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	<title>Safenwil - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-02-22T20:12:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILD = Safenwil 050.JPG&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Hauptstrasse 1 in Safenwil&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Safenwil 2019.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Wappen Safenwil AG.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Zofingen|Zofingen]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Zofingen&lt;br /&gt;
| BFS = 4283&lt;br /&gt;
| PLZ = 5745&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH SAF&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.31871&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.98303&lt;br /&gt;
| HÖHE = 484&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 5.99&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Daniel Zünd&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url = https://www.safenwil.ch/behoerden/9644 |titel = Gemeinderat |abruf = 2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.safenwil.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Safenwil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]] {{IPA|ˌz̥ɑv̥əˈʋiːʊ}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=369–370 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Zofingen]], liegt zwischen dem [[Uerke]]ntal und dem [[Wigger (Fluss)|Wiggertal]] und grenzt an den [[Kanton Solothurn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet hat eine Fläche von 599 [[Hektar]]en; davon sind 277 Hektaren bewaldet und 166 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-05-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebiet liegt in einer [[Verkehrsgeographie|verkehrsgeographisch]] wichtigen Mulde am Übergang zwischen den Tälern der [[Wigger (Fluss)|Wigger]] im Westen und der [[Uerke]] und der [[Suhre]] im Osten. Der Geländesattel bei Safenwil ist etwa 60 Meter höher als die Ebene des Wiggertals und 40 Meter höher als das Suhretal. Das Quertal bildet den tiefsten Einschnitt in der Hügelkette, die sich über 15 Kilometer von [[Dagmersellen]] bis zum [[Aare]]tal bei [[Dulliken]] erstreckt. Gegen Nordosten zweigt vom Safenwiler Tal eine Niederung in das Aaretal ab, die vom [[Gretzenbach (Aare)|Gretzenbach]] entwässert wird; das &amp;#039;&amp;#039;Wissbächli&amp;#039;&amp;#039;, das ein Ursprung des Gretzenbachs ist, entspringt auf dem Gebiet von Safenwil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Quertal von Safenwil wird im Norden von der [[Engelberg (Jura)|Engelbergkette]], die zum [[Faltenjura]] gehört, und von den Hügeln im Safenwilerwald sowie im Süden vom Bergrücken Bühnenberg-Hochwacht-Heizenberg-Halden begrenzt, der eine Formation des [[Molasse]]massiv im [[Mittelland (Schweiz)|Schweizer Mittelland]] bildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Rudolf Graf (u.&amp;amp;nbsp;a.) |Titel=[[Geologischer Atlas der Schweiz]] 1:25&amp;#039;000. Blatt 1109 Schöftland. Erläuterungen |Ort=Wabern |Datum=2012}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Berghang südlich des Dorfes gehört fast überall, mit Ausnahme des Gipfelplateaus auf der Hochwacht ({{Höhe|644|CH}}), bis zur [[Wasserscheide]] hinauf zum Gemeindegebiet von Safenwil. Der nördliche Abschnitt der Gemeindegrenze folgt im Westen dem tiefsten Punkt der Einsattelung beim Waldgebiet &amp;#039;&amp;#039;Einschlag&amp;#039;&amp;#039; und im Nordosten dem Tälchen am Gretzenbach. Der höchste Punkt des Gemeindegebiets befindet sich auf der Hochwacht, der tiefste auf 450 Metern an der östlichen Gemeindegrenze am Mülibach, der in Kölliken in die Uerke mündet, und beim Kreisel der Köllikerstrasse mit der Strasse nach [[Holziken]]. Der Mülibach erhielt seinen Namen nach den alten Gewerbebetrieben, die früher in Safenwil und Kölliken seine Wasserkraft nutzten. In den Bach münden mehrere Gewässer aus dem Berggebiet südlich von Safenwil. Der Westhang der Anhöhe &amp;#039;&amp;#039;Striegel&amp;#039;&amp;#039; wird vom &amp;#039;&amp;#039;Schnäpfwinkelbächli&amp;#039;&amp;#039; und vom kanalisierten Plegibach gegen Westen zum Oftringer Dorfbach entwässert.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1109, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/app/agisviewer4/v1/agisviewer.html |titel=Gewässer (Bachkataster) |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2025-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Safenwil, Autobahn A1-LBS H1-026822.tif|mini|Bau der Autobahn bei Safenwil]]&lt;br /&gt;
