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	<title>Saffig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T06:31:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saffig&amp;diff=152789&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Spurzem: /* Bauwerke */ Ergänzung Synagoge</title>
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		<updated>2025-06-28T09:09:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bauwerke: &lt;/span&gt; Ergänzung Synagoge&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = Gemeindewappen Saffig.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/22/48/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 7/24/57/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Saffig in MYK.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Mayen-Koblenz&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Pellenz&lt;br /&gt;
|Höhe              = 130&lt;br /&gt;
|PLZ               = 56648&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 02625&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07137096&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE SAF&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Rathausstraße 2–4&amp;lt;br /&amp;gt;56637 Plaidt&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.saffig.de/ www.saffig.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Simone Röttgen&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = FWG&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saffig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Mayen-Koblenz]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Pellenz]] an, die ihren Verwaltungssitz in [[Plaidt]] hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Saffig 001x, Delfing Baustoffwerk GmbH u. CoKG.jpg|mini|Saffig, Luftaufnahme (2016)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Saffig liegt in der Landschaft [[Pellenz]] im [[linksrheinisch]]en Teil des [[Neuwieder Becken]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Saffig fließt die [[Nette (Mittelrhein)|Nette]], in diese mündet in der Nähe des Freibades der im Schlosspark entspringende Burbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die [[Pellenz]] im äußersten Osten der Eifel ist ein uraltes Siedlungs- und Kulturgebiet. Erste Spuren des Menschen führen bis in die [[Altsteinzeit]] (vor rund 200.000 Jahren) zurück. So entdeckten Forscher auch auf den Wannen sowie den Wannen- und Eiterköpfen bei Saffig alt- und [[mittelsteinzeit]]liche Siedlungsplätze. Tierknochen und Steinwerkzeuge beweisen, dass [[Neandertaler]] dort das in der Ebene erlegte Wild (u. a. [[Hirsche|Hirsch]], [[Ren]], [[Pferde|Pferd]], [[Echter Esel|Esel]]) verwerteten.&lt;br /&gt;
Grabfunde deuten auf eine kontinuierliche Besiedlung von der Jüngeren [[Bronzezeit]] und [[Urnenfelderkultur]] (um 1250–um 750 v. Chr.) über die eisenzeitliche Eifel-Hunsrück-Kultur (um 750–um 500 v. Chr.) bis zur [[Spätlatène]]zeit hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname „Saffig“ ist nach jüngsten sprachwissenschaftlichen Untersuchungen keltischen Ursprungs und weist möglicherweise auf eine Gewässerstruktur hin. Im [[Neuwieder Becken]] lagen die am weitesten nach Osten vorgeschobenen Siedlungen der keltischen [[Treverer]], die in der Zeit des Gallischen Krieges (58–50 v. Chr.) von [[Gaius Iulius Caesar|Caesar]] unterworfen wurden. Die [[Römisches Reich|Römer]] nutzten die [[Pellenz]] zur Ansiedlung landwirtschaftlicher Betriebe sowie als Baustofflieferant ([[Basalt]], [[Tuff]]) für zivile und militärische Projekte. So wurden in Saffig verschiedentlich Überreste von Landvillen („[[Villa rustica|villae rusticae]]“) mit dazugehörigen [[Wasserleitung]]en entdeckt. In einem römischen [[Brandgrab]] des 2. Jahrhunderts n. Chr. fand man u. a. ein Kultbrot, das damit zu den ältesten Gebäckfunden Deutschlands gezählt werden muss. Aufbewahrt wird diese kulturgeschichtliche Besonderheit im Pellenz-Museum in [[Nickenich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bims]]industrie war und ist für die Archäologie in der [[Pellenz]] Segen und Fluch zugleich; viele Funde wurden durch sie erst möglich, nicht wenige aber auch zerstört. Ein positives Beispiel ist die Freilegung eines fränkischen Reihengräberfeldes 1980/81. Am Westrand von Saffig war man zufällig auf diesen Friedhof der [[Merowingerzeit]] gestoßen. Von ursprünglich wohl einmal 350 Gräbern konnten 250 systematisch untersucht werden. Neben zahlreichen Grabbeigaben (Schmuck, Keramik, Waffen) fand man auch Grabsteine aus Tuff, von denen einige unzweideutig christliche Symbole aufweisen.&lt;br /&gt;
