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	<title>Said ibn Taimur - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;JuTe CLZ: /* Abstammung */ Format</title>
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		<updated>2025-07-23T19:33:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Abstammung: &lt;/span&gt; Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Said bin Taimur Al Said&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|سعيد بن تيمور آل سعيد|d=Saʿīd ibn Taimūr Āl Saʿīd}}, [[Belutschische Sprache|belutschisch]] &amp;#039;&amp;#039;Saíd bin Temúr;&amp;#039;&amp;#039; *&amp;amp;nbsp;[[13. August]] [[1910]] in [[Maskat]]; † [[19. Oktober]] [[1972]] in [[London]]) war von 1932 bis 1970 [[Sultan]] von [[Maskat und Oman]]. &amp;#039;&amp;#039;Maskat und Oman&amp;#039;&amp;#039; war ein Staatsgebilde, das aus dem heutigen [[Oman]] (inklusive der Hauptstadt Maskat) und Teilen der heutigen [[Vereinigte Arabische Emirate|Vereinigten Arabischen Emirate]] bestand.[[Datei:Said bin Taimur in the United Kingdom - 1939.jpg|mini|Said bin Taimur 1939 in Großbritannien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die frühen Jahre ==&lt;br /&gt;
Said bin Taimur wurde 1910 als Enkel des damals regierenden Sultan [[Faisal ibn Turki]] in [[Maskat]] geboren. Vom 14. Februar 1922 bis Mitte 1927 besuchte er das [[Mayo College]] in [[Ajmer]] ([[Indien]]), wo er [[Urdu]] und [[Englische Sprache|Englisch]] sprechen lernte. In diesem Internat wurden vornehmlich Abkömmlinge indischer Herrscherfamilien und des indischen Hochadels ausgebildet; es wurde auch als „Prinzen-College“ bezeichnet. Allerdings konnten sich dort seine arabischen Sprachkenntnisse nicht richtig entwickeln, so dass es der Wunsch seines seit 1913 herrschenden Vaters [[Taimur ibn Faisal]] war, die Erziehung seines Sohnes in einem arabischsprachigen Land fortzusetzen. Sultan Taimur präferierte für die Erziehung seines Sohnes zunächst eine Schule in [[Kairo]], was jedoch von der britischen Schutzmacht wegen der stark anti-britischen Strömungen in [[Ägypten]] vehement abgelehnt wurde, da man fürchtete, diese negative Einflüsse könnten auf den Thronfolger überspringen. Alternativ wurde von Sultan Taimur eine Schule in [[Bagdad]] ins Spiel gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Bericht des „Political Agents“ [[Major]] C. C. J. Barrett in Maskat vom 30. März 1926 an den „Political Resident“ in Bushire, abgedruckt in: Alan de Lacy Rush: &amp;#039;&amp;#039;Ruling Families of Arabia. Sultanate of Oman. The Royal Family of Al Bu Sa&amp;#039;id.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Archive Editions, London 1991, S. 262 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Briten schlugen daraufhin eine Schule in Beirut vor&amp;lt;ref&amp;gt;Schreiben des „Political Agents“ in Maskat an den „Political Resident“ in [[Buschehr|Bushire]] vom 28. Juni 1926, abgedruckt in: Alan de Lacy Rush: &amp;#039;&amp;#039;Ruling Families of Arabia. Sultanate of Oman. The Royal Family of Al Bu Sa&amp;#039;id.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Archive Editions, London 1991, S. 265.&amp;lt;/ref&amp;gt;, was wiederum vom Sultan abgelehnt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Schreiben von Sultan Taimur in Karatschi vom 27. Juli 1926 an den „Political Agents“ Major C. C. J. Barrett in Maskat, abgedruckt in: Alan de Lacy Rush: &amp;#039;&amp;#039;Ruling Families of Arabia. Sultanate of Oman. The Royal Family of Al Bu Sa&amp;#039;id.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Archive Editions, London 1991, S. 266 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sultan Taimur setzte sich schließlich durch, und so besuchte Said vom 24. September 1927 für ein Jahr eine Schule in Bagdad. Anschließend kehrte er nach [[Karatschi]] zurück. Da sich sein Gesundheitszustand im Laufe des Jahres verschlechterte, entschloss er sich, nach Oman zurückzukehren; er traf am 31. Mai 1931 wieder in Maskat ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Schreiben von Said an den britischen Konsul Major T. C. Fowle in Maskat, abgedruckt in: Alan de Lacy Rush: &amp;#039;&amp;#039;Ruling Families of Arabia. Sultanate of Oman. The Royal Family of Al Bu Sa&amp;#039;id.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Archive Editions, London 1991, S. 280 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932 musste sein Vater wegen der zerrütteten Staatsfinanzen, die sich im Zuge der [[Weltwirtschaftskrise]] weiter verschlechtert hatten, zu Gunsten seines Sohnes zurücktreten. Said wurde damit am 10. März 1932 der neue Sultan von Maskat und Oman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regentschaft ==&lt;br /&gt;
