wiedersehen auf der grünen Wiese&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20150402175512 |archiv-bot=2019-05-11 17:38:47 InternetArchiveBot}} Aachener Zeitung, 20. Juni 2001; abgerufen am 1. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[FC Aarau]]&amp;lt;ref&amp;gt;Patrick Haller: {{Webarchiv |url=http://www.fcaarau.ch/news/2013/06/26/1433.php |text=&amp;#039;&amp;#039;Fanionteam im Trainingslager in Lenzkirch&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20150924011007 |archiv-bot=2019-05-11 17:38:47 InternetArchiveBot}} fcaarau.ch, 26. Juni 2013; abgerufen am 1. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[FC Basel]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://gallery.fcb.ch/main.php?g2_itemId=139797 &amp;#039;&amp;#039;Trainingslager Saig&amp;#039;&amp;#039;.] gallery.fcb.ch; abgerufen am 1. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Alte Herren (Fußball)|AH]]-Mannschaft der Fußballabteilung des SV Blankenloch 1911 aus [[Stutensee]] konnte 2012 bereits zum 40. Mal im Ort begrüßt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.badische-zeitung.de/lenzkirch/aus-dem-trainingslager-entwickelte-sich-ein-ferienort--65219877.html &amp;#039;&amp;#039;Lenzkirch: Aus dem Trainingslager entwickelte sich ein Ferienort&amp;#039;&amp;#039;.] Badische Zeitung, 2. November 2012; abgerufen am 1. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.saig.de/ Webauftritt der Gastgebergemeinschaft Saig]&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurort in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lenzkirch)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ersterwähnung 1111]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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