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	<title>Sadhu - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum polnischen Schriftsteller siehe [[Mouni Sadhu]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Sadhu Vârânasî.jpg|mini|Sadhu in [[Varanasi]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sadhu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{saS|साधु|IAST=sādhu|de=Guter oder auch: Heiliger Mann}}) ist im [[Hinduismus]] ein Oberbegriff für jene, die sich einem religiösen, teilweise streng [[Askese|asketischen]] Leben verschrieben haben, besonders bezeichnet es die [[Mönchtum|Mönche]] der verschiedenen [[Hinduistische Orden|hinduistischen Orden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensstil ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fakire.jpg|mini|hochkant|Nackte indische Sadhus, Ende des 19. Jahrhunderts (links mit [[Ampallang]]-Piercing)]]&lt;br /&gt;
Ein Sadhu, der das weltliche Leben restlos aufgegeben hat, asketisch lebt und sich in der vierten und damit letzten Phase des vedischen [[Ashram]]a-Systems befindet, ist ein [[Sannyasin]], ein „Entsagender“. Es gibt aber auch Sadhus, die heiraten und Familien gründen, wie etwa die [[Baul]], Angehörige einer mystischen Sekte im Osten Indiens. Baul ziehen umher, singen in Dörfern und Städten ihre typischen religiösen Lieder und bestreiten von den Spenden ihren Lebensunterhalt. Sie besitzen bescheidene Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Sadhus bilden Gemeinschaften in Ashrams oder leben in Wohnräumen, die mit [[Hindutempel|Tempeln]] verbunden sind. Hier widmen sie sich dem spirituellen Leben, studieren und lehren die heiligen Schriften. Viele Sadhus beschäftigen sich neben spirituellen Aktivitäten auch mit philanthropischen sowie humanitären Aufgaben, besonders bekannt dafür sind etwa jene der [[Ramakrishna-Mission]] sowie die der [[Swaminarayan]]-Mission, beide in Indien sehr populär. Sie organisieren Hilfe für Arme und arrangieren Katastrophenhilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche umherwandernde, besonders asketische Sadhus, die &amp;#039;&amp;#039;Sannyasins&amp;#039;&amp;#039;, begnügen sich auch mit irgendeinem Platz in der Nähe eines Tempels; andere leben in [[Höhle]]n oder sind völlig heimatlos auf ständiger Wanderschaft. Viele Sadhus rauchen [[Haschisch]] &amp;#039;&amp;#039;(charas)&amp;#039;&amp;#039; oder [[Cannabis als Rauschmittel|Cannabis]] &amp;#039;&amp;#039;(ganja)&amp;#039;&amp;#039;, unter anderem zum Zwecke der Meditation. &amp;#039;&amp;#039;Sannyas&amp;#039;&amp;#039; ist auch die letzte der vier Stufen eines idealen Hindu-Lebens, das der [[Dharma]], die hinduistische Ethik, als wünschenswert vorsieht. Im letzten Abschnitt des Lebens ist es demnach angemessen, sich von allem Weltlichen zu lösen und sich heimatlos, von milden Gaben ernährend, der Suche nach Erlösung zu widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Männer entscheiden sich jedoch schon in jungen Jahren zu einem Leben als Sadhu. Nach dem Entschluss zur Entsagung schließt sich der Suchende einem Guru an, der ihn in die spirituelle Lehre sowie in Techniken der Askese und Meditation einführt, und dem er als Schüler dient. Anschließend legt er ein persönliches Gelübde ab, das je nach den Vorschriften des jeweiligen Gurus verschiedene Anforderungen auferlegt. Das kann Heimatlosigkeit sein, Armut, sexuelle Enthaltsamkeit, Fasten sowie völlige Bedürfnislosigkeit. Manche Sadhus leben in vollständiger [[Nacktheit]]. Die [[Hinduistische Orden|hinduistischen Orden]] gehören verschiedenen Strömungen und zahllose Untergruppierungen an, die an ihre Sadhus auch unterschiedliche Forderungen stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Sadhus, die sich der spirituellen Entwicklung widmen, gibt es aber auch einige, die, um ihre absolute Hingabe zu demonstrieren, bizarre Leistungen vollbringen: So haben Einzelne [[Weltrekord]]e aufgestellt, z.&amp;amp;nbsp;B. „17 Jahre stehen“ oder „einen Arm seit 25 Jahren in die Luft halten“. Solche Handlungen werden als Opfer für den jeweiligen Gott oder als Demonstration von Willenskraft gesehen. Durch sie streben die Sadhus nach einer mystischen Einsicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Indian sadhu performing namaste.jpg|Sadhu in [[Madurai]]&lt;br /&gt;
Sadu Kathmandu Pashupatinath 2006 Luca Galuzzi.jpg|Sadhus in [[Kathmandu]]&lt;br /&gt;
Sadus at Pashupatinath temple.JPG|Betende Sadhus in Kathmandu&lt;br /&gt;
Four men, Sadhus or Fakirs, by Charles Shepherd.jpg|Sadhus ([[Fakir]]e), Foto von [[Charles Shepherd jun.|Charles Shepherd]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaftliche Stellung ==&lt;br /&gt;
In Indien werden Sadhus meist respektiert, da ihre Askese nicht nur als persönliche Aufgabe, sondern auch als stellvertretende Handlung für viele gesehen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Geo (Zeitschrift)|GEO]]: [http://www.geo.de/GEO/kultur/geo_tv/2833.html Sadhus – Heilige Aussteiger]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren erfanden westliche Besucher in [[Goa]] mit einer behaupteten Nähe zu Sadhus die moderne [[Psytrance]]subkultur. Jata, die [[Dreadlocks]], kamen neben anderen Einflüssen auch als Zeichen Shivas über die Hippiekultur nach Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sadhus}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
*http://www.goagil.com/links/sadhus.html :  Sadhus von überall&lt;br /&gt;
* [https://www.sriramakrishna.org/ Ramakrishna-Orden]&lt;br /&gt;
* [https://www.swaminarayan.org/ Swaminarayan-Orden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus in Indien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduistische Lebensgemeinschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Askese (Hinduismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikörperkultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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