Die Größe des Gräberfeldes und der hohe Anteil an Kindergräbern deutet auf eine benachbarte Siedlung hin, deren Tote hier von der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts bis zum Ende des 7. Jahrhunderts bestattet wurden. Vermutlich rekrutierten sich die Christen dieses Dorfes vor allem aus der [[Romanen|romanischen]] Restbevölkerung. Die [[frühmittelalter]]liche Siedlung darf man nahe der Quelle des Burbachs (heute im ehem. Schlosspark) annehmen, eines Zuflusses der [[Nette (Mittelrhein)|Nette]]. Noch heute befindet sich hier der Ortskern. Die Ausgrabungen erlauben es, die Anfänge einer Saffiger Dorfgemeinschaft um rund 700 Jahre zurück zu datieren, denn urkundlich erwähnt wird die Gemeinde als „Saffge“ erst 1258.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war Saffig bis 1481 als [[kurköln]]isches [[Lehnswesen|Lehen]] in der Hand der Herren von [[Kempenich (Adelsgeschlecht)|Kempenich]]. Die Patronatsrechte lagen bis 1725 beim adligen [[St. Cäcilien|St.-Cäcilien-Stift]] in Köln. 1725 gelangten sie durch Karl Caspar III. [[Von der Leyen (Adelsgeschlecht)|von der Leyen]] (1655–1739, Regierungszeit 1687–1733) an die Saffiger Pfarrei und damit auch das [[Patrozinium]] der römischen [[Märtyrerin]] [[Cäcilia von Rom|Cäcilia]] mit der Abgabe des [[Kirchenzehnt]]en – übrigens das einzige in der [[Diözese]] [[Bistum Trier|Trier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Peter von [[Schöneck (Adelsgeschlecht)|Schöneck]] und Simon Mauchenheimer von Zweibrücken kam die Saffiger Herrschaft schließlich 1481 als Lehen in die Familie [[Von der Leyen (Adelsgeschlecht)|von der Leyen]]. Georg von der Leyen hatte Simons Tochter Eva geheiratet. Bis zum Ende des [[Heiliges Römisches Reich|Alten Reiches]] blieb fortan die Geschichte des Ortes Saffig aufs Engste mit der des bedeutenden mittelrheinischen Adelsgeschlechtes verbunden. [[Johannes Butzbach]] (1477–1516), auch Piemontanus ([[Miltenberg]]er) genannt, seit 1501 im Kloster der [[Benediktinerabtei]] [[Abtei Maria Laach|Laach]] Novize, seit 1507 dort [[Prior]] und ein bedeutender [[Humanist]] seiner Zeit, erwähnte in seinem „Wanderbüchlein“, wie er im Dezember 1500 auf dem Weg ins Kloster im „Haus des hochedlen Herren Georg von der Leyen“ in Saffig Station machte. Georgs I. Sohn Simon (* 1471) amtierte zu dieser Zeit als 22. [[Abt]] in der [[Abtei Laach]] (1491–1512). Ebenfalls in diesem Zeitraum kam um 1490 ein Mann namens [[Peter Breisiger]] (oder Briesger) in Saffig zur Welt, der später einer der renommiertesten Orgelbauer der [[Renaissance]] wurde. Zu seinen wichtigsten Werken zählen Instrumente in [[Maastricht]], [[Tongern]], [[Koblenz]], [[Andernach]] sowie die [[Trierer Dom]]orgel (1537).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahr 1703 mit dem Tod des Freiherrn Karl Kasper die Saffiger Linie von der Leyen erlosch, fiel die kurkölnische Herrschaft – neben Hauptsitz in Koblenz – an den älteren gräflichen Zweig. Saffig wurde nun zu einer repräsentativen [[Dependance]] (Niederlassung) ausgebaut. Im Mittelpunkt standen das Grafenschloss und die 1739–1742 nach Plänen [[Balthasar Neumann]]s von seinem Schüler [[Johannes Seiz]] erbaute Kirche. Franz-Karl von der Leyen (1736–1775) verlegte 1773 seine Residenz nach [[Blieskastel]] im heutigen [[Saarland]], womit Saffig seinen Residenzstatus verlor. Für das Dorf war der Verlust der Residenz und damit des Arbeitsplatzes der vielen an die Residenz gebundenen Handwerker eine Katastrophe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Annexion]] der [[Linkes Rheinufer|linksrheinischen Gebiete]] durch Frankreich im [[Erster Koalitionskrieg|Ersten