Die Ortschaft Safenwil war ursprünglich eine [[Streusiedlung]] und bestand aus mehreren Ortsteilen, die in der zweiten Hälfte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts durch starke Siedlungstätigkeit und den Bau von Gewerbebetrieben zusammengewachsen sind. Die [[Autobahn A1 (Schweiz)|Autobahn&amp;amp;nbsp;A1]] und die [[Bahnstrecke Zofingen–Wettingen|Eisenbahnlinie  Zofingen–Lenzburg]] führen durch das Tal und trennen die Ortsteile. Südlich dieser Hauptverkehrsachse liegen die Ortsteile Striegel, Dorf und Dörfli, im Norden die Ortsteile Fritz, Hard und Holz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbargemeinden von Safenwil sind [[Kölliken]] im Osten, [[Uerkheim]] im Südosten, [[Zofingen]] im Süden, [[Oftringen]] im Westen sowie die solothurnischen Gemeinden [[Walterswil SO|Walterswil]] und [[Gretzenbach]] im Norden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gegend um Safenwil war bereits während der [[Römisches Reich|Römerzeit]] besiedelt. Am [[Saumpfad]] zwischen dem Wiggertal und dem [[Römisches Militärlager|Legionslager]] in [[Vindonissa]] befand sich ein [[Gutshof]]. Die [[Alamannen]] siedelten sich im 7. oder 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert an. Die älteste Schriftquelle, die den [[Ortsnamen]] als &amp;#039;&amp;#039;Sabenewilare&amp;#039;&amp;#039; anführt, ist ein 893 geschriebener Zinsrodel des [[Fraumünster]]s in [[Zürich]]. Der Ortsname stammt vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;Sabininwilari&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet «Hofsiedlung des Sabino».&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Safenwil-LBS H1-021175.tif|mini|Luftansicht (1958)]]&lt;br /&gt;
Im Mittelalter lag das Dorf im Herrschaftsbereich der [[Lenzburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Lenzburg]], ab 1173 in jenem der [[Kyburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Kyburg]]. Nachdem diese ausgestorben waren, übernahmen die [[Habsburg]]er 1273 die Landesherrschaft und waren Inhaber der [[Blutgerichtsbarkeit]]. Zu jener Zeit befand sich auf dem Sodhubel südlich des Dorfes die kleine [[Ruine Scherenberg|Burg Scherenberg]], von der nur die Fundamente erhalten geblieben sind. 1361 übernahmen die Herren von [[Hauenstein-Ifenthal|Ifenthal]] die Vogtei Safenwil mitsamt der [[Niedere Gerichtsbarkeit|niederen Gerichtsbarkeit]] von den [[Schloss Belp|Freiherren von Belp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1415 eroberten die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] den Aargau. Safenwil gehörte nun zum Untertanengebiet der Stadt [[Stadt und Republik Bern|Bern]] im so genannten [[Berner Aargau]]. Die Stadt [[Solothurn]] erwarb 1458 die niedere Gerichtsbarkeit über das Gebiet um [[Gösgen (Herrschaft)|Gösgen]], darunter auch über Safenwil. Weil durch das Tal von Safenwil die bedeutende Landstrasse in den Unteraargau und nach Zürich führte, wollte Bern sämtliche Rechte auf seinem Territorium in einer Hand vereinigen, was aber erst 1665 durch eine Vereinbarung mit Solothurn gelang. In der Folge bildete Safenwil zusammen mit [[Uerkheim]] einen Gerichtsbezirk innerhalb des Amtes [[Lenzburg]]. 1528 führten die Berner die [[Reformation]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Franzoseneinfall (Schweiz)|Einmarsch der Franzosen in die Schweiz]] im März 1798 dankte die alte Regierung von Bern ab, und unter dem Druck der französischen Besatzungsarmee und des [[Direktorium (Frankreich)|Direktoriums]] in [[Paris]] entstand die [[Helvetische Republik]], die am 12. April 1798 in [[Aarau]] von den Delegierten der Kantone konstituiert wurde und bis 1803 Bestand hatte. Als Teil der Helvetischen Republik entstand der Kanton Aargau, dem Safenwil seit 1798 angehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1866 erhielt Safenwil eine eigene [[Reformierte Kirche Safenwil|reformierte Kirche]], nachdem das Dorf vor der Reformation nach [[Gretzenbach]], ab 1528 nach [[Zofingen]] und ab 1616 nach [[Kölliken]] kirchgenössig gewesen war. Handel, Industrie und Gewerbe verdrängten schon früh die Landwirtschaft, bedingt durch den Ausbau der Landstrasse Zürich–Bern in den 1770er Jahren und der Eröffnung der [[Bahnstrecke Zofingen–Wettingen]] der [[Schweizerische Nationalbahn|Nationalbahn]] am 6.