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	<title>Safranrebendolde - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Safranrebendolde&amp;diff=1734185&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Meloe: rev. Wirkung homöopathischer Mittel ist &quot;schul&quot;medizinisch grundsätzlich nicht glaubhaft. Homöopathen selbst geben ggf. Referenzen an. Damit würde es nicht besser. Bitte hier nur Angaben einfügen, die sich speziell auf diese Art beziehen. Die Homöopathie hat einen eigenen Artikel.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Safranrebendolde&amp;diff=1734185&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-20T10:16:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;rev. Wirkung homöopathischer Mittel ist &amp;quot;schul&amp;quot;medizinisch grundsätzlich nicht glaubhaft. Homöopathen selbst geben ggf. Referenzen an. Damit würde es nicht besser. Bitte hier nur Angaben einfügen, die sich speziell auf diese Art beziehen. Die Homöopathie hat einen eigenen Artikel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Safranrebendolde&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Oenanthe crocata&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Wasserfenchel&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Oenanthe&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Wasserfenchel (Gattung)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Apioideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Doldenblütler&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Apiaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Doldenblütlerartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Apiales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Euasteriden II&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Oenanthe crocata 001.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Safranrebendolde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Oenanthe crocata&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Giftige Rebendolde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] [[Wasserfenchel (Gattung)|Wasserfenchel]] (&amp;#039;&amp;#039;Oenanthe&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Doldenblütler]] (Apiaceae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oenanthe April 2011-1.jpg|mini|Habitus, Laubblätter und Blütenstand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oenanthe crocata2.jpg|mini|Doppeldoldiger Teilblütenstand von oben]]&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Safranrebendolde ist eine [[Ausdauernde Pflanze|ausdauernde]] [[krautige Pflanze]], die Wuchshöhen von 50 bis 150 Zentimetern erreicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hassler&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mennema&amp;quot; /&amp;gt; Der knollig verdickte Wurzelstock ([[Speicherwurzel]]) ist handförmig geteilt, oft fünfteilig, die Knollen spindelförmig&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stace&amp;quot; /&amp;gt;, (10-) 12 Zentimeter lang und (1,5-) 2 bis 3 Zentimeter breit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jury&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mennema&amp;quot; /&amp;gt; Alle oberirdischen Pflanzenteile sind kahl. Der aufrechte, oben reich verzweigte [[Stängel]] ist hohl und längsgerillt. Er ist grün und kann violett überlaufen sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mennema&amp;quot; /&amp;gt; Die kurz gestielten, rein grünen [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind am Grund stängelumfassend, sie sind zweifach&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mennema&amp;quot; /&amp;gt; bis dreifach (selten vierfach&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stace&amp;quot; /&amp;gt;) gefiedert, die [[Fiederblättchen]] erster Ordnung gestielt, diejenigen zweiter Ordnung ebenfalls gestielt oder sitzend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hassler&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mennema&amp;quot; /&amp;gt; Diese sind relativ breit (nicht schmal linealisch), im Umriss eiförmig bis rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der endständige [[Dolde|doldige]] [[Blütenstand]] ist relativ flach schirmförmig, die Dolde