Durch eine strikte Sparpolitik und Importbeschränkungen versuchte er zunächst die Staatsfinanzen zu sanieren und die große Staatsverschuldung abzubauen, um dem Land wieder politischen Handlungsspielraum zu verschaffen. Allerdings wurde durch die Sparpolitik jede wirtschaftliche Entwicklung [[Oman]]s blockiert und das Bildungs- und Gesundheitswesen stark vernachlässigt. 1954 kam es nochmals zu Auseinandersetzungen mit den [[Wahhabiten]] in [[Saudi-Arabien]], nachdem saudische Truppen die Oase [[Buraimi]] besetzt hatten. Auf britischen Druck hin mussten sie sich jedoch 1955 endgültig aus Oman zurückziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich seit Beginn des 20. Jahrhunderts die Erdölfunde in der Golfregion häuften, versuchte Said, auch die Kontrolle über das Landesinnere zu erringen, indem er sich mit verschiedenen Stämmen verbündete, um dadurch das &amp;#039;&amp;#039;Imamat&amp;#039;&amp;#039; zu schwächen. Das Imamat war eine autonome Regierung im Landesinneren Omans (mit [[Nizwa]] als Hauptstadt). 1920 hatten sich die omanische Regierung und das Imamat im Vertrag von Seeb darauf verständigt, dass der Oman nach außen durch die Regierung in Maskat vertreten werde, das Imamat jedoch autonom (durch einen Regierungschef, den &amp;#039;&amp;#039;Imam&amp;#039;&amp;#039;) über Teile Omans regieren durfte.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.globalsecurity.org/military/library/report/1985/MJB.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tod von Imam Muhammad bin Abdallah al-Khalili 1954 verschärften sich die Auseinandersetzungen, da der neue Imam Ghalib ibn Ali al-Hina&amp;#039;i (1954–1955) die völlige Unabhängigkeit von Maskat anstrebte. Nach der Vertreibung des Imams kehrte er 1957 mit ägyptischer Unterstützung zurück und setzte den Kampf fort. Erst 1959 konnte der Widerstand mit britischer Unterstützung gebrochen werden. Allerdings hatte sich durch diese Kämpfe die Verschuldung des Landes zwischenzeitlich so stark erhöht, dass 1958 die omanische Enklave [[Gwadar]] in [[Belutschistan]] an [[Pakistan]] verkauft werden musste. Dafür wurden drei Millionen Pfund von [[Aga Khan III.]] an Oman gezahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Said war ein eigenwilliger Herrscher. Seine notorische Sparsamkeit, sein Misstrauen gegenüber Beratern sowie sein Unvermögen, Aufgaben zu delegieren, beeinträchtigten in wachsendem Maße seine Fähigkeit, die Geschicke des Landes zu lenken. Rigide Regelungen erschwerten Ein- und Ausreise. Der Sultan griff mit seinen Anordnungen in alle Bereiche des Lebens seiner Untertanen ein. Sonnenbrillen waren verboten, ebenso der Besitz und die Benutzung von Radiogeräten. Said bestimmte, wer sich verheiraten, wer eine Ausbildung bekommen oder das Land verlassen durfte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.bbc.com/news/world-middle-east-50902476|titel=Sultan Qaboos of Oman dies aged 79|hrsg=BBC News|datum=2020-01-11|abruf=2020-01-11|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1960er Jahren stützte er sich bei der Verwaltung des Landes vorwiegend auf britische Berater. So war zu jener Zeit der britische Major F. C. L. Chauncy sein persönlicher Berater und der englische Brigadier P. R. M. „Pat“ Waterfield sein Verteidigungsminister. Der einzige Minister omanischen Ursprungs war Innenminister Ahmad bin Ibrahim. Ihm oblag die Verwaltung des Inneren Omans, seitdem sich Sultan Said 1958 vollkommen nach [[Salala]] in der Provinz [[Dhofar]] zurückgezogen hatte. Als sich 1966 abzeichnete, dass Oman bald über Öleinnahmen verfügen würde, leitete Said zahlreiche Modernisierungsschritte ein und vergab Aufträge für den Ausbau des Hafens von [[Matrah]], für eine Asphaltstraße von [[Maskat]] nach [[Suhar (Oman)|Sohar]], einen Rundfunksender und weitere Entwicklungsprojekte. Auch ließ er im Mai 1970 erstmals eine nationale Währung einführen, die die indische Golfrupie, den [[Maria-Theresia-Taler]] und lokale Kleinmünzen ablösten. Diese Schritte kamen zu spät, um Said an der Regierung zu halten, ermöglichten es aber seinem Sohn Qabus nach dem Sturz des Vaters am 23. Juli 1970, dank der eingeleiteten Projekte rasch mit Entwicklungserfolgen aufzuwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 war in der Provinz Dhofar, einem besonders vernachlässigten Landesteil, der [[Dhofar#Geschichte|Dhofar-Aufstand]] ausgebrochen, der später vom kommunistischen [[Südjemen]] unterstützt wurde. Der Dhofar-Krieg läutete gleichzeitig das Ende von Saids Herrschaft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. o. V.: &amp;#039;&amp;#039;The Struggle for Liberation in Oman.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;MERIP Reports.&amp;#039;&amp;#039; No. 36, April 1975, S. 10–16+27, hier insbesondere S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sturz ==&lt;br /&gt;