Koalitionskrieg]] (1792–1797) wurde der von [[Napoléon Bonaparte]] 1806 in den Fürstenstand erhobene [[Philipp von der Leyen (1766–1829)|Philipp von der Leyen]] rechtsrheinisch entschädigt und Mitglied des [[Rheinbund]]es. Saffig erhielt den Status einer „[[Mairie]]“ im [[Kanton Andernach]], zu der die Nachbargemeinden [[Plaidt]], [[Kruft]] und [[Kretz]] gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lokale Organisation der [[Barmherzige Brüder Saffig|Barmherzigen Brüder]] besteht seit 1869. Die preußische Verwaltung machte die Gemeinde Saffig zu einem Teil der [[Bürgermeisterei Andernach]]. Seit 1992 gehört die Ortsgemeinde Saffig der [[Verbandsgemeinde Pellenz]] (bis 31. Dezember 1991 &amp;#039;&amp;#039;Verbandsgemeinde Andernach-Land&amp;#039;&amp;#039;) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Saffig, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;[https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;g=0713701096&amp;amp;l=3&amp;amp;tp=2047 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;text-align:right; margin:0; border-spacing:0;&amp;quot; class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || 479&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 772&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 847&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 1.182&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 1.306&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 1.528&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 1.983&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 2.121&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 1.944&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997 || 2.164&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 2.162&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 2.213&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 2.176&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{EWDJ|DE-RP}} || {{EWZT|DE-RP|07137096}}{{EWR|DE-RP}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Saffig besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und der [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]]in als Vorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot; | Wahl || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot; | [[Wählergruppe|FWG]] || style=&amp;quot;width:6em;&amp;quot; | Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || – || 6 || 10 || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/1370109600 |titel=Kommunalwahlergebnisse Saffig, Ratswahlen Gemeindeebene, Saffig, Gemeinde- / Stadtratswahl 09.06.2024 |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || – || 9 || 7 || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: [https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/1370109600.html &amp;#039;&amp;#039;Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || – || 9 || 7 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || – || 9 || 7 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 2 || 9 || 5 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeisterin ===&lt;br /&gt;
Simone Röttgen (FWG) wurde am 8.&amp;amp;nbsp;Juli 2024 Ortsbürgermeisterin von Saffig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ol.wittich.de/titel/438/ausgabe/29/2024/artikel/00000000000043274331-OL-438-2024-29-29-0 |titel=Die Freie Wählergruppe Saffig informiert |titelerg=Konstituierende Sitzung 2024 |werk=Pellenzblatt, Ausgabe 29/2024 |hrsg=[[Linus Wittich Medien]] GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2024-07-02 |abruf=2024-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 hatte sie sich mit einem Stimmenanteil von 64,3 % gegen einen Mitbewerber durchgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/1370109600 |titel=Kommunalwahlergebnisse Saffig, Direktwahlen Gemeindeebene, Saffig, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wolfgang Lucke |url=https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/andernach-und-mayen_artikel,-ueberraschender-wahlerfolg-simone-roettgen-ist-neue-ortschefin-in-saffig-_arid,2662167.html |titel=Überraschender