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	<title>Sago - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;HuLe13 am 13. September 2024 um 06:48 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Sago1.jpg|mini|Perlsago]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sagu-01 081119-3840 sim.JPG|mini|Zerkleinerung des Marks der Sagopalme]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sago pancake Papua New Guinea.jpg|mini|Sagopfannkuchen (nur aus Mark der Sagopalme und Wasser gemacht), Grundnahrungsmittel u.&amp;amp;nbsp;a. in großen Teilen [[Neuguinea]]s]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sagostärke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein geschmacksneutrales [[Verdickungsmittel]] aus [[Granulare Materie|granulierter]] [[Stärke]], das aus dem [[Mark (Botanik)|Mark]] des Stammes der [[Sagopalme|Echten Sagopalme]] gewonnen wird. Dies geschieht durch ein mechanisches Nassverfahren. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sagomehl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird durch trockene Vermahlung aus dem [[Mark (Lebensmittel)|Mark]] der Sagopalme gewonnen. Es enthält neben Stärke auch noch Faserbestandteile, [[Protein]]e und andere Verunreinigungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-89947-165-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Sagostärke in feinen Kugeln von etwa 1 bis 3&amp;amp;nbsp;mm Durchmesser angeboten wird, nennt man es auch „Perlsago“. Sago wird zum Andicken von [[Suppe]]n und zum Herstellen süßer [[Grütze|Fruchtgrützen]], [[Kaltschale]]n und [[Pudding]]s benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte, Herstellung und Verwendung ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurde Sago aus dem Mark der [[Sagopalme]] (&amp;#039;&amp;#039;Metroxylon sagu&amp;#039;&amp;#039;) gewonnen. Der frühere Name &amp;#039;&amp;#039;Metroxylon rumphii&amp;#039;&amp;#039; leitet sich her von dem Hessen [[Georg Eberhard Rumpf]], gen. &amp;#039;&amp;#039;Rumphius&amp;#039;&amp;#039; (1628–1702), der als Kolonialbeamter der [[Niederländische Ostindien-Kompanie|niederländischen Ostindien-Kompanie]] in [[Niederländisch-Indien]] lebte, sich als Naturforscher betätigte und &amp;#039;&amp;#039;Metroxylon&amp;#039;&amp;#039; erstmals botanisch beschrieb. Heute wird Sago auch aus Wurzelknollen anderer tropischer Pflanzen gewonnen, beispielsweise aus [[Maniok]]. Auch einige Arten der [[Palmfarne]], vor allem aus der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Sagopalmfarne|Cycas]],&amp;#039;&amp;#039; zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;C. circinalis&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Japanischer Sagopalmfarn|C. revoluta]],&amp;#039;&amp;#039; sind Lieferanten für Sago. Allerdings sind alle Palmfarnarten geschützte Pflanzen auf der [[Washingtoner Artenschutzübereinkommen|CITES]]-Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Papua-Sprachen|papuanische]] Name Sago bedeutet so viel wie Brot, denn die Stärke der Sagopalme liefert auf vielen Inseln das [[Mehl]] für Brot und Fladen. [[Marco Polo]] brachte den ersten Sago im Jahre 1280 nach Europa. Er berichtete von den Sagopalmen und ihrer Bedeutung als wichtige Volksnahrung. Im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert brachten die Portugiesen Sago erstmals in den Handel. Heute ist Sago vor allem für [[Singapur]] ein wichtiger Exportartikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gewinnung von „Perlsago“ kann auf zwei Arten erfolgen. Eine Möglichkeit ist das Einritzen der Stämme, bei dem der auslaufende dicke Saft gesammelt und durch Siebe gestrichen wird. Dadurch entstehen die Kugeln, die vollständig hart austrocknen müssen, bevor sie verwendet werden können. Es ist aber auch möglich, Perlsago aus den gefällten Palmen herzustellen. Dazu wird das unter der Rinde liegende Mark grob geraspelt und unter Hinzufügung von Wasser zerstampft, bis sich die enthaltene Stärke löst. Dieses Sagomehl wird zunächst getrocknet und dann wieder mit Wasser vermischt. Der so entstehende Brei wird dann ebenfalls durch Siebe gestrichen, um die Kugeln zu erhalten. Dieses Stärke[[Granulare Materie|granulat]] eignet sich besonders gut für den [[Export]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Herstellungsart ist auch mit Stärke aus anderen Pflanzen möglich. In Deutschland wird seit etwa 1810 Sago oft aus [[Kartoffelstärke]] hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Herder-1854 |Lemma=Sago |Band=5 |Seite=16 |zenoID=20003500055}} {{Meyers-1905 |Lemma=Sago |Band=17 |Seite=420 |zenoID=20007382820}}&amp;lt;br /&amp;gt; Heutzutage (2012) z.&amp;amp;nbsp;B. Dr. Oetker, Rote Grütze mit Sago. Zutat: 31 % Kartoffelsago.&amp;lt;!--  (2017: „Derzeit nicht verfügbar. Ob und wann dieser Artikel wieder vorrätig sein wird, ist unbekannt.“ https://www.amazon.de/dp/B003SNIS0K; 2018-08-07 --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1930er und 1940er Jahren wurde Kartoffelsago als Teil der [[Autarkie#NS-Zeit|Autarkiebestrebungen]] und der [[Kriegswirtschaft im Zweiten Weltkrieg|Kriegswirtschaft]] angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dr. Oetker Gustin Kochbuch.&amp;#039;&amp;#039; Zitate bei BGE. In: [https://de.alt.folklore.ddr.narkive.com/kJ8XuYOM/kaesemesser narkive.com] abgerufen am 1. Dezember 2017 (unter Verweis auf die zeitgenössische Ausgabe).&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute ist eine Variante aus [[Tapioka]] vor allem in der [[Indische Küche|indischen]] und [[Thailändische Küche|thailändischen Küche]] verbreitet, ebenso in Westafrika. Im [[Orinoco]]-Flussdelta in Venezuela gewinnen die einheimischen [[Warao]]-Indianer Sagomehl aus der [[Buriti-Palme]] &amp;#039;&amp;#039;(Mauritia flexuosa)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im trockenen Zustand sind Sagokugeln weiß, beim Einweichen in Wasser werden sie weich und transparent. Wird Sago zu lange eingeweicht oder gekocht, wird es breiig. Zum Andicken von Speisen wird das Sago nur so lange gekocht, bis es weich, aber noch kugelförmig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fruchtsuppe mit Kartoffelsago.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hedwig Heyl]], C. Habel: &amp;#039;&amp;#039;Das ABC der Küche.&amp;#039;&amp;#039; 4., völlig durchgearbeite, verb. und verm. Auflage. C. Habel, Berlin 1897, S. 483; {{OCLC|38722948}}; {{archive.org |bub_gb_09QqAAAAYAAJ |Blatt=n497}}.&lt;br /&gt;
* Voigt: &amp;#039;&amp;#039;Sago.&amp;#039;&amp;#039; In: Heinrich Schnee: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Kolonial-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band III: &amp;#039;&amp;#039;P–Z.&amp;#039;&amp;#039; Quelle &amp;amp; Meyer, Leipzig 1920, S. 197, {{DNB|368152847}} ([http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/Bildprojekt/Lexikon/php/suche_db.php?suchname=Sago uni-frankfurt.de]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4343608-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stärke]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HuLe13</name></author>
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