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	<title>Saeb Salam - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saeb_Salam&amp;diff=724838&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ Commons hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-02-14T19:44:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Commons hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Saeb Salam.png|mini|Saëb Salam]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saëb Salam&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|صائب سلام&amp;amp;lrm;|d=Ṣāʾib Salām}}, * [[17. Januar]] [[1905]] in [[Beirut]]; † [[21. Januar]] [[2000]] in [[Genf]]) war ein Politiker, der zwischen 1952 und 1973 viermal [[Liste der Premierminister des Libanon|Ministerpräsident]] des [[Libanon]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Saëb war der Sohn von Salim Salam, des Oberhaupts einer prominenten [[Sunniten]]familie, die während der Zugehörigkeit des Libanon zum [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reich]] und während des französischen [[Völkerbundmandat]]s politisch aktiv war. Salam betätigte sich erstmals politisch, als er 1941 gegen die französischen und britischen Mandate in der [[Levante]] und in [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]] protestierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 wurde Salam in die [[Abgeordnetenkammer (Libanon)|Nationalversammlung]] für einen Beiruter Wahlbezirk gewählt. Im Jahre 1946 wurde Salam [[Innenminister]], seine erste Kabinettsposition. Am 14. September 1952 wurde er zum ersten Mal [[Ministerpräsident]], aber seine Regierung überstand angesichts von Streiks und Demonstrationen nur vier Tage und [[Liste der Staatsoberhäupter des Libanon|Präsident]] [[Béchara el-Khoury]] war gezwungen zurückzutreten. Auch Salams Regierung trat zurück. Er wurde am 1. Mai 1953 erneut zum Ministerpräsidenten ernannt, dieses Mal durch [[Camille Chamoun]] (dessen Wahl durch Salam unterstützt worden war); dieses Mal blieb er 106 Tage im Amt, bis zum 16. August 1953.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salam wurde von Ministerpräsident [[Abdullah Aref al-Yafi|Abdullah Aref al-Jafi]] 1956 zum Ölminister ernannt und handelte mit [[Aramco]] die Anbindung der [[Erdölraffinerie|Raffinerien]] [[Zahrani (Raffinerie)|Zahrani]] und [[Baddawi]] an die Ölfelder in [[Saudi-Arabien]] und [[Irak]] durch die [[Transarabische Pipeline]] aus. Präsident Chamouns Unterstützung der [[Vereinigtes Königreich|britischen]], [[Frankreich|französischen]] und [[israel]]ischen [[Invasion (Militär)|Invasion]] [[Ägypten]]s während der [[Sueskrise]] veranlasste sowohl ihn als auch Jafi zu Protesten. Er nahm an den folgenden Demonstrationen teil und wurde dabei verletzt. Während er sich im Krankenhaus erholte, wurde er unter Arrest gestellt, aus dem er aber nach einem fünftägigen [[Hungerstreik]] entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahlen im Libanon|Parlamentswahlen 1957]] verlor Salam seinen Sitz, genauso wie Jafi, [[Rashid Karami|Rachid Karamé]] (der Sohn von [[Abdul Hamid Karami|Abdel-Hamid Karamé]]) und [[Kamal Dschumblat]]. Anschuldigungen des [[Wahlbetrug]]s wurden nie bestätigt, aber das [[Gerrymandering]] der Wahlbezirke war wenig umstritten. Die vier bildeten einen Oppositionsblock, der 1958 zu einer fünf Monate andauernden [[Libanonkrise 1958|bewaffneten Rebellion]] gegen Präsident Chamouns Pläne für eine zweite Amtszeit und den Beitritt zu dem pro-westlichen [[Pakt von Bagdad]] wurde. Die Rebellion endete erst mit der Wahl des [[General]]s [[Fuad Schihab]] im September 1958. Salam sagte die Rebellion mit den Worten ab, die sein [[Markenzeichen]] wurden: Kein Sieger, kein Verlierer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salam wurde am 2. August 1960 wieder Ministerpräsident und blieb bis zum 31. Oktober 1961 im Amt. Er brach mit Präsident Schihab, weil er glaubte, Schihab gebe der Polizei unnötig viel Macht. Während der 1960er Jahre war er in [[Opposition (Politik)|Opposition]] zu Schihab und dessen gewählten Nachfolger [[Charles Helou]], denen er vorwarf, aus dem Libanon einen „Polizeistaat“ zu machen. 1968 wandte er sich gegen politische Störungen durch die militärische Aufklärung. Seine Ablehnung des [[Schihabismus]] nahm zu und 1970 half er eine parlamentarische Koalition zu bilden, die [[Suleiman Frangieh]] mit nur einer Stimme Vorsprung gegenüber [[Elias Sarkis]] zum Präsidenten wählte. Zum vierten Mal wurde Salam durch Frangieh am 13. Oktober 1970 zum Ministerpräsidenten ernannt. Diese Regierung hielt bis zum 25. April 1973 und war seine längste. Er zerstritt sich mit Frangieh und trat nach einem israelischen Kommandounternehmen in Beirut zurück, bei dem drei [[Palästinenser]] getötet wurden, weil Frangieh sich weigerte, den [[Streitkräfte des Libanon|Armeegeneral]] [[Iskandar Ghanem]] wegen Untätigkeit zu entlassen. Salam erklärte, dass er für den Posten den Ministerpräsidenten nicht mehr zur Verfügung stünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
