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	<title>Sagogn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sagogn&amp;diff=246737&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;1rhb: sortiert</title>
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		<updated>2026-02-23T12:33:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;sortiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Sagogn&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Sagogn 2018.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Sagogn COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Sagogn airview2.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Ansicht von Westen&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Surselva&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Surselva&lt;br /&gt;
| BFS = 3581&lt;br /&gt;
| PLZ = 7152&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.79&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.255&lt;br /&gt;
| HÖHE = 779&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 6.85&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.sagogn.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sagogn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|roh-sursilvan-Sagogn.ogg|[sɐˈgɔɲ]}}; deutsch veraltet und bis 1943 offiziell &amp;#039;&amp;#039;Sagens&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Graubünden]]. Sie liegt in der [[Region Surselva]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Sagogn-LBS H1-019693.tif|mini|Luftbild von [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]] (1957)]]&lt;br /&gt;
Sagogn liegt zwischen [[Ilanz/Glion (Stadt)|Ilanz]] und [[Flims]] am Rand einer zur [[Gruob]] gehörenden Ebene, die vor rund 10&amp;#039;000 Jahren durch den [[Flimser Bergsturz]] entstand. Deshalb bestehen die Böden vor allem aus Kalk des Erdmittelalters und sind eher nährstoffarm. Beim Bergsturz wurde der Vorderrhein aufgestaut; und es bildete sich ein See, auf dessen Grund die Ebene von Sagogn lag. Der See floss nach ca. tausend Jahren ab. Die Sedimentablagerungen, die er hinterliess, bildeten auf dem Kalksteinboden eine nährstoffreichere Schicht, was die fruchtbare Vegetation in Sagogn erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich wird Sagogn durch den [[Vorderrhein]] begrenzt, der in die [[Ruinaulta]] fliesst und damit eine natürliche Grenze zu den Nachbarorten [[Castrisch]] (pol. Gemeinde [[Ilanz/Glion (Stadt)|Ilanz/Glion]]) und [[Versam]] (pol. Gemeinde [[Safien]]) bildet. Richtung Osten erstreckt sich ein Wald, der &amp;#039;&amp;#039;Uaul Grond&amp;#039;&amp;#039; (rät. für «grosser Wald»), der gut zwei Drittel des Gemeindegebietes bedeckt. Im Westen grenzt Sagogn an die Gemeinde [[Schluein]], im steilen, bewaldeten Nordhang grenzt sich Sagogn von [[Laax]] und [[Falera]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das einzig nennenswerte Gewässer ist der [[Ual da Mulin]], der von Laax herkommend durch die Val Mulin in den Vorderrhein fliesst. Er trennt die Siedlungsfläche vom Uaul Grond. Zwischen der Siedlungsfläche und dem Ual da Mulin liegt der ca. 300 Meter breite, westwärts geneigte und nicht überbaute Hang [[Bregl da Heida]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich der Val Mulin liegen einige gerodete Flächen, vor allem entlang des Rheins. Die Humusschicht ist hier jedoch deutlich dünner, und das darunterliegende Kalkgestein ist an etlichen steilen Wänden gut zu sehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flächenzuteilung ===&lt;br /&gt;
* Siedlung: 9,4 %&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft 19,1 %&lt;br /&gt;
* Wald 59%&lt;br /&gt;
* Unproduktiv 12,5 %&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesamt für Statistik, Stand 2011/12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siedlungen ===&lt;br /&gt;
Nebst dem heutigen Hauptsiedlungsgebiet, das die zwei Dorfteile &amp;#039;&amp;#039;Vitg Dadens&amp;#039;&amp;#039; (innerer Ort) im Westen und &amp;#039;&amp;#039;Vitg Dado&amp;#039;&amp;#039; (äusserer Ort) im Osten (rätoromanisch für Innerdorf und Ausserdorf) umfasst, gibt es auch nicht ganzjährig bewohnte Kleinsiedlungen in gerodeten Flächen im Uaul Grond namens &amp;#039;&amp;#039;Planezzas&amp;#039;&amp;#039; in der Nähe der Laaxer Siedlung Salums, &amp;#039;&amp;#039;Bargaus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Zir&amp;#039;&amp;#039; in der Nähe der Bahnstation, wo der Ual da Mulin in den Vorderrhein fliesst. &amp;#039;&amp;#039;Foppas&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Tuora&amp;#039;&amp;#039; liegen