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	<title>Safer Use - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T21:44:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Safer_Use&amp;diff=269028&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mattef: Rechtschreibung</title>
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		<updated>2026-03-30T18:16:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rechtschreibung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Safer Use&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet Strategien, welche die nebensächlichen und vermeidbaren Schäden beim [[Droge]]nkonsum minimieren. Zu den unter Safer Use bekanntesten Maßnahmen zählen [[Spritzentausch]] und Safer Sniffing.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Prof. Dr. Heino Stöver, Prof. Dr. Bernd Werse, Dipl. Soz. Stefan Förster |Titel=Auswertung der Daten der vier Frankfurter Drogenkonsumräume |Hrsg=Frankfurt am Main |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2024-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auf einem Blick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Psychotrope Substanz|Substanzen]] testen lassen und sich über die Substanzen im Vorfeld informieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.saferparty.ch//angebote/drug-checking |titel=Drug Checking |sprache=de-CH |abruf=2025-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Konsummittel sind Einwegartikel. Immer ein eigenes &amp;quot;Ziehröhrchen&amp;quot; (oder Papierröhrchen vom &amp;quot;Ziehblock&amp;quot;)  / &amp;quot;Spritz-Kit&amp;quot; verwenden, um Infektionskrankheiten vorzubeugen. Keine Geldscheine zum Ziehen verwenden, da diese kontaminiert sein können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://vistaberlin.de/safer-use-harm-reduction |titel=vista Berlin - Beratung, Betreuung, Suchtarbeit, Therapie - Safer Use + Harm Reduction |abruf=2025-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Diese Website ist ein Angebot der Deutschen Aidshilfe |url=https://www.aidshilfe.de/drogen/safer-use-beim-sniefen |titel=Drogen sniefen {{!}} Drogenportal der Deutschen Aidshilfe |sprache=de |abruf=2025-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ausreichend alkoholfreie / isotonische Getränke zu sich nehmen.&lt;br /&gt;
* Regelmäßige Pause und frische Luft (vor allem bei Konsum in [[Nachtclub]]s).&lt;br /&gt;
* Vor dem [[Drogenkonsum|Konsum]] ausreichend essen.&lt;br /&gt;
* Der [[Wirkungseintritt]] kann verzögert auftreten.&lt;br /&gt;
* Die Wirkung ist begrenzt und eine weiter Substanzzufuhr kann die Toxizität erhöhen.&lt;br /&gt;
* Regelmäßige Konsumpausen sind wichtig (mindestens 4 bis 6 Wochen - je nach Substanz).&lt;br /&gt;
* Vorerkrankungen erhöhen das Risiko von medizinischen und psychischen Komplikationen.&lt;br /&gt;
* [[Multipler Substanzgebrauch|Mischkonsum]] führt in vielen Fällen zu Nebenwirkungen, welche der Konsument eventuell nicht erwartet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.saferparty.ch//glossary/mischkonsum |titel=Mischkonsum |sprache=de-CH |abruf=2025-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Je nach Land und Bundesland gelten unterschiedliche Reglungen zu den Substanzen, generell ist der Konsum in Deutschland aber nicht strafbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kupka-stillfried.de/aktuell/konsum-von-betaeubungsmitteln-und-drogen-strafbar-das-ist-am-mythos-dran |titel=Konsum von Betäubungsmitteln und Drogen strafbar – das ist am Mythos dran |sprache=en |abruf=2025-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Medizinisches Personal untersteht der [[Verschwiegenheitspflicht|Schweigpflicht]]. Es ist wichtig alle Informationen zu den konsumierten Substanzen weiterzugeben. Da in Deutschland der Konsum nicht Strafbar ist, kann es nicht zu Folgen kommen, jedoch muss man sich über die lokalen Rechtgebung informieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Diese Website ist ein Angebot der Deutschen Aidshilfe |url=https://www.aidshilfe.de/drogen/erste-hilfe-beim-drogennotfall |titel=Erste Hilfe beim Drogennotfall {{!