<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sacropop</id>
	<title>Sacropop - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sacropop"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sacropop&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T06:24:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sacropop&amp;diff=562194&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schotterebene: Beleg aktualisiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sacropop&amp;diff=562194&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-29T14:33:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Beleg aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sacropop&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sakropop&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet einen Teil der [[Kirchenmusik]] der Gegenwart, die von [[Jazz]], [[Folklore]], [[Beatmusik|Beat]] und [[Popmusik]] beeinflusst wurde. &amp;#039;&amp;#039;Sacro&amp;#039;&amp;#039; steht dabei für „heilig“ und &amp;#039;&amp;#039;Pop&amp;#039;&amp;#039; als Abkürzung für „[[Populäre Musik]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
Sacropop wird häufig als [[Synonym]] für das [[Neues Geistliches Lied|Neue Geistliche Lied]] (NGL) verwendet, deckt jedoch nur eine Teilbereich des Neuen Geistlichen Liedes ab. Dieser Teilbereich kann aber als [[Mainstream]] des NGL bezeichnet werden, da alle anderen Unterarten eigens benannt werden (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Communauté de Taizé|Taizé]]-Lieder, [[Lobpreis]]lieder, religiöse [[Kinderlied]]er etc.). Der Begriff Sacropop geht auf das Umfeld des deutschen Komponisten [[Peter Janssens]] zurück. Ein Mitarbeiter des [[Goethe-Institut]]s verwendete das Wort Sacropop zum ersten Mal 1971 in [[Kolumbien]] anlässlich eines Gastspiels von Janssens. Sacropop ist also eine Komposition im Stil der Popmusik mit christlichem bzw. religiösem Text.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musiktheoretisch gibt es jedoch keine geistliche Art und Weise, Popularmusik vorzutragen. Zu jedem Text kann auch jede Art von Popularmusik gespielt werden. &amp;#039;&amp;#039;Sacro&amp;#039;&amp;#039; oder {{&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;geistlich&amp;#039;&amp;#039; ist für die Definition von Popularmusik nicht von Belang}}&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Schütz: &amp;#039;&amp;#039;Popularmusik.&amp;#039;&amp;#039; in: [[Siegfried Bauer (Kirchenmusiker)|Siegfried Bauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Probieren und Studieren. Lehrbuch zur Grundausbildung in der Evangelischen Kirchenmusik.&amp;#039;&amp;#039; Strube-Verlag, München 1996, ISBN 3-921946-29-8, S.&amp;amp;nbsp;397&amp;lt;/ref&amp;gt;, stellt [[Michael Schütz (Kirchenmusiker)|Michael Schütz]] fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland wurde der Begriff erstmals 1972 bei dem [[Musical]] &amp;#039;&amp;#039;Menschensohn&amp;#039;&amp;#039; von Peter Janssens und [[Karl Lenfers]] verwendet (Untertitel: &amp;#039;&amp;#039;Ein Sacro-Pop-Musical&amp;#039;&amp;#039;) und erlangte durch die Vermarktung auf Tonträgern große Bekanntheit. Beim [[Deutscher Evangelischer Kirchentag|Deutschen  Evangelischen Kirchentag]] 1973 wurde Sacropop in der kirchlichen Öffentlichkeit noch bekannter.&amp;lt;ref&amp;gt;Udo Grub: &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Spuren im katholischen Einheitsgesangbuch „Gotteslob“ von 1975.&amp;#039;&amp;#039; Lit, Berlin/Münster 2012, zugleich Dissertation, Uni Bonn 2012, ISBN 978-3-643-11663-5, hier S.&amp;amp;nbsp;275.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Autoren und Bands verwenden die Bezeichnung Sacropop anstelle von NGL. Einige Beispiele sind:&amp;lt;ref&amp;gt;Beispiele nachgewiesen in: {{Internetquelle |autor=Peter Deckert |url=https://www.bdkj-dv-koeln.de/fileadmin/material/NGL_Literaturliste/LITERATURLISTE_NGL.pdf |titel=DIE NGL-LITERATURLISTE |titelerg=Erarbeitet von Peter Deckert Herausgegeben vom [[Arbeitskreis SINGLES]] im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Erzbistum Köln |datum=2017-02 |format=PDF |abruf=2017-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fritz Baltruweit]]: &amp;#039;&amp;#039;Sacropop in der Sackgasse?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Musik und Kirche&amp;#039;&amp;#039;, 1982, Jahrgang 52, S.&amp;amp;nbsp;66–75; {{ISSN|0027-4771}}.&lt;br /&gt;