&amp;amp;nbsp;September 1877. Seit 1900 wuchs die Bevölkerungszahl auf etwa das Dreifache. Die Eröffnung der [[Autobahn]] im Jahr 1967, mit Anschlussstellen bei Oftringen und Kölliken, führte zu einem raschen wirtschaftlichen Aufschwung, aber auch zu einer Teilung und hoher Lärmbelastung des Siedlungsgebiets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Blau weisser Eberkopf, überhöht von sechsstrahligem gelbem Stern.» Das Wappenbild, welches erstmals 1811 auf dem Gemeindesiegel erschien, entstand aufgrund eines Missverständnisses. Die mittelalterliche Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Savenwil&amp;#039;&amp;#039; wurde fälschlicherweise als &amp;#039;&amp;#039;Sauenwil&amp;#039;&amp;#039; interpretiert. 1963 ersetzte man den fünfstrahligen weissen Stern durch einen gelben Stern mit sechs Strahlen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=262 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Safenwil Kirche.jpg|mini|Kirche Safenwil]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Safenwil preghejo 068.JPG|mini|Friedhof und Kirche]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Safenwil}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorfmuseum im ehemaligen Schul- und Gemeindehaus befasst sich mit der Siedlungs-, Industrie- und Kulturgeschichte der Gemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kulturnetz-aargau.ch/a_detail_nr.asp?Nr=502 Dorfmuseum Safenwil]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Emil Frey Gruppe]] betreibt in den Hallen einer ehemaligen Textilfabrik das Classic Car Museum, in dem bis zu 60 [[Oldtimer]]-Fahrzeuge aus vorwiegend britischer und japanischer Produktion präsentiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.emilfreyclassics.ch/ Classic Car Museum]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-28 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1764 || 1798 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 506 || 713 || 1200 || 1347 || 1781 || 1919 || 2396 || 2608 || 2568 || 2957 || 3128 || 3489 || 4107&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4283}} Menschen in Safenwil, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4283}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 36,5 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]] und 22,0 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]]; 41,5 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-05-28 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-05 08:52:42 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 92,1 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 1,6 % [[Italienische Sprache|Italienisch]], 1,5 % [[Albanische Sprache|Albanisch]], 1,2 % [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]] und 0,5 % [[Französische Sprache|Französisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-28 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Safenwil 078.JPG|mini|Ortseingang von Norden]]&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Zofingen zuständig. Safenwil gehört zum Friedensrichterkreis XVI (Zofingen).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Safenwil gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 1600 Arbeitsplätze, davon 3 % in der Landwirtschaft, 22 % in der Industrie und 75 % im Dienstleistungsbereich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-05-28 |format=Excel, 157&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-05 08:52:42 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das bekannteste und mit Abstand bedeutendste Unternehmen ist die [[Emil Frey Gruppe]]. Sie ist im Import und im Handel mit [[Automobil]]en tätig (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Toyota]], [[Subaru]], [[Jaguar Cars|Jaguar]], [[Suzuki]]) und ist das grösste Unternehmen dieser Art in der Schweiz. Zahlreiche Erwerbstätige sind Wegpendler und arbeiten in den Regionen [[Zofingen]] oder [[Aarau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich des Dorfes Safenwil befindet sich neben der Köllikerstrasse die B. Wilhelm AG, ein grosser Verwertungsbetrieb ausgedienter Fahrzeuge.