hat von null (keine) bis zehn, meist etwa fünf linealische Hüllblätter, die an den Doldenstrahlen anliegen und viel kürzer sind als diese, die Teildolden meist zehn Hüllchenblätter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mennema&amp;quot; /&amp;gt; Die Dolde besteht aus (5-) 15-25 (-40) Doldenstrahlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mennema&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jury&amp;quot; /&amp;gt; Die ausdauernden Kelchzähne erreichen etwa 0,5 bis 0,7 (0,8&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jury&amp;quot; /&amp;gt;) Millimeter Länge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mennema&amp;quot; /&amp;gt; Die weißen Kronblätter sind zum Rand hin etwas vergrößert. Die etwas bauchigen Früchte sind etwa 5 Millimeter lang (4 bis 5,5 mm&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stace&amp;quot; /&amp;gt;, in Spanien bis 6,3 mm&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jury&amp;quot; /&amp;gt;) bei etwa 2 Millimeter Breite und damit größer als bei vielen ähnlichen, verwandten Arten. Sie sind flach gerippt mit etwa zwei Millimeter langen Narben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hassler&amp;quot; /&amp;gt; Ihre Stiele sind zur Fruchtzeit nicht verdickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art ist von anderen europäischen Arten der Gattung an den relativ breiten Fiederblättchen in Verbindung mit Form und Größe der Früchte unterscheidbar. Durch die relativ breiten Fiederblättchen kann es aber zur Verwechslung mit [[Echter Sellerie|Sellerie]] kommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Borcherding&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 22.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die Safranrebendolde kommt in Westeuropa und dem westlichen Mittelmeerraum vor. In [[Großbritannien (Insel)|Großbritannien]] und [[Irland]] ist sie weit verbreitet und lokal häufig, im Osten und in Zentralirland ebenfalls weit verbreitet, aber seltener.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stace&amp;quot; /&amp;gt; Sie kommt im Westen Frankreichs (entlang der Atlantikküste), im Norden bis in die Normandie, vor, das geschlossene Verbreitungsgebiet beginnt dabei erst südlich der Mündung der [[Seine]], im Norden und an der belgischen Küste gibt es nur wenige alte Angaben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mennema&amp;quot; /&amp;gt; Auf der [[Iberische Halbinsel|Iberischen Halbinsel]] ist sie im Westen überall verbreitet, sie fehlt im Osten Spaniens und auch auf den [[Balearen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jury&amp;quot; /&amp;gt; In der Literatur angegebene Funde auch aus Marokko sind unsicher und bedürfen der Bestätigung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mennema&amp;quot; /&amp;gt; Im Mittelmeer ist die Art auf [[Korsika]] verbreitet. Auf [[Sardinien]], wo sie seit der Antike bekannt war, ist sie bis heute vorkommend, aber sehr selten. Es gibt vereinzelte Funde an der französischen Mittelmeerküste, Angaben für das italienische Festland und die Insel Sizilien sind vermutlich irrtümlich erfolgt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mennema&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1975 wurde die Art auf der Insel [[Voorne-Putten]], nahe des ehemaligen Flugplatzes Oostvorne an der niederländischen Nordseeküste neu entdeckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mennema&amp;quot; /&amp;gt; Später kamen weitere Funde auf der niederländischen Insel [[Ameland]] hinzu. 1989 wurde die Art auch an der deutschen Nordseeküste erstmals gefunden. Fundort waren deichnahe, salzarme Vorlandwiesen nahe [[Sankt Peter-Ording]] in Schleswig-Holstein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Borcherding&amp;quot; /&amp;gt; Möglicherweise werden die Samen durch Sturmfluten verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 wurde die Art eingeschleppt am Ufer des [[Río de la Plata]] in Argentinien neu entdeckt. Sie dringt hier auch in natürliche und halbnatürliche Vegetation vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martinez&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Safranrebendolde wächst in Großbritannien und auf der Iberischen Halbinsel weit verbreitet an Gräben, Gewässerufern und in anderen Feuchtgebieten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stace&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jury&amp;quot; /&amp;gt; Im Nordosten ihres Verbreitungsgebiets ist sie offenbar wählerischer, möglicherweise begrenzen hier Fröste ihre Verbreitung, so dass sie nur direkt an der Küste überdauern kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mennema&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Giftpflanze ==&lt;br /&gt;