Wahlerfolg: Simone Röttgen ist neue Ortschefin in Saffig |werk=Rhein-Zeitung |hrsg=Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz |datum=2024-06-10 |abruf=2024-10-30 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Röttgens Vorgänger Dirk Rohm (CDU) hatte das Amt mehr als zehn Jahre inne und entschied sich vor der Wahl 2024, nicht mehr für eine erneute Kandidatur zur Verfügung zu stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/andernach-und-mayen_artikel,-buergermeister-fuer-kruft-nickenich-plaidt-und-saffig-cdu-pellenz-stellt-ihre-kandidaten-vor-_arid,2643267.html |titel=Bürgermeister für Kruft, Nickenich, Plaidt und Saffig: CDU Pellenz stellt ihre Kandidaten vor |werk=Rhein-Zeitung |hrsg=Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz |datum=2024-04-13 |abruf=2024-10-30 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beigeordnete:&lt;br /&gt;
* René Burgard (Erster Beigeordneter)&lt;br /&gt;
* Björn Bunse  (Beigeordneter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= In Blau eine gekürzte, eingeschweifte, silberne Spitze, darin ein wachsender roter Vulkangipfel mit schwarzem Rauch, vorne balkenweise drei sich verjüngende silberne Orgelpfeifen, hinten ein leicht geneigter silberner Palmenzweig.&lt;br /&gt;
|Quelle      = &lt;br /&gt;
|Begründung  = Der rote Vulkankegel mit der schwarzen Rauchwolke in der Spitze im Schildfuß verweist auf die ehemaligen Vulkane der [[Vulkaneifel]], die in Saffig durch [[Lava]] und [[Bims]] Landschaft wie örtliche Industrie als Haupterwerbszweig prägte, die silbernen Orgelpfeifen und der silberne Palmzweig sind einem alten Schöffensiegel von 1784 entnommen, das die [[Heilige Cäcilia|hl. Cäcilia]] als Patronin der Pfarrkirche von Saffig darstellt, in der rechten Hand trägt sie eine Orgel als Symbol der Kirchenmusik, in der linken einen Palmzweig als Zeichen ihres Märtyrertodes.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Saffig, St. Cäcilia (1980-05-18 Sp).JPG|mini|hochkant|Pfarrkirche St. Cäcilia]]&lt;br /&gt;
*Die &amp;#039;&amp;#039;katholische Pfarrkirche St. Cäcilia&amp;#039;&amp;#039; entstammt den Plänen des berühmten [[Barock]]baumeister [[Balthasar Neumann]] (1739–1742) und seines Schülers [[Johannes Seiz]]. Bauherren waren der Ortsherr Carl Caspar IV. Franz von der Leyen, der 1711 in den [[Reichsgraf]]enstand erhoben wurde, und seine Gemahlin Maria Sophie geborene von Schönborn-Reigelsberg, eine Schwester des damaligen [[Erzbischof von Trier|Erzbischofs]] und [[Kurfürst]]en von [[Trier]] [[Franz Georg von Schönborn]]. &lt;br /&gt;
:Die Kirche besteht aus einem innen 24 Meter langen und 9 Meter breiten [[Joch (Architektur)|dreijochigen Langhaus]], dem daran im Südwesten anschließenden 8 Meter breiten [[Chor (Architektur)|Chor]] mit beidseitigen Anbauten, im Unterschoss als Sakristei, im Obergeschoss als Oratorien, und dem Glockenturm mit geschwungener Haube im Nordosten. Im 20. Jahrhundert war die Kirche zunächst umgestaltet worden, doch Pfarrer Max Langen gelang es, Altäre, Kommunionbank, Kanzel und anderes aus der näheren und weiteren Umgebung zu beschaffen und den barocken Glanz des Gotteshauses wiederherzustellen.&lt;br /&gt;
:Aus der frühen Zeit der Kirche oder aus dem Vorgängerbau ist jedoch einiges an Ausstattung erhalten, unter anderem der kelchförmige Taufstein aus Basaltlava mit Kupferdeckel von 1703. Noch älter ist ein plastischer Christuskopf an der rechten Seitenwand. Es ist ein aus Holz geschnitzter „[[Ecce homo]]“ aus der Zeit um 1500, ein Bild des leidenden Christus nach der Geißelung und Dornenkrönung. Ob er auch aus der Vorgängerkirche stammt oder vielleicht 1742 zur Weihe der neuen Kirche geschenkt wurde, ist nicht bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pfarreiengemeinschaft-plaidt.de/newpage5ccb5ef2 Website der Pfarreiengemeinschaft Plaidt]: &amp;#039;&amp;#039;… Saffiger Pfarrkirche ein spätbarockes Gesamtkunstwerk&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 27. Juni 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Mayen&amp;#039;&amp;#039;, 1. Halbband, Druck und Verlag von L. Schwann, Düsseldorf 1941, Nachdruck 1983, ISBN 3-590-32143-1, S. 394–398.