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	<title>Sado (Insel) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sado_(Insel)&amp;diff=387948&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Scriptor universalis: /* Historisches */ siehe auch</title>
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		<updated>2024-07-29T16:14:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Historisches: &lt;/span&gt; siehe auch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
|NAME=Sado&lt;br /&gt;
|BILD1=MapSado.png&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT=Topographische Karte der Insel&lt;br /&gt;
|BILD2=Kameiwa Sado.jpg&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT=Felsen &amp;#039;&amp;#039;Futatsugame&amp;#039;&amp;#039; im Norden&lt;br /&gt;
|GEWAESSER=[[Japanisches Meer]]&lt;br /&gt;
|GRUPPE=&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 38/01/04/N&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD=138/22/04/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=JP-15&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|POSMARK=Red circle 50%.svg&lt;br /&gt;
|POSMARKSIZE=15&lt;br /&gt;
|LAENGE=63.4&lt;br /&gt;
|BREITE=27.0&lt;br /&gt;
|FLAECHE=854.76&lt;br /&gt;
|ERHEBUNG=Kinpoku-san&lt;br /&gt;
|HOEHE=1172&lt;br /&gt;
|HOEHE-BEZUG=&lt;br /&gt;
|HAUPTORT=[[Sado (Niigata)|Sado]] (Aikawa)&lt;br /&gt;
|EINWOHNER-PREFIX=&lt;br /&gt;
|EINWOHNER=60649&lt;br /&gt;
|EINWOHNER-ART=&lt;br /&gt;
|ZENSUS=2012-07-01&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sado&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{jaS|佐渡島}}, &amp;#039;&amp;#039;Sado-ga-shima&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Sado-shima&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[japan]]ische Insel, der Westküste [[Honshū]]s vorgelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Struktur ==&lt;br /&gt;
Sie liegt ca. 60&amp;amp;nbsp;km nordwestlich vor der Stadt [[Niigata]] in der [[Präfektur Niigata]]  im [[Japanisches Meer|Japanischen Meer]]. Mit einer Fläche von 854,76&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gsi.go.jp/KOKUJYOHO/MENCHO/201510/shima.pdf#page=2 |titel={{lang|ja|島面積}} |hrsg=[[Kokudo Chiriin]] |datum=2015-10-01 |zugriff=2016-08-02 |format=PDF; 136&amp;amp;nbsp;kB |sprache=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160615084123/http://www.gsi.go.jp/KOKUJYOHO/MENCHO/201510/shima.pdf#page=2 |archiv-datum=2016-06-15 |offline=ja |archiv-bot=2019-05-11 17:02:34 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; entspricht sie in ihrer Ausdehnung etwa der Insel [[Rügen]]. Die Landschaft ist durch [[Vulkanismus]] geprägt. Der höchste Berg, &amp;#039;&amp;#039;Kinpoku-san&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja|金北山}}, „Goldnordberg“), ist 1172&amp;amp;nbsp;m hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl liegt bei ca. 70.000, jährlich besuchen die Insel aber knapp eine Million Touristen. Die gesamte Insel gehört zum Gebiet der gleichnamigen [[Sado (Niigata)|Stadt Sado]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
Über Jahrhunderte war die Insel Zuflucht und Ort der Verbannung für politisch Verfolgte, darunter der Kaiser [[Juntoku]], der Priester [[Nichiren]] und der Priester [[Zeami]], einer der Begründer des heutigen [[Nō|Nō-Theaters]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Sado gold mountain.jpg|mini|links|Eingang einer zu besichtigenden Mine im &amp;#039;&amp;#039;Goldberg&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Goldbergwerke der Insel Sado}}&lt;br /&gt;
Seit dem 12. Jahrhundert war bekannt, dass es auf der Insel Gold und Silber gab. Der Bergbau begann im Jahr 1601 mit der Eröffnung der Aikawa-Minen (相川鉱山). 1603 ernannte [[Tokugawa Ieyasu]] [[Ōkubo Nagayasu]] zum ersten Kommissar für Sado (佐渡奉行; Sado bugyō), unter dessen Leitung die Goldgewinnung großen Aufschwung nahm. In den Jahren 1618 bis 1627 wurde zwischen 66 und 100 Tonnen Gold- und Silbererz jährlich gewonnen, die Gruben wurden damit zu einer wichtigen Einkommensquelle für das Shogunat. Allerdings behinderten Wassereinbrüche die Erzgewinnung, und die Gruben waren nach 1700 erschöpft. Schließlich wurde fast nur noch Silber gewonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;S. Noma (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sado mines&amp;#039;&amp;#039;. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993, ISBN 4-06-205938-X, S. 1290.