Dem Sohn des Sultans, Qabus ibn Said, blieb die Rückständigkeit seines Landes nicht verborgen. Auch wurde die militärische Lage im Dhofar immer desolater. Am 23. Juli 1970 stürzte Qabus mit Hilfe des jungen Scheichs Baraik bin Hamood durch einen fast unblutigen [[Staatsstreich]] seinen Vater. Said, der von den meisten seiner Gefolgsleute bereits verlassen worden war, unternahm einen letzten verzweifelten Widerstandversuch, zückte seine Pistole und schoss wild um sich. Dabei wurde Baraik in den Schenkel getroffen. Nachdem Said sein Magazin leergeschossen hatte, versuchte er nachzuladen, schoss sich dabei aber selbst in den Fuß und beendete so die Auseinandersetzung. Danach fügte er sich seinem Schicksal und unterzeichnete die Abdankungsurkunde. Nach einer ersten ärztlichen Versorgung wurde er nach [[London]] ins [[Exil]] geflogen. Er lebte dort bis zu seinem Tode zurückgezogen in einer Suite des Hotels [[The Dorchester]]. Zunächst wurde er auf dem Brookwood-Friedhof in [[Woking]], [[Surrey]], [[England]] beigesetzt, später jedoch zum „Royal Cemetery“ nach [[Maskat]] überführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Tony Jeapes]]: &amp;#039;&amp;#039;SAS Secret War. Operation Storm in the Middle East.&amp;#039;&amp;#039; Grennhill Books/Stakpole Books, London/Pennsylvania 2005, ISBN 1-85367-567-9, S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abstammung ==&lt;br /&gt;
Sultan Said war der Sohn von [[Taimur ibn Faisal|Sultan Sayyid Taimur bin Faisal Al Said]] (1886–1965) und Prinzessin Sayyida Fatima bint Ali Al Said (* 4. Mai 1891; † April 1967).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war mit drei Frauen verheiratet:&lt;br /&gt;
* 1. Frau: eine Unbekannte „al-Mashani“ (= vom al-Mashani-Stamm); Heirat im April 1933 im [[Dhofar]], später geschieden.&lt;br /&gt;
** aus dieser Verbindung ging eine Tochter hervor: Sayyida Umaima bint Said Al Said (* 1934 im [[Qabus ibn Said#Königliche Anwesen und Jachten|al-Hisn-Palast]] in ([[Salala]], Dhofar); † 28. November 2002 in [[Maskat]], begraben im „Royal Cemetery Muscat“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;ruling&amp;quot;&amp;gt;Diese Angaben wurden vom Sultan persönlich gegenüber dem damaligen „Political Agent“ T. Hickinbotham bestätigt (vgl. Telegramm vom „Political Agent“ in Maskat an den „Political Resident“ in Kuwait am 10. Dezember 1940, abgedruckt in: Alan de Lacy Rush: &amp;#039;&amp;#039;Ruling Families of Arabia. Sultanate of Oman. The Royal Family of Al Bu Sa&amp;#039;id.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Archive Editions, London 1991, S. 675.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2. Frau [[Mazun al-Maschani]] (eine Cousine seiner ersten Frau); Heirat 1936 im [[Dhofar]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ruling&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** aus dieser Verbindung ging ein Sohn hervor: [[Qabus ibn Said|Sultan Sayyid Qabus bin Said Al Said]] (* 18. November 1940; † 10. Januar 2020)&lt;br /&gt;
* 3. Frau: unbekannt&lt;br /&gt;
** Aus dieser Verbindung ging eine Tochter hervor: Sayyida Khadija bint Said Al Said (?–1968)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* James Morris: &amp;#039;&amp;#039;Sultan in Oman&amp;#039;&amp;#039;. München 1957 (gleichnamige englische Originalausgabe: London 1957).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Said-Dynastie im Oman}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132832747|LCCN=no/97/71255|VIAF=7002283}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Said Ibn Taimur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sultan (Oman)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Honorary Knight Grand Cross des Order of St. Michael and St. George]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Honorary Knight Grand Commander des Order of the Indian Empire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Said ibn Taimur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Said ibn Taimur Al Said&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=omanischer Sultan von Maskat und Oman (1932–1970)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. August 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Maskat]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Oktober 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[London]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JuTe CLZ</name></author>
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