Nach antiken römischen Berichten, nach der Eroberung der Insel Sardinien von den Karthagern, benutzten die Sarden eine Giftpflanze, um rituell Verbrecher zu töten. Diese mussten erst einen Giftbecher trinken und wurden anschließend erschlagen oder von Klippen geworfen. Auffallend sei gewesen, dass die Gesichtszüge der Hingerichteten zu einem grinsenden Ausdruck verzerrt waren. Dieser wurde als [[sardonisches Lachen]] sprichwörtlich. Seit [[Albrecht von Haller]] wird die &amp;#039;Safranrebendolde als &amp;#039;&amp;#039;„die wahre [[Sardonismus|Herba Sardoa]] der Alten“&amp;#039;&amp;#039; angesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vonMattuschka1776&amp;quot; /&amp;gt; Eine Arbeitsgruppe unter Leitung des Chemikers Giovanni Appendino hat diese Ansicht 2009 bestätigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Appendino2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Giftige Pflanzenteile ===&lt;br /&gt;
Alle Pflanzenteile sind giftig ([[toxisch]]), besonders weisen die unterirdischen Pflanzenteile eine giftige Wirkung auf. Die oberirdischen Pflanzenteile scheinen die Giftstoffe weniger konzentriert zu enthalten. Der Pflanzensaft tritt bei Schnittwunden deutlich aus und hat die Eigenschaft, nach dem Austreten nachzudunkeln. Er enthält [[Polyacetylen]]-Alkohole, die an der Luft schnell zerstört werden und im Wurzelfleisch länger erhalten bleiben. Im Winter und zeitigen Frühjahr ist der Gehalt am höchsten. Bemerkenswert ist, dass die Pflanze bei Verzehr anders als nahe verwandte Arten weder bitter schmeckt noch ein Brennen auf der Zunge erzeugt, sondern im Gegenteil einen süßen und angenehmen Geschmack und Geruch besitzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Appendino2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oenanthotoxin Structural Formula V1.svg|mini|Strukturformel von [[Önanthotoxin]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Toxikologie ===&lt;br /&gt;
Nach Aufnahme von Pflanzenteilen entwickeln nahezu alle Patienten nach einer halben bis ganzen Stunde [[Krampf|Krämpfe]]. Der Krampf der Kiefermuskulatur führt zur [[Kieferklemme]] (Trismus), sie können bis zum Überstrecken des Rückens ([[Opisthotonus]]) führen. Der Krampf des [[Musculus levator anguli oris]] führt zum „sardonischen Lachen“. Krampfbedingte Bisse auf die Zunge in Verbindung mit erhöhtem Speichelfluss führen oft zu blutigem Speichel. Übelkeit mit Erbrechen und Bauchkrämpfe treten oft auf, in Verbindung mit den Krämpfen kann es dann zur [[Aspiration (Lunge)|Aspiration]] in die Lunge kommen. Später kommt es zu [[Rhabdomyolyse]], zur Auflösung von Muskelfasern, dies zeigt sich etwa in Erweiterung der Pupillen. Dadurch droht [[Nierenversagen]]. Eine bis acht Stunden nach der Vergiftung kann es zum Tod durch Atemstillstand, Krampfanfälle, manchmal auch durch [[Kammerflimmern]] kommen. Als Antagonisten wirken [[Barbiturate]], die deshalb bei Vergiftungen gegeben werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lee&amp;quot; /&amp;gt; Vergiftungen sind nicht häufig, aber wenn sie auftreten lebensbedrohlich. Bei 14 Fällen zwischen 1900 und 1978 lag die Todesrate bei 70 Prozent.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ball&amp;quot; /&amp;gt; Bessere Chancen haben Patienten, die die Pflanzen vor dem Verzehr gekocht hatten, da dabei das Gift zerstört wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Omahony&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Safranrebdolde wurden über 30 giftig wirkende [[Polyine]] isoliert. Hauptbestandteile sind [[Önanthotoxin]] und dessen Metabolit 2,3-dihydro-Önanthotoxin. Die Giftwirkung beruht auf Blockade von [[GABA-Rezeptor]]en, also Rezeptoren des [[Neurotransmitter]]s GABA ([[γ-Aminobuttersäure]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lee&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heilkunde ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Album de la flora médico-farmacéutica é industrial, indígena y exótica (Pl. 30) BHL11238486.jpg|mini|Illustration aus &amp;#039;&amp;#039;Album de la Flora médico-farmacéutica é industrial, indígena y exótica&amp;#039;&amp;#039;, Tafel 30]]&lt;br /&gt;