beide im Wald und sind nur über eine vier Kilometer lange, bewilligungspflichtige Naturstrasse von Sagogn aus erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Mulin&amp;#039;&amp;#039; (rätoromanisch für «Mühle») lag neben der alten Transitstrasse von Trin ins Bündner Oberland. Dort wurde eine Mühle und eine Sägerei, später dann ein kleines Elektrizitätswerk betrieben. Sie wurde etwa um 1920 aufgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite der politischen Gemeinde Sagogn, Martin Bundi, Platta Pussenta-Projekt [https://www.sagogn.ch/unser-dorf/sehenswuerdigkeiten/ sagogn.ch], abgerufen am 5. August 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer der Mühlsteine ist heute bei der alten Gemeindekanzlei ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei natürlich entstandene kleine Höhlen waren gemäss Überlieferungen nur kurz während des Pestausbruchs um 1350 bewohnt. Die grössere davon wird &amp;#039;&amp;#039;Cuvel&amp;#039;&amp;#039; genannt. Sie liegen am linken Rheinufer und sind nur von Westen her via Dislas erreichbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite der politischen Gemeinde Sagogn, Sehenswürdigkeiten (nur rätoromanisch verfügbar) [https://www.sagogn.ch/unser-dorf/sehenswuerdigkeiten/?lang=rm sagogn.ch], abgerufen am 5. August 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Sagogn wurde erstmals 765 im Testament von Bischof [[Tello (Bischof)|Tello]] als &amp;#039;&amp;#039;Secanio&amp;#039;&amp;#039; belegt. Mindestens 14 weitere Namensvariationen sind bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ortsgeschichtliche Sammlung Seebach - Ortsnamendeutung Schweiz: Saalen - Sceut[http://www.ogs-seebach.ch/p/infoseld.php?id=5671 ogs-seebach.ch], abgerufen am 5. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1347 wurde wohl der Name &amp;#039;&amp;#039;Sigens&amp;#039;&amp;#039; verwendet, der lange Zeit überdauerte. Vor 1943 (der genaue Zeitpunkt ist nicht überliefert) hiess die Gemeinde offiziell &amp;#039;&amp;#039;Sagens&amp;#039;&amp;#039; (mit Betonung auf der zweiten Silbe), seitdem wird der rätoromanische Name &amp;#039;&amp;#039;Sagogn&amp;#039;&amp;#039; verwendet (siehe auch [[Liste von Namensänderungen politischer Gemeinden der Schweiz]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;hls&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1444|Sagogn|Autor=Martin Bundi}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Namens ist ungewiss.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol. Frauenfeld/Lausanne 2005, S.&amp;amp;nbsp;779&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine der Deutungen bezieht sich auf das lateinische Wort &amp;#039;&amp;#039;siccum,&amp;#039;&amp;#039; was «trockenes Land» bedeutet. Dies könnte im Falle von Sagogn auf die meteorologische Besonderheit hinweisen, dass Regenwolken durch die topographische Lage oft nach Norden weggewindet werden und Sagogn damit etwas trockener als umliegende Gemeinden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sagogn Aspermont.jpg|mini|Casti Aspermont]]&lt;br /&gt;
Archäologische Funde auf der heutigen [[Burg Schiedberg|Burgruine Schiedberg]] weisen darauf hin, dass Sagogn bereits in der [[Mittlere Bronzezeit|mittleren Bronzezeit]] ab ca. 1500 v.&amp;amp;nbsp;Chr. bis ins [[Hochmittelalter]] besiedelt war. Seitdem zeugen verschiedene Dokumente von der Wichtigkeit als kirchliches und kulturelles Zentrum. Eines der ersten und somit wichtigsten Dokumente ist das Testament von Bischof [[Tello (Bischof)|Tello]] von 765, der seine Besitztümer, deren Grossteil in Sagogn lag, dem [[Kloster Disentis]] vermachte. In diesem Testament sind nebst dem [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] mit Zubehör, Bauernhöfen, Äckern, Wiesen auch Rebberge und Alpen aufgeführt, die vorwiegend im Innerdorf, in den Höfen um Sagogn und auf [[Bregl da Heida]] lagen. Bregl da Heida ist im Hochmittelalter abgegangen. Bekannt ist, dass auf Bregl da Haida ein [[Fronhof|Herrenhof]] sowie eine [[Karolinger|karolingische]], dem heiligen Columban geweihte [[Saalkirche]] mit hufeisenförmiger [[Apsis]] standen. Dort finden sich Spuren von alten Gebäuden sowie Bewässerungskanälen, wie sie auch in [[Flims]] beim [[Conn-Bächli]] zu finden sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hoch- und [[Spätmittelalter]] war Schiedberg Sitz der [[Freiherren von Sagogn|Herren von Sagogn]]. Burg und Herrschaft gingen um 1390 unter. Weitere Grundbesitzer waren die [[Kloster Disentis|Klöster Disentis]], [[St. Luziuskirche (Chur)|St. Luzi]] und [[Kloster Churwalden|Churwalden]], das [[Bistum Chur#Mittelalter|Bistum Chur]], die Herren von [[Freiherren von Belmont|Belmont]] und von [[Montalt]] sowie freie Bauern. Schloss Fraissen ([[Freiherren von Aspermont|Casti Aspermont]]) im Ausserdorf war von ca. 1390 bis 1538 Sitz der bischöflichen Verwaltung über die Gotteshausleute der [[Surselva]]. Ein [[Vogt]] hielt hier zweimal jährlich Gericht. Im Spätmittelalter verschob sich infolge einer veränderten Verkehrs- und Wirtschaftslage das Zentrum der [[Gruob]] von Sagogn nach [[Ilanz/Glion (Stadt)|Ilanz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schon 765 erwähnte [[Katholische Kirche Sagogn|Kirche Mariä Himmelfahrt]] war Zentrum einer mittelalterlichen Grosspfarrei, welche ursprünglich neben Sagogn auch [[Schluein]], [[Laax]], [[Castrisch]], [[Sevgein]], [[Riein]] und [[Pitasch]] umfasste. Die Kirche ist nach den 1990 abgeschlossenen Ausgrabungen in ihrer ersten Anlage mit [[Chor (Architektur)|Chor]] und Priesterbank aus dem 5. Jahrhundert eines der bedeutendsten Werke des [[Frühchristentum]]s in der Schweiz. Der kirchliche Ablösungsprozess der Nachbargemeinden dauerte vom Hochmittelalter (Castrisch, Sevgein) bis 1850 (Schluein). Zum [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|reformierten]] Glauben trat in Sagogn nur eine Minderheit über, die von Castrisch oder Ilanz aus pastoriert wurde. Der Friedhof wurde [[Konfessionelle Parität|paritätisch]] benutzt, der evangelische Gottesdienst in einem Privathaus gehalten. Sagogn als damals wichtigster Ort der Region war 1701 Schauplatz des [[Sagenserhandel]]s. Dieser konfessionelle Streit führte fast zu einem bündnerischen Religionskrieg. Mit dem Bau der evangelischen [[Barock]]kirche 1743 erfolgte die völlige Trennung der Konfessionen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Territorium von Sagogn gehörten ab dem Frühmittelalter die Aussensiedlungen Tuora und Foppas ob der Rheinschlucht sowie Murschetg (1497) und Lavanuz (765) oberhalb von Laax. Tuora war bis zur Reformation ein Weiler mit sieben Häusern und eigener St. Peterskapelle, die 1333 zusammen mit St. Maximin im Innerdorf durch die Freiherren von Belmont dem Stift St. Luzi in Chur übergeben wurde; als Dauersiedlung wurde Tuora um 1880 aufgegeben. Mit der Herauslösung von Laax verlor Sagogn um 1500 territorial, nicht aber besitzmässig, den grössten Teil der Berggüter (unter anderem Murschetg, Lavanuz) und Alpen. Das Buch der Gesetze und Ordnungen der Gemeinde Sagogn wurde 1715 [[Bündnerromanisch|rätoromanisch]] und deutsch verfasst. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde als volkstümlicher Brauch der Litgun da Sagogn, ein grosser Knödel, durch die Jungmannschaft der Gemeinde im Freien zubereitet. 1799 kam Sagogn durch Parteiwirren und Heeresdurchzüge ([[Alexander Wassiljewitsch Suworow|Suworow]]) zu Schaden. Ziel der kommerziellen Auswanderung im 19. Jahrhundert war unter anderem Frankreich. Noch 1835 übertraf Sagogn mit 584 Einwohnern bevölkerungsmässig Ilanz (574 Einwohner).&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Komplex von Gewerbebetrieben im Val da Mulin (Mühle, Säge, Stampfe, gemeindeeigenes Elektrizitätswerk, Wirtshaus) ist nach 1920 eingegangen. Eine 1870 bis 1970 betriebene Dorfsennerei fiel der Zentralisierung zum Opfer. 1903 erhielt Sagogn eine Station der [[Rhätische Bahn|Rhätischen Bahn]]. Die Schulen blieben bis 1914 konfessionell getrennt. 2005 stellte der zweite [[Wirtschaftssektor|Sektor]] 32 Prozent, der dritte 49 Prozent der Arbeitsplätze in der Gemeinde. Viele Einwohner pendeln nach den Zentren des [[Vorderrhein]]&amp;amp;shy;tals. Im Sog des touristischen Aufschwungs von Laax und Flims erfolgte ein starker Ausbau der Parahotellerie mit beträchtlicher Landschaftsbelastung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;150&amp;quot; widths=&amp;quot;220&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sagogn Vorderrhein.JPG|Vorderrhein, katholische Kirche&lt;br /&gt;
Ual da Mulin Laaxertobel 05.jpg|Das Gebiet Planezzas an der Rhein&amp;amp;shy;schlucht – im Vordergrund das Laaxertobel&lt;br /&gt;
Sagogn April09.JPG|Sagogn&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = CHE Sagogn COA.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = In Gold (Gelb) der schwarze Heilige [[Columban von Luxeuil|Columban]] mit silbernem [[Heiligenschein|Nimbus]], Tasche und Wanderstab, die rechte Hand zum Schwur erhoben&lt;br /&gt;
