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	<title>Sagopalme - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T13:02:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sagopalme&amp;diff=505097&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Frühlingsmädchen: Sagopalme</title>
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		<updated>2025-02-19T17:05:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sagopalme&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Sagopalme&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Metroxylon sagu&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Christen Friis Rottbøll|Rottb.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Metroxylon&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Palmengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Arecaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Palmenartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Arecales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Commeliniden&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Monokotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Sago (Metroxylon sagu) in New Guinea.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Sagopalmen (&amp;#039;&amp;#039;Metroxylon sagu&amp;#039;&amp;#039;) in [[Papua-Neuguinea]].&lt;br /&gt;
}}     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Echte Sagopalme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Metroxylon sagu&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Nutzpflanze]] aus der Familie der [[Palmengewächse]] (Arecaceae), aus der [[Sago|Palmsago]] gewonnen wird. [[Synonym (Taxonomie)|Synonyme]] sind &amp;#039;&amp;#039;Metroxylon laeve&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Giseke) Mart.}} und &amp;#039;&amp;#039;Metroxylon rumphii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Willd.) Mart.}} Der englische Name &amp;#039;&amp;#039;sago palm&amp;#039;&amp;#039; wird auch für &amp;#039;&amp;#039;[[Cycas revoluta]]&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Metrox sagu 071124 1516 stbu.jpg|mini|Echte Sagopalme]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CALAMOIDEAE-fruit de Metroxylon sagu.jpg|mini|Frucht]]&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Metroxylon]]&amp;#039;&amp;#039; gehören zu den so genannten Echten Sagopalmen. Sie erreichen ein Alter von etwa 15 Jahren. Junge Sagopalmen wachsen strauchartig und haben dornenreiche Blätter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagopalmen erreichen Wuchshöhen von bis zu 20&amp;amp;nbsp;m und 60&amp;amp;nbsp;cm Stammdurchmesser. Die mit oft stacheligen Blattscheiden bedeckte [[Rinde]] ist etwa 6&amp;amp;nbsp;cm dick. Die nach innen folgende Gefäßbündelschicht umschließt ein bis 50&amp;amp;nbsp;cm dickes stärkehaltiges Mark, aus dem das Sago gewonnen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Sprossspitze tragen sie eine Rosette mit bis 12&amp;amp;nbsp;m langen [[Blattform#Gliederung der Spreite|Fiederblättern]] mit schenkelstarken Stielen. An der Stammbasis sind ausläuferartige Schösslinge ausgebildet, die Wurzeln austreiben. Diese Schösslinge dienen der vegetativen Vermehrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sagopalmen sind [[hapaxanth]], d.&amp;amp;nbsp;h., sie blühen nur einmal am Ende ihres Lebens mit einem endständigen armleuchterartigen, [[Rispe|rispigen]] [[Blütenstand]] mit zahlreichen Blüten. Werden sie nicht genutzt und damit gefällt, bildet diese Art pflaumengroße Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Arten mit gleicher Nutzung ==&lt;br /&gt;
Neben &amp;#039;&amp;#039;Metroxylon sagu&amp;#039;&amp;#039; gibt es weitere Sagopalmen, aus denen Stärke gewonnen wird, die jedoch geringere Qualität aufweist:&lt;br /&gt;
* [[Brennpalme]] (&amp;#039;&amp;#039;Caryota urens&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}}): Aus Ostasien. Die Art hat lokale Bedeutung als Nutzpflanze in Indien und auf Ceylon. Neben Stärke liefert sie auch Zucker und Blattstielfasern.&lt;br /&gt;
* [[Nepalesische Zwerg-Dattelpalme]] (&amp;#039;&amp;#039;Phoenix acaulis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Buch.-Ham.}}), wird auch als Zierpflanze genutzt.&lt;br /&gt;