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Synagoge (Saffig)|Synagoge Saffig]]&amp;#039;&amp;#039; – ehemaliges jüdisches Gotteshaus, 1858 nach dem Entwurf eines unbekannten Architekten gebaut. Am 10. November 1938 zerstörte ein SA-Trupp die Inneneinrichtung des Bethauses und 1942 wurden die letzten jüdischen Bürger Saffigs deportiert und ermordet. Seit Abschluss der Restaurierung im Jahr 1991 ist die Synagoge Mahnmal und Begegnungsstätte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.museumsportal-rlp.de/museen/synagoge-saffig Museumsportal RLP]. Abgerufen am 28. Juni 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Niederlassung &amp;#039;&amp;#039;[[Barmherzige Brüder Saffig]]&amp;#039;&amp;#039; (Brüderkrankenhaus)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Begegnungsstätte mit Grill&amp;#039;&amp;#039; (Grillhütte), ca. 800 m außerhalb&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von-der-Leyen-Halle&amp;#039;&amp;#039; – neu erbaute Mehrzweckhalle&lt;br /&gt;
* [[Schloss und Schlosspark Saffig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch: [[Liste der Kulturdenkmäler in Saffig]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Industrie ===&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Bau-Steine-Erden-Industrie zum bestimmenden Wirtschaftsfaktor in der Region. Aus der vorindustriellen „Rauschermühle“ an der [[Nette (Mittelrhein)|Nette]], einer Ölmühle, wurde eines der ersten Elektrizitätswerke im heutigen nördlichen Rheinland-Pfalz (1911/12) und schließlich die heutige Betriebsverwaltung sowie das Ausbildungszentrum der [[Westnetz|Westnetz GmbH]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgen des Niedergangs der nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] einsetzenden Bimsindustrie mit bis zu 30 Betrieben ab den 1960er Jahren konnten in Saffig aber auch durch den Ausbau der Psychiatrischen Klinik gemildert werden. Seit 1869 nimmt sich die vom seligen [[Peter Friedhofen]] (1819–1860) gegründete Kongregation der „[[Barmherzige Brüder von Maria Hilf]]“ ([[BBT-Gruppe]]) behinderter Menschen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Über die [[Landesstraße]] 123 aus Richtung [[Plaidt]] besteht eine Anbindung an die [[Bundesautobahn 61|A 61]] (Anschlussstelle Plaidt). Die [[Bundesautobahn 48|A 48]] lässt sich über den Nachbarort Ochtendung erreichen. In Richtung Bassenheim liegt der noch immer genutzte Hubschrauberlandeplatz Heliport. Eine für Güterverkehr genutzte Stichstrecke der [[Eifelquerbahn]] zwischen Plaidt und Saffig wurde 2006 rückgebaut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Persönlichkeiten ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In Saffig geboren ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Breisiger]] (oder &amp;#039;&amp;#039;Briesger;&amp;#039;&amp;#039; 1490–nach 1542), renommierter Orgelbauer der [[Renaissance]]. Werke u. a. [[Maastricht]], [[Koblenz]] und [[Trier]].&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Oehms]] (1932–1993), Domorganist in Trier&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Zäck]] (* 1965), [[Triathlon|Triathlet]] u. a. Sieger bei der Ironman-Europameisterschaft&lt;br /&gt;
* [[Johann VI. von der Leyen]] (1510–1567), Erzbischof und Kurfürst von Trier&lt;br /&gt;
* Simon von der Leyen (1471–1512), 22. Abt der Abtei Maria Laach&lt;br /&gt;
* [[Max Burret]] (1883–1964), deutscher Botaniker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://saffig.de/ Website der Ortsgemeinde]&lt;br /&gt;
* [http://www.mgv-saffig.de/fr_chro02.htm Informationen zur Geschichte]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o13701096}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Mayen-Koblenz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4203902-2|LCCN=n96025614|VIAF=145584348}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mayen-Koblenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1258]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Spurzem</name></author>
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