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	<title>Saidnaya - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T09:10:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saidnaya&amp;diff=1077852&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Timon Hentschel: Die Information war falsch - die Stadt wird in der Bibel nicht explizit erwähnt.</title>
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		<updated>2026-03-11T10:54:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Information war falsch - die Stadt wird in der Bibel nicht explizit erwähnt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
|BREITE        = 33/41/48/N&lt;br /&gt;
|LÄNGE         = 36/22/24/E&lt;br /&gt;
|NAME          = &lt;br /&gt;
|AMT-NAME      = {{ar|صيدنايا&amp;amp;lrm;}}&lt;br /&gt;
|AMT-NAME2     =&lt;br /&gt;
|KARTE         = &lt;br /&gt;
|WAPPEN        =&lt;br /&gt;
|FLAGGE        = &lt;br /&gt;
|VE2-NAME      = &lt;br /&gt;
|VE2-ART       = &lt;br /&gt;
|VE3-NAME      = &lt;br /&gt;
|VE3-ART       = &lt;br /&gt;
|HÖHE          = 1340&lt;br /&gt;
|FLÄCHE        = &lt;br /&gt;
|EINWOHNER     = 25.194&lt;br /&gt;
|STAND         = 2004&lt;br /&gt;
|M-FLÄCHE      = &lt;br /&gt;
|M-EINWOHNER   = &lt;br /&gt;
|M-STAND       = &lt;br /&gt;
|GRÜNDUNG      = &lt;br /&gt;
|ISO-CODE      = SY-RD&lt;br /&gt;
|WWW           = www.saydnaya.com&lt;br /&gt;
|WWW-SPRACHE   = [[Arabische Sprache|Arabisch]]&lt;br /&gt;
|BÜRGERMEISTER = &lt;br /&gt;
|BM-TITEL      =&lt;br /&gt;
|PARTEI        = &lt;br /&gt;
|BILD          = Dier saidnaya&amp;amp; saidnaya city in 2018.jpg&lt;br /&gt;
|BILD-TEXT     = Blick auf die Stadt (2018), [[Kloster Unserer Lieben Frau von Saidnaya|Kloster Unserer Lieben Frau]] im Hintergrund&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Convent of Our Lady of Saidnaya 01.jpg|mini|Liebfrauenkloster Saidnaya, 2010]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Statue of Jesus in Saidnaya.jpg|mini|Jesus-Statue neben dem Cherubim-Kloster Saidnaya, 2018]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saidnaya&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Sednaja, Sednaya, Seidnaya, Sardeneye, Maʿarrat Saydnaya&amp;#039;&amp;#039;, {{arS|صيدنايا&amp;amp;lrm;|d=Ṣaidnāyā}}, {{syrS|ܣܝܕܢܝܐ&amp;amp;lrm;}}, ist eine Ortschaft im [[Syrien|syrischen]] Regierungsbezirk (&amp;#039;&amp;#039;muḥāfaẓa&amp;#039;&amp;#039;) [[Gouvernement Rif Dimaschq]]. Sie liegt 20 bis 30 Kilometer nördlich von [[Damaskus]] im [[Qalamun]]-Gebirge auf rund 1500 Meter Höhe und wird mehrheitlich von [[Christentum in Syrien|Christen]] verschiedener Kirchen bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Bewohner der Ortschaft sind [[Christentum in Syrien|Christen]]. Die Stadt gilt als das „Herz des Syrischen Christentums“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orthochristian.com/64560.html |titel=Islamists in Syria attack ancient Christian town of Saidnaya |werk=orthochristian.com |datum=2013-09-30 |abruf=2024-12-14 |kommentar=„the beating heart of the Syrian Christianity“}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke und Klöster ==&lt;br /&gt;
=== Überblick ===&lt;br /&gt;
In Saidnaya befinden sich zahlreiche Klöster und Kirchen verschiedener [[Christentum in Syrien|christlicher]] Denominationen. Dazu gehören altchristliche Heiligtümer wie die Eliasgrotte und das Ephraimkloster (Mor-Aphram-Kloster). Letzteres ist eines der ältesten Klöster der Welt und heute Sitz des [[Patriarchat von Antiochien|Patriarchen]] von [[Antiochien]], des Oberhauptes der [[Syrisch-Orthodoxe Kirche von Antiochien|Syrisch-Orthodoxen Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Oktober 2013 wurde in Saidnaya eine 12,3&amp;amp;nbsp;m hohe, mit Sockel 32&amp;amp;nbsp;m hohe Jesus-Statue aufgestellt, die als höchste derartige Statue im Nahen und Mittleren Osten gilt. Sie ist das Werk des [[Armenien|armenischen]] Bildhauers [[Artusch Papojan]] und wurde mit Geldern der [[Russisch-Orthodoxe Kirche|Russisch-Orthodoxen Kirche]] und der [[Russland|Russischen Föderation]] finanziert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.theguardian.com/world/2013/nov/02/statue-jesus-erected-syrian-hilltop Statue of Jesus erected on Syrian hilltop.]&amp;#039;&amp;#039; [[The Guardian]], 2. November 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wallfahrtskirche St. Maria ===&lt;br /&gt;