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiter waren unter Aufsicht der [[Samurai]] gezwungen hart zu arbeiten. Aus diesem Grund wurde die Insel nicht nur &amp;#039;&amp;#039;Goldinsel&amp;#039;&amp;#039;, sondern auch &amp;#039;&amp;#039;Todesinsel&amp;#039;&amp;#039; genannt, denn die meisten Arbeiter, welche Kriegsgefangene und Sträflinge waren, starben wegen der äußerst harten Arbeitsbedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Meiji-Restauration]] 1868 fielen die Minen an den Staat, der sie 1868 dem [[Mitsubishi|Mitsubishi-Konzern]] überließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkriegs schufteten viele [[Sklavenarbeit |koreanische Zwangsarbeiter]] in Sado.&amp;lt;ref&amp;gt;dw.com: [https://www.dw.com/de/streit-um-welterbe-status-f%C3%BCr-japanische-bergwerke/a-60915993 &amp;#039;&amp;#039;Streit um Welterbe-Status für japanische Bergwerke&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruben gelten heute als eine touristische Attraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die namenlosen Arbeiter wurde auf Sado ein buddhistischer Gedenkstein errichtet. Noch heutzutage betet man zu den Göttern in der Hoffnung, dass diese die [[Sklavenarbeit]] und den Goldraub auf der Insel vergeben mögen. Auch ein gespaltener Berg erinnert an den Tagebau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.phoenix.de/schliemanns_gold/100251.htm |titel=Schliemanns Gold |werk=phoenix.de |archiv-url=https://archive.is/20120912153947/http://www.phoenix.de/schliemanns_gold/100251.htm |archiv-datum=2012-09-12 |zugriff=2016-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ogi ist nicht nur als [[Hafen]] der Stadt Aikawa bekannt, von dem im [[17. Jahrhundert]] [[Gold]] und [[Silber]] zur Hauptinsel Honshū verschifft wurde, sondern ebenso für seine „Wannenboote“, die wie tonnenförmige Gebilde aussehen und „große hölzerne Badewannen“ beziehungsweise [[Wriggboot]]e sind, die mit einem [[Riemen (Schifffahrt)|Heckruderriemen]] angetrieben werden. „Sie wurden früher von Frauen verwendet, die in den zahlreichen Buchten der Insel [[Kreiselschnecken]], [[Abalonen]] und andere [[Meeresfrüchte]] sammelten.“ Eine Fahrt in einem dieser instabil wirkenden Wasserfahrzeuge ist eine sehr beliebte touristische Attraktion.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Botschaft von Japan |url=https://www.de.emb-japan.go.jp/NaJ/NaJ1310/sado.html |titel=Die Insel Sado |datum=2013-10-01 |abruf=2024-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus stammt die international bekannte [[Taiko]]-Trommlergruppe [[Kodō]] aus &amp;#039;&amp;#039;Ogi&amp;#039;&amp;#039; im Süden der Insel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://daserste.ndr.de/weltreisen/t_cid-3174638_.html |titel=Kodo-Trommler auf der Insel Sado |werk=DasErste.de |datum=2016-01-01 |archiv-url=https://archive.is/20070714204709/http://daserste.ndr.de/weltreisen/t_cid-3174638_.html |archiv-datum=2007-07-14 |zugriff=2016-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Okesa&amp;#039;&amp;#039; heißt der Sado-typische traditionelle Gruppentanz der Männer, der noch gepflegt wird. So komponierte [[Akira Miyoshi]] 1973 Chormusik dazu.&lt;br /&gt;
* [[Matsuo Bashō|Bashō]] schrieb einen seiner bekanntesten [[Haiku]], „Stürmische See / quer über Sado erstreckend / die Milchstraße“ ({{lang|ja|「荒海や/佐渡に横たふ/天の河」}}).&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Niigata-ken no rekishi sampo henshu iinkai (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sado&amp;#039;&amp;#039;. In: Niigata-ken no rekishi sampo. Yamakawa Shuppan, 2009. ISBN 978-4-634-24615-7. Seite 227 bis 262.&lt;br /&gt;
* S. Noma (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sado&amp;#039;&amp;#039;. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S.&amp;amp;nbsp;1290.&lt;br /&gt;
* Scan einer historischen Bildrolle des 18. Jhdts. in der Preußischen Staatsbibliothek: [https://crossasia.org/service/crossasia-lab/iiif-viewer/?manifestId=36 金銀山鋪内稼方圖] &amp;#039;&amp;#039;Kinginzan honai kasegikata zu.&amp;#039;&amp;#039; „Durchgehende Darstellung der Gold- bzw. Silbergewinnung auf der Insel Sado ausgehend vom Erzabbau im Bergwerk über die diversen Verfahren zur Zerkleinerung des Gesteins und der Verhüttung des Erzes bis zur Raffination der Metalle.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sado, Niigata|Sado}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Asien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Japan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Japanisches Meer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Doppelinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Präfektur Niigata)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sado (Niigata)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scriptor universalis</name></author>
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