Auch außerhalb des Amtes blieb Salam einflussreich. Nach der [[Libanonkrieg 1982|israelischen Invasion 1982]] vermittelte er zwischen dem Abgesandten der [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] [[Philip Habib]] und der [[PLO]] unter [[Jassir Arafat]] und ermöglichte so die Verlegung der PLO aus dem Libanon. Er war gegen die Präsidentschaftskandidatur von [[Bachir Gemayel]], begann aber mit ihm nach seiner Wahl hinsichtlich einer Reihe von Reformvorschlägen zusammenzuarbeiten. Als Gemayel am 14. September 1982 einem Attentat zum Opfer fiel, ohne in sein Amt eingeführt worden zu sein, unterstützte Salam dessen Bruder [[Amin Gemayel|Amine Gemayel]] und überzeugte den Großteil der muslimischen Abgeordneten in der Nationalversammlung für Gemayel zu stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exil und Tod ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1985 ging Salam nach [[Genf]] in der [[Schweiz]] ins [[Exil]], nachdem er zwei [[Attentat]]e überlebt hatte. Er hatte sich den Zorn der syrischen Regierung und von extremen Muslimgruppen aufgrund von Äußerungen auf Friedenskonferenzen in Genf und [[Lausanne]] im Jahr davor zugezogen und er fühlte sich bis 1994 nicht sicher, um in den Libanon zurückzukehren. Vom Exil aus spielte er trotzdem eine Schlüsselrolle in den Verhandlungen, die zu dem [[Abkommen von Taif]] im Jahre 1989 führten und die letztlich die Beendigung des [[Libanesischer Bürgerkrieg|libanesischen Bürgerkriegs]] bewirkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salam saß von 1957 bis 1982 &amp;#039;&amp;#039;Makassed&amp;#039;&amp;#039; vor, einer karitativen Organisation im Bereich der Bildung und Gesundheitspflege. Er hatte drei Söhne, Tammam, der jetzt Parlamentsabgeordneter ist, Faisal, der 1996 bei einem Autounfall umkam und Amr, ein Geschäftsmann, sowie zwei Töchter, Thurayya und Anbara. Er war von 1941 an mit seiner Frau Tamima Reda Mardam-Beik verheiratet und starb am 21. Januar 2000 an einem Herzanfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000008339|Saeb Salam}}&lt;br /&gt;
* [https://www.nytimes.com/2000/01/23/world/saeb-salam-95-former-lebanese-prime-minister.html Saeb Salam, 95, Former Lebanese Prime Minister] (Nachruf in der &amp;#039;&amp;#039;New York Times&amp;#039;&amp;#039;, 23. Januar 2000)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ministerpräsidenten des Libanon}}&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|AMT=[[Liste der Premierminister des Libanon|Premierminister des Libanon]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1952–1952&amp;lt;br /&amp;gt;1953–1953&amp;lt;br /&amp;gt;1960–1961&amp;lt;br /&amp;gt;1970–1973&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=&amp;lt;br /&amp;gt;[[Nazem Akkari]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Chalid Schihab]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ahmed Daouk]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Rashid Karami|Rachid Karamé]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=&amp;lt;br /&amp;gt;[[Abdullah Aref al-Yafi|Aref al-Jafi]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Abdullah Aref al-Yafi|Aref al-Jafi]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Rashid Karami|Rachid Karamé]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Amin al-Hafez|Amine Hafez]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1155056663|LCCN=n/89/239403|VIAF=77913313}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Salam, Saeb}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Premierminister (Libanon)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenminister (Libanon)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter (Libanon)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Libanese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Salam, Saeb&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Salam, Saëb&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=libanesischer Ministerpräsident&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Januar 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Beirut]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Januar 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Genf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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