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	<title>Safford Cape - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Safford Cape&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juni]] [[1906]] in [[Denver]]; † [[26. März]] [[1973]] in [[Uccle]] (Brüssel)) war ein US-amerikanischer [[Komponist]], [[Musikwissenschaftler]] und Dirigent, der ab 1925 in [[Belgien]] wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach erstem Musikunterricht in Denver, die er von der Belgierin Anne Menig erhielt, kam Safford Cape auf deren Drängen 1925 an das [[Königliches Konservatorium Brüssel|Königliche Konservatorium Brüssel]], hier studierte er bei [[Raymond Moulaert]] (1875–1962) Komposition und bei [[Charles Van den Borren]] Musikgeschichte. Zwischen 1928 und 1932 betätigte er sich hauptsächlich als Komponist und schuf in dieser Zeit erfolgreich Klavierstücke, Kammermusik und Lieder, die unter dem Einfluss der Musik [[Arnold Schönberg]]s standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Einfluss von Charles Van den Borren, der seit 1927 sein Schwiegervater war, widmete sich Safford Cape ab 1932 ausschließlich der Erforschung und stilgerechten Interpretation der [[Musik des Mittelalters]] und der [[Renaissancemusik|Renaissance]]. Hierzu gründete er Ende 1932 das Ensemble &amp;#039;&amp;#039;Pro Musica Antiqua&amp;#039;&amp;#039;, welches anfänglich aus jeweils fünf Sängern und fünf Instrumentalsolisten bestand. In wischen gag er mit seinem Ensemble zahlreiche Konzerte in vielen belgischen Städten, aber auch in Luxemburg, den Niederlanden und Frankreich. Bis Ende 1939 arbeitete Cape mit dem nach Paris emigrierten deutschen Musikwissenschaftler [[Curt Sachs]] an einem Projekt „Klingende Musikgeschichte auf Schallplatte“ unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Anthologie sonore&amp;#039;&amp;#039;. Während des Krieges lebte Cape unter falschem Namen und schloss sich Kreisen des Widerstandes an. Schon in der unmittelbaren Nachkriegszeit gab er Konzerte in Portugal, in Paris und London. Später unternahm er mit seinem Ensemble zahlreiche Konzertreisen durch Europa, Nord- und Südamerika sowie nach Japan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Labels [[His Master’s Voice]], EMS Recordings und ab den 1950er Jahren verstärkt auch für die unter der Leitung von Fred Hamel stehende [[Archiv Produktion]], dem musikhistorischen Studio der [[Deutsche Grammophon Gesellschaft|Deutschen Grammophon Gesellschaft]] spielte er bis 1965 rund 100 Werke auf mehr als 80 Tonträgern ein. Hierbei konzentrierte er sich überwiegend auf Werke französischer oder franco-flämischer Komponisten, wie beispielsweise [[Guillaume de Machaut]], [[Guillaume du Fay]], [[Clément Janequin]], [[Johannes Ockeghem]], [[Josquin Desprez]], [[Cipriano de Rore]], [[Orlando di Lasso]] oder [[Nicholas Gombert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 gründete er in [[Brügge]] das &amp;#039;&amp;#039;Séminaire Européen de Musique Anciènne&amp;#039;&amp;#039; und 1961, dank der Förderung der [[Calouste Gulbenkian|Calouste-Gulbenkian-Stiftung]], eine ähnliche Einrichtung in [[Lissabon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Safford Cape war Dozent für Musikwissenschaften an den Konservatorien von Lüttich und Brüssel sowie einer der Bibliothekare des Brüsseler Konservatoriums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Safford Cape gilt heute als wichtiger Wegbereiter der Erforschung und als Pionier der Aufführungspraxis der damals in Vergessenheit geratenen Musik des 12. bis 16. Jahrhunderts, der auf die nachfolgende Musikergeneration nachhaltigen Einfluss ausübte.&amp;lt;ref&amp;gt;Henri Vanhulst: [https://www.academieroyale.be/academie/documents/FichierPDFNouvelleBiographieNational2109.pdf Nouvelle biographie Nationale Vol. 7, S. 46 und 47] (in französischer Sprache; PDF; 20,6&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Musikern seines Ensembles zählte ab 1962 [[Sigiswald Kuijken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernard Gagnepain: „Safford Cape et le &amp;quot;miracle&amp;quot; Pro Musica Antiqua“ in &amp;#039;&amp;#039;Revue Belge de musicologie&amp;#039;&amp;#039;, S. 204–219, 1980.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.medieval.org/emfaq/performers/cape.html „Safford Cape, a discography“ auf der Webseite Medieval.org]&lt;br /&gt;
* {{discogs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1041335180|LCCN=no/91/14676|VIAF=54347619}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cape, Safford}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Aufführungspraxis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belgier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Cape, Safford&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=belgischer Musikwissenschaftler US-amerikanischer Herkunft&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juni 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Denver]], Colorado&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. März 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Uccle]], Brüssel&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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