* Gisela Esser: &amp;#039;&amp;#039;Sacropop – im Gottesdienst und Unterricht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Katechetische Blätter.&amp;#039;&amp;#039;, 1994, Jahrgang 119, Heft 1, S.&amp;amp;nbsp;38–42; {{ISSN|0342-5517}}.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Marti]] (u. a.): &amp;#039;&amp;#039;Madonna trifft Joh. Seb. Bach: (Sacro)Pop und Kirchenmusik im Widerstreit (Tagungsbericht).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Musik &amp;amp; Gottesdienst&amp;#039;&amp;#039;, 1991,  Jahrgang 45, Nr. 3, S.&amp;amp;nbsp;129–133; {{ISSN|1015-6798}}.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://homepages.bw.edu/bachbib/script/bach1c.pl?4=MGottesd&amp;amp;5=45&amp;amp;8=1991 Bach Bibliography, Series: MGottesd, Volume: 45, Year: 1991.] homepages.bw.edu&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hermann Schulze-Berndt]]: &amp;#039;&amp;#039;Sacro-Pop und Gospel-Rock: Singe, wem Gesang gegeben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Im Dienst der Kirche&amp;#039;&amp;#039;, 1984, Band 65, Heft 4, S.&amp;amp;nbsp;184; {{ISSN|0939-4656}}.&lt;br /&gt;
Vor allem im Umfeld der Künstlergruppe [[monochrom (Gruppe)|Monochrom]] wird seit mehreren Jahren über Sacro-Pop geforscht, eine große Sammlung an Liedgut wurde gesammelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frank A. Schneider |url=https://www.heise.de/tp/features/Null-Prozent-Kult-3441855.html |titel=Null Prozent Kult |werk=[[telepolis]] |abruf=2019-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Frank A. Schneider, Mitglied der Gruppe, analysiert Sacropop wie folgt:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Der »Schwund an jugendlichen Gottesdienstbesuchern« wurde in den 1970er Jahren meist mit der »Ausgrenzung der Lebenswelt von Jugendlichen« aus dem Gottesdienstgeschehen erklärt. Um sie zu erreichen, mussten die [[Amtskirche]]n einen (Schein-)Frieden mit Rockmusik und Popkultur schließen. Die Geschichte des Sakropop berichtet von der langen, zähen und tragikomischen Integration von Pop in die Kirche. Sakropop ist »neue Kirchenmusik mit Stilmitteln moderner Popularmusik«, so [[Peter Bubmann]], der [[Diedrich Diederichsen (Kulturwissenschaftler)|Diedrich Diederichsen]] der Szene. Er hat die zahllosen Widersprüche zwischen religiösem Dogmatismus und popkulturellem Freiheitsversprechen in sich aufgenommen und in eine adäquate Form gebracht: die möglicherweise am weitesten entfremdete Form von Pop überhaupt.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://modell-und-ruine.werkleitz.de/sakropop-bei-verwendung-einer-beatband-in-der-lautstaerke-auf-die-gemeinde-ruecksicht-nehmen/ |titel=Modell und Ruine – Werkleitz Festival 2019 |sprache=de |abruf=2025-09-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Christliche Popmusik]], [[Lobpreis und Anbetung]], [[Christlicher Metal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[René Frank (Komponist, 1974)|René Frank]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Neue Geistliche Lied – Neue Impulse für die Kirchenmusik&lt;br /&gt;
   |Verlag=Tectum&lt;br /&gt;
   |Ort=Marburg&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-8288-8573-X}}&lt;br /&gt;
* [[Peter Bubmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Populäre Kirchenmusik der Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Hochstein, Christoph Krummacher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Kirchenmusik. Band 4: Die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts und die Herausforderungen der Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Laaber-Verlag, Laaber 2014, ISBN 978-3-89007-691-1, S.&amp;amp;nbsp;292–343.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neues Geistliches Lied]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schotterebene</name></author>
	</entry>
</feed>