Nach dem „New-Kreuterbuch“ des [[Pietro Andrea Mattioli|Matthiolus]] (1626) wirken die Wurzeln angeblich hustenlindernd, steintreibend und gegen Einnässen. Bentley und Trimen (1880) verwendeten &amp;#039;&amp;#039;Oenanthe crocata&amp;#039;&amp;#039; gegen hartnäckige [[Hautausschlag|Hautausschläge]]. Nach einem Bericht von 1931 soll sie  die Anfallsbereitschaft bei [[Epilepsie]] positiv beeinflussen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Madaus1979&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Homöopathie]] kennt &amp;#039;&amp;#039;Oenanthe crocata&amp;#039;&amp;#039; bei Epilepsie, besonders in Verbindung mit ausbleibender Regel, Schwangerschaft, Priapismus oder nach Verletzungen (wie [[Wasserschierling|Cicuta]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vint2001&amp;quot; /&amp;gt; Sie wird in den [[Potenzieren (Homöopathie)|Potenzen]] D&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; und D&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; eingesetzt. Unter D&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; ist die Konzentration zehnfach höher als unter D&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; und es können Vergiftungserscheinungen auftreten. Verwendet wird das [[Homöopathikum]] &amp;#039;&amp;#039;Oenanthe crocata&amp;#039;&amp;#039; bei [[Epilepsie]], [[Delirium|Delirien]], [[Schwindel]], [[Ischämischer Schlaganfall|Ischämischen Schlaganfall]] und zur Nachbehandlung einer [[Hirnhautentzündung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namenserklärung ==&lt;br /&gt;
Der Gattungsname &amp;#039;&amp;#039;Oenanthe&amp;#039;&amp;#039; setzt sich aus den [[Altgriechische Sprache|altgriechischen]] Wörtern {{lang|grc|οίνος|oinos}} für „Wein“ und {{lang|grc|ἄνθος|ánthos}} für „Blüte“ oder „Blume“ zusammen, was sich auf die an Trunkenheit erinnernde Benommenheit bei beginnender Vergiftung zurückführen lässt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Appendino2009&amp;quot; /&amp;gt; Das [[Epitheton#Biologie|Artepitheton]] &amp;#039;&amp;#039;crocata&amp;#039;&amp;#039; bedeutet „safrangelb“ (nach dem [[Safran]]krokus &amp;#039;&amp;#039;Crocus sativus&amp;#039;&amp;#039;) und bezieht sich auf den sich an der Luft gelb färbenden Saft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lutz Roth, Max Daunderer, Kurt Kormann: &amp;#039;&amp;#039;Giftpflanzen – Pflanzengifte.&amp;#039;&amp;#039; 5. Aufl., Nikol, Hamburg 2008, ISBN 978-3-86820-009-6.&lt;br /&gt;
* Cook: &amp;#039;&amp;#039;Oenanthe.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|052106662X|Seite=339}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tropicos|ID=1703648|WissName=Oenanthe crocata|ProjektID=9}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;vonMattuschka1776&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=[[Heinrich Gottfried von Mattuschka]] |Titel=Flora Silesiaca, oder Verzeichniß der in Schlesien wildwachsenden Pflanzen |Band=Erster Theil |Ort=Leipzig |Datum=1776 |Seiten=520 |Online={{Google Buch |BuchID=dGJVAAAAcAAJ |Seite=520 |Linktext=Ansicht |Hervorhebung=&amp;quot;Herr von Haller&amp;quot;}} |Zitat=… wiewohl Herr von Haller der Meinung ist, daß die &amp;#039;&amp;#039;Oenanthe crocata&amp;#039;&amp;#039; die wahre &amp;#039;&amp;#039;Herba Sardoa&amp;#039;&amp;#039; der Alten sey.