Sehr bekannt ist Saidnaya für die Wallfahrtskirche St. Maria. Der Legende nach war der byzantinische Kaiser [[Justinian&amp;amp;nbsp;I.]] (482–565) nördlich von Damaskus auf der Jagd. Eine [[Gazelle]], der er nachjagte, verwandelte sich plötzlich in eine Erscheinung der [[Maria (Mutter Jesu)|Gottesmutter Maria]] und befahl Justinian, an dieser Stelle ein Kloster zu bauen. Er begann sofort mit dem Bau; die ersten Vorgängerbauten des heute dort stehenden [[Kloster Unserer Lieben Frau von Saidnaya|Klosters „Unserer Lieben Frau“]] werden auf 547 n. Chr. datiert. Das heute dort stehende Kloster entstand überwiegend in der Moderne. Die ca. 30 Nonnen, die derzeit das Kloster bewohnen und bewirtschaften, bezeichnen es als das älteste ohne Unterbrechung bewohnte christliche Kloster. Im Kloster wird eine in viele Tücher eingewickelte Ikone mit dem Bild der Gottesmutter verwahrt, die der [[Lukas (Evangelist)|Evangelist Lukas]] gemalt haben soll. Aufgrund ihrer Heiligkeit wird sie nicht enthüllt. Am Fest [[Mariä Geburt]] (8. September) ist das Kloster jedes Jahr Ziel zahlreicher Pilger. An diesem christlichen Wallfahrtsort, der nach Jerusalem und neben Damaskus und [[Maalula]] einer der wichtigsten sein soll, sollen schon viele Menschen von ihren Leiden geheilt worden sein. Einige dieser Geschichten kann man auch im Kloster selbst nachlesen. Die Marienfigur wird von Christen wie Muslimen verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Cherubim ===&lt;br /&gt;
Auf dem Gipfel des höchsten Berges der Gegend, dem 2000 Meter hohen Cherubim-Berg, benannt nach der Engelart der [[Cherub]]im, liegt ebenfalls ein Kloster. Hier findet man Überreste sakraler Bauten. Es gibt eine Kirche aus byzantinischer Zeit und den großen Neubau eines Klosters auf dem Gipfel. Man hat von dort aus eine außergewöhnliche Aussicht über das Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gefängnis Saidnaya ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gefängnis Saidnaya}}&lt;br /&gt;
Südwestlich der Stadt befindet sich das berüchtigte Militärgefängnis Saidnaya. Einem Bericht von [[Amnesty International]] zufolge, der auf den Aussagen von 84 Zeitzeugen basierte, wurden dort in den ersten fünf Jahren nach Beginn der [[Bürgerkrieg in Syrien|Syrienkrise]] 2011 zwischen 5.000 und 13.000 Zivilisten im Auftrag des syrischen Regimes unter [[Baschar al-Assad]] hingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.amnesty.org/en/documents/mde24/5415/2017/en/ |titel=Syria: Human slaughterhouse: Mass hangings and extermination at Saydnaya Prison, Syria |werk=amnesty.org |datum=2017-02-07 |seiten=6 |abruf=2024-12-14}} Aufrufbar auch von [https://saydnaya.amnesty.org/ saydnaya.amnesty.org]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON-1133432&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/politik/ausland/amnesty-international-wirft-syrien-massenhinrichtungen-mit-13-000-toten-vor-a-1133432.html |titel=Amnesty zu Syrien: Bericht über Massenhinrichtungen mit 13.000 Toten |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2017-02-07 |zugriff=2018-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theguardian.com/artanddesign/2016/aug/18/saydnaya-prison-syria-assad-amnesty-reconstruction |titel=„The worst place on earth“: inside Assad&amp;#039;s brutal Saydnaya prison |werk=theguardian.com |datum=2016-08-18 |sprache=en |abruf=2024-12-14 |kommentar=mit einem Luftbild und einer Skizze der Anlage}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bbc.com/news/world-middle-east-38885901 |titel=Syria conflict: Thousands hanged at Saydnaya prison, Amnesty says |werk=bbc.com |datum=2017-02-07 |abruf=2024-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rp-online.de/politik/ausland/amnesty-international-bericht-ueber-massenhinrichtung-in-syrien_aid-19322657 Pressebericht (Geländemodell).] RP-online.de, 7. Februar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frank Rainer Scheck, Johannes Odenthal: &amp;#039;&amp;#039;Syrien. Hochkulturen zwischen Mittelmeer und Arabischer Wüste.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. DuMont, Ostfildern 2009, ISBN 978-3-7701-3978-1, S. 174.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.saidnaya.com/ Website der Gemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7638870-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Syrien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Syrische Christen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in Syrien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Syrien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gouvernement Rif Dimaschq]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Timon Hentschel</name></author>
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