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.blick.ch/schweiz/mittelland/autofriedhof-in-safenwil-ag-die-getriebe-gehen-in-laender-die-bessere-umwelt-gesetze-hat-id16965491.html &amp;#039;&amp;#039;Autofriedhof in Safenwil AG&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Blick (Zeitung)|Blick]], 6. November 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Safenwil 045.JPG|mini|Hauptstrasse 1 in Safenwil]]&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch Safenwil verläuft die [[Hauptstrasse 1]] (Köllikerstrasse) von [[Zürich]] nach [[Bern]]. Der kleine Passübergang über die Anhöhe &amp;#039;&amp;#039;Striegel&amp;#039;&amp;#039; ist die höchste Stelle des Streckenverlaufs zwischen [[Langenthal]] und dem [[Mutschellen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Walterswil führen Nebenstrassen gegen Norden in das Aaretal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anschluss Oftringen der [[Autobahn 1 (Schweiz)|Autobahn A1]] befindet sich vier Kilometer westlich von Safenwil. Beim Bau der Lärmschutzwand neben der Autobahn bei Safenwil im Jahr 2000 wurde aufgrund einer Initiative der 1998 gegründeten «IG Solar Safenwil» eine fast 400&amp;amp;nbsp;Meter lange Photovoltaikanlage eingerichtet. Für dieses Projekt, das zusammen mit dem [[Bundesamt für Energie]] realisiert wurde, erhielt 2001 die «IG Solar Safenwil» den Schweizer Solarpreis.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ruedi Hottiger-Reck |Titel=Schlussbericht PV P+D, DIS 37146 / 76903, August 2003- PV-Anlage an der A1 in Safenwil- 75 kWp Photovoltaik-Schallschutzwand |Ort=Erlinsbach |Datum=2003}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das verkehrsgünstige Tal verläuft die [[Veloroute]] Nr.&amp;amp;nbsp;34 mit der Bezeichnung «Alter Bernerweg». Die Route benützt in Safenwil Neben- und Quartierstrassen zwischen der Hauptstrasse und der Autobahn.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://map.schweizmobil.ch/?lang=de&amp;amp;photos=yes&amp;amp;logo=yes&amp;amp;detours=yes&amp;amp;season=summer&amp;amp;bgLayer=pk&amp;amp;resolution=2.5&amp;amp;E=2640474&amp;amp;N=1241451&amp;amp;layers=Veloland |titel=Alter Bernerweg. Etappe 5 Oftringen-Baden |hrsg=[[SchweizMobil]] |abruf=2025-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anbindung an den [[Öffentlicher Verkehr|öffentlichen Verkehr]] erfolgt durch die [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]]-[[Bahnstrecke Zofingen–Wettingen|Bahnstrecke Lenzburg–Zofingen]] mit dem Bahnhof Safenwil und der Station Walterswil-Striegel. An Wochenenden verkehrt ein Nachtbus von [[Zofingen]] nach Safenwil und weiter nach [[Aarau]].&lt;br /&gt;
* {{S-Bahn Aargau|S28|x|x|n}}&lt;br /&gt;
* {{Buslinie|N28|yellow|black|black}} [[Bahnhof Zofingen|Zofingen Bhf]] – [[Oftringen]] – Safenwil – [[Kölliken]] – [[Oberentfelden|Entfelden]] – [[Suhr]] – [[Buchs AG]] – [[Aarau Bahnhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über einen [[Kindergarten]] und drei Schulhäuser, in denen die [[Primarschule]], die [[Realschule]] und die [[Sekundarschule]] absolviert werden können. Die [[Bezirksschule]] kann in [[Kölliken]] besucht werden. Eine Besonderheit ist, dass auch die Schüler der solothurnischen Nachbargemeinde [[Walterswil SO|Walterswil]] hier die Oberstufen besuchen und es eine gemeinsame grenzüberschreitende Schulverwaltung gibt. Das nächstgelegene Gymnasium ist die [[Bildungszentrum Zofingen|Kantonsschule Zofingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Karl Barth]], evangelischer Theologe, von 1911 bis 1921 Pfarrer von Safenwil&lt;br /&gt;
* [[Christoph Barth]], Sohn von Karl Barth, Theologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Markus Barth (Theologe)|Markus Barth]], Sohn von Karl Barth, Theologe und Hochschullehrer &lt;br /&gt;
* [[Walter Hilfiker]] (1897–1945), Nationalrat&lt;br /&gt;
* [[Johann Rudolf Hüssy (Unternehmer)|Johann Rudolf Hüssy]] (1789–1857), Unternehmer&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|29513|Johann Rudolf Hüssy|Autor=Andreas Steigmeier}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Johann Rudolf Hüssy]] (1918–2004), Offizier&lt;br /&gt;
* [[Fritz Hartmann (Radsportler)|Fritz Hartmann]] (1911–1989), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1822|Autor=Christian Lüthi}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Michael Stettler]] |Hrsg=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau |Band=Band I: Die Bezirke Aarau, Kulm, Zofingen |Verlag=Wiese Verlag |Ort=Basel |Datum=1948 |DNB=366495623}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.safenwil.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Safenwil]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Zofingen Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4394720-7|VIAF=244267875}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 893]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jag9889</name></author>
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