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	<title>Sackgassendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sackgassendorf&amp;diff=1419122&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokonbud: form</title>
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		<updated>2021-07-13T21:21:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Quellen}}&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sackgassendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Dorf|dörfliche]] [[Siedlungsform]] aus der Zeit des [[Mittelalter]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hannelore Deya |Titel=Neues historisches Lexikon: Edition Vorpommern |Auflage=1 |Verlag=Haff-Verlag |Ort=Grambin |Datum=2013 |ISBN=978-3-942916-83-7 |Seiten=300}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sackgassendörfer entstanden häufig aus [[Rundling]]en, an deren Eingang einfach weiter entlang des Zugangswegs gesiedelt wurde. Ein Beispiel hierfür ist der Ort [[Ochelmitz]] in [[Sachsen]] ({{Coordinate|NS=51.434615|EW=12.528484|type=city|region=DE-SN|text=Lage|name=Ochelmitz}}). Dadurch stimmt ihr zentrales Verbreitungsgebiet weitgehend mit dem der Rundlinge überein und erstreckt sich streifenförmig zwischen der [[Ostsee]] und dem [[Erzgebirge]] in der Kontaktzone zwischen [[Deutsche]]n und [[Slawen]] während des Mittelalters.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gabriele Schwarz |Sammelwerk=Lehrbuch der allgemeinen Geographie |Titel=Allgemeine Siedlungsgeographie: Teil 1. Die ländlichen Siedlungen. Die zwischen Land und Stadt stehenden Siedlungen |Auflage=4 |Verlag=De Gruyter |Datum=1989 |ISBN=978-3-110078-95-4 |Seiten=202}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Dorfform liegt darin, dass die [[Bauernhof|Höfe oder Hofstellen]] entlang einer [[Sackgasse]] angelegt wurden, wodurch die Dörfer nur über einen Zugang verfügen. Da es sich bei dieser Art eines [[Verkehrsweg]]s in der Regel um ein langgestrecktes [[topografisches Objekt]] handelt, stellen Sackgassendörfer eine Sonderform des [[Reihendorf]]s dar. Ihre Gebäude sind reihenförmig und auf beiden Straßenseiten nebeneinander angelegt. Am Sackgassenende laufen beide Häuserreihen [[hufeisen]]förmig zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitunter wird auch von einem Sackgassendorf gesprochen, wenn die durch die jeweilige Siedlung führende Straße – durch die örtlichen Gegebenheiten bedingt – abrupt endet. Gründe dafür können Geländeunebenheiten oder Gewässer sein, wie z.&amp;amp;nbsp;B. in den beiden thüringischen Dörfern [[Unterweißbach]] und [[Goldisthal]], die durch einen Talsperrenbau am Ortsende zur Sackgasse wurden. Da das Dorf in diese Richtung jedoch häufig geöffnet ist, handelt es sich im Prinzip nicht um ein idealtypisches, weil geschlossenes Sackgassendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zum Gassengruppen- oder [[Gassendorf]] ist, dass letzteres oft nicht reihenförmig ist. [[Doppelsackgassendorf|Doppelsackgassendörfer]] können als Zwischenform gesehen werden, die Merkmale sowohl von Gassen- als auch von Sackgassendörfern enthalten, weil sie aus Sackgassen bestehen, die sich an einem gemeinsamen, teils zentralen Platz treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gekennzeichnet sind Sackgassendörfer auch dadurch, dass, wenn die örtlichen Gegebenheiten und [[Gelände (Kartografie)|Geländebedingungen]] es ermöglichen, am Beginn der Sackgasse noch weitere Hofstellen oder [[Grundstück|Wohngrundstücke]] angelegt werden können, die das Dorf in eine Richtung verlängern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein direkter Zusammenhang des Sackgassendorfes mit [[Flurform]]en und -nutzung ist nicht zwangsläufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dorfform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokonbud</name></author>
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