}} Drogenportal der Deutschen Aidshilfe |sprache=de |abruf=2025-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Mitte der 1980er Jahre breitete sich HIV vor allem im Kreise homosexueller Männer und [[intravenös]] injizierender Drogengebraucher überproportional stark aus. Um der Ausbreitung dieser Krankheit in den betroffenen Kreisen entgegenzuwirken, wurden Strategien entwickelt und propagiert, die unter den Begriffen &amp;#039;&amp;#039;Safer Sex&amp;#039;&amp;#039; (u.&amp;amp;nbsp;a. der Gebrauch von [[Kondom]]en) und &amp;#039;&amp;#039;Safer Use&amp;#039;&amp;#039; (u.&amp;amp;nbsp;a. der Spritzentausch) bekannt wurden. Vor allem die [[Deutsche Aidshilfe|AIDS-Hilfen]] und das bundesweite Selbsthilfenetzwerk [[JES (Drogen)|Junkies, Ehemalige und Substituierte]] (JES) engagierten sich für die Akzeptanz von Safer Sex und Safer Use in den betroffenen Szenen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Deutsche Aids Hilfe, Institut für Suchthilfe FFM |Titel=SMOKE-IT! |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2013-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Jahrtausendwende erschienen die ersten wissenschaftlichen Studien, in denen ein überproportional häufiges Vorkommen von [[Hepatitis C|Hepatitis-C]]-Infektionen bei Konsumenten von [[Kokain]], die diesen Stoff schnupfen ([[Nase|nasal]] applizieren), beschrieben wurde. Das Selbsthilfenetzwerk JES startete deshalb nach dem Vorbild des in Paris ansässigen Vereins „Techno Plus“ in Deutschland die erste Safer-Sniffing-Kampagne (jedem sein eigenes [[Schnupfröhrchen]]). In der Folge schlossen sich rasch weitere Szenenorganisationen für Drogenaufklärung in Europa dieser Kampagne an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eve-rave.net/presse/presse05-02-21.html |titel=Safer Sniffing |abruf=2025-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen dieser Kampagne werden Informationsmaterialien und saubere Schnupfröhrchen verteilt. In der Schweiz wird Safer Sniffing nicht nur von Szenenorganisationen, sondern auch von amtlichen Stellen propagiert. Safer Sniffing ist eine spezielle Strategie von Safer Use.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.saferparty.ch//glossary/safersniffing |titel=Safer Sniffing |sprache=de-CH |abruf=2025-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzmaßnahmen gegen Infektionskrankheiten ==&lt;br /&gt;
Durch den gemeinsamen Gebrauch von [[Spritze (Medizin)|Spritzen]] bei der intravenösen Applikation von [[Droge]]n wie [[Heroin]] oder [[Kokain]] besteht eine hohe Ansteckungsgefahr mit [[Infektionskrankheit]]en wie [[HIV]], [[Hepatitis&amp;amp;nbsp;B]] oder [[Hepatitis&amp;amp;nbsp;C]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Durch den gemeinsamen Gebrauch von Schnupfröhrchen bei der nasalen Applikation von Kokain, [[Amphetamin]] oder [[N-Methylamphetamin|Methamphetamin]] besteht eine erhöhte Ansteckungsgefahr vor allem mit Hepatitis&amp;amp;nbsp;C.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=David Chromy, Ralf Schmidt, Mattias Mandorfer, Gerold Felician Lang, David Bauer, Philipp Schwabl, Theresia Popow-Kraupp, Thomas Reiberger, Florian Mayer |Titel=Hepatitis C Virus RNA Is Commonly Detectable in Rectal and Nasal Fluids of Patients With High Viremia |Sammelwerk=Clinical Infectious Diseases |Band=71 |Nummer=5 |Datum=2020-08-22 |ISSN=1058-4838 |DOI=10.1093/cid/ciz948 |Seiten=1292–1299 |Online=https://academic.oup.com/cid/article/71/5/1292/5575905 |Abruf=2025-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Safer Use zu praktizieren heißt für [[Heroin#Intravenöser Konsum|Fixer]], [[Sterilisation|sterile]] Spritzen und sterile Utensilien für die Zubereitung des zu injizierenden Stoffes zu gebrauchen. Spritzen und andere Utensilien werden zumeist von gemeinnützigen Organisationen wie der [[Deutsche Aidshilfe|AIDS-Hilfe]] zur Verfügung gestellt respektive gegen gebrauchte Spritzen ausgetauscht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin-aidshilfe.de/angebote/spritzentausch/ |titel=Spritzentausch |werk=Berliner Aids-Hilfe e.V. |sprache=de |abruf=2025-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Großstädten und Ballungsgebieten und auch in Gebieten, von denen bekannt ist, dass dort viele Abhängige leben, werden auch Safer-Use-Sets in [[Spritzenautomat|Automaten]] angeboten. In diesen Automaten können im Allgemeinen auch gebrauchte Spritzen entsorgt werden. Die Automaten gewährleisten einen [[Spritzentausch]] rund um die Uhr und werden vor allem auch von Abhängigen, die es vorziehen, nicht erkannt zu werden, genutzt, da diese Automaten meist an unauffälligen Orten aufgestellt werden. Diese Automaten leisten einen [[Evidenz (Philosophie)|evidenten]] und effizienten Beitrag zu Safer Use und somit zur Eindämmung der Ausbreitung von tödlichen Infektionskrankheiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Diese Website ist ein Angebot der Deutschen Aidshilfe |url=https://www.aidshilfe.de/drogen/spritzenautomaten |titel=Spritzenautomaten {{!