* [[Zuckerpalme]] (&amp;#039;&amp;#039;Arenga pinnata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Wurmb) Merr.}}): Ostasien.&lt;br /&gt;
* [[Karibische Königspalme]] (&amp;#039;&amp;#039;Roystonea oleracea&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Jacq.) O.F.Cook}}): Mittel- und westliches Südamerika, Brasilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Arten von [[Palmfarn]]en, die nicht mit den echten Sagopalmen verwandt sind, werden ebenfalls genutzt (Falscher Sago):&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Cycas circinalis]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}}: Südindien, Ceylon, westliches Malaysia, Taiwan, Philippinen.&lt;br /&gt;
* [[Japanischer Palmfarn]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Cycas revoluta]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Thunb.}}): Ostasien, Japan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standort ==&lt;br /&gt;
Sagopalmen wachsen in sumpfigem Gelände, besonders im Küstenbereich und landeinwärts an Flussläufen bis zu {{Höhe|700}} [[Höhe über dem Meeresspiegel|über dem Meeresspiegel]]. Feuchtwarmes Klima mit gleichmäßig hoher Wärme und Luftfeuchtigkeit sind ebenso kennzeichnend für den Standort wie ihr hoher Lichtbedarf. Sie stehen deshalb relativ frei. Plantagen sind selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Metroxylon&amp;#039;&amp;#039; hat ihre Heimat im [[indomalayisch]]en Gebiet. Ihr Vorkommen beschränkt sich streng auf die Tropen und erstreckt sich auf einen Gürtel von 10° nördlicher und südlicher Breite im südostasiatischen Raum. Nach POWO kommt sie ursprünglich auf den Molukken und in Neuguinea vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
Die Echte Sagopalme wurde 1783 durch [[Christen Friis Rottbøll]] in &amp;#039;&amp;#039;Nye Samling af det Kongelige Danske Videnskabers Selskabs Skrifter&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Seite 527 als &amp;#039;&amp;#039;Metroxylon sagu&amp;#039;&amp;#039; erstbeschrieben. Synonyme sind &amp;#039;&amp;#039;Metroxylon laeve&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Giseke) Mart.}}, &amp;#039;&amp;#039;Metroxylon rumphii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Willd.) Mart.}}, &amp;#039;&amp;#039;Sagus genuina&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Giseke}}, &amp;#039;&amp;#039;Sagus rumphii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Willd.}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsstoffe ==&lt;br /&gt;
Palmsago enthält 13–16 % Wasser, 80–85 % Stärke, 0,6 % Eiweiß und 0,6 % Fett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anbau und Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sago pancake Papua New Guinea.jpg|right|thumb|Sagopfannkuchen (nur aus Sagomark und Wasser gemacht), Grundnahrungsmittel u.&amp;amp;nbsp;a. in großen Teilen [[Neuguinea]]s]]&lt;br /&gt;
Die Ernte von Palmsago beginnt kurz bevor die Bäume blühen. Dabei werden die Palmen gefällt, anschließend entblättert und in Stücke von 1 bis 2&amp;amp;nbsp;m Länge zerlegt. Spitze und Basis werden verworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach spaltet man die Rinde längs auf und hebt sie vom weißen Zentralmark ab. Die Rinde dient anschließend als Unterlage für die Gewinnung des Markes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In tagelanger Arbeit zerkleinern die Einheimischen das Mark mit Meißelhämmern zu einem Pulver. Dieses wird dann mit Wasser ausgeknetet. Die Stärke, die in milchiger Flüssigkeit suspendiert, fließt in den kahnartigen Rindenwannen ab und setzt sich als [[Sago|Rohsago]] ab, der anschließend in Palmenblättern zu Bündeln verpackt und über Feuer getrocknet wird. Das auf diese Art gelagerte Rohsago kann über viele Wochen aufbewahrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Form decken die Einheimischen ihren Eigenbedarf an Stärke, auch wenn deren Anteil am Rohsago nur 50 % beträgt. Der Rest besteht aus Zellwandbestandteilen und wirkt als Ballaststoff bei der Ernährung. Rohsago wird von den Einheimischen