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Appendino2009&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Giovanni Appendino, Federica Pollastro, Luisella Verotta, Mauro Ballero, Adriana Romano, Paulina Wyrembek, Katarzyna Szczuraszek, Jerzy W. Mozrzymas, Orazio Taglialatela-Scafati |Titel=Polyacetylenes from Sardinian &amp;#039;&amp;#039;Oenanthe fistulosa&amp;#039;&amp;#039;: A Molecular Clue to &amp;#039;&amp;#039;risus sardonicus&amp;#039;&amp;#039; |Sammelwerk=Journal of Natural Products |Band=72 |Nummer=5 |Datum=2009 |Seiten=962–965 |DOI=10.1021/np8007717 |PMID=19245244 |PMC=2685611 |Kommentar=ausführlich in [[Sardonismus]]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lee&amp;quot;&amp;gt;Michael R Lee, Estela Dukan, Iain Milne (2020): Three poisonous plants (Oenanthe, Cicuta and Anamirta) that antagonise the effect of γ-aminobutyric acid in human brain. Journal of the Royal College of Physicians of Edinburgh 50 (1):80-86. [[doi:10.4997/jrcpe.2020.121]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Madaus1979&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerhard Madaus: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der biologischen Heilmittel. Band III.&amp;#039;&amp;#039; Olms, Hildesheim / New York 1979, ISBN 3-487-05891-X, S. 2006–2009 (Nachdruck der Ausgabe Leipzig 1938).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vint2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Peter Vint (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Neue Clarke. Eine Enzyklopädie für den homöopathischen Praktiker. Band 3.&amp;#039;&amp;#039; Dr. Grohmann GmbH, Bielefeld 2001, ISBN 3-928953-13-3, S. 3853–3862 (nach John Henry Clarke: &amp;#039;&amp;#039;Dictionary of Praktical Materia Medica&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ball&amp;quot;&amp;gt;M.J. Ball, M.L. Flather, J.C. Forfar (1987): Hemlock water dropwort poisoning. Postgraduate Medical Journal 63: 363-365.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Borcherding&amp;quot;&amp;gt;Rainer Borcherding, Sabine Gettner, Pieter A. Slim (2016): Der Safran-Wasserfenchel (Oenanthe crocata L.) – eine für Deutschland neue Blütenpflanze an der Nordseeküste. Kieler Notizen zur Pflanzenkunde 41: 54–57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hassler&amp;quot;&amp;gt;Michael Hassler und Thomas Muer: Flora Germanica. Band 2, Zweikeimblättrige Teil 2. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2022. ISBN 978-3-95505-333-8, S. 1539.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jury&amp;quot;&amp;gt;S.L. Jury &amp;amp; M.J. Southam: 39. Oenanthe L. In: Consejo Superior de Investigaciones Cientificas: Flora ibérica, plantas vasculares de la Península Ibérica e Islas Baleares. Vol. X. Araliaceae-Umbelliferae. ISBN 978-8400081508. S. 220-223. [http://www.floraiberica.es/PHP/cientificos_.php?gen=Oenanthe Volltext online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martinez&amp;quot;&amp;gt;Susana Martínez, Carolina I. Calviño Gustavo Delucchi (2012): Oenanthe crocata (Apiaceae, Apioideae), planta tóxica nueva para la flora adventicia de Argentina y América. Darwiniana 50 (1): 97-106. [http://www.scielo.org.ar/scielo.php?script=sci_arttext&amp;amp;pid=S0011-67932012000100005 Volltext bei scielo.org]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mennema&amp;quot;&amp;gt;J. Mennema, R. van der Meijden, E.J. Weeda (1985): Over Oenanthe crocata L.. Gorteria, tijdschrift voor de floristiek, de plantenoecologie en het vegetatie-onderzoek van Nederland 12 (11/12): 267-280. [https://repository.naturalis.nl/pub/526910 Volltext bei naturalis.nl]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Omahony&amp;quot;&amp;gt;S. O’Mahony, P. Fitzgerald, M.J. Whelton (1987): Poisoning by Hemlock Water Dropwort. Irish Journal of Medical Science  156: 241. [[doi:10.1007/BF02954055]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stace&amp;quot;&amp;gt; Clive A. Stace: New Flora of the British Isles. 3. Auflage. Cambridge University Press, Cambridge etc. 2010, ISBN 978-0-521-70772-5. S. 816.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Oenanthe crocata|Safranrebendolde (&amp;#039;&amp;#039;Oenanthe crocata&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer, Michael Hassler: &amp;#039;&amp;#039;Mittelmeer- und Alpenflora.&amp;#039;&amp;#039; [http://www.mittelmeerflora.de/Zweikeim/Apiaceae/oen_rund.htm#Oenanthe%20crocata Datenblatt mit Fotos].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten|linked=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Doldenblütler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Meloe</name></author>
	</entry>
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