}} Drogenportal der Deutschen Aidshilfe |sprache=de |abruf=2025-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Safer Use zu praktizieren heißt für Konsumenten, die ihre Drogen schnupfen, immer ein sauberes Schnupfröhrchen zu gebrauchen und dieses nicht gemeinsam mit anderen zu benutzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Johannes |url=https://aha.li/saferuse |titel=Safer-Use und Notfall-Tipps |werk=aha - Tipps &amp;amp; Infos für junge Leute |datum=2018-01-19 |sprache=de-DE |abruf=2025-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Szeneorganisationen für Drogenaufklärung verteilen auf Partys saubere Schnupfröhrchen und Informationsmaterialien zu Safer Sniffing und leisten damit einen aktiven Beitrag zur Schadensminderung beim Schnupfen [[Psychotrope Substanz|psychotroper Substanzen]] und somit zur Gesundheitsförderung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.berghain.berlin/de/awareness/ |titel=Für ein sicheres Miteinander {{!}} For a safe togetherness — Berghain |sprache=de |abruf=2025-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen über Drogenwirkungen und Gefahrenminimierung ==&lt;br /&gt;
Gesundheitshinweise zum Konsum von Drogen, z.&amp;amp;nbsp;B. über Gefahren bei [[Mischkonsum]] oder verschiedene körperliche Auswirkungen unter bestimmten Voraussetzungen, deren Ziel der verantwortungsbewusste Umgang mit Rauschmitteln und eine bessere [[Drogenmündigkeit]] ist, werden ebenfalls als Safer Use bezeichnet. Gerade bei auf dem Schwarzmarkt erhältlichen illegalen Substanzen gilt auch das [[Drug-Checking]] als wichtiger Bestandteil des Safer Use.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://drugchecking.berlin/beratung/safer-use |titel=Safer Use – drugchecking.berlin |abruf=2025-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Aufklärung zu gefahrenminimierendem Konsum wird häufig als Aufruf zum Drogenkonsum kritisiert. Organisationen, die sich um die Verbreitung von Safer-Use-Hinweisen bemühen, verweisen jedoch auf den trotz gesetzlicher Regelungen tatsächlich stattfindenden Konsum und sehen ihre Aufgabe darin, eine gefährliche durch die Illegalität der Substanzen und die daraus folgende Tabuisierung entstandene Informationslücke zu schließen und verweisen auf ein zusätzliches Risiko durch auf dem Schwarzmarkt erhältliche verunreinigte Stoffe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Diese Webseite ist ein Angebot der Deutschen Aidshilfe |url=https://www.aidshilfe.de/de/safer-use |titel=Safer Use beim Drogenkonsum schützt vor HIV |sprache=de |abruf=2025-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Drogenmischkonsum wird in den meisten Fällen auf Grund von erhöhtem Risiko abgeraten. Ebenso verweisen Safer-Use-Empfehlungen auf vorsichtige Dosierung sowie erhöhte Gefahren beim Konsum verschiedener Substanzen und deren Wirkungen bei entsprechenden gesundheitlichen Problemen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* M. Allenspach, A. Raths: &amp;#039;&amp;#039;Partydrogen und Sekundärprävention – Theoretische Grundlagen, Impulse für die Präventionsarbeit&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 978-3-907080-19-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://aidshilfe.de/de/sich-schuetzen/drogengebrauch/safer-use &amp;#039;&amp;#039;Safer Use&amp;#039;&amp;#039;.] [[Deutsche AIDS-Hilfe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizinische Vorsorge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drogen und Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AIDS]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mattef</name></author>
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