auch als Ware getauscht. Aus einem Palmenstamm können ca. 200&amp;amp;nbsp;kg Rohsago gewonnen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Export wird der Rohsago mehrfach gewaschen, an der Sonne getrocknet, zerkleinert und zu runden Sagokörnern verarbeitet. In manchen Betrieben streicht man dazu den feuchten Stärketeig durch Siebe bestimmter Porenweite. Die durchtretenden Partikel fallen auf heiße Platten, die sich ständig schaukelnd bewegen und so die Partikel zu rundlichen Körnern rollen und gleichzeitig trocknen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Handel wird zwischen mehreren Sagosorten unterschieden:&lt;br /&gt;
* Palmsago aus Sagopalmen&lt;br /&gt;
* Portlandsago aus [[Taro]]stärke&lt;br /&gt;
* [[Tapioka]]- oder Perlsago aus Stärke von [[Maniok]] oder [[Batate]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Sago&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Kartoffelsago&amp;#039;&amp;#039; aus [[Kartoffelstärke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagopalmen dienen auch als [[Baustoff|Baumaterial]]. Aus den Blattstielen werden auf manchen Inseln Wände gebaut, mit den Blattwedeln werden Dächer gedeckt, die bis zu 5&amp;amp;nbsp;Jahre dicht bleiben sollen. Die Samen werden als [[Knopf|Knöpfe]] verwendet. Sagopalmen eignen sich hervorragend für den [[Etagenanbau (Regenwald)|Etagenanbau]]. Aus der Sagopalme lässt sich auch eine Faser gewinnen. &amp;lt;!--die unter dem Namen Bassine gehandelt wird.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Pflanzenkrankheiten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volkskunde und Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:C00sagopalme.jpg|mini|Botanische Illustration der Sagopalme]]&lt;br /&gt;
Der papuanische Name &amp;#039;&amp;#039;sago&amp;#039;&amp;#039; bedeutet so viel wie „Brot“, denn die Stärke dieser Palmen liefert auf vielen Inseln das Mehl für Brot und Fladen. [[Marco Polo]] brachte den ersten Sago im Jahre 1280 nach Europa. Er berichtete von diesen Palmen und ihrer Bedeutung als wichtiger Volksnahrung. Im 16. Jahrhundert brachten die Portugiesen Sago in den Handel. Heute ist Sago vor allem für Singapur ein wichtiger Exportartikel. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Metroxylon rumphii&amp;#039;&amp;#039; leitet sich her von [[Georg Eberhard Rumpf]] genannt &amp;#039;&amp;#039;Rumphius&amp;#039;&amp;#039; (1628–1702), der in Hanau geboren in niederländischen Diensten unter anderem als Statthalter und Naturforscher wirkte und &amp;#039;&amp;#039;Metroxylon&amp;#039;&amp;#039; erstmals botanisch beschrieb. Eine ausführliche Beschreibung der Herstellung von Rohsago bietet [[Alfred Russel Wallace]] in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;The Malay Archipelago&amp;#039;&amp;#039; (1869).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Sago]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Franke: &amp;#039;&amp;#039;Nutzpflanzenkunde: nutzbare Gewächse der gemäßigten Breiten, Subtropen und Tropen&amp;#039;&amp;#039;. 6. Auflage. Thieme, Stuttgart 1997, ISBN 3-13-530406-X.&lt;br /&gt;
* [[Vernon Hilton Heywood]]: &amp;#039;&amp;#039;Blütenpflanzen der Welt&amp;#039;&amp;#039;. Birkhäuser, Basel Boston Stuttgart 1982, ISBN 3-7643-1305-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot;&amp;gt;[https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:668244-1 Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Metroxylon sagu&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;POWO&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Plants of the World Online&amp;#039;&amp;#039; von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: &amp;#039;&amp;#039;Kew Science&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Metroxylon sagu|Sagopalme (&amp;#039;&amp;#039;Metroxylon sagu&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4261877-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Palmengewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nutzpflanze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frühlingsmädchen</name></author>
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