| Zusatz = Wappenmotiv nach dem ehemaligen [[Patrozinium|Patron]] der frühmittelalterlichen Pfarrkirche auf [[Bregl da Heida]] am östlichen Dorfrand. Bis ins 19. Jahrhundert führte die Gemeinde einen Streitkolben als Wappen, der wegen seines Aussehens humoristisch &amp;#039;&amp;#039;Litgun&amp;#039;&amp;#039; (Knödel), genannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Bundi: &amp;#039;&amp;#039;Sagogn dil 16avel al 20avel tschentaner.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annalas da la Societad Retorumantscha,&amp;#039;&amp;#039; Band 87, 1974, S.&amp;amp;nbsp;68–69, [[doi:10.5169/seals-231196]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Sagogn verfügt über ein mildes und trockenes Klima, das für die landwirtschaftliche Nutzung vorteilhaft ist. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge beträgt zwischen 900 und 1000&amp;amp;nbsp;mm/Jahr, in den Gemeinden rund um Sagogn sind es etwas mehr, nämlich 1000 bis 1300 mm/Jahr.&amp;lt;ref&amp;gt;Geschichte des Weinbaus von Sagogn [http://www.resvegl.ch/geschichte-weinbau-sagogn.php resvegl.ch], abgerufen am 5. August 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Dank der südlichen Ausrichtung der Hänge und der guten Besonnung können in Sagogn auch Früchte angebaut werden, die üblicherweise in diesen Höhenlagen nicht wachsen, etwa [[Kiwifrucht|Kiwi]], [[Nektarine]]n oder [[Mirabelle]]n. Auch ist bekannt, dass in Sagogn Reben standen, wie dies aus dem Testament von Bischof [[Tello (Bischof)|Tello]] hervorgeht. Der Gürtel von zahlreichen Hochstammobstbäumen zwischen dem &amp;#039;&amp;#039;Plaun&amp;#039;&amp;#039; und den Siedlungen ist im letzten Jahrhundert sichtbar zurückgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würden alle geeigneten Dächer der Gemeinde für die Produktion von Solarstrom weitestgehend mit Photovoltaikmodulen bedeckt, so bestünde ein Potential von ca. 7,78&amp;amp;nbsp;GWh pro Jahr.&amp;lt;ref&amp;gt;UVEK: Solarpotenzial der Gemeinde Sagogn [https://www.uvek-gis.admin.ch/BFE/storymaps/ECH_SolarpotGemeinden/pdf/3581.pdf uvek-gis.admin.ch], abgerufen am 5. August 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die Gemeinde startete 2018 das Projekt &amp;#039;&amp;#039;Sulegl per Sagogn&amp;#039;&amp;#039;, bei dem zusätzliche 250&amp;amp;nbsp;kW Spitzenleistung verbaut wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Klimatabelle&lt;br /&gt;
| TABELLE = &lt;br /&gt;
| DIAGRAMM TEMPERATUR = rechts&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG = deaktiviert&lt;br /&gt;
| QUELLE = &amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: NOAA, [https://www.google.com/search?q=klima+sagogn google.com], abgerufen am 5. August 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Überschrift = &lt;br /&gt;
| Ort = Sagogn&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Höchsttemperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hmjan = 4&lt;br /&gt;
| hmfeb = 5&lt;br /&gt;
| hmmär = 10&lt;br /&gt;
| hmapr = 14&lt;br /&gt;
| hmmai = 19&lt;br /&gt;
| hmjun = 22&lt;br /&gt;
| hmjul = 24&lt;br /&gt;
| hmaug = 23&lt;br /&gt;
| hmsep = 19&lt;br /&gt;
| hmokt = 15&lt;br /&gt;
| hmnov = 9&lt;br /&gt;
| hmdez = 4&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Niedrigsttemperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lmjan = -4&lt;br /&gt;
| lmfeb = -3&lt;br /&gt;
| lmmär = 1&lt;br /&gt;
| lmapr = 3&lt;br /&gt;
| lmmai = 8&lt;br /&gt;
| lmjun = 11&lt;br /&gt;
| lmjul = 13&lt;br /&gt;
| lmaug = 13&lt;br /&gt;
| lmsep = 9&lt;br /&gt;
| lmokt = 5&lt;br /&gt;
| lmnov = 1&lt;br /&gt;
| lmdez = -3&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Anzahl täglicher Sonnenstunden für den jeweiligen Monat in h/d --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| shjan = 9&lt;br /&gt;
| shfeb = 10.5&lt;br /&gt;
| shmär = 12&lt;br /&gt;
| shapr = 13.5&lt;br /&gt;
| shmai = 15&lt;br /&gt;
| shjun = 16&lt;br /&gt;
| shjul = 15.5&lt;br /&gt;
| shaug = 14&lt;br /&gt;
| shsep = 12.5&lt;br /&gt;
| shokt = 11&lt;br /&gt;
| shnov = 9.5&lt;br /&gt;
| shdez = 8.5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
In Sagogn gibt es rund 300 Haushaltungen und ebenso viele Ferienwohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;12&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1803|| 1835 || 1850|| 1900|| 1950|| 1970|| 1980|| 2000&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;|| 2009|| 2020&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 399|| 584 || 535|| 405|| 492|| 383|| 470|| 597|| 673|| 736&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Nationalität ===&lt;br /&gt;
Ende 2016 lebten in der Gemeinde 702 Einwohner; davon waren 682 (= 97,2 %) Schweizer Staatsangehörige.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Sagogn, 2017. Jahresrechnung 2016 der Gemeinde Sagogn.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung spricht mehrheitlich das Idiom [[Sursilvan]] (siehe auch [[Traditionell rätoromanischsprachiges Gebiet Graubündens]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
Sagogn ist seit dem 16. Jahrhundert –&amp;amp;nbsp;in Graubünden ein seltenes Phänomen&amp;amp;nbsp;– ein [[Konfessionelle Parität|konfessionell paritätisches]] Dorf mit [[römisch-katholisch]]er Mehrheit und [[Reformierte Kirchen|evangelisch-reformierter]] Minderheit. Beide Glaubensrichtungen haben eine eigene Kirche, die [[Katholische Kirche Sagogn|Kirche Mariä Himmelfahrt]] und die [[Reformierte Kirche Sagogn|reformierte Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Sagogn ist eine Einheitsgemeinde, d.&amp;amp;nbsp;h. die Schulgemeinde ist in die politische Gemeinde integriert. Jeweils für eine Amtsperiode von drei Jahren werden die fünf Mitglieder des Gemeindevorstandes gewählt. Gemeindepräsident ist Thomas Candrian (Stand 2023). Das Aufsichtsorgan ist die Geschäftsprüfungs-Kommission GPK, die aus drei Mitgliedern besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Sagogn besitzt keine Industriebetriebe mehr und nur wenige Kleinbetriebe, was von der eher abgelegenen Lage herrührt. Der Grossteil der erwerbstätigen Bevölkerung arbeitet deshalb in der Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am östlichen Dorfausgang vor der Val Mulin gab es in der Mitte des letzten Jahrhunderts noch eine Sägerei sowie weitere Industriebetriebe, die jedoch im Laufe der Zeit in die Nachbargemeinde gezogen oder eingegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gastronomie ===&lt;br /&gt;
Sagogn verfügt über drei Restaurants &amp;#039;&amp;#039;(Golfrestaurant Vista, Ustria sil Plaz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Stiva Grischuna),&amp;#039;&amp;#039; wovon die Ustria sil Plaz zurzeit geschlossen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde [[Hilda Veraguth]], Köchin des inzwischen geschlossenen &amp;#039;&amp;#039;Restaurant da Veraguth Carnetg&amp;#039;&amp;#039; in Sagogn, mit der Auszeichnung «Köchin des Jahres» geehrt. Dieselbe Ehre wurde 2008 [[Andreas Caminada]] zuteil, der in Sagogn aufgewachsen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Lediglich zwei Landwirtschaftsbetriebe aus Sagogn bewirtschaften noch die Nutzflächen von rund 130 ha Wiesen und Äcker, der Grossteil wird von auswärtigen Landwirten kultiviert. Ein beträchtlicher Teil des Kulturgebiets entfällt auf den Golfplatz. Heute wird in Sagogn wieder Wein angebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Suedostschweiz, 2017. Die Wiedererweckung ist in der Flasche. [https://www.suedostschweiz.ch/wirtschaft/2017-06-17/die-wiedererweckung-ist-in-der-flasche suedostschweiz.ch], abgerufen am 5. August 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Sagogn verfügt über eine Alp im Skigebiet der Weissen Arena auf Laaxer Gemeindegebiet, die jedes Jahr geladen wird und auf der Alpkäse hergestellt wird. Eine weitere Alp der Gemeinde Sagogn liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Vals, die Alp Bidanätsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sagogn Golfplatz.jpg|mini|Golfplatz]]&lt;br /&gt;
Oberhalb von Laax liegt das Skigebiet [[Bergbahnen Flims-Laax-Falera|LAAX]]. Es erstreckt sich auch über die Gemeindegebiete von [[Flims]] und [[Falera]] und ist auch von diesen Gemeinden her zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2008 verfügt Sagogn über einen Golfplatz, der grösster Arbeitgeber neben der politischen Gemeinde ist. Die Eröffnung des 18-Loch-Champion-Course, Par&amp;amp;nbsp;72, mit einer Gesamtlänge von ca. 5900 Metern erfolgte 2009.&amp;lt;ref&amp;gt;Buna Vista Golf Sagogn. [http://www.bunavistagolf.ch/ bunavistagolf.ch], abgerufen am 5. August 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagogn verfügt über ein attraktives Wanderwegnetz sowie im Winter über eine Langlaufloipe, die durch die Gemeinde und den Verein Selvaclub betrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Sagogn verfügt über eine gute Anbindung an das Verkehrsnetz. Für Individualverkehr bestehen drei Verbindungen nach Schluein (Richtung Ilanz), Laax (Richtung Chur) und eine nur teilweise asphaltierte Strasse nach Valendas. Sagogn ist durch die Postautolinie &amp;#039;&amp;#039;[[Ilanz/Glion (Stadt)|Ilanz]]-[[Laax]]&amp;#039;&amp;#039; ans Netz des öffentlichen Verkehrs angeschlossen, die im Stundentakt eine Busverbindung nach Ilanz und Laax mit fünf Haltestellen bietet. Mit [[Valendas]] teilt sie die Haltestelle [[Bahnstrecke Reichenau-Tamins–Disentis/Mustér#Valendas-Sagogn|Valendas-Sagogn]] der [[Rhätische Bahn|Rhätischen Bahn]]. Westlich der Haltestelle verbindet die 2017 renovierte [[Rheinbrücke Valendas-Sagogn]] die beiden Dörfer Sagogn und Valendas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2018 verbindet das &amp;#039;&amp;#039;Rheinschlucht Bus-Taxi&amp;#039;&amp;#039; Sagogn via Valendas mit Brün.&amp;lt;ref&amp;gt;Kanton Graubünden: Rheinschlucht Bus verbindet Valendas neu mit Sagogn [https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/bvfd/aev/aktuelles/news/Seiten/180702_rheinschlucht-bus-taxi.aspx gr.ch], abgerufen am 5. August 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fahrplan Rheinschlucht Bus-Taxi [http://www.rheinschlucht.ch/wp-content/uploads/2018/05/Fahrplan_Bustaxi_2018.pdf rheinschlucht.ch], abgerufen am 5. August 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Ende 2015 wurde ein neues Schulhaus bezogen, ein markanter Punkt in der Gemeinde. Es orientiert sich optisch am prägnanten Kirchturm und am Casti Aspermont mit den steilen Dachflügeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur und Sport ===&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung ist in zahlreichen Vereinen aktiv:&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite der politischen Gemeinde Sagogn, Vereine [https://www.sagogn.ch/unser-dorf/vereine/ sagogn.ch], abgerufen am 5. August 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Sagognturissem, die seit 2017 in die Gemeinde Sagogn integrierte Nachfolgeorganisation des Verkehrsvereins&lt;br /&gt;
* Pro Sagogn (bis 2006 Cerchel Cultural Sagogn)&lt;br /&gt;
* Uniun da musica Sagogn (Blechmusik seit 1958, Initiant [[Martin Bundi]], Anfänge mit Valendas, ab 1961 allein) [http://www.umsagogn.ch/ umsagogn.ch]&lt;br /&gt;
* Musica giuvenila Aspermont (Jugendmusik seit 1994, Initianten Silvio Lechmann und Michaela Lombris) [http://www.mgasagogn.ch/ mgasagogn.ch]&lt;br /&gt;
* Chor-baselgia catolic (Kirchenchor kath.)&lt;br /&gt;
* Chor-baselgia evangelic (Kirchenchor ref.)&lt;br /&gt;
* Selvaclub Sagogn (seit 1971, Langlaufverein)&lt;br /&gt;
* Uniun da gimnastica da dunnas (Frauenturnverein)&lt;br /&gt;
* Uniun da dunnas (seit 1982, bis 1974 in der uniun da dunnauns e mattauns organisiert)&lt;br /&gt;
* Uniun da giuventetgna (Jungmannschaft, seit 1928 als compagnia de mats reaktiviert, 1974 Fusion mit der uniun da dunnauns e mattauns) [https://ugsagogn.ch/ ugsagogn.ch]&lt;br /&gt;
* Uniun da teater (Theaterverein, 2004 aus der Uniun da giuventetgna hervorgegangen)&lt;br /&gt;
* Uniun da pescadurs (Fischerverein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedhöfe ===&lt;br /&gt;
Friedhöfe finden sich bei den beiden Gotteshäusern der katholischen und der reformierten Kirche und sind Eigentum der politischen Gemeinde. Im katholischen Friedhof ist der Schriftsteller [[Gion Cadieli]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten, Freizeit und Anlässe ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Sagogn}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gebäude&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Die [[Katholische Kirche Sagogn|katholische Kirche Mariä Himmelfahrt]] gehört zu den besterhaltenen, vollständig ausgezierten Kirchenbauten des frühen Hochbarocks nördlich der Alpen.&lt;br /&gt;
* Im oberen Dorfteil steht die [[Reformierte Kirche Sagogn|reformierte Kirche]] mit dem auffallenden Zwiebelhelm.&lt;br /&gt;
* Am Ostrand des Dorfes stand auf [[Bregl da Heida]] im 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert eine [[frühmittelalter]]liche [[Karolinger|karolingische]] Saalkirche.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Haus Castelli&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Casti Aspermont&amp;#039;&amp;#039; geht auf einen spätmittelalterlichen [[Wohnturm]] zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bundi&amp;quot;&amp;gt;Martin Bundi, Urs Clavadetscher, Werner Meyer, Wolfram Kuoni: &amp;#039;&amp;#039;Schiedberg, Bregl da Heida und Schloss Aspermont in Sagogn&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Kunstführer,&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;829, Serie 83). Hrsg. von der [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] GSK. Bern 2007, ISBN 978-3-85782-829-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/haus_castelli.31561 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Haus Castelli (Foto) |wayback=20220926090530}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.burgenwelt.org/schweiz/aspermont/object.php &amp;#039;&amp;#039;Casti Aspermont (Meierturm Sagogn)&amp;#039;&amp;#039;] auf burgenwelt.org, abgerufen am 25. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Casa sil crap,&amp;#039;&amp;#039; vermutlich ältestes erhaltenes Haus der Gemeinde und Casa paterna des Geschlechts [[Candrian]].&lt;br /&gt;
* Die [[Burg Schiedberg]] war im 12. Jahrhundert der Sitz der [[Freiherren von Sagogn]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;bundi&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Zur Erinnerung an 1250 Jahre seit der ersten urkundlichen Erwähnung des Dorfes wurde 2015 von der &amp;#039;&amp;#039;Giuventetgna Sagogn&amp;#039;&amp;#039; eine Holzklangsäule mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Tschep da Tun&amp;#039;&amp;#039; präsentiert. Der Tschep steht nun bei den Geburtshäusern der Schriftsteller Gion Cadieli und Lothar Deplazes, die auf dem Tschep vertreten sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Denkmalpflege Schweiz: Die Holzklangsäule Sagogn [http://denkmalpflege-schweiz.ch/2015/12/14/die-holzklangsaeule-sagogn/ denkmalpflege-schweiz.ch], abgerufen am 5. August 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Natur, Freizeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Plattform Crap Signina2.jpg|mini|x230px|Plattform Crap Signina]]&lt;br /&gt;
* Im Osten des Dorfes beginnt die [[Ruinaulta]].&lt;br /&gt;
* Am 21. Juni 2015 wurde auf dem Crap Gries im Wald über [[Bregl da Heida]] am alten Weg nach Laax die überdachte Aussichtsplattform &amp;#039;&amp;#039;Crap Signina&amp;#039;&amp;#039; eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;Pro Sagogn [http://www.prosagogn.ch/neuigkeiten/archiv/729-die-plattform-crap-signina-wurde-eingeweiht prosagogn.ch], abgerufen am 5. August 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Plaun pigniel,&amp;#039;&amp;#039; ein Kinderspielplatz im Wald&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spaleus,&amp;#039;&amp;#039; ein Quellgebiet zwischen Bregl da Heida und dem Mulin mit natürlichem Biotop&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Platta Pussenta,&amp;#039;&amp;#039; der Ort, an dem die Gemeinden Schluein, Sagogn, Laax und Falera aneinander grenzen. Ein Megalith mit Kreisritzungen steht östlich davon auf Gebiet von Laax, eine weitere Steinplatte weist Reste einiger künstlich geschaffener Schalen auf.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Orchideenweg&amp;#039;&amp;#039; mit seltenen Orchideen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anlässe und Traditionen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cattar biemaun&amp;#039;&amp;#039;, Brauch an Neujahr, Kinder ziehen durchs Dorf und wünschen ein gutes neues Jahr&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ruclar ovs&amp;#039;&amp;#039;, Brauch an Ostern auf Plaun Pigniel, bei dem Eier einen Hang heruntergetrölt werden&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Parada da Sontgilcrest e da Perdanonaza,&amp;#039;&amp;#039; die katholischen Prozessionen zu Fronleichnam und am zweiten Sonntag des Oktobers&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Scargada&amp;#039;&amp;#039;, Alpabzug mit Herbstmarkt im September&lt;br /&gt;
* Konzerte und Theateraufführung der Musik- und Gesangsvereine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Der erste professionell gedrehte Spielfilm in Rätoromanisch &amp;#039;&amp;#039;Amur senza fin,&amp;#039;&amp;#039; der seine Premiere am Filmfestival von Locarno 2018 hatte, wurde grösstenteils in Sagogn gedreht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.srf.ch/kultur/film-serien/71-locarno-festival-amur-senza-fin-ein-heimatfilm-den-viele-nicht-verstehen &amp;#039;&amp;#039;Amur senza fin&amp;#039;&amp;#039; – ein Heimatfilm, den viele nicht verstehen], abgerufen am 5. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bis Ende der 1980er-Jahre war die Kehrichtdeponie der Surselva östlich der Gemeinde Sagogn gleich hinter dem heutigen Recyclingcenter. Der Zerfall des Abfalls erzeugt Gas, das in einer speziellen Anlage verbrannt wird. Deshalb senkt sich der Platz und kann nicht genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen und Geschlechter ==&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten aus Sagogn ===&lt;br /&gt;
* [[Baltasar Bundi]] (1786–1869): Offizier im Dienste Frankreichs&lt;br /&gt;
* [[Mathias Padrun|Mathias Murezi Padrun]] (1809–1891): Lehrer und Schulinspektor in Südrussland&lt;br /&gt;
* [[Gion Martin Darms]] (1823–1907): reformierter Theologe und Pfarrer, Gesangbuch-Herausgeber, Liederübersetzer und Chorgründer&lt;br /&gt;
* [[Anton Steinhauser (Politiker)|Anton Steinhauser]] (1840–1915), Jurist und Politiker, Redaktor und Herausgeber&lt;br /&gt;
* [[Alois Steinhauser]] (1871–1918), Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Emil Camenisch]] (1874–1958): reformierter Pfarrer und Kirchenhistoriker&lt;br /&gt;
* [[Gion Cadieli]] (1876–1952): katholischer Pfarrer und rätoromanischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Jacob Michael]] (1916–2003): reformierter Pfarrer und rätoromanischer Redaktor und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Martin Bundi]] (1932–2020): Historiker und Politiker, Nationalrat (1975–1995) und 1986 Nationalratspräsident&lt;br /&gt;
* [[Lothar Deplazes]] (1939–2015): Historiker, Mediävist und rätoromanischer Schriftsteller, erhielt den Literaturpreis des Kantons Graubünden&lt;br /&gt;
* [[Hilda Veraguth]]: Köchin des Jahres 1996&lt;br /&gt;
* [[Hans Niederberger]] (* 1951): Waffenläufer&lt;br /&gt;
* [[Remo Caminada]]: Grafiker, erhielt im Jahre 2007 den Kulturförderungspreis des Kantons Graubünden&lt;br /&gt;
* [[Urs Cavelti]] (* 1969): Künstler, erhielt im Jahre 2010 den Premi Cultural-Paradies-Preis für angewandte Kunst&lt;br /&gt;
* [[Walter Derungs]] (* 1970): erhielt den Kulturförderpreis des Kantons Graubünden&lt;br /&gt;
* [[Daniela Candrian]]: Sängerin, erhielt im Jahre 2008 den Kulturförderpreis des Kantons Graubünden&lt;br /&gt;
* [[Andreas Caminada]] (* 1977): Koch des Jahres 2008 und 2010, hat 19 Gault-Millau-Punkte und 3 Michelin-Sterne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschlechter aus Sagogn ===&lt;br /&gt;
* [[Freiherren von Sagogn]]: edelfreies Adelsgeschlecht der Surselva&lt;br /&gt;
* [[Freiherren von Aspermont]]: ein mittelalterliches Adels- und Rittergeschlecht, das dem heutigen Schloss Aspermont seinen Namen gaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1444|Sagogn|Autor=Martin Bundi|Datum=2012-01-06}}&lt;br /&gt;
* Martin Bundi, Augustin Beeli: &amp;#039;&amp;#039;Veta sociala ed economica a Sagogn: [el 19 e 20 avel tschentaner] Sagogn&amp;#039;&amp;#039;. Uniun Pro Sagogn, Sagogn 2013.&lt;br /&gt;
* Martin Bundi: &amp;#039;&amp;#039;300 onns Pleiv reformada Sagogn = 300 Jahre Reformierte Kirchgemeinde Sagogn: 1710–2010&amp;#039;&amp;#039;. Pleiv reformada, Sagogn 2010.&lt;br /&gt;
* Martin Bundi: &amp;#039;&amp;#039;Historia dalla vischnaunca da Sagogn. Emprova d’ina descripziun economica, politica, culturala e sociala d’in vischinadi romontsch grischun daven dil temps prehistoric tochen tiels gis dad oz&amp;#039;&amp;#039;. Bischofberger, Chur 1975.&lt;br /&gt;
* Martin Bundi: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Herrschaft und Siedlung in Churrätien am Beispiel der Freiherren von Sagogn-Schiedberg. Beiträge zur historischen Tagung in Sagogn, Schloss Aspermont&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. vom Institut für Kulturforschung Graubünden. Verlag Bündner Monatsblatt, Chur 2008.&lt;br /&gt;
* Markus Meier: &amp;#039;&amp;#039;Wieder an ihrem Ursprungsort – die erste Orgel der reformierten Kirche von Sagogn.&amp;#039;&amp;#039; In: Bündner Jahrbuch 2024, 109–117.&lt;br /&gt;
* [[Werner Meyer (Historiker, 1937)|Werner Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausgrabungen der Burgruine Schiedberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Burgenforschung in Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Maria-Letizia Boscardin und Werner Meyer. Olten&amp;amp;nbsp;/ Freiburg i.&amp;amp;nbsp;Br. 1977, S.&amp;amp;nbsp;51–175.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sagogn.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Sagogn]&lt;br /&gt;
* {{ISOS|2193|Sagogn|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ruinaulta.ch/ Naturmonument Ruinaulta]&lt;br /&gt;
* [https://peter-hug.ch/sagens Sagogn] auf eLexikon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HLS|1444|Sagogn|Autor=Martin Bundi}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Surselva}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4051296-4|VIAF=237700505}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Surselva]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Vorderrhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